Carl Reinhold August Wunderlich

Wunderlich, Carl Reinhold August

Internist (1815–1877). Eigenh. Brief mit U. („Wunderlich“). Tübingen. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 218 / 180 € (18158)

Carl Reinhold August Wunderlich (1815–1877), Internist. E. Brief mit U. („Wunderlich“). Tübingen, 21. November 1843. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Physiologen Alexander Ecker (1816–1887) in Heidelberg: „Ich habe Sie so lange ohne Nachricht gelassen, weil ich Ihnen doch nichts Erfreuliches zu melden weiß. Wohl ist aus Stuttgart die Aufforderung zu neuen physiolog. Vorschlägen gekommen, aber mit der Bemerkung, man [solle] sich zunächst über Volkmann äussern [d.

i. der Physiologe Alfred Wilhelm Volkmann, 1800–1877]. Bis nun über diesen, der jedoch paralytisch sein soll, die Nachrichten eingegangen sind, wird abermals ein u. andrer Monat vergehen. Also – Sie müssen eben die Geduld nicht verlieren [...] Mir ists gegenwärtig gar nicht schriftstellerisch zu Muthe. Frau und Kind sind krank, wenn auch nicht bedenklich, doch so, daß der Mann nicht den Humor zum Arbeiten hat; dazu die neue Wohnung wo noch alles in Unordnung ist u. noch Vieles, Vieles Andere, was verdrießlich stimmt und den Muth zur Arbeit lähmt [...]“. – Carl Wunderlich war zur Zeit des vorliegenden Briefes als Internist in Tübingen tätig und gab mit Wilhelm Roser und Wilhelm Griesinger zusammen das „Archiv der physiologischen Heilkunde“ heraus (bis 1849). 1850 ging er in der Nachfolge Johann von Oppolzers als Ordinarius und klinischer Leiter des St. Jacob-Hospitals der Universitätsklinik nach Leipzig. „Wunderlichs Interesse bezog sich auf viele Bereiche der Medizin, so die Balneologie, die Psychiatrie und die Medizingeschichte, denen er Vorlesungen widmete. 1871 war Wunderlich, der im übrigen Rudolf Virchows Zellularpathologie heftig bekämpfte, Rektor der Leipziger Universität, an deren Medizinischer Fakultät er mit Thiersch und dem Physiologen Carl Ludwig ein glanzvolles Triumvirat bildete“ (DBE). „Wunderlich wurde zu einem der bedeutendsten medizinischen Kliniker und Lehrer des 19. Jahrhunderts, führte in Leipzig den klinischen Unterricht ein, der physiologisch orientiert, diagnostisch methodisch streng und jederzeit überprüfbar sein sollte. Er zeigte sich verantwortlich für die Einführung von empirischen Krankenbeobachtungen wie z. B. für das Fieberthermometer und die Registrierung der Fieberkurve in der Medizin“ (Wikipedia, Abfrage v. 21. IX. 2009). – Etwas knittrig und mit kleinen Randläsuren; Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt und Ausriß durch Siegelbruch sowie einer alt montierten zeitgen. Notiz zum Verfasser..

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Wunderlich, Carl Reinhold August

Mediziner (1815–1877). Gedr. Einladung mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 218 / 180 € (7371)

Carl Reinhold August Wunderlich (1815–1877), Mediziner. Gedr. Einladung mit e. Ergänzungen und U., o. O. u. D., 1 Seite quer-8°. – „Herr und Madame Schunk werden zum Mittagessen für Mittwoch den 7. December ergebenst eingeladen“. – Wunderlich war u. a. Gründer und Herausgeber des „Archivs der physiologischen Heilkunde“ und wurde 1850 Ordinarius und klinischer Leiter des St. Jacob-Hospitals, der Universitätsklinik, in Leipzig, wo er auch den klinischen Unterricht einführte. Er gilt als einer der bedeutendsten medizinischen Kliniker und Lehrer des 19. Jahrhunderts.

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