australische Opernsänger (1861-1931). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift unterhalb ihres Portraits. ohne Ort. 220 : 290 mm.
3.500 €
(102775)
Hübsches Portrait im Profil auf einem Stuhl sitzend. Mit einem mehrtaktigen Notenzitat aus Gounods Romeo und Julia. Auf der Rückseite ein weiteres augezogenes Portrait mit Unterschrift und eigenh. Zusatz „Et moi, je suis Ophélie“ aus einer Oper von Ambroise Thomas. - Die Ränder und oberen Ecken bestoßen bzw. mit Fehlstellen. Der Rand uneben beschnitten; leicht gebräunt.
australische Opernsänger (1861-1931). Eigenh. Brief mit Unterschrift. ohne Ort und Datum. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Mit gold geprägtes Monogramm.
600 €
(97746)
Melba bedankt sich für die schönen Blumen.
Opernsängerin (1861-1931). Eigenh. Brief mit U. Coombe Cottage, Coldstream, Victoria. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
850 €
(79834/BN52016)
Wohl an Katherine Goodson: "So many thanks for the post-card charming letter & nice snap shots. We talk of you so often & wish you were here. Never shall I forget the evening you played so absolutely wonderfully & divinely to us. Thank you again [...] My love to you & to your husband (if I may) [...]". - Nellie Melba wohnte 1892/93 während ihres Gastspiels am Londoner Royal Opera House im Savoy Hotel. Nach einer "Lohengrin"-Premiere im Jahre 1892 wurde vom Küchenchef Auguste Escoffier ein besonderes Dessert kreiert: Ein pochierter Pfirsich und zwei Kugeln Vanilleeis, überzogen mit einem Himbeerschleier und serviert in einem aus einem Eisblock geschnitzten Schwan, stellen die Pose des mythischen Schwans aus dem 1.
Akt der Oper dar. Dies gefiel der Künstlerin so gut, dass sie Escoffier die Erlaubnis gab, das Gericht fortan "Pêche Melba" zu nennen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Trauerrand; mit kleinen Einrissen im Mittelfalz und mit einer kleinen Rostspur durch eine alte Büroklammer..
Australian operatic soprano (1859-1931). 4 autograph letters signed and 1 autograph correspondence card signed. [Paris. 4to and (oblong) 8vo. Together 8 pp. on 2 bifolia and 3 single sheets. 2 with autograph address on verso.
2.500 €
(83079/BN54513)
Amicable letters to the composer Jules Massenet (1842-1912) about upcoming performances, invitations and opera tickets. - Requesting one or two tickets for the premiere of his 1889 romantic opera "Esclarmonde": "J'ai un très vif desir d'assister à la première répresentation d'Esclarmonde. Voulez-vous me permettre d'avoir recours à votre toute puissante intervention pour obtenir une ou deux places? [...]" (Hotel Sentio, [May 1889]). With embossed gilt motto "Invictus maneo". - An invitation to lunch, mentioning a train to London she has to catch in the afternoon: "C'est avec le plus grand plaisir que j'ai reçu votre petit bleu et je serai enchantée de vous voir chez moi Lundi à 1 heure et ½ [...] Je dois prendre le train à 4 heures pour Londres [...]" (162 Boulevard Malesherbes, no date).
- Asking to let her know when and where to meet, mentioning her having no access to a piano, as well as her preference for working in the morning: "Je suis arrivée et j'attends une petit mot par me dire quand et où? Je n'ai pas de piano ici. J'aime mieux travailler le matin si c'est possible [...]" (Hotel Ritz, [postmark: 5 Sept. 1903]). - Hoping to rehearse the air "Hérodiade" from Massenet's eponymous opera for her performance the following Sunday: "Je veux vous demander une faveur. Je chante au Concert Lamoureux le Grand air d'Hérodiade dimanche prochain et je viens vous demander s'il y'a moyen de le repasser avec vous [...]" (9 Rue de Prony, [postmark: 15 May 1893]). - Scheduling a rehearsal of "Sevillana" from Massenet's opera comique "Don César de Bazan" (1872), a piece she is confident to sing well, given her enthusiasm: "Quand votre petit mot est arrivé toute à l'heure, je travaillais 'Sevillana'. Je crois que je le chanterai bien. Je l'espère car je suis enthousiaste. Il faut que je le chante avec vous une fois avant mon départ [...]" (no place or date). - On stationery with embossed gilt initial. A little creased in places; with small marginal flaws..
verkauft
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
Rollenphotographie der Melba als Juliet in Romeo und Julia. „To Miss Cutting and kind remembrance of Nellie Melba“. Photographie: Reutlinger, Paris. Nellie Melba, geboren als Helen Mitchell in Melbourne, nannte sich als „Mella“ als Anspielung auf ihre Geburtsstadt Melbourne. Nach ersten Studien in ihrer Heimatstadt Melbourne holte sich Melba stimmlich den letzten Schliff 1886 bei Mathilde Marchesi in Paris und debütierte 1887 am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, zunächst als Gilda in Verdis Rigoletto und wenige Tage später als Violetta in Verdis La traviata. Es folgten Stationen in London, Paris und New York. An der Met debütierte sie 1893 als Lucia di Lammermoor. Musikkritiker Henry Krehbiel von der New York Tribune beschrieb sie als das „feinste Exemplar“, das in den vergangenen zehn Jahren auf einer New Yorker Bühne zu hören gewesen sei. Ihr Stimme sei „charmingly fresh and exquisitely beautiful.“ Die Meinung zur Melba gingen auseinander. Nachdem Gustav Mahler sie in La Traviata gehört hatte, sagte er, er hätte lieber einen guten Klarinettisten gehört. Sir Thomas Beecham sagte über sie, sie sei „uninterestingly perfect, and perfectly uninteresting." Ihr Repertoire war klein. In ihrer gesamten Karriere sang sie nicht mehr als 25 Rollen, wobei sie nur für zehn tatsächlich bekannt war. Bis 1926 feierte sie weltweit Erfolge als Koloratursopranistin mit einem außergewöhnlich großen Stimmumfang (b-f’’’), vor allem in Opernrollen von Giuseppe Verdi (der mit ihr noch selbst die Gilda, Aida und Desdemona einstudierte), Gioacchino Rossini (Rosina, Semiramide), Gaetano Donizetti (Lucia), Charles Gounod (Marguerite), Giacomo Puccini (Mimi), Ruggero Leoncavallo (Nedda) und Richard Wagner (Elsa, Elisabeth). 1926 zog sie sich als Direktorin des Konservatoriums von Melbourne von der aktiven Gesangskarriere zurück. Zu ihrer Zeit galt sie als erste Primadonna der Welt.



