Friedrich Zarncke

Zarncke, Friedrich

Germanist (1825–1891). 1 eigenh. Brief mit U. und 6 eh. Postkarten mit U. (meist „Fr. Zarncke“). Leipzig. Zusammen (1+1+1+1+1+1+¾=) 6¾ SS. auf 8 Bll. Qu.-8vo und gr.-8vo. Die Karten jeweils mit eh. Adresse.
$ 589 / 500 € (18040)

Friedrich Zarncke (1825–1891), Germanist. 1 e. Brief mit U. und 6 e. Postkarten mit U. (meist „Fr. Zarncke“). Leipzig, 1887 und 1890. Zusammen (1+1+1+1+1+1+¾=) 6¾ SS. auf 8 Bll. Qu.-8° und gr.-8°. Die Karten jeweils mit e. Adresse. – An den Theologen und Kirchenhistoriker Gustav Krüger (1862–1940), vornehmlich über ein literarisches Projekt: „Mein Schwiegersohn hat mir Ihren Wunsch zu erkennen gegeben, für kirchen- und dogmengeschichtliche Schriften des 1.–5. Jahrh. dem L. CBlatt [d.

i. das von ihm 1850 ins Leben gerufene „Literarische Centralblatt für Deutschland“] Ihre Mitwirkung zu schenken. Mir ist das sehr willkommen u. ich hoffe bald einmal Gelegenheit zu haben, mit Ihnen in einen directen Verkehr zu treten. Nur bitte ich Sie für den Anfang zu erwägen, daß das Gebiet in festen Händen ist (Lipsius, Lüdemann, Vict. Schultze u. A.), denen ich nicht sogleich einen Theil der ihnen überwiesenen Litteratur entziehen kann. Aber da die Erste [?] Freude am CBl. immer nur eine Zeitlang dauert u. daher eine gewisse Verschiebung statthat, so hoffe ich recht sehr bald Ihren Namen am Horizont des CBl[s] aufgehen zu sehen [...]“ (a. d. Karte v. 3. Oktober 1887). – Friedrich Zarncke, der als Professor an der Universität Leipzig lehrte, war neben seiner Arbeit am „Centralblatt“ für eine kommentierte Ausgabe von Sebastian Brants „Narrenschiff“ (1854) verantwortlich und war Mitarbeiter des „Mittelhochdeutschen Wörterbuchs“ (3 Hauptbände, 1847–67, Neudr. 1963). – Papierbedingt meist leicht gebräunt..

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