Samuel Beckett

Schriftsteller, 1906-1989

"Samuel Beckett war zunächst britischer, nach der Unabhängigkeit Irlands 1921 dann irischer Staatsbürger, lebte aber seit 1937 ständig in Frankreich. Seine ersten Texte verfasste er in englischer Sprache, in seiner mittleren und fruchtbarsten Phase schrieb er überwiegend auf Französisch, später wechselte er zwischen beiden Sprachen, oft von Text zu Text, und übersetzte seine Werke häufig selbst. Sein bekanntestes Werk ""Warten auf Godot"" wurde 1953 in Paris uraufgeführt und machte Beckett zur Gallionsfigur des Absurden Theaters. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und wurde 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet."

Quelle:

Beckett, Samuel

irischer Schriftsteller u. Dramatiker, Literatur-Nobelpreis 1969 (1906-1989). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. o. O. u. D. 215 : 130 mm.
1.500 € (79931)

Brustbild von vorn. Signierte Photographien von Beckett sind sehr selten.

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Beckett, Samuel

irischer Schriftsteller (1906-1989). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Paris, „38 Bd. St. Jacques“. 4to. 1 p.
1.800 € (83145)

„[…] I note the dates of your Paris concerts and look forward to seeing you back again and to hearing again your great piano. I am returning to you ... the books inscribed.“ – Ferner über einen ihm ebenfalls zugesandten Sammel- band, der ihm „great entertainment“ bereitet habe. „... I had no hand in the making of it, it contains no text of mine and I do not feel I can write in it. Forgive me! […]“

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Beckett, Samuel

irischer Schriftsteller (1906-1989). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Paris. Gr.-8vo. 1 p.
950 € (87957)

An den ihm befreundeten französischen Filmkritiker Nino Frank. „[…] Merci de votre note. Je m’en vais à la campagne aujourd’hui même et espère pouvoir y rester un mois environ. Serez-vous à Paris vers la fin juillet? Je l’espère […]“

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Beckett, Samuel

irischer Schriftsteller (1906-1989). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Sam. Beckett“. Ussy-sur-Marne. 4to. 1 p. Leicht knittrig.
2.000 € (87958)

An einen Freund, den er zu treffen wünscht. „Merci de tout coeur pour votre lettre si amicale et si compréhensive. Je rentre à Paris vers la fin de la semaine prochaine. On pourrait se voir la semaine d’après si vous êtes à Paris et que ça vous convienne. Je vous propose mardi 16, à 18h., chez Francis […] de boire un verre […] Si ça vous va, pas la peine de confirmer. Sinon vous n’aurez qu’à m’indiquer un autre jour […]“

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Beckett, Samuel

irischer Schriftsteller u. Dramatiker, Literatur-Nobelpreis 1969, (1906-1989). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum. 175 : 125 mm.
2.000 € (90744)

Hübsches Brustbild von vorn. Photographie: Suhrkamp Verlag. Leicht Gebrauchsspuren.

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Beckett, Samuel

irischer Schriftsteller u. Dramatiker, Literatur-Nobelpreis 1969, (1906-1989). Eigenh. Briefkarte mit Unterschrift. Paris. Quer-kl.-8vo. 1 p. Gedr. Name. Klammerspuren. Rückseitig Eingangsstempel.
3.500 € (91874)

Beckett mit einer Ablehnung sein Werk „Warten auf Godot“ in einer weiblichen Besetzung aufzuführen: „I remain opposed to performances of Godot with a female cast. I am sorry to disappoint Brigitte Landes + the Deutsches Schauspielhaus in Hamburg.“

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Beckett, Samuel

irischer Schriftsteller u. Dramatiker, Literatur-Nobelpreis 1969, (1906-1989). Eigenh. Vermerk und Unterschrift auf einem an ihn gerichteten Schreiben. ohne Ort. 4to. 1 1/2 pp. Gefaltet.
600 € (91875)

Eigenh. Ablehnung mit Unterschrift auf einem an ihn gerichteten Schreiben des Volkstheaters in Wien, die Becketts „Endspiel“ in einer ungewöhnlichen Besetzung aufführen wollten. „Wir möchten Hamm und Clov von zwei Schauspielerinnen, Nagg und Nell von zwei jungen Darstellern, wahrscheinlich zwei jungen Männern spielen lassen.“ Allerdings haben sie „keineswegs vor, aus ,Endspiel’ ein sogenanntes Frauenstück zu mcachen, sondern die Figuren möglichst genau dem Text entsprechend zu zeigen, nur eben von Gegenbesetzungen.“ - Beckett lehnt diesen Vorschlag kurz ab „I cannot accept this proposal. I regret.“

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Beckett, Samuel

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1906-1989). Eigenh. Brief mit U. Paris. 02.05.1966. ½ S. Gr.-4to.
1.500 € (49317/BN33651)

Bedankt sich bei dem Journalisten und Schriftsteller Hans Eberhard Friedrich (1907-80) für die Zusendung von einigen Exemplaren der "Welt der Literatur", muß jedoch eine Einladung (wohl zu einem Textbeitrag) ablehnen. - Ohne Buchstabenverlust im linken Rand gelocht.

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Beckett, Samuel

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Samuel Beckett (1906-1989), Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur. 4 e. Briefe m. U., Paris u. Ussy sur Marne, 8. Juli 1970-10. Dezember 1970, vier Seiten versch. Formats. Französisch. An Johann Käfer in Wien: I. 8. Juli 1970: „[…] Je recois à l’instant Signale um Mitternacht ainsi que le Jahrbuch avec vos poèmes et vous en remercie vivement […]“ – Käfer veröffentlichte 1959 die Gedichte „Signale um Mitternacht“. – II. „[…] ainsi que les critiques de Godot en recevoir, en vous en remercie vivement. […]“ – III. 10. Dezember 1970. Beckett schreibt ihm von einer gut verlaufenen Operation seines Auges, aber dass es ihm noch Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben bereite: „j’ai encore du mal à lire et à ecrire“. – Die Übersetzung des Briefes auf das untere Ende des Autographs in getippt.


Beckett, Samuel

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Samuel Beckett (1906-1989), Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur. 6 e. Briefe m. U., Paris, Berlin u. Malta, 21. Januar 1971-28. Oktober 1971, 6 ½ Seiten quer-kl.-8° u. 8°. An Johann Käfer in Wien: I. 21. Januar 1971: Über eine weitere bevorstehende Operation seines Auges: „[…] The second operation, fixed for next month, will I hope make things easier for me […]” – II. 9. April 1971. Die 2. Operation sei gut verlaufen, dennoch sei er nicht ganz ohne Sorge: „[…] I am having the usual difficulty in adapting myself to the new vision […]“ – Mit einer Erwähnung Klaus Birkenhauers: „[…] I met Herr Birkenhauer briefly in Paris […] a very intelligent and intersting man […]“ – Birkenhauer veröffentlichte mehrere Bücher über Beckett. – III. 7. August 1971: „[…] I am leaving for Berlin next week […]“ – IV. Akademie der Künste, Berlin, 10. September 1971: „[…] As you see I am still in Berlin. Our première is this day week. I have not seen Eva Hesse’s book. She made a gallant but not very successful attempt to translate some of my early poems written in English. She has translated Ezra Pound extensively and I think to better effect. I am not in good form and shall be glad when this job is over and I am back in Paris […]“ – Becketts Stück „Glückliche Tage” wurde am 17. September 1971 im Berliner Schiller-Theater aufgeführt. – Beiliegt: 4 Briefe des Schiller-Theaters in Berlin, die Überweisungen auf Käfers Konto auf Veranlassung Becketts ankündigen.


Beckett, Samuel

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Samuel Beckett (1906-1989), Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur. 9 e. Briefe m. U., Paris, Ussy sur Marne, El Jadida (Marokko) u. Malta, 30. Januar 1972-14. Dezember 1972, 11 Seiten versch. Formats. An Johann Käfer in Wien: I. 30. Januar 1972: „[…] I have finished the usual self-translation – or part of what remains to be done – and am now trying to get on with something new, without success so far […]“ – II. 13. April 1972: „[…] I am grieved to have such depressing news of your circumstances and hope that before long they will take a turn for the better. I am still contending with the confusion that had accumulated here during my absence in Morocco and have no time or energy for normal correspondence […]“ – III. „[…] You should not be buying works by me when I can so easily arrange for my publisher to send them to you. If you have any particular titles in mind let me have them. […]“ – Andere Briefe mit Erwähnung von Geldsendungen bzw. Grüße aus dem Urlaub.


Beckett, Samuel

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Samuel Beckett (1906-1989), Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur. 9 e. Briefe m. U., Paris u. Ussy sur Marne, 6. Januar 1973-28. Dezember 1973, 9 Seiten versch. Formats. An Johann Käfer in Wien: I. 6. Januar 1973: „[…] Thank you for your letter and poem which I have read with much interest. I am here working on rehearsals of short new play. They are proving very difficult: On my return to Paris later in the month I shall send you a copy of Der Namenlose […]“ – II. 12. Mai 1973: „[…] Literatur u. Kritik has arrived. I have read your poem again with pleasure and appreciation. My […] compliments […]“


Beckett, Samuel

19 autograph items (lettercards, picture postcards, calling cards and one letter) signed ("Sam Beckett" or "Sam").
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To the German actor Stefan Wigger, who had played the character of Vladimir in Beckett's Berlin production of "Waiting for Godot" in 1975. During the following years, Wigger had sent him congratulations, books or messages of various content, and Beckett answered him kindly. - "[...] Bien reçu hier les deux livres dont je me promets beaucoup de plaisir et votre gentille carte de voeux. Je suis très touché que vous ayez pensé à mon anniversaire et vous remercie de tout coeur. Je pense souvent aux amis du Schiller et leur dis à tous un grand Grüss Gott! [...]" (13 April 1972). - "[...] Retour de voyage je trouve avec le beau livre du cher vieux Fontane votre gentille carte de voeux [...]" (23 April 1974). - "[...] Als Stock absagte, wollte ich Sie. Mir wurde geantwortet, Sie seien nicht mehr frei. Jetzt ist es mit Fernau abgemacht. Ich bedaure sehr [...]" (18 Aug. 1975). - "[...] Un grand merci pour votre toi-toi-toi. Le travail ici s'est bien passé. Retour à Paris cette semaine [...]" (10 Oct. 1976). - "[...] Many thanks for your card from Dublin. Hope all went well & no casualties [...]" (25 April 1977). - "[...] J'ai peur que le théâtre ne m'ait fait ses adieux. Moi qui aimerais tant pouvoir jouer encore une fois avec la chère bande à Godot. Bolli, Klaus, Carl, embrasse-les bien fort à ma place [...]" (12 April 1980; Beckett refers to the Berlin "Godot" performers, Horst Bollmann, Klaus Herm and Carl Raddatz). - "[...] I feel my theatre days are over - as director at least. TV perhaps not yet quite. I often think of you all & of our times together - with fondness & nostalgia [...]" (6 April 1983).


Beckett, Samuel

Eigenh. Briefkarte mit Unterschrift „Samuel Beckett“.
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An den Kunsthistoriker Udo Kultermann: „[…] I am greatly touched that you should wish to link my name to your study and it goes without saying that I accept […]“


Beckett, Samuel

Eigenh. Brief mit Unterschrift „Sam“.
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An den Schriftsteller und Übersetzer Georges (Belmont). „[…] Merci de ta lettre avec les poèmes. Moi aussi j’aimerais bien te voir ... Je ne peux pas envoyer money à un type qui me déplait autant que Miller. C’est bête, mais c’est comme ça. Merci pour même d’y avoir pensé […]“ Belmont übersetzte u. a. die Werke Henry Millers ins Französische.


Beckett, Samuel

Eigenh. Kurzmitteilung mit eigenh. Unterschrift.
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Einladung für das „rehearsal in the Akademie Theatre on Wednesday 21st“: „Ther will be a rehearsal in the Akademie Theatre on Wednesday 21st (9-13) you are welcome to attend. […]“


Beckett, Samuel

Eigenh. Visitenkarte mit U.
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An einen Herrn Käfer: "Thank you for your card & letter & kind remembrance of my birthday [...]". - Aus der Sammlung des vielfach ausgezeichneten Historikers und Anglisten Tibor Frank (1948-2022).