deutscher General und Politiker (1865-1937). Eigenh. Brief mit Unterschrift. München. 8vo. 1/2 p.
350 €
(88059)
An Herrn Schmidt in Gießen: „Gern stimme ich dem Abdruck zu. Mit deutschem Gruß“. Leichte Knickspuren. Beiliegt: eigenh. Kuvert und der eigenh. (?) überarbeitete Artikel. In altem Sammlungsumschlag.
Militär (1865–1937). Eigenh. Brief mit Unterschrift. o. O. 3½ pp. auf 2 Bll. 8vo.
1.200 €
(94759)
An den „Rassenkundler“, Privatgelehrten und Herausgeber der „Politisch-Anthropologische Revue“ Otto Schmidt-Gibichenfels (geb. 1861): „Ich bin Ihrer Auffassung. Die Not heute bringt das Volk zur Besinnung, wenn’s sein Recht fordert. So betrachte ich es sogar nur aus daher, daß es sich nicht von Neuem von dem Juden und der Socialdemokratie einfangen läßt. Für mich ist die wirtschaftliche Frage nur insofern geklärt, daß wir sie erst lösen können nach Überwindung der politischen Machtstellung der Juden.
Es ist ein enger Thorlauf [?]. Wenn wir diese Stellung überwinden, dann erst können wir wirtschaftliche Maßnahmen treffen [...] Wir neigen aber wieder einmal dazu, daß wir uns die Köpfe einschlagen über das, was vielleicht nicht kommen könnte. Eins ist für mich klar, daß wir beizeiten das Denken der Deutschen umstellen müssen u. dem Besitz u. der Leistung ihre Rechte geben, ebenso dem Dienst wie dem Besitz an der Gemeinschaft [...]“. – Beiliegend 3 e. adr. Kuverts sowie 2 Porträtpostkarten Ludendorffs (davon eine mit faks. Sinnspruch und U.) und 2 Porträtpostkarten von L. gemeinsam mit seiner Gattin..

