Ferdinand Matthias Zerlacher

Zerlacher, Ferdinand Matthias

österr. Maler (1877-1923). Eigenh. Feldpostkarte mit eigenhändiger Zeichnung und Unterschrift. ohne Ort. 19.12.1916. 8vo. 1 p. Bleistift.
$ 458 / 450 € (86414)

An Marie von Gerl in Wien: „Die allerbesten Wünsche zu den Weihnachts-Feiertagen Ihnen und Allen im Hause von Ihrem dankbaren Zerlacher“. - Die Karte, von Zerlacher eigenhändig gezeichnet, zeigt zwei Soldaten beim Tragen eines Blumenbouquets. Zerlacher gehörte zu den bedeutendsten Malern des österreichischen Realismus und lebte viele Jahre in Nußdorf am Attersee. Zerlacher fasste seine Kunst als „Augenkunst“ auf und gab nur wieder was er sah und so wie er es sah, ungeschönt und ausdrucksstark.

Die Vermengung künstlerischer Eindrücke mit philosophischen oder sozialethischen Elementen lehnte er ab. Diese Sicht einer „absoluten Ehrlichkeit der Malerei“ verband ihn mit dem bedeutendsten Vertreter des Realismus in Deutschland, Wilhelm Leibl..

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