Karl Zuchardt

Zuchardt, Karl

Schriftsteller (1887–1968). Ms. Brief mit einigen eigenh. Zeilen und U. Dresden. 1 S. Qu.-gr.8vo.
$ 153 / 150 € (13802)

Karl Zuchardt (1887–1968), Schriftsteller. Ms. Brief mit einigen e. Zeilen und U. Dresden, 1. September 1942. 1 S. Qu.-gr.8°. – An einen Herrn Löwe: „Aber natürlich wollte ich Ihnen nicht die Mühe machen, expreß nach Dresden zu kommen! Ich dachte, Sie hätten sowieso einmal in Dresden zu tun, und wir könnten dann eine angenehme Plauderstunde bei uns haben. Immerhin – gerne spräche ich ja mit Ihnen über mein Lustspiel! Es gibt da doch noch, wie ich glaube, einige Schwierigkeiten, über die wir uns mündlich wahrscheinlich sehr schnell verständigen würden.

Aus Ihrer Praxis heraus sehen Sie vielleicht manches auch einfacher, aber für die Sache selber wäre es vielleicht doch ein Gewinn. Es ist eben doch ein sehr psychologisches Stück, das eine Kammerspielwirkung verlangt [...]“. – Zuchardt war bis Ende des Zweiten Weltkriegs vorwiegend Dramatiker, später wandte er sich verstärkt Romanen und Erzählungen zu. Von 1945 bis 1957 hielt er Literaturvorlesungen an der Musikhochschule Dresden und der Technischen Hochschule; 1961 wurde er mit dem Martin Andersen-Nexö-Kunstpreis der Stadt Dresden geehrt. – Auf Briefpapier mit gestemp. Adresse; papierbedingt etwas gebräunt..

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