Max Bill

Bill, Max

Schweizer Architekt und Künstler (1908-1994). Kunstpostkarte mit eigenh. Widmung und Unterschrift. o. O. u. D. 150 : 100 mm.
150 € (78086)

Die Postkarte zeigt Bills Arbeit „Rythmus im Raum, 1947-62“.

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Bill, Max

Schweizer Architekt, vielseitiger Künstler (1908-1994). 2 ms. Briefe mit eigenh. Unterschrift. Zürich. 4to. 2 pp. Gelocht. Gedr. Briefkopf. Mit Eingangsstempel.
1.500 € (80612)

An das Haus der Kunst anlässlich zweier Ausstellungen. Zum einen geht es um die Ausstellung zu Alexander Calder 1975: „[…] ich bin leider mit eigenen ausstellungen derart überlastet, dass ich leider den calder-text nicht machen konnte. da am 10. mai meine ausstellung in new york eröffnet wird, kann ich leider ihre einladung zur vernissage nicht annehmen. […]“ Im zweiten Brief geht es um die Ausstellung „Schauplatz Deutschland - Die dreißiger Jahre“ 1977: „[…] ich hatte mir vorerst überlegt, was ich wohl in diesem ‚schauplatz deutschland‘ zu suchen hätte, denn ich ging schon 1929 weg und kam erst 1948 das erste mal wieder.

wenn sie jedoch aus meinem bauhaus-studium und meiner späteren pädagogischen tätigkeit eine brauchbare brücke zu ihrem thema konstruieren können, bin ich gerne bereit, einige werke zur verfügung zu stellen. mit den von ihnen erwähnten bin ich nicht ganz glücklich, es müsste eigentlich noch etwas früheres, wie z.b. das ‚wellrelief’ 1931-31 dazukommen; vielleicht auch eine plastik. […]“ Das Haus der Kunst hatte die Bilder „Konstruktion aus zwei Teilen“ (1934), „Konstruktion“ (1934) und „Konstruktion mit zwei Gruppen“ (1938) angefragt. Die Gegenbriefe des Haus der Kunst liegen als Durchschläge bei. Max Bill studierte von 1927 bis 1928 am Bauhaus bei Albers, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy und Schlemmer. 1929 kehrte Bill in die Schweiz zurück und arbeitet als Architekt, Maler, Produktgestalter und Publizist. Ab 1933 fertigte er erste Plastiken und wurde in die Pariser Künstlergruppe „abstraction création“ aufgenommen. Seine Mitgliedschaft ermöglichte ihm Ausstellungen Seite an Seite mit Kunstgrößen wie Piet Mondrian, Jean Arp, Sophie Taeuber-Arp und Georges Vantongerloo. 1938 trat Bill dem CIAM (Congrès International d'Architecture Moderne) bei, dem als Mitglieder u.a. auch andere bekannte Architekten wie Walter Gropius, Alvar Aalto und Le Corbusierangehörten. 1941 gründete Bill den Allianz-Verlag. 1944–1945 wurde Bill mit dem Unterricht der Formlehre an der Kunstgewerbeschule Zürich betraut. 1947 gründete er das Institut für Progressive Cultur (IPC). Am bekanntesten wurde Max Bill aber als treibende Kraft in der Gründung und Planung der HfG Ulm (Hochschule für Gestaltung) sowie als Architekt und erster Rektor der Schule (1950–1956). Zu Max Bills berühmtesten Designstücken gehören der Ulmer Hocker, den Bill in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Architekten und Formgestalter Hans Gugelot an der HfG Ulm entwarf, und die formal schlicht gehaltenen Zifferblätter von Junghans Armband-, Wand- und Küchenuhren..

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