Franz Liszt

Komponist und Pianist, 1811-1886

Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der „programmatischen Musik“ und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Das Gesamtwerk Franz Liszts ist in seinem Umfang und der Vielfältigkeit immens und unvergleichlich. Bis heute ist keine Gesamtausgabe erschienen.

Quelle: Wikipedia

Liszt, Franz

Austro-Hungarian composer (1811-1886). Autograph Letter Signed. Pest. 8vo. 3 pages.
8.500 € (47410)

To „Madame Princess“ in French, thanking her for constant kindnesses, asking forgiveness for having failed to give her letter of recommendation to Mr. De Sournerand, and asking whether she would accept the enclosed book by Mr. Nohl [not present], who has written favorable reviews of Debussy's works in the Allgemeine Zeitung. "Your very gracious lines did not reach me until the moment of my departure from Vienna. […] [L]ast Tuesday has added yet another date to those [kindnesses] for which I am very sincerely grateful.

"Will you forgive me an unintentional fault of omission […] ? I only had a couple of hours to spend at the exhibition. Mr. De Sournerand was not there after all, and I had to leave for Pest without giving him your letter of recommendation. „[…] I […] send you […] the votive offering of Mr. Nohl, to whom I owe thanks for the kind opinion he recently gave in the Allgemeine Zeitung of my Messe de Grau and my Oratorio du Christ. Nohl will be coming here to listen to this work again at the festival on 9 November, and I want to be as helpful to him as possible. Thus I beg to ask your Highness to […] accept the dedication of his new volume which it is his ambition to offer to you. […]“.

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Liszt, Franz

composer and pianist (1811-1866). Autograph Letter Signed. Weimar. 8vo. 2 pages. With orgininal envelope.
6.500 € (47460)

To the music publisher Karl Haslinger of Vienna. Liszt responds to a request for feedback on his composition, which Liszt is unable to give because he never received a copy of the score: „On returning yesterday from the Magdeburg Music Festival, I found your friendly letter of June 12, for which I express my most obliging thanks right away: however, I must regret not to be able to give you any information on the spatial fate of your so excellent and laudable score, as I have not received it and in consequence I also did not receive the letter which was enclosed in the package.

I am expecting corrections from Herr Spina soon, and probably he intends to send the score along – but in case there is further delay with the corrections, you would be me a big favor if you would ask Herr Spina to send me the oratorio by mail first. Permit, highly esteemed Sir, the expression of my utmost esteem.“ - Carl Anton Spina was another Austrian music publisher; he took over the firm of Diabelli when he retired in 1851. Spina printed works by Johann and Josef Strauss..

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief m. U. o. O. u. D. 8vo. 2 1/2 SS. Leichte Bräunung. Eckausriss ohne Textverlust.
4.500 € (60043)

An den Weimarer Musikdirektor Carl Stör: „[…] Noch einmal glückliche Reise und baldige Rückkehr - Grüsse freundschaftlich Kistner und David - trachte letzeren zu einem romantischen Ausflug im Thüringer Wald, und einem prosaisch langweiligen Aufenthalt in Weymar zu bewegen - beyfolgend noch ein Brief an Buchhändler Gerhardt bey welchem Du einen Bank mitzunehmen hast wie es in den Zeilen der Frau Fürstin deutlicher explicirt wird - Vergesse aber diesen Bankd (G. Sand, Melanger) nicht in Leipzig, so wie ich so eben vergessen hatte Dir davon zu sprechen […]“ - Die 4.

Seite des Briefes als Adressseite „Herrn General Musik Direktor Carl Stör | Motto = | Ich wünsche meine schöne Steigerung“..

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief m. U. „FL“. o. O. u. D. 4to. 1 S. Leichte Bräunung. Eckausriss ohne Textverlust.
4.500 € (60044)

An den Weimarer Musikdirektor Carl Stör: „[…] Die schöne Steigerung hat den Bedienten der Frau Fürstin so confus gemacht dass er den Brief an Herrn Gerhardt auf die Post getragen hat. Sey also so gütig und besuche wenn mögich morgen Nachmittag’s Herrn Gerhardt und verlange von demselben für übermorgen das Buch (oder die Bücher) welche die Frau Fürstin in diesem Brief bestimmt - sie können Dir zugleich las Reise lectüre bey Deiner Rückkehr dienen […]“ - Auf bläulichem Briefpapier.

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief m. U. „FLiszt“. o. O. 8vo. 1 S.
5.500 € (60045)

An den Weimarer Musikdirektor Carl Stör: „[…] Anbei, Verehrter Freund Dein munteres und hoffentlich gelungenes Manuscript, mit den gewünschten Pedal Bezeichnungen. Wenn Du wieder in ähnliche Laune geräthst, schreibe doch eine Quadrille, nebst Walzer und Polka hinzu. Es gibt des guten in dieser Gattung nicht zu viel und man soll die Leute an Besseres in allen Formen allmälig gewöhnen […] Princeß Marie nimmt die Widmung mit freundlichem Dank an“ - Auf bläulichem Briefpapier.

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief m. U. „FLiszt“. Sexard. 8vo. 2 pp.
12.500 € (60532)

An die Pianistin Sophie Menter (1846-1918): „[…] Ein Telegramm Abranyi’s [d.i. der ung. Pianist und Liszt-Schüler Kornél Ábrányi, 1822-1903] meldet mir dass Ihnen bereits die Einladung zu dem Pester Sängerfest, - unter Adresse des Herrn Kapellmeister Otto Bach [d.i. der österr. Komponist, 1833-1893], - nach Salzburg zugesandt ist. Nachdem Sie also am 18ten im Mozarteum triumphirend gespielt haben, fährt das triumphiren sogleich weiter fort in Pest am 20ten. Baron August und meine Wenigkeit erwarten Sie dort, von 19ten an.

Benachrichtigen Sie mich freundlichst (per Telegramm) mit welchem Zug Sie ankommen, und ein paar Tage darauf soll der beharrlich festgehaltene Entführungs Plan nach Sexard glänzend vollbracht werden. Hier, in diesem Hause, finden Sie Ruhe, Pflege, freundschaftliche Sympathie, und harmlose Vertraulichkeit; nebenbei auch Musik, und nicht von der schlimmsten Sorte, da wir sie uns selbst bestellen […]“ - Mit eigenh. Briefkuvert..

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Briefkuvert. o. O. u. D. 32mo. 1 p.
900 € (60533)

„[…] Herrn | Herrn Musik Direktor | J[ohann]. Herbeck | cita Wien […]“ - Mit rotem Lacksiegel auf der Rückseite. - Mit einer hs. Datierung „11.10.1859“. - Johann Ritter von Herbeck (1831-1877) war ein österreichischer Dirigent und Komponist.

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und Unterschrift. 220 : 135 mm.
6.500 € (60637)

Hübesches Brustbild im Profil nach rechts. Die Widmung an die berühmte Sopranistin Luise Reuss-Belce (1862-1945): „Fr(äu)l(ein) Belce freundlichst […]“. Photographie: Kuntzenmüller, Baden-Baden. Reuss-Belce verkörperte in der Uraufführung von Wagners „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen 1882 eines der Blumenmädchen. Das Foto entstand während Liszts Aufenthalt in Baden-Baden vom 17. bis zum 24. Mai 1880. Fehlstelle rechte untere Ecke außerhalb des Schriftzugs.

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Liszt, Franz

Letter Signed ("F. Liszt"). n. p. 1 p. Folio. Bifolium.
3.200 € (60681)

To "Monsieur le Comte,". Lizst offers his gratitude for the diploma given to him by the Société de bienfaisance et de secours, regrets that his busy schedule prevents him from paying a visit in person, and informs the recipient that he will send his secretary over to deliver his subscription. A dealer's note penciled to the back of the letter reads, "Envelope 'a Monsieur M le Comte Ange de Brignola,'" above the date 17 Avril 1844 (excised from the envelope?) and mounted.

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Weimar. 8vo. 2 pp. Mit eigenh. Briefkuvert.
4.500 € (61494)

An Madame Price mit einer Empfehlung „[…] à son âge on ne tient pas grand compte des ronces et des pierres qui encombrent la carrière que les artistes sont obligés de parcourir! […]“.

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Liszt, Franz

Komponist u. Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Eilsen. 8vo. 2 pp.
4.500 € (62469)

Wohl an Madame A[nna] Kuhlmann in Hildesheim. Der Brief der Empfängerin habe ihn „tief gerührt als der edle Ausdruck einer edlen Seele, welche menschliches Leid mit christlichem Mitleid empfindet“, hätte, wenn es ihm nur einigermaßen möglich gewesen wäre, von Herzen gerne ihren Wunsch erfüllt und dem "guten Wachsmuth meine Mitwirkung in Hildesheim zugesagt“, doch machten es „unabänderliche Verhältnisse (welche mich schon seit mehr als 3 Jahren allen öffentlichen Productionen entziehen) ...

mir zur Pflicht, jede Conzert Aufführung abschlägig zu beantworten“, sie möge ihn aber über den Tag des Conzerts von Wachsmuth benachrichtigen, damit er diesem bei dieser Gelegenheit "als Zeichen meines aufrichtigen und beständigen Interesse(s)" eine kleine Spende zukommen lassen könne. Liszt war in Bad Eilsen in den Jahren 1849, 50 und 51.

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Liszt, Franz

Komponist und Klaviervirtuose (1811-1886). Eigenh. Brief m. U. „F. Liszt“ und Adresse. [Paris], rue neuve des Mathurins, [Nov. 1836]. 8vo. 2 pp.
6.500 € (62490)

An Monsieur Daponchel über ein Konzert. „C'est encore moi, qui viens vous impatiencer Monsieur; mais le Concert ayant été annoncé pour Dimanche prochain, l'avis unanime de mes amis est qu'il voudrait infiniment mieux le fixer definitivement pour ce jour là. J'ai de mon coté plusieurs raisons qui me feraient préférer de beaucoup cet arrangement. Si donc il n'y a pas nécessité absolue (et j'ai toute lieu de croire que Mlle Bertin me céderait assez volontiers son tour) que la Esmeralda soit joué Dimanche prochain, je vous saurais un gré extrème de vouloir bien disposer de ce jour en ma faveur […]“.

- Von anderer Hand mit Bleistift „Nov. 1836“ datiert. - Am 14. November 1836 fand die Premiere der großen Oper in 4 Akten "La Esmeralda" von Louise Bertin mit Libretto von Victor Hugo statt. - So früh sehr selten..

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Liszt, Franz

Komponist und Klaviervirtuose (1811-1886). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Weimar. 4to. 3 pp. Mit Kuvert.
12.500 € (62569)

Umfangreicher Brief in franz. Sprache an den franz. Maler Ary Scheffer (1795-1858). „Das Liederheft, das Ihnen gleichzeitig mit diesen Zeilen zugeht, antwortet de facto auf den Vorwurf den Sie mir mit vollem Recht wegen meiner Verspätung machen. Ich werde mich in Hinkunft bemühen auf ähnliche Vorwürfe, die mir von meinen wenigen kostbaren Freunden Ihres Formats immer wieder gemacht werden - womit Sie mir nicht nur eine Ehre erweisen - sondern mir dadurch auch am Besten Ihre beständige Sympathie und dauernde Freundschaft bezeugen, - in gleicher Weise zu antworten.

Sie dürfen nicht daran zweifeln, dass es für mich keine dringendere Empfehlung als die Ihre gibt. Unglücklicherweise bedingen die letzten politischen Zwischenfälle in Weimar (dabei sind wir noch gar nicht bei den eigentlichen Ereignissen) eine Zurückstellung der Theaterprojekte. Ich habe stets alles getan was in meiner Macht stand um Herrn Vogel in angemessener Weise alle Wege zu ebnen und werde notfalls fortfahren die Intendanz mit der ,Belagerung von Leyden’ zu belagern. Seine Exzellenz der Prinz und die Erbprinzessin, die sich beide lebhaft für Kunst interessieren sind vorzüglich auf Herrn Vogel vorbereitet und werden ihn bestimmt mit größtem Wohlwollen empfangen. Sollten Sie ihn sehen, so teilen Sie ihm bitte meine aufrichtige und wärmste Ergebenheit mit. Ich hoffe Sie im Laufe des Frühjahrs in Paris anzutreffen; ich werde mich dort 14 Tage aufhalten um einige rechtliche Angelegenheiten zu regeln. Ich werde mich bemühen irgendwo einen Sänger, egal welchen Geschlechts aufzutreiben um Sie durch Ihre Lieder zu ehren und ich bin glücklich dass ich diesen Liedern Ihren Namen geben konnte […]“ Komplette Übersetzung des Briefes liegt bei. - Mit 17 Jahren zog Scheffer 1812 nach Paris und wurde dort Schüler von Baron Pierre Narcisse Guérin. In dessen Atelier wurde Scheffer auch von Guérins Schülern Théodore Géricault und Eugène Delacroix in seinem Stil beeinflusst. Mit seinem Bild „Aufopferung der Bürger von Calais“ gab er sein Debüt im Salon von 1819. Sein Nachlass des Künstlers wird im „Museum Ary Scheffer“ in Dordrecht aufbewahrt..

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Liszt, Franz

Austro-Hungarian composer (1811-1886). Autograph Letter Signed, "F. Liszt," to Carl Gille ("Dear Friend"), in German. Rome. 3 1/2 pages, 8vo.
9.500 € (62822)

Praising Carl Riedel's arrangement of Heinrich Schütz's Passions as well as other works performed by the Leipzig Congress of Musicians, suggesting that the Passions as well as the Psalm by [Heinrich] Schulz-Beuthen be published by the Music Society and performed at the Music Festival in 1870, intending to realize a proposal by [Julius?] Alsleben in time for the Beethoven Festival in Weimar, requesting that he write to [author of text for Liszt's 2nd Beethoven cantata, Adolf] Stern, noting that he would like to work on the cantata unimpeded, expressing uncertainty about the date of the Rheingold performance, and in a postscript, requesting his address.

Complete separations at folds, small closed tear repaired on terminal page with tissue, edges reinforced with tissue, remnants of prior mounting at upper edge of terminal page, some chipping at upper corners of first leaf, even toning overall. "With Heinrich Schütz, our excellent Riedel has made a master shot. The 4 Passions of this 'From womb to the profession of music, separated ("segregatus!")' are a splendid find and served the Leipzig Congress of Musicians worthily and brilliantly. As for the rest, the entire program was selected and arranged ingeniously; I was pleased to see Franz, Volkmann, Raff, Brahms, Draesecke, Blassmann, Lassen, Mueller, Hartung etc. in it. Only one name do I miss: Schulz-Beuthen, whose compositions are of special importance and interest. In my opinion, Schulz's Psalm should be designated as our Music Society's next publication--and be performed at the Music Festival ('70). It would also be fitting to publish the Schütz Passions along with the other three other works of his performed in St. Thomas Church, as publications of the A.D. Musikv[erein]. Communicate this to our Leipzig colleagues. 
"I intend to work zealously to bring Dr. Alsleben's proposal 'the Musical Art [. . .]' to fruition and likewise to obtain the funding to ensure that the Society's energy remains strong. Hopefully we will attain both results next year on the occasion of the Beethoven Festival in Weimar. 
"The Stern Beethoven cantata is still not visible on the Roman horizon. I have no lack of things to do, mind you; but I would just like to prepare this work unimpeded for the time being. Do me a favor and write a few pressing lines to Stern. 
"I have received no definite word about the Rheingold performance. If it takes place on the 25th of August as announced, I will travel from here to Munich on the 18th, where I hope to see you . . . ." 
Published in Adolf Stern's Franz Liszts Briefe an Carl Gille. No. 25. Leipzig, 1903. 
Liszt's Beethoven Cantata No. 2 was composed to celebrate the centenary of Beethoven's birth. Although the work premiered in May of 1870, Liszt himself conducted the performance in Pest in December of that year..

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Liszt, Franz

composer and pianist (1811-1886). Autograph letter signed. Weimar. 8vo. 2 pp.
4.800 € (73652)

Liszt lui confie ses futurs projets à Paris en recommandant son secrétaire Belloni pour lequel il se sent tout chagrin de ne pouvoir lui faire un pas de conduite jusqu’à Paris. Je le charge de vous bien assurer du cordial et reconnaissant souvenir que je vous garde (…) de vous mettre au courant de mes projets et de mes espérances dont la réalisation ne saurait tarder beaucoup plus longtemps. Il adresse ses hommages à Madame Janin ; il vient d’apprendre que la partition du Petit souvenir Weymarois qu’il lui avait dédiée, lui a été retournée par les prohibitions de la douane française (…).

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Liszt, Franz

composer and pianist (1811-1886). Autograph letter signed. Pest. 8vo. 2 1/4 pp.
4.800 € (73653)

Liszt recommande Mme BALAZS, une cantatrice de talent, fort applaudie au théâtre d’ici. Les lauriers weimarois de Mme Mombelli troublent son sommeil ; elle excelle dans les opéras italiens et les fioritures. (…) J’ajoute qu’elle a de 30 à 34 ans, jouit d’un certain embonpoint, non désavantageux, et qu’avant son mariage elle chantait avec succès sous le nom de Mlle Boguar, sur plusieurs scènes allemandes (Hanovre entre autres) ; ses appointements au théâtre de Pest montent à 8 000 florins ; mais elle voudrait y ajouter (pour ses feux intimes) les lauriers weimarois (…).

Il demande donc à son correspondant d’intervenir auprès du baron Loën [intendant du théâtre de Weimar] en faveur de Madame Balazs ; Peut-être lui accorderait-on aussi l’honneur de chanter à un concert de la cour….

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). "Six Etudes pour la main gauche seule". Widmungsexemplar mit eigenh. U. O. O. u. D. 41 SS. Folio. Zeitgenöss. Pappband in moderner Leinenkassette.
3.500 € (33878/BN29526)

"A Mlle Vera Timanoff de la part de l'auteur | F. Liszt". - Franz Liszts ehemalige Schülerin unternahm als gefeierte Pianisten zahlreiche Konzertreisen durch Rußland, Frankreich, Österreich, Deutschland, Großbritannien und die Türkei. - Mit stärkeren Randläsuren und etwas angestaubt.

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[Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886)]. Originalphotographie. [Weimar. 100:149 mm auf etwas größerem Untersatzkarton.
950 € (34178/BN29966)

Die Aufnahme des Photographen Louis Held, Weimar, zeigt den 75jährigen Künstler im Arbeitszimmer seines Weimarer Hauses. Verso beschrieben: "Fr. Liszt in seinem Zimmer Weimar Liszt Haus. 75 Jahr. Pauline Opel, 30jährige Dienerin von Liszt". - Etwas fleckig und silbrig.

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Manuskriptfragmente, teils signiert, in Französisch und Deutsch. O. O. 9 Bll. 8vo.
35.000 € (47114/BN31772)

Es handelt sich um Briefentwürfe, die zum größten Teil keinen identifizierbaren Briefpartner haben und viele Streichungen aufweisen. Unter anderem spricht Liszt über Angriffe auf seine Person: "Avant lecture. (à Mme P.) Je n'ai pas encore lu les souvenirs en question; mais d'après ce qui m'en est revenu l'auteur se complait à me rendre aussi ridicule qu'odieux. […] à certains scandales je ne saurais opposer qu'une décence tacite qui m'embourbe point et laisse à d'autres le charge de leurs avilissement.

[…] l'une et l'autre m'[avait] écrit autrefois de nombreuses lettres d'excitation sur la noblesse de mon caractère et la droiture de mes sentiments. En cela, je ne les démentirai point et continuerai de prêter sincèrement leur remarquable[s] et brillants talents d'Artistes, d'écrivains et d'inventeurs, tout en regrettant qu'elles les tournent si fort contre ma pauvre personne"(Seite Nr. 1). Die zweite Seite kann als Entwurf zu einem Brief an Albert d'Apponyi (1846-1933) identifiziert werden; Liszt spricht hier über die Musikakademie von Budapest, über sein Interesse an der Kunst in Ungarn und über seinen Wunsch, seiner Heimat nützlich zu sein: "à la chambre des députés que la dite académie serait utile à rehausser l'art en Hongrie; […] Peut on maintenant ne pas tenir compte de pareils précédents et reculer quand il s'agit d'avancer ? Je ne peux pas et me range à votre avis, aussi sage qu'opportun. Malgré les difficultés d'une situation embrouillée d'obsessions diverses et malgré l'exiguïté des moyens financiers nous devons rentrer à notre plan affirmative [sic] et ne point désemparer. Quant à mes 'convenances personnelles' dont vous voulez bien vous préoccuper amicalement, permettez-moi de vous assurer de nouveau que je n'aspire qu'à un seul bien: la paix du travail, dans ma chambre. Orare et laborare. Le point d'honneur que personne mieux que vous ne comprend, m'attache à la Hongrie, notre patrie. Puissé je y remplir tout mon devoir de reconnaissance!". Am Ende dieser Seite findet man ein Fragment eines auf Deutsch geschriebenen Briefes: "Verehrter Freund, Von Herzen und Geist Ihnen stark verbunden, betrübt es mich selten und in ungenügender Weise Ihnen meine aufrichtige Freundschaft bezeigen zu können. Besten Dank für Ihren lieben Brief und dessen erfreuliche Benachrichtigung ". - In einem anderen Entwurf erwähnt Liszt die Villa d'Este, Cosima und Wagner sowie seine Mutter (Marie d'Agoult, alias Daniel Stern): "Après votre départ de la Villa d'Este, j'ai écrit a Cosima, et lui parlais aussi de vos derniers articles incriminés. Elle me répond […] ‚l'italien, philistin hou […]m'a paru superbe'! Ce qui ne me paraît nullement superbe, mais au contraire répulsif, honteux et écœurant, c'est la conduite cauteleuse et frivole de la mère de Cosima envers sa fille. Je Vous le mentionne confidentiellement. […]" (Seite Nr. 3). - Beigefügt eine Fotografie von Liszt auf Karton montiert von Nadar, kurz vor seinem Tod 1886. - Provenienz: Robert Bory, Musikwissenschaftler..

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief mit U. ("FL"). [Rom. 2½ SS. Kl.-8vo.
7.500 € (47115/BN31773)

An einen unbekannten Empfänger, um kalligraphische Hilfe für ein Manuskript bittend: "Plus que d'autres je suis à même de repentir le charme du silence sur les choses qui nous tiennent à cœur. […] Permettez-moi de vous redemander votre collaboration calligraphique. Voici le manuscrit en question que vous devez compléter […]". - Provenienz: Robert Bory, Musikwissenschaftler.

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). 2 eigenh. Briefe mit U. ("FL"). "Dimanche" and "Dimanche matin", i. e. [Rom. 6 SS. Kl.-8vo.
15.000 € (47116/BN31774)

Der Adressat wird nicht genannt, es handelt sich jedoch um einen reichen Musikliebhaber und wahrscheinlichen Förderer des Komponisten. In einem der Briefe lädt sich Liszt mit einem Freund bei ihm ein für einen Moment der musikalischen Entspannung und gibt ihm 20 Francs zurück, die dieser zuviel für Konzertkarten bezahlt hat. Im anderen Brief übermittelt ihm der Pianist Programme und Karten für ein Konzert und schlägt vor, "dem Anblick von Madonna del Rosario Ehre zu erweisen" und dieses seinem Briefpartner zur Kenntnis zu bringen.

Die Zeit des Komponisten scheint sehr mit musikalischen gesellschaftlichen Verpflichtungen gefült zu sein: "Toute ma semaine est prévue jusqu'à Vendredi". - Provenienz: Robert Bory, Musikwissenschaftler..

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief mit U. ("FL"). [Rom. 1 S. Kl.-8vo.
12.000 € (47119/BN31777)

An einen unbekannten Empfänger. Liszt bedankt sich bei seinem Briefpartner für dessen "Geschenk", möglicherweise eine Ikone oder ein Objet, das die Heiligen Cosmas und Damian darstellt und teilt ihm mit, dass er ihn besuchen wird, um sich persönlich bei ihm zu bedanken, "aber auf eine Art und Weise, die sich nicht fürs Materielle interessiert". Er erwähnt die Tatsache, dass die Schweiz im Moment für ihn weit entfernt ist. - Provenienz: Robert Bory, Musikwissenschaftler.

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief mit U. ("FL"). [Rom. 4 SS. Kl.-8vo.
16.000 € (47120/BN31778)

An einen unbekannten Empfänger. Liszt ist krank in Madonna del Rosario, er hat sich "sehr unwohl gefühlt, als er nach dem Abendessen im Vatikan den Monte Mario hinaufging". Er schreibt, um trotz seines Gesundheitszustandes seine Anwesenheit bei einem wichtigen Konzert von Lippi zu bestätigen, "nachdem [er sich] acht Tage in Freiheitsentzug begeben wird". Seine Krankheit hält ihn nicht davon ab, seine gesellschaftlichen Beziehungen mit seinem Briefpartner aufrechtzuerhalten, "Haxthausen et Mme Colban". - Beigefügt eine gerahmte Reproduktion der berühmten Fotografie von Hanfstaengl, die den Pianisten beim Spiel zeigt. - Provenienz: Robert Bory, Musikwissenschaftler.

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief mit U. ("FLiszt"). Weimar. 3 SS. 4to.
28.000 € (47122/BN31780)

An Carl Haslinger. Franz Liszt bittet den Musikverleger, einen Blick auf das "Arrangement für 2 Pianofortes zu werfen, nachdem [er] 3 Tage damit verbracht hat, es mit Anmerkungen zu versehen und zu verändern", um eine neue Version mit zahlreichen Anmerkungen für die Partie des Pianos und weniger Partien für Instrumente vorzuschlagen. Liszt hat Haslinger auch seine Ungarische Rhapsodie "korrekt instrumentalisiert" geschickt und schlägt ihm vor, "eine ähnlich Ausgabe" herauszubringen. Liszt reist nach Zürich zu seinem Freund Wagner.

- Eingelegt in Robert Borys Werk "Das Leben von Franz Liszt im Bild", Editions du journal de Genève, 1936, 1. nummeriertes Exemplar auf Holland van Gelder Papier, in-4° gebunden in bordeauxfarbenem Leder. - Provenienz: Robert Bory, Musikwissenschaftler. Mit mehreren eigenhändigen und signierten Briefen von Alfred Cortot (2), Daniela Thode, Winifred Wagner, Bladine Gravina und Daniel Ollivier..

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief. O. O. 4 SS. 8vo.
9.500 € (47123/BN31781)

An einen ungenannten Empfänger, dem Liszt seine Ideen für ein Konzertprogramm mitteilt, bei dem einige seiner Kompositionen im Erard-Saal in Paris aufgeführt werden. Der Name der Madame Marchesi wird zweimal erwähnt, einmal für ihr "Wohlwollen", das den Anschein hat, das Konzert zu ermöglichen, ein zweites Mal für die Bereitstellung einer "brillianten" Elevin um "Jeanne d'Arc am Scheiterhaufen" zu singen, die im Programm mit inbegriffen ist. Der Name der Pianistin Madame Montigny wird auch zweimal erwähnt, vor allem, um am Programm teilzunehmen und die "Ungarische Rhapsodie" oder ein "Concerto" auszuführen.

Liszt erweist den literarischen Persönlichkeiten seiner Zeit die Ehre, indem er daran erinnert, dass seine "Préludes" "nach Lamartine" sind, "Mazeppa nach Victor Hugo" und "Jeanne d'Arc am Scheiterhaufen" nach "Dumas". Er erwähnt auch die Herausgeber des Programmes seiner Kompositionen (Breitkopf, Schott, Taborsky). Liszt fügt ein NB hinzu: "Je ne voudrais pas risquer la Danse macabre, à cause de son grand tapage orchestral, qui ferait tort à celui du Mazeppa". - Provenienz: Familie von Nikita Magaloff und Joseph Szigeti..

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Liszt, Franz

compositeur et pianiste virtuose hongrois de l'Empire d'Autriche (1811-1886). Lettre autographe signée ("FL") à l'encre noire. [Rome. ½ p. petit in-8.
2.200 € (47560/BN32120)

A un destinataire inconnu, donnant une adresse: "Voici l'adresse de M. Louis Delâtre: 73, Via della Scala, Firenze: et une infinité de remercimens […]". - Provenance: Robert Bory, musicologue.

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Liszt, Franz

Komponist (1811-1886). Eigenh. Namenszug auf gedr. Konzertankündigung. (Paris. 1 S. 8vo.
2.500 € (934207/BN934207)

Die Unterschrift ("Liszt") quer über den Konzertzettel der Salons Érard, das für den 9. April ein "Concert dans lequel on entendra Mr. Liszt pour la dernière fois avant son départ" ankündigt. - Verso Bleistiftdatierung (?) "1840"; auf der Vorderseite mit Kugelschreiber bezeichnet "VIII"

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Liszt, Franz

Austro-Hungarian composer (1811-1886). Autograph letter signed ("F. Liszt"). No place. 8vo. 1 p.
2.600 € (62659/BN45929)

Asking a cashier to send him two tickets: "Ich ersuche den Herrn Cassir mir gefälligst zwey Parterre Billets für das heutige Conzert zu übersenden".

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief mit U. ("F. Liszt"). O. O. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
8.500 € (72304/BN46086)

An Peter Cornelius: "Es wird mir so eben gemeldet daß die Partitur des Barbier von Bagdad nicht wie ich glaubte in der hiesigen Theater Bibliothek verblieben ist sondern daß Sie dieselbe zurückbehalten haben. Deßhalb kann ich Ihnen nicht mehr meine Absicht verschweigen das Terzett (Canon) am Anfang des 2ten Acts im 3. Conzert (7ten August) der Tonkünstler Versammlung aufzuführen und ich bezweifle nicht im geringsten die vortreffliche Wirkung welche dieses reizende Musikstück hervorbingen wird. Senden Sie mir nun umgehend die Partitur Ihres Barbiers. Das Terzett ist ein nothwendig integrirender Theil unseres Programm[s] 'Aufführung von Manuscript Werken der Jetztzeit' [...]".

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Portraitphotographie mit eigenh. U. ("F. Liszt"). [Wien. 92:58 mm.
4.500 € (72847/BN46915)

Vintage-Albuminabzug aus dem Atelier Fritz Luckhardt, Wien, auf Original-Trägerkarton mit gepr. (recto) bzw. gedr. Signet (verso).

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Liszt, Franz

Komponist und Pianist (1811-1886). Eigenh. Brief mit U. ("F. Liszt"). Weimar. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
3.500 € (74336/BN48351)

An einen Musikverleger: "Nach aufmerksamer Durchsicht meines 'Bülow Marsch' von Herrn K. Goepfart, - ein junger talentvoller Componist - empfiehlt Ihnen zur baldigen Herausgabe diese Partitur freundlichst | F. Liszt". - Leicht gebräunt. Auf dem 2. (leeren) Blatt Stempel einer privaten Liszt-Sammlung. - Goepfart war ein Mitglied der Donnerstagsrunde bei Liszt. Nach Eintritt in den Militärdienst war er bis 1880 Regimentsmusiker. In dieser Zeit entstanden vor allem Um-Instrumentierungen von Werken Liszts und anderer sowie kleinere Arbeiten (Märsche, Lieder, Kammermusik).

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Liszt, Franz

E. Widmung u. U.
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Franz Liszt (1811-1886), Komponist. E. Widmung m. U., Weimar Mai [18]82. 8°. „Für Leontine Rohlfs freundlichst dankend F. Liszt“ – Widmung auf einem Blatt vor dem Titel von: Carmen Sylva, [d. i. Elisabeth, Königin v. Rumänien]. Jehovah. Lzg., Friedrich, 1882. 8°. 84 SS., 5 Bll. Hldr. d. Zt. mit etwas Rverg. u. Kopfgoldschn. - Kosch II, 483. – Erste Ausgabe. – Einbd. etwas beschabt.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811-1886), Komponist und Pianist. E. Brief mit U., Weimar, 27. Juni 1882, 3 Seiten 8°. Bezeichnung von fremder Hand auf der vierten Seite. An einen „verehrten Freund“ (möglicherweise Friedrich Hegar in Zürich). „Ich bedaure dass wegen Simroks Kleinigkeit Brahms’ Concert in dem Züricher Programm nicht Platz nimmt. Robert Freund möge nach seinem Belieben die Ersatz Nummer mit Orchestre bestimmen. Jedenfalls wird er die meisterhaft vortragen. Sophie Menter habe ich gerathen 2 Solopiecen (also ohne Orchesterbegleitung) zu wählen. Schreiben Sie ihr, ohne Verzug 84, New Bond Street, London.“ – Und in einer längeren Nachschrift: „Bechstein gehört nicht zu den gewöhnlichen, mehr oder minder reichen Pianoforte Fabrikanten. Seit vielen Jahren hat er sich stets sehr ehrenwerth erwiesen und wird gewiss auch in Zürich seinen Namen beehren. Haben Sie Nachricht von Saint-Saëns, der mir schrieb dass er der Züricher Tonkünstler Versammlung beiwohnen, und selbst sich durch einen seiner ausserordentlichen Orgel Vorträge betheiligen wollte?“ – Sophie Menter war Schülerin von Liszt und bis zu seinem Tod mit ihm befreundet; er hielt sie für die beste Pianistin ihrer Zeit, sein letztes Klavierkonzert ist ihr zugedacht. – Der Zürcher Komponist Robert Freund gehörte ebenfalls zu Liszts Freundeskreis.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811-1886), Komponist und Pianist. E. Brief mit U., Erlau 11. Dezember 1850, 2 Seiten 8°. Mit Trauerrand. Doppelblatt. Bleistiftbezeichnung am Oberrand von anderer Hand. „Lieber Sack, Ich beauftrage Herrn von Szerdahely Dir meine herzlichen Grüße zu überbringen, und Dir zu sagen wie sehr ich über Deine Hofconzert Erfolge erfreut bin. Nachdem Sz: Die Absicht hat einige Zeit in Weymar zu verbleiben und mit mir seine Pianoforte Studien fortzusetzen, so bitte ich Dich Ihm einstweilen die Clementischen Etüden aus dem Gradus ad Parnaßum mit der Vervierfachung mitzutheilen und zu zeigen so wie ebenfalls mehrere von den practischen Czernischen Exercicien – etc – Mitte Januar wollen wir wieder frisch an die Arbeit gehen – einstweilen bleibe recht gesund und wacker […]“.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811-1886), Komponist und Pianist. E. Brief mit U., Nonnenwerth, 10. Oktober 1841, 3 Seiten 8°. Brief in französischer Sprache an einen nicht genannten Empfänger, der ihn offenbar um ein Darlehen gebeten hatte. „Ne sachant comment vous faire parvenir la petite somme que vous me demandez (vu l’absence de banquier à Nonnenwerth – et même à Bonn si je ne me trompe) j’écris en même temps à Schott, Mayence pour lui enjoindre de tenir les Cent francs à votre disposition et de vous les faire parvenir à l’endroit que vous lui indiquez […] Ne devant point retourner sitôt à Paris, je vous prierai de laisser courir les intérêts sans qu’il soit davantage question de prêt entre nous. Si par hasard votre chemin vous conduisait du coté de Leipzig et Berlin en Novembre ou Décembre, venez me voir et nous causerons d’autre chose […]“ – Liszt hat in den Jahren 1841-43 die Sommermonate mit Marie d’Agoult und den Kindern jeweils auf der Insel Nonnenwerth im Rhein zugebracht und dort auch einen Baum gepflanzt, die sogenannte Liszt-Platane.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Boulogne, 6. Mai 1841. 3 SS. auf Doppelblatt. 8°. – Kurz vor einer Reise nach England stehend an einen Violinisten, der sich darüber beklagt hatte, daß er bei Liszts Pariser Konzert zugunsten des Bonner Beethoven-Denkmals nicht berücksichtigt worden war. Da aber Berlioz als Dirigent auf dem Konzertplakat genannt war, so sei es nur schicklich gewesen, daß dieser ihn bitten würde zu kommen. Er selber habe es aus Taktgefühl nicht getan, was er sicherlich verstehen werde: „[...] Berlioz vous a ecrit dans ma chambre, et sur la demande que je lui en ai faite. L’affiche du concert portant le nom de Berlioz comme chef d’orchestre, la convenance exigeait ce me semble que ce fut lui qui vous priat de venir. Quant à moi je m’en suis abstenu par une raison de delicatesse que vous apprecierez j’en suis persuadé“. – Es hätte für ihn nur eine Möglichkeit gegeben, seine Anwesenheit beim Konzert zu fordern, und das wäre gewesen, ihn zu bitten, ob er mit ihm zusammen die Beethovensonate ansagen würde, denn er hatte schon 4 Jahre zuvor Massart sein Versprechen gegeben, welches er unmöglich zurückziehen konnte. Die sie verbindende tiefe Sympathie und Freundschaft sähe er dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen: „Il n’y avait qu’une manière pour moi, de reclamer votre présence à ce concert; c’etait de vous prier de dire la sonate de Beethoven avec moi. Ma parole etant donné depuis 4 ans à Massart, il m’a été impossible de la lui retirer. Cette petite explication ne peut laisser aucun doute dans votre esprit ce me semble et je me plais à croire que nos rapports de serieuse amitié, de sympathique devouement, n’en seront pas troublés [...]“. – Bei dem von Berlioz dirigierten Konzertabend zugunsten des Beethoven-Denkmals am 24. April 1841 spielte Liszt zusammen mit dem belgischen Violinisten Lambert Joseph Massart Beethovens Sonate für Klavier und Violine op. 47. – Mit mehreren kleinen alt hinterlegten Einrissen und stärkeren Faltspuren; etwas unfrisch. – Beiliegend ein in Liszts Namen geschriebener Brief an Pastor Winkler in Erfurt (dat. Weimar, 23. Oktober 1883. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit hs. adr. Kuvert).


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Weimar, 13. September 1855. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. Mit e. adr. Kuvert. – An Wilhelm Popp (1828–1902), Pianist und Flötisten am Herzoglich Sächsischen Hoftheater zu Coburg-Gotha: „Mit bestem Dank bestätige ich Ihnen den Empfang des Dedications Exemplares Ihrer Conzert Polca [...]“. – Wilhelm Popp erfuhr seine flötistische Ausbildung durch Kaspar Kummer und Louis Drouet. Nach langjähriger Tätigkeit am Hoftheater zerstritt er sich mit der Theaterintendanz und übersiedelte 1867 nach Hamburg, wo er Soloflötist am Philharmonischen Orchester wurde. Von seinen fast 600 überwiegend für Flöte und Klavier verfaßten Kompositionen werden heute kaum noch welche verlegt. Seinerzeit hingegen war Popp ein bekannter und geschätzter Komponist, in David Ehrlichs „History of the Flute“ werden seine Werke als „very well known in the musical world“ geführt. Daneben schrieb er mehrere Lehrwerke für Flöte und nicht zuletzt eine „Geschichte der Musik. Portraits, Biographien und Proben aus den Werken der berühmtesten Tondichter des 18. und 19. Jahrhunderts“. – Beiliegend ein in Liszts Namen geschriebener Brief an Robert Lienau von der Schlesingerschen Musikhandlung in Berlin (dat. Weimar, 31. Februar 1884. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit hs. adr. Kuvert).


Liszt, Franz

Kabinettphotographie mit e. Namenszug auf der Bildseite
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. Kabinettphotographie mit e. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D. [um 1882]. 166:111 mm. – Schönes Altersportrait im Profil nach rechts aus dem Atelier aus dem renommierten Budapester Atelier Ferencz Kozmata, entstanden im Nov. 1873 anläßlich v. Liszts 50jähr. Künstlerjubiläum (vgl. Ernst Burger. Franz Liszt in der Photographie seiner Zeit. Mchn. 2003. Nrn. 108 u. 110). Auf der Bildseite signiert, rückseitig Widmung an den Dirigenten Felix Mottl, der am 6. Mai 1881 in Baden-Baden ein Konzert mit Werken Liszts dirigiert hatte. – Originalkarton unten gering beschnitten, deshalb rücks. tlw. Verlust der Buchstaben "Fe" in der Widmung.


Liszt, Franz

Portraitpostkarte mit eigenh. U.
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Altersporträt im Profil nach rechts. Beiliegend eine Aufnahmen seiner Totenmaske.


Liszt, Franz

Eigenh. Musikmanuskript mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. „Pro Papa“. E. Musikmanuskript m. U. („F. Liszt“). O. O., [1880]. 3 SS. auf Doppelblatt. Folio. – Stichvorlage des Chorals für Männerchor und Orgel von Liszts eigener sowie von Schreiberhand. Im einzelnen umfaßt das vorliegend Manuskript 2 von Schreiberhand stammende SS. „Pro Papa (I)“ mit den Stimmen für Tenor und Baß sowie der Notation für Orgel in vier jeweils vierzeiligen Systemen mit kleinen e. Anmerkungen Liszts sowie einem e. Postludium von 18 Takten in zweizeiligem System. „Pro Papa (II) Dominus conservet Eus“ mit den Stimmen für Sopran, Alt, Tenor und Baß sowie Orgel auf S. 3 stammt zur Gänze aus Liszts Hand und ist notiert in zusammen 12 Zeilen (d. s. vier Systeme zu je vier bzw. zwei Zeilen), tls. mehrfach e. korrigiert und am unteren Blattrand wie oben angeführt signiert. – Raabe 523; LWV J39; Searle 1228 und 1229. – In schwarzer Tinte; mit einigen kleinen, wohl von Liszt im Zuge der Bearbeitung herstammenden Schabstellen; im Mittelfalz etwas eingerissen; insgesamt von guter Erhaltung.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit Initialen. O. O., „Mittwoch früh 18. Dec.“ o. J. [wohl Ende 1839]. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Komponisten und Musikverleger Tobias Haslinger (1787–1842): „Noch nicht die Winterreise! Blos[s] eine kleine Bitte. Auf der 1ten Seite (nach dem Titel – so wie beim Hexameron) der Ungarischen national [!] Melodien würde ich wünschen diese Worte gedruckt zu sehen – Dem Herrn Grafen Leo Festetics freundschaftlich gewidmet – Angekommen um 3 Viertel auf fünf in der Früh [...] Morgen nach dem Concert schreibe ich Ihnen etwas mehreres [...]“. – Die Graf Festetics gewidmeten „Ungarischen Nationalmelodien“ (Nr. 1 bis 6; vgl. Grove 242) sollten 1840 bei Haslinger in Wien erscheinen. Liszt selbst war Ende 1839 zum ersten Mal seit seiner Kindheit in Ungarn gewesen. „Dieser Aufenthalt wird zu einer einzigen Ekstase, die den umjubelten Meister sehr für das Land seiner Geburt einnahm. Ein Berichterstatter schrieb, daß Liszt in Budapest in ungarischer Festtracht spielte. Nach dem Konzert ‚traten sechs Magnaten und adlige Magistratspersonen in vollem, prächtigen Nationalkostüm hervor, und Graf Leo Festetics überreichte ihm einen Säbel, dessen Scheide, silbern und vergoldet, von alter getriebener Arbeit, reich mit Edelsteinen besetzt war [...]’“ (Everett Helm: Franz Liszt. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1990 (= rm 185), S. 56). – Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Öffnen der Verschlußmarke (keine Textberührung) und Resten derselben.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Weimar, 28. Juli 1880. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den namentlich nicht genannten Schriftsteller Hans Frh. von Wolzogen (1848–1938): „In der ‚Einband’ Angelegenheit kann ich leider jetzt nicht dienen. Mein Exemplar der Werke Wagner’s ist in einem besonderen Schrank verschlossen, Budapest, Musikakademie Gebäude: der Schlüsselträger hierzu befindet sich des Sommers auf Reisen [...] ‚Was Styl ist’ hat uns Wagner siegreich bewiesen und gelehrt. Sie, hochgeehrter Freund, erörtern vortrefflich in ihrer letzten Schrift die grosse Sache. Dass eine ‚Stylbildungs Schule in Bayreuth’ festgestellt werde, wünscht niemand ernstlicher als Ihr aufrichtig ergebenster F. Liszt [...]“. Bedankt sich ferner für „die Mittheilung ihres meisterhaften ‚Leitfaden durch Tristan und Isolde’“. – Wolzogens „Thematischer Leitfaden durch die Musik von Richard Wagner’s Tristan und Isolde“ a. d. J. 1876 erlebte zahlreiche Auflagen und Übersetzungen. – Bl. 2 mit winzigem Einriß im Mittelfalz, sonst sehr wohlerhalten.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Bayreuth, 27. Juli 1882. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den namentlich nicht genannten Schriftsteller Hans Frh. von Wolzogen (1848–1938) am Tag nach der Uraufführung von Wagners „Parsifal“: „Bei und nach der gestrigen Darstellung von Wagners ‚Parsifal’ war der allgemeine Eindruck, dass sich über dieses Wunderwerk nichts sagen lässt. Ja wohl, verstummt es die davon tief ergriffenen: Sein weihevolles Pendel schlägt vom Erhabenen zu dem Erhabensten [...]“. – Leichte Gebrauchsspuren, insgesamt sehr wohlerhalten.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Weimar, 25. April 1882. 2 SS. auf Doppelblatt. 8°. – An den namentlich nicht genannten Schriftsteller Hans Frh. von Wolzogen (1848–1938): „Ihre ‚Leitfäden’ sind eine gedeihliche Bereicherung der Musik-Litteratur. Sie fördern wesentlich das geistige Verständniss [!] der grossen, erhabenen, einzig dastehenden Schöpfungen Wagner’s. Bereits gelten auch die ‚Leitfäden’ für classisch, und mit Recht, weil sie als Musterarbeiten Schule machen [...] Auf freundschaftliches Wiedersehen im Parsifal [...]“. – Drei Monate darauf, am 26. Juli, sollte in Anwesenheit Liszts die Uraufführung des „Parsifal“ in Bayreuth unter Wagners Leitung stattfinden; Wolzogens „Thematischer Leitfaden durch die Musik des Parsifal“ erlebte in demselben Jahr bereits vier Auflagen. – Sehr wohlerhalten.


Liszt, Franz

Musikmanuskript mit e. Widmung und U. („F. Liszt“)
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. Musikmanuskript mit e. Widmung und U. („F. Liszt“). Weimar, 30. Juli 1880. 4 SS. auf 2 Doppelblatt. Großes Querformat. In Leinenschirting geheftet. Mit Umschlag. – Von fremder Hand verfaßte Reinschrift von Liszts Lied „Verlassen“ für eine Singstimme und Klavier nach dem Text aus dem Schauspiel „Irrwege“ von Gustav Mitchell, dem Liszt am Schluß die Komposition „freundlichst ergeben“ widmet. – Etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Rom, 10. Juli 1862. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den namentlich nicht genannten Weimarer Regierungsrat Franz Müller (1806–1876) – ein Freund Liszts und früher Bewunderer von Wagners Werken –, dem er für die Zusendung von dessen „Blatt der Erinnerung aus Weimar“ dankt, das ihm erst jetzt, acht Monate später, zugekommen sei, und dem gegenüber er sich sehr nachdrücklich für Richard Wagner einsetzt: „[...] Wie kann ich Ihnen dafür danken? Ich weiss es wahrlich nicht. Lassen Sie mir wenigstens sagen, daß Sie mich erfreut und bestärkt haben, und möge Ihnen das Bewußtsein die Kunst im Sinne Plato’s als ‚Erwe[c]kerin der Eintracht, der gegenseitigen Liebe und Einstimmigkeit, und Wissenschaft der Liebe’ zu erfassen und zu fördern, stets die edelsten Befriedigungen darbieten [...] Für heute gestatten Sie mir besonders einen Punkt, – aber ein Hauptpunkt, – der den Schluß ihres Aufsatzes berührt, noch entschiedener zu betonen. In Weimar scheint man darauf bedacht zu sein der Musik eine thatkräftige und würdige Leitung zu geben. Vertraulich gesagt hat man mir davon geschrieben. Meine Beantwortung brachte natürlich wieder meinen vor 10 Jahren und seither öfters wiederholten Vorschlag, Richard Wagner zu berufen, in Erinnerung. Welch Hinderniß dürfte sich jetzt ernstlich dagegen stellen – nachdem seine volle Begnadigung in Sachsen erfolgt ist? Wer könnte den außerordentlichen Glanz und Nutzen seiner Fixirung in Weimar, für Weimar zunächst, bezweifeln? [...]“ – Richard Wagner hatte sich im Frühjahr 1849 am Dresdner Maiaufstand beteiligt und war nach dessen Niederschlagung ebenso wie seine Freunde Gottfried Semper und August Röckel steckbrieflich gesucht worden. Derart zur Flucht genötigt, war Wagner zuerst in die Schweiz und nach einem kurzem Aufenthalt in Paris nach Zürich ins Exil gegangen; 1862 schließlich wurde er amnestiert und konnte wieder in seine Heimatstadt Leipzig reisen, wo er auch konzertierte; in Weimar sollte er zwar Liszt wiederbegegnen, jedoch nicht die Stelle eines Generalmusikdirektors antreten. – Geringfügige Altersspuren, im ganzen jedoch sehr wohlerhalten.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). O. O. [Rom], 19. April 1868. 2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8°. – An den namentlich nicht genannten Musikschriftsteller George Grove (1820–1900) mit dem Ausdruck seiner Freude ihn zu sehen und Neuigkeiten von Walter Bache zu erfahren „que j’estime et affectionne sincèrement“. – Der Pianist und Dirigent Walter Bache (1842–1888) hatte zwischen 1862 und 65 Unterricht bei Franz Liszt genommen; nach seiner Rückkehr nach London „began a lifelong crusade to winning popularity for Liszt’s works in England” (Wikipedia, Abfrage v. 28. II. 2009). – Etwas gebräunt und angestaubt sowie mit winzigem Einriß im unteren Mittelfalz.


Liszt, Franz

E. Briefkärtchen mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Briefkärtchen mit U. („F. Liszt“). Rom, 25. August 1868. 1 S. 32°. Mit e. Adresse verso. – An den Musikschriftsteller George Grove (1820–1900) mit der Mitteilung, daß ihre musikalische Zusammenkunft am folgenden Tag stattfinden werde. – Gering fleckig und etwas angestaubt.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Weimar, 12. Juli 1861. 2¾ SS. auf Doppelblatt. 8°. – An den Komponisten und Dichter Peter Cornelius (1824–1874): „Unterzeichnen Sie schnell die beiliegende Anmeldung zur ‚Tonkünstler Versammlung’ mit Ihrem schönen guten Nahmen [!]. Sie dürfen mir bei dieser Gelegenheit in Weimar nicht fehlen! Und noch eine Bitte, liebster Freund. Besuchen Sie F[ranz] Doppler und sagen Sie Ihm daß ich sehr wünsche Er möchte mit Ihnen am 4ten August spätestens eintreffen. Hoffentlich wird Er mir diese Freude nicht versagen – und wenn es Ih[m] nicht besonders ungelegen ist wird er seine Flöte mitbringen und die Parthie im Faust übernehmen [...] Eduard [d. i. Liszts Cousin, 1817–1879] treffen Sie hier – und auch Wagner, Hans, Dräseke, Damrosch, Tausig, Lassen, und meine Tochter (Mme Ollivier)[.] Auf Wiedersehen also, mein Bester Cornelius. Bringen Sie Ihren Cid mit soweit er fertig ist [...]“. – Mit stärkeren Faltspuren und kleineren Läsuren; die Verso-Seite von Bl. 2 mit einem schmalen Montagestreifen an der Faltung; ohne die erwähnte Anmeldung.


Liszt, Franz

E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. sowie Initialen.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. [„An die Künstler”]. E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. sowie Initialen. Weimar, Mai 1870. 1 S. Qu.-schmal-folio. – Zehn Takte für Klavier aus dem Festgesang nach Schiller für Solostimmen, Männerchor und Orchester (1853; Searle 70) „zu freundlicher Erinnerung an die Tonkünstler Versammlung“. – Stärker angestaubt und etwas fleckig, kleinere Faltspuren (deren eine alt hinterlegt).


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Rom, 1. Januar 1866. 2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8°. – An einen „illustre ami“, dem er die Prinzessin Palazzolo vorstellt: „Madame la Princesse Palazzolo veut bien me demander un mot qui lui procure le plaisir de faire votre connaisance. Elle joint à beaucoup d’esprit un goût très cultivé des beaux arts et trouve avec raison que c’est un contresens d’habiter Naples sans vous voir [...]“. – Sehr wohlerhalten.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). O. O. u. D. 3½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – Wie von fremder Hand in Bleistift auf Bl. 1 recto vermerkt an Madame Vieuxtemps über Terminfestlegungen des Großfürsten für ein Hofkonzert zu Ehren Vieuxtemps’ am 19. April und für ein weiteres Konzert am Theater zugunsten einer Wohltätigkeitseinrichtung am 16. April, für die Vieuxtemps freundlicherweise auch seine sehr effektive Unterstützung zugesagt habe. Aus diesem Grunde sei es notwendig, daß sie bereits am Morgen des 15. in Weimar sei, damit sie noch hinlänglich proben könnten. Sie möge ihm dann auch die beiden Stücke nennen, die Vieuxtemps ausgesucht habe. Er selbst würde sein Concerto vorschlagen und den Abend mit einer Fantasie mit Orchesterbegleitung beenden: „[…] le Grand Duc a fixé le Concert de Cour en l’honneur de Vieuxtemps au mercredi (de la semaine de Pâques) 19 avril. Celui du théâtre au bénéfice de quelqu’œuvre de bienfaisance pour lequel Vieuxtemps veut bien aussi avoir la très bonne grace de nous préter son très effectif concours aura toujours lieu le 16 puisque cette date (Dimanche et Pâques) lui convient. Il sera donc nécessaire que vous soyez à Weymar le samedi matin 15 avril afin que nous puissions répéter convenablement, et que vous ayez la bonté de m’indiquer les deux morceaux que Vieuxtemps choisira. En premier lieu j’ose réclamer son Concerto – et pour terminer la soirée une Fantaisie (avec accompagnement d’orchestre) […]“. – Auf dunklerem, leicht gebräunten Papier.


Liszt, Franz

E. Schriftstück o. U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Schriftstück o. U. O. O. u. D. 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – An Therese Freifrau von Helldorff: „La statue ‚de marbre blanc’ sculptée par Maderne, est à l’église de Sainte Cécile à Rome, au Trastevere“. – Gemeint ist die Statue der Heiligen Cäcilia von Stefano Maderno. – Etwas lichtrandig und mit einer kleinen Schabspur am oberen Rand der Recto-Seite von Bl. 1; der Umschlag etwas angestaubt und fleckig.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. („F. Liszt“). Budapest, 18. Februar 1880. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. Mit einer Beilage (s. u.). – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ungern muss ich Entschuldigungen vorbringen gegenüber Ihren liebenswürdigen Briefen. Meine 68 Jahre gebieten mir Enthaltsamkeit: nur das Unerlässliche kann ich weiterhin besorgen [...]“. – Beiliegend eine Portraitphotographie mit faks. Namenszug i. F. 88:55 mm auf etwas größerem Trägerkarton im Verlag von T. F. A. Kühn in Weimar.


Liszt, Franz

Visitenkarte mit lithographiertem Unterschriftenfaksimile
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. Visitenkarte mit lithographiertem Unterschriftenfaksimile („F. Liszt“). O. O. u. D. 1 S. Großes Visitkartenformat. – Auf weißem Glanzpapier; die Ränder etwas oxydiert. – Nicht bei F. C. Schang, Visiting Cards of Pianists. From the Collection of F. C. Schang with comment by him. New York, Patelson, 1979. – Mit einem kleinen Eckausschnitt.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Brief mit U. Budapest, 15. Dezember 1873. 1 S. 8°. Absage auf eine Konzertanfrage: „[...] Aufrichtig bedauernd dem Wunsch Ihrer gütigen Zuschrift nicht entsprechen zu können, weil diesmal mein geringes Clavierspiel in Wien, einzig und allein dem Conzert ‚Zum Besten der Kaiser Franz-Josef Stiftung’ angehört [...]“.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit U.
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An den Musikdirektor Rudolf Herfurth in Lausanne, dem er für die günstige Aufführung und Aufnahme seines Christus-Oratoriums unter dessen Leitung in Lausanne dankt „Freudig überrascht durch ihre so wohlwollenden Zeilen, die mir die günstige Aufführung und Aufnahme in Lausanne des ,Christus Oratorium’ unter ihrer Leitung […]“ .


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit U.
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An den in Weimar zu Besuch in der Villa Rohlfs weilenden Friedrich von Bodenstedt: „Wollen Sie freundlichst die einliegenden Zeilen, dem Grpßherzog bei seinem Besuch, heute 11 Uhr einhändigen? Vielleicht verbleiben Sie doch bis morgen, in der Villa Rohlfs. Wenn ja, gilt die Einladung der Frau Baronin von Meyendorff zu Diner, heute halb 6 Uhr: später, in der ‚Hofgärtnerei’ bei Ihrem, stets dankend ergebensten | F. Liszt“. – Olga von Meyendorff (1838–1926) sowie der Afrikaforscher Gerhard Rohlfs (1831–1896) und dessen Gattin Leontine gehörten nebst Großherzog Carl Alexander (1818–1901) zu Liszts engerem Freundeskreis in Weimar. Baronin Meyendorff war 1871 nach dem Tod ihres Mannes wieder nach Weimar gezogen, die Familie Rohlfs 1870. Liszt selbst war 1871 nach Weimar gekommen und bewohnte eine Etage in der ‚Hofgärtnerei’. Bodenstedt, der Dichter der „Lieder des Mirza Schaffy“, war Intendant in Meiningen; sein Lied „Einst“ wurde 1879 von Liszt vertont.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit U.
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„Hochgeehrter Freund, Ihrem freundlichen Wohlwollen empfiehlt die sehr talentirte und angenehme Concertsängerin Magda Bötticher verehrungsvoll ergeben | F. Liszt“. – Magda Bötticher wirkte noch im selben Monat gemeinsam mit der Pianistin u. Liszt-Schülerin Dory Burmeister-Petersen (1860–1902) und Alexander Siloti (1863–1945) im Leipziger Blüthnersaal in einem „Liszt-Concert“ mit und durchlief in den 1880er Jahren eine vielbeachtete Karriere im deutschsprachigen und österreichisch-ungarischen Kulturraum; u. a. trat sie in den Jahren 1882 bis 1884 gemeinsam mit der Altistin Marianne Brandt (1842–1921) und der Pianistin und Liszt-Schülerin Martha Remmert (1854–1941) auf.


Liszt, Franz

Autograph letter signed ("FLiszt").
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To a Baron: "Amicale invitation pour ce soir. De 8 a 10 heures on fera un peu de Musique commandee, a la 'Hofgärtnerei'. J'espère que Madame de Löen aura d'amabilite d'y venir avec vous [...]". - Printed lettering "F. Liszt" on reverse.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit U. ("F. Liszt").
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An die Königliche Familie mit dem dringlichen Ersuchen, die Goethe-Stiftung bei ihren Plänen zur Feier des 100. Geburtstages des Dichters zu unterstützen: "Madame, Son Altesse Impériale, Madame la grand Duchesse ayant daigné me remettre les lignes que Votre Altesse Royale m'a fait la grâce de m'adresser, j'ose ici vous exprimer le très respectueux hommage de ma sincère gratitude. La cause de la Fondation Goethe se lie intimement au passé et à l'avenir de Weymar en tant qu'elle implique une protection souverainement intelligente et efficace du développement de la Pensée et de l'Art, à travers les vicissitudes d'une génération à l'autre. Comment me serait-il permis de douter de la sympathie que voudra bien témoigner à cette cause Madame la Princesse de Prusse? Comment pourrais-je croire que Votre Altesse Royale lui retirerai son puissant appui alors qu'il est invoqué au nom de ses glorieuses espérances? Monseigneur le Grand Duc héréditaire a senti dès l'abord qu'en cette grave et haute occurrence il ne s'agit pas de donner simplement droit de bourgeoisie à Weymar au souvenir de Goethe; mais bien de rendre Weymar, l'Allemagne et, par conséquent, l'Europe participant au lustre fécondant aux bienfaits compréhensifs du génie de Goethe. Pour réaliser cette grande pensée, la dégager du vague des mots, […] et la fixer enfin en caractères indélébiles, c'est à dire en faits notables, réguliers et imposants, il faudra à Monseigneur toute la laborieuse persévérance, tout le courage infatigablement actif, résolu et résigné à la fois qui sont le suprême privilège des grands dévouements. Qu'il me soit permit d'espérer qu'à sa prochaine visite à Weymar, Votre Altesse Royale m'autorisera à l'entretenir plus explicitement de la Fondation Goethe et sur les moyens les plus propres à assurer son active vitalité, lesquels, j'ose le dire, j'ai mûrement réfléchi; et si alors Votre Altesse Royale daigne ne point désapprouver les vues et les intentions qui font en quelque sorte partie de ma dette de reconnaissance envers son auguste maison, mon espérance de voir la tradition du passé, puissamment vivifié par l'œuvre du présent, se changera en certitude". - Light soiling, internal tear to third page not affecting text.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit U. ("F. Liszt").
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Schöner Brief über den Genius Wagners an einen namentlich nicht genannten Freiherrn: "Meine unbegränzte [!] Bewunderung verbleibt dem erhabenen Genius Wagner's. Welch segensreiches Schaffen und Wirken hat Er stets, beharrlich fortschreitend, seit dem Tannhäuser bis zu dem Ring des Nibelungen und dem wundervollen Parsifal bethätigt! - Die Kunst unseres Jahrhunderts findet seine [!] Erbauung und seine Glorie daran [...]".


[Liszt, Franz

Originalphotographie.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wie von zeitgenöss. Hand am unteren Rand des Trägerkartons notiert, zeigt die Aufnahme "Fr. Liszt in seinem Zimmer letzte Aufnahme im Weimarer Liszthaus von seiner alten 30jährigen Dienerin Pauline Apel". - "Der Liszt-Schüler Carl V. Lachmund über diese Aufnahme: 'Montag um die Mittagszeit [es handelte sich um einen der letzten Juni-Tage des Jahres 1884], da er gewöhnlich seine Arbeit abbrach, fanden wir ihn [d. i. Liszt] in bester Stimmung. Meine Frau glättete sein Seidenhaar, während ich den Band der Werke Bachs so aufs Klavier stellte, daß der Name erkannt werden konnte - wußten wir doch von seiner tiefen Verehrung für Bach und Beethoven. Er mußte eine volle Minute sillsitzen, was keine leichte Sache war, denn das Blitzlicht war damals noch nicht in Gebrauch'" (Burger, s. u.). - Pauline Apel diente Liszt seit ihrem 18. Lebensjahr. Bis zu ihrem Tod 1926 leitete sie das nach Liszts Tod in der Hofgärtnerei eingerichtete Museum und setzte ihre Tochter als Nachfolgerin ein. Durch ihren eh. Zusatz hat Pauline Apel einige Abzüge (und so auch diesen) als original bestätigt. - Die Photographie mit gepr. Signet des Atelier Louis Held.


Liszt, Franz

Lettre autographe en français à l'encre noire, signé FL.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Liszt prévient le destinataire de son envoi qu'il a difficilement pu obtenir les billets de concert au Capitole et l'enjoint de l'y retrouver "une heure à l'avance". - Provenance: Robert Bory, musicologue.


Liszt, Franz

Lettre autographe en français à l'encre noire, signé FL.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Le destinataire n'est pas nommé. Liszt parle de plusieurs concerts: celui de la "Pontificia Congregazione el Accademia di Santa Cecilia" pour lequel il offre un billet à son correspondant en échange d'un billet que ce dernier semble lui avoir offert pour le concert "Parisotti", un "concert plus modeste" au Palazzo Valentini, et un concert de ses "Préludes" exécutés par Sgambiati. Ce billet nous permet de comprendre les divertissements musicaux chargés du compositeur à Rome qui reste curieux de tout ce qui se produit musicalement et qui est en contact étroit avec tous les jeunes musiciens de son temps. - Provenance: Robert Bory, musicologue.


Liszt, Franz

E. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Liszt (1811-1886), Komponist. E. musikalisches Albumblatt m. U., Riga, 8. April 1842, eine Seite quer-kl.-8°. Auf der Rückseite von fremder Hand bezeichnet. Falte längs der Mitte. Drei Takte für Klavier, auf zwei von Hand gezogenen Notensystemen, mit der Bezeichnung „Preludio“. – Am 14. März 1842 hatte Liszt die Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg erhalten, danach reiste er zur Feier über St. Petersburg nach Dresden. – Der Eintrag auf der Rückseite lautet: „Dieses Problem wird uns vielleicht Tante Paula lösen? Das Blatt stammt v. gr. Meister Fr. Liszt, der 1842 in Riga war u. v. dem es Papa wohl im Salon […] überreicht hat“.


Liszt, Franz

E. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Liszt (1811-1886), Komponist. E. musikalisches Albumblatt m. U., Osnabrück, 12. November 1841, eine Seite 4°. Einseitiger Goldschnitt. Drei horizontale Faltspuren. Geringfügige Bräunung durch den Pflanzenzweig. Vier Takte Musik für Klavier in F Dur in 4/4-Takt, auf zwei von Hand gezogenen Musiksystemen. Neben der Unterschrift ist ein Gardenienzweig mit zwei Stichen und Garn befestigt (die gepresste Blüte ist abgefallen). Sehr dekoratives Albumblatt, geschrieben auf einer der zahlreichen Tourneen, die Liszt damals unternahm. Die Jahre 1840-45 waren seine besten Jahre als Virtuose, ganz Europa verfiel damals einer wahren „Lisztomanie“.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit U. ("F. Liszt").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Dank an F. V. Busch hinsichtlich einer Ersatz-Verabredung: "Tous les regrets sont assurément de mon coté, Madame, et vous êtes cent fois aimable de vouloir bien m'offrir un aussi gracieux dédomagement pour demain soir. Veuillez donc bien agréer tous mes remerciements ainsi que l'expression de mes hommages les plus respectueusement empressés [...]". - Das Kuvert stärker angestaubt und etwas fleckig. - Provenienz: Skottorp Castle.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief m. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den Verleger Heinrich Brockhaus, den er auf verschiedene Fehler in dem ihn betreffenden Artikel im Konversationslexikon hinweist. „[…] je ne me permets que de relever trois erreurs de fait dans l’article qui me concerne: 1o – ma prétendue qualité d’Ex-St Simonien; 2do – ma voyage supposé en Amérique; 3o Mon Diplôme de l’Université de Königsberg que mon biographe change arbitrairement en un Diplôme de Docteur en Musique qui ne m’a point été delivré. – Je n’ai jamais eu l’honneur de faire partie de l’association […] de la Famille religieuse et politique du St Simonisme. Non obstant ma sympathie personelle pour tel ou tel de ses membres mon zèle n’a guère été au delà de celui que montraient à la même epoque Heine, Börne, et vingt autres dont les noms se trou- vent dans le Conversations Lexicon […] Parmi mes nombreux comptes de Tailleurs, je puis certifier qu’il ne s’en trouve aucun d’un habit bleu-barbot quelconque; et puisque j’ai nommé Heine, je dois même ajou- ter que ma ferveur est restée très en deça de la sienne, car je ne me suis jamais avisé de vouloir commu- nier à travers l’espace avec le Père ‘Enfantin’ par Correspondance ou Dédicace ainsi qu’il l’a fait! – En outre je puis egalement vous assurer que mon cours pratique de Géographie d’Europe ne s’est pas étendu au delà, et que les 4 ou 5 autres parties du Globe me sont totalement inconnues. Et quand vous viendrez me voir à Weymar, je pourrai vous montrer entre autres diplômes celui de l’université de Königs- berg, en vertu duquel j’ai l’honneur d’appartenir exceptionellement à la Classe des Docteurs en Philosophie, honneur dont je suis resté particulièrement reconnaissant envers cette illustre Université […]“ Der Fahnenabzug des Artikels (1 S. kl.-folio, etwas gebräunt) mit Liszts eigenh. Korrekturen liegt bei.


Liszt, Franz

E. Brief mit U. u. e. Notenzitat
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Franz Liszt (1811-1886), Komponist u. Pianist. E. Brief m. U. und einem Notenzitat im Text, Tivoli „Villa d’Este“, 30. Juli 1874, 1 ¾ Seiten gr.-8°. Mit bekrönten Initialen in Rot. Etwas gebräunt und fleckig, Faltenbrüche ausgebessert. An einen Wiener Komponisten, der ihm sein opus 6 gewidmet hatte: „[…] Ihre 5 Fantasiestücke bieten vieles Anmuthige und Gelungene: so unter anderen, die einschmeichelnde Cadenz:“ [hier das viertaktige Notenzitat, auf zwei Systemen]. „Gerne möchte ich Ihnen mehr, am Clavier citiren: wahrscheinlich haben wir dazu Gelegenheit in Wien […]“


Liszt, Franz

E. Billet mit U. auf seiner Visitenkarte
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Franz Liszt (1811-1886), Komponist u. Pianist. E. Billett m.U. „FL“ auf einer gedruckten Visitenkarte, o. O. u. D., eine Seite Visitformat. Leicht angeschmutzt. „N’avez vous pas quelqu’idée d’aller à l’Armbrust ce soir – s’il m’est possible de partir j’y viendrai […]“


Liszt, Franz

Lettre autographe signée au ténor Karl Beck ( ?).
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Lettre en allemand Lettre concernant son exécution de « Tannhäuser » et ses Variations du « Benvenuto Cellini » de Berlioz : « Je viens d’apprendre que plusieurs répétions des marches militaires de Tannhäuser sont prévues sur scène tôt demain matin jusqu’à 2h30. Cela vous peinerait t-il de décaler après 2h30 ? Je vous joins à cette lettre, les variations de Cellini, qui, j’espère, vous conviendront. Je pense avoir accompli un chef d’œuvre ! » « Bénédiction et Serment » variations pour piano de Franz Liszt d’après « Benvenuto Cellini » d’Hector Berlioz exécuté entre 1852 et 1853. Il existe 14 transcriptions pour piano des opéras de Wagner par Liszt dont celle de « Tannhäuser ».


Liszt, Franz

Eigenh. Brief m. U. „FLiszt“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Umfangreicher und inhaltsreicher Brief an den Weimarer Musikdirektor Carl Stör: „[…] Mit Deinen correspondezlichen Mittheilungen geht es mir wie mit den Proben meiner Lieblings Opern: je länger desto angenehmer sind sie für mich. Durch die Signale ward ich allerdings schon aufmerksam gemacht auf die stets sich potencirende Signalisirung Appel’s Kräfte; Dein Commentar aber verdeutlicht mir noch das Bild und ich verdanke Dir dadurch eine geistig hygienische Erheiterung welche ich leider nur zu selten geniessen kann. - In Bezug auf das neue Cello Engagement, werde ich gewiss nicht ermangeln in Deinem Sinn so wie im Sinne der Sache mein möglichstes zu thun. Vielleicht gelingt es uns Cossmann (der mir voriges Jahr schon seinen Wunsch in Weimar engagirt zu sein mündlich und schriftlich mittgetheilt) für unser Orchester zu gewinnen. Unstreitig wäre es eine ganz prächtige Aquisition; ich befürchte blos das die päcunieren Pretentionen die er stellt unsrer Theater Cassa nicht sehr angemessen erscheinen. Jedoch lässt sich wahrscheinlich in diesem Falle eine kleine Ausnahme erzweken, und Weimar und Weimar von einen ausgezeichneten Künstler mehr bereichern. So wie mir Herr von Zieg angezeigt, ist die Iphigenie in Aulis als Geburtstag Oper gewählt. Ich freue mich recht sehr den alten Ritter Gluck ordentlich vorzunehmen; und wenn sich auch das vulgo der Ilm Athener langweilt, so sollen sie wenigstens gezwungen sein sich edel zu langweilen. Neues habe ich Dir aus meiner Eilsner Einsiedelei gar nicht zu melden. […] Es geht nicht zwei Hasen auf einmal zu jagen. Composition und Virtuosität lassen sich nicht gehörig zu gleicher Zeit betreiben; und nachdem ich mich jetzt entschieden auf die erstere wende so müssen nothwendiger Weise die Hämmer meines Claviers stille bleiben. Raff, der diesen Winter in Weimar verweilen wird, beschäftigt sich seit dem 1ten December wo er hier eingetroffen ist mit dem Aus und Reinschreiben meiner 2 neuen Ouvertüren. Gelegentlich können wir sie probiren. Die erste ist eine Art Ode symphonique, nach dem Text: ,Ce qu’on entend sur la Montagne aus V. Hugo Feuilles d’autome“ […]“ - Auf bläulichem Briefpapier.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An ein „geehrtes liebes Fräulein“ (d.i. die Sängerin Agnes Schöler), deren Mitwirkung bei der Sondershäuser Tonkünstlerversammlung ihm angenehm sei; sie solle sich dafür bei Prof. Karl Riedel in Leipzig melden „Ihre Mitwirkung bei der Sonderhäuser Tonkünstler Versammlung wird mir sehr angenehm sein. Melden Sie sich bei Herrn Professor Riedel [...]".


Liszt, Franz

Portrait photograph signed ("F. Liszt").
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Small black-and-white portrait of an older Liszt, on thin paper, formerly mounted, some paper still adhering to the verso, with the signature in black ink.


Liszt, Franz

Eigenhändiges musikalisches Albumblatt, signiert „F.Liszt“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Auf zwei von Hand gezogenen Musiksystemen schreibt Liszt eine chromatische Skala mit alternierenden Oktaven. Sehr schwungvoll unterschriebenes Albumblatt. Im März 1840 gab Liszt in Leipzig verschiedene Konzerte im Gewandhaus im Rahmen seiner ersten grossen, triumphalen Tournee durch Europa. Am Tag, an dem Liszt dies Albumblatt schrieb, schrieb Robert Schumann an seine Clara: „Heute früh hätte ich Dich zu Liszt gewünscht. Er ist doch gar zu außerordentlich. Er spielte von den Noveletten, aus der Phantasie, der Sonate, daß es mich ganz ergriff. Vieles anders, als ich es mir gedacht, immer aber genial, und mit einer Zartheit und Kühnheit im Gefühl, wie er sie wohl nicht alle Tage hat. Nur Becker war dabei, dem standen die Thränen in den Augen, glaub’ich.“ (Briefwechsel, Bd. III, Nr. 367). Chromatische Akkorde verwendete Liszt u.a. in den damals entstandenen Rhapsodien.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief m. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Diplomatischer Brief Liszts an einen Weimarer Höfling, den er bittet, beim Grossherzog für einen Willkommensgruß für Kardinal Lajos Haynald (1816-1891) besorgt zu sein. Man habe es beim Besuch des Kardinals Hohenlohe versäumt, diesem die angemessene Ehre zu erweisen, die einem „prince suprême de l’Eglise“ zustehe: „[…] Dans le dernier billet ci-joint, que j’ai reçu de Son Eminence le Cardinal Haynald, il ne me dit pas la date de sa visite à Weimar et à la Wartburg.
Verbalement, à Budapest, Il m’avait indiqué la première quinzaine de Juillet. Avec les Cardinaux, Princes su- prêmes de l’Eglise, il faut mettre quelque cérémonie. Elle a été négligée à Weimar lors de la visite du Cardinal Hohenlohe, qui a souri de cette omission, avec la bonne grâce, très princière. 
Peut-être votre Excellence ecrira-t-elle, au nom de Monseigneur le Grand Duc deux mots de bienvenue au Car- dinal Haynald. Son adresse permanente est : Kalocsa : Hongrie (par Budapest) […]“ - Haynald war für den Kompositionsauftrag für Liszts „Krönungsmesse“ mitverantwortlich; 1873 war er der Präsident des Komites für die Lisztfeiern in Ungarn zu dessen 50jährigem Bühnenjubiläum. 


Liszt, Franz

Eigenh. Brief m. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An einen namentlich nicht genannten Herrn: „[…] Um zwei Gefälligkeiten ersuche ich Sie hiermit: 1. Den Wiener Geldbrief meinem Kammerdiener, Michael Krainer zu übergeben: 2. Alle an mich adressirten Briefe, Zeitungen, etc bis auf weiter Notiz meiner Seite, zurückzubehalten […]“


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

In französisch an eine Gräfin Alexandra Széchény mit Dank für eine charmante Überraschung.


[Liszt, Franz

Portraitphotographie.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Kniestück en face aus dem Atelier Franz Hanfstaengl, München. - Mit gedr. Herstellernachweis am Trägerkarton.


Liszt, Franz

Eigenhändiger Briefumschlag.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

„Schweiz. | Moniseur Le Directeur de Musique | Rodolphe Herfurth | Lausanne | (Suisse.)“.


Liszt, Franz

Autograph calling card signed.
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To an unidentified recipient: "Au revoir; - et toujours, cordialité de votre / F. Liszt". - Slight traces of adhesive tape from former mounting.


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Liszt (1811-1886), Musiker; Komponist. E. Brief m. U., Budapest, 4. Februar 1883, 2 Seiten gr.-8°. Mit Umschlag. Gelocht. An den Komponisten Albert Fuchs (1858–1910) in Dresden, dessen – Liszt gewidmete – „Ungarische Suite für Orchester“ betreffend: „[…] Ihre ‚ungarische Suite’ ist ein vortreffliches, gelungenes, und wirkungsvolles Werk. Aus dem musikalisch ungarischen Boden entsprossen, verbleibt sie doch ihr Eigenthum, weil darin keine Nachahmungen noch verbrauchte Floskeln vorfindlich; wohl aber manche neuen harmonische Wendungen und stets nationales Colorit […] Mit derselben Post erhalten Sie die Correcturen des Werkes, woran ich nichts auszustellen treffe. Nach Erscheinen desselben bitte ich Sie mir die 4bändige und Partitur Ausgabe zu schicken. Gerne werde ich deren Verbreitung durch Aufführungen, empfehlen.“


Liszt, Franz

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Liszt (1811-1886), Musiker; Komponist. E. Brief m. U., Weimar, 15. Dezember 1883, 1 Seite 8°. Doppelblatt. Gelocht; leicht gebräunt. An den Komponisten Albert Fuchs (1858–1910) in Dresden, dessen – Liszt gewidmete – „Ungarische Suite für Orchester“ betreffend: „Bis Neujahr verbleibt hier, und bewillkomt ihre ungarische Suite […]“


Liszt, Franz

Brief m. e. U.
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Franz Liszt (1811-1886), Musiker; Komponist. Brief m. e. U., Weimar, 29. November 1883, 1 Seite 8°. Gebräunt; gelocht. An den Komponisten Albert Fuchs (1858–1910) in Dresden, dessen – Liszt gewidmete – „Ungarische Suite für Orchester“ betreffend: „Sollte die Partitur Ihrer ‚ungarischen Suite’ noch vor Weihnachten drukfertig werden, so bitte ich mir die selbe noch hierher ‚bey’ ihnem späteren Erscheinen aber wieder meiner Adreße nach […] gütigst senden zu wollen […]“


Liszt, Franz

E. Briefentwurf
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Briefentwurf. O. O. u. D. ¾ S. 4°. – An Cajetan Frh. von Felder (so am oberen Blattrand von fremder Hand in Blaustift notiert): „Verbindlichst dankend für Ihr verehrliches Schreiben, und gewärtig der Datum’s Bestimmung über die General Probe und Aufführung des benan[n]ten Concertes, von Seiten des Comite’s, beehrt sich wiederholt Demselben bereitwilligst folgsame Mitwirkung zu versichern. Euer Hochwohlgeboren, Locha [?!]“ – Cajetan Frh. von Felder (1814-1894) war 1868 zum Wiener Bürgermeister gewählt worden, reorganisierte Verwaltung und Finanzwesen, modernisierte die Wasserwirtschaft der Stadt und initiierte die Errichtung zahlreicher repräsentativer Gebäude (darunter auch die Rotunde). Wissenschaftliches Ansehen erwarb sich Felder (der seit 1860 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina war) als Entomologe und Besitzer einer bedeutenden Schmetterlings- und Käfersammlung. – Beiliegend eine alte Antiquariatsbeschreibung des Blattes. – An den Rändern stärker lappig, mit kl. Einr. und größeren Läsuren.


Liszt, Franz

Portraitphotographie m. e. U.
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. Kabinettphotographie mit e. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D. [um 1882]. 166:111 mm. – Schönes Altersportrait im ¾-Profil aus dem Atelier Louis Held, Weimar.


Liszt, Franz

Stahlstichporträt mit Zusatz von Pauline Apel
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. Photographisch reproduziertes Stahlstichportrait. O. O. u. D. 149:101 mm auf etwas größerem Untersatzkarton mit gedr. Firmennamen des Ateliers Louis Held, Weimar. – Verso mit e. Beschriftung von Liszts Haushälterin Pauline Apel: „Fr. Liszt | Die Altenbruger Zeit | Weimar Liszt Haus | Pauline Apel | 30jährige Dienerin | von Liszt“.


Liszt, Franz

Lithographie m. Zusatz von Pauline Apel
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. Photographisch reproduzierte Lithographie. O. O. u. D. 149:101 mm auf etwas größerem Untersatzkarton mit gedr. Firmennamen des Ateliers Louis Held, Weimar. – Verso mit e. Beschriftung von Liszts Haushälterin Pauline Apel: „Fr. Liszt | in Paris | 26 Jahr[e] | Pauline Apel | 30jährige Dienerin | von Liszt“.


Liszt, Franz

Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Verso entlang des Randes die Widmung an die österreichische Sopranistin Amalie (Friedrich-)Materna (1844-1918), Kammersängerin der Wiener Hofoper und die erste Wiener Brünnhilde in der "Walküre" (1877) und "Siegfried" (1878): "Frau Materna / bewundernd ergeben / F. Liszt / Parzifal Vorstelllungen 84". - Beiliegend Kuvert mit Beschriftung.


Liszt, Franz

Eigenh. Brief mit U.
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"Verehrter Freund, Empfangen Sie noch Einmal meinen verbindlichsten Dank für die freundliche Mitwirkung der liebenswürdigen Erfurter Damen bei dem Goethe Fest, welche Sie die Güte hatten zu vermitteln. Sehr bedauern muss ich Ihre Fräulein Schwerter am Donnerstag nicht zu Hause getroffen zu haben. Ich bleibe noch ganz besonders in Ihrer Schuld - und werde gewiss nicht ermangeln sobald meiner Rückkehr, ihr meinen schönst besten Dank zu erneuern [...]."


Liszt, Franz

Eigenh. Brief (Fragment).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An einen unbekannten Wiener Adressaten (vielleicht Ignaz Bösendorfer?), das erste Blatt eines noch zumindest eine weitere Seite umfassenden Briefes: "Ich ersuche Sie heute, lieber Freund, um einen für mich bedeutenden Dienst, welcher Ihnen wie ich hoffe nicht zu viel Mühe machen wird. Demandez à [Karl Georg] Likl auquel vous ferez bien mes amitiés, de prier de ma part le meilleur facteur de physharmonicas, de vouloir bien me prêter pendant 5 ou 6 mois un physharmonica qui devra m'être adressé le plus tôt qu'il le pourra chez Mr. Lefebre, 40 Cäcilien Strasse à Cologne. Je ne sais si je pourrai garder cet instrument mais en tout cas je voudrais l'avoir ce printemps à Cologne pour des raisons que je vous dirai plus tard. S'il était possible que le même facteur fabrique pour moi un instrument à deux claviers dont l'un Physharmonica, l'autre Pianoforte, et que moyennant je ne sais quel mécanisme on peut faire aller au besoin les deux claviers ensemble, cela m'enchanterait. Peut-être même pourrait-on poser les deux claviers sur une pédale de deux octaves - ce qui compléterait l'instrument. - Il va sans dire qu'il faut que le Piano soit excellent et le Physharmonica idem. Je désire aussi que le tout se fabrique sans qu'on dise que c'est pour moi et que Likl et vous me gardiez le plus absolu secret. Si la chose reuissit" [bricht ab]. - Der Brief zeigt, dass sich Liszt "für Instrumente mit neuartigem Klang begeistern konnte" (Badura-Skoda, S. 286): Der Komponist Lickl dürfte Liszt auf die Physharmonika aufmerksam gemacht haben, einen Vorläufer des Harmoniums, das durch freischwebende Zungen einen variablen Orgelton zu erzeugen in der Lage war. Wie so viele Romantiker dürfte Liszt von dieser Möglichkeit, dem Ideal der "expressiven Orgel" näherzurücken, fasziniert gewesen sein. "Da nie bekannt wurde, daß Liszt in Nonnenwerth eine Physharmonika besaß, bleibt fraglich, ob Lickl seinem Wunsch nach einem Leihinstrument entsprechen konnte. Sicher ist aber, daß in Wien kein Instrumentenbauer Liszts Idee von einer Kombination von Physharmonika und Klavier verwirklichen konnte. Dies gelang erst den Pariser Instrumentenbauern Alexandre & fils, die gemeinsam mit der Firma Erards nach Liszts Angaben in jahrelangem Bemühen ein Instrument herstellten, das, etwa 1850 fertiggestellt, in die Altenburg nach Weimar gebracht wurde. Dort zeigte Liszt es 1854 seinem Besucher Richard Pohl" (ebda., S. 287f.). - Am oberen Rand der Versoseite spätere Numerierung "VIII" in Kugelschreiber. Faltspuren, am Rand etwas ausgefranst. Beiliegend alter Sammlungsumschlag. Provenienz: 1963 in einer nicht identifizierten "privaten Briefsammlung" (Badura-Skoda).


Liszt, Franz

Gedr. Visitenkarte m. e. Zusatz
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Franz Liszt (1811-1886), Musiker; Komponist. Gedruckte Visitkarte m. e. Zusatz verso, [Berlin] o. D. [um 1860]. 1 Seite quer-16°. Bleistift. Knickfalte, etwas unfrisch. An einen Herrn wegen eines Treffens. „Es wäre sehr freundlich von Ihnen Verehrter Herr, wenn Sie mir wissen liessen zu welcher Stunde ich Sie treffen könnte oder vielleicht meine Tochter im Laufe des Nachmittags besuchten.“ Unter dem gestochenen Namenszug die Adreßangabe: „Anhalt Straße | 11 – | bei Bülows“. – Seine Tochter Cosima hatte am 18. August 1857 Hans von Bülow geheiratet.


Liszt, Franz

Eigenh. Musikmanuskript
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Franz Liszt (1811–1886), Komponist. E. Musikmansukript [Fragment], o. O. u. D., 1 Seite quer-schmal-4° (29 x 4,3 cm). 3-zeilig. Knapp beschnitten. 2 Fehlende Eckchen; Faltspuren; Mittelfalz gebrochen. 12 Takte einer Komposition für Klavier. Auf der Rückseite mit einer Echtheitsbestätigung seiner Haushälterin Pauline Apel „Pauline Apel bescheinigt das die Noten von Liszt selbst sind, Weimar. Liszt Museum“.