Hugo von Ziemssen

Ziemssen, Hugo von

Mediziner (1829–1902). Eigenh. Briefkarte mit U. („Dr. Ziemssen“). München. 2 SS. Qu.-kl.-8vo.
$ 141 / 120 € (17430)

Hugo von Ziemssen (1829–1902), Mediziner. E. Briefkarte mit U. („Dr. Ziemssen“). München, 26. Februar 1891. 2 SS. Qu.-kl.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er in der Anlage „die soeben eingelangte Antwort Kussmaul’s auf meinen Brief vom 24. dMts u. betreffs Brentanos“ übermittelt. – Hugo von Ziemssen war Professor für Pathologie und Therapie und Direktor der Medizinischen Klinik in Erlangen und ging 1874 in gleicher Stellung als Direktor des Allgemeinen Krankenhauses nach München, wo er 1877 das erste deutsche Klinische Institut eröffnete.

„Ziemssen lieferte bedeutende Arbeiten über Kaltwasserbehandlung bei Typhus, über Kehlkopf- und Speiseröhrenkrankheiten und über Elektrotherapie. In Zusammenarbeit mit anderen war er Herausgeber des ‚Handbuchs der speciellen Pathologie und Therapie’ [...] und des ‚Handbuchs der allgemeinen Therapie’ (4 Bde. in 9 Teilen, 1880–84)“ (DBE). Zu seinen eigenen Veröffentlichungen zählen u. a. „Die Elektrizität in der Medizin“ (1857), „Über Pleuritis und Pneumonie im Kindesalter“ (1862) und „Klinische Beobachtungen über Masern und deren Komplikationen“; zudem veröffentlichte Ziemssen die „Annalen der städtischen Krankenhäuser in München“ (Bd. 1–11, 1878–1901) und redigierte seit 1865 mit Friedrich Albert von Zenker das „Deutsche Archiv für klinische Medizin“. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. – Ohne die erwähnte Beilage..

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