Ernst Frh. von Wolzogen

Wolzogen, Ernst Frh. von

Schriftsteller (1855-1934). Eigenh. Brief mit U. Darmstadt. 3½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Gestempelter Absender.
$ 236 / 200 € (5931)

Ernst Frh. von Wolzogen (1855-1934), Schriftsteller. E. Brief m. U., Darmstadt, 7. September 1909, 3 ½ Seiten gr.-8°. Doppelblatt. Gestempelter Absender. An einen namentlich nicht genannten Herrn: „[…] Ich stelle Ihnen für Ihren guten Zweck meine Feder gern zur Verfügung. Nur muß ich von vornherein bemerken, daß ich für die so sehr begehrten kleinen Formen, Skizze, Novelette, Humoreske wenig Talent besitze, sondern erst in meinem Element bin, wenn ich mich etwas ausbreiten kann […] Ich würde z.B. überall 1 M pro Zeile erhalten […]“

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Wolzogen, Ernst Frh. von

Schriftsteller (1855-1934). Brief mit eigenh. Unterschrift. München. 8vo. 1 p. Gestempelter Briefkopf.
$ 177 / 150 € (79908)

„ich bin sehr gern bereit […] zu den angegebenen Bedingungen in diesem Winter eine Vorlesung zu halten […]“

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Wolzogen, Ernst Frh. von

Schriftsteller (1855-1934). Eigenh. Brief mit U. München. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 212 / 180 € (938452/BN938452)

An den Schauspieler Julius Strebinger: "Darf ich Sie bitten mir zu sagen, ob Frl. Meininger (Suzan) ein Honorar mit Ihnen ausgemacht & erhalten hat. Wenn nicht, so dürften wohl 50 M. das entsprechende sein. Bitte wollen Sie dem Boten eine Zeile an Director Bruckmann geben, der in Director Schwartzers Abwesenheit die Kasse führt […] Ich reise morgen auf etliche Zeit nach den Süden & sage Ihnen hiermit auf diesem Wege lebewohl & meinen herzlichen Dank für Ihre liebenswürdige & wertvolle Hülfe bei meinem schweren Unternehmen.

Angesichts des schmachvollen Undanks, der mir dafür zuteil geworden ist, gedenke ich […] auf die Leitung der dramatischen Aufführungen der Gesellschaft zu verzichten. Bitte richten Sie auch Ihren Herrn Collegen schönste Grüße & meinen Dank aus […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Münchener Litterarischen Gesellschaft. - Mit Friedrich Schiller weitläufig verwandt, wuchs Ernst von Wolzogen in einem künstlerischen Elternhaus auf, studierte in Straßburg und Leipzig und war Vorleser des Großherzogs von Sachsen-Weimar. In München gründete Wolzogen die Freie literarische Gesellschaft, inszenierte Dramen von Gerhart Hauptmann und Henrik Ibsen und war Mitarbeiter mehrerer Wochen- und Zeitschriften. In Berlin 1901 die erste deutsche und nach dem Pariser 'Chat Noir' (1881) weltweit zweite Kleinkunstbühne 'Das Überbrettl' gründend, war Wolzogen wie dem Unternehmen jedoch wegen der preußischen Zensur und mangelnden Profitinteresses der Mitträger kein Erfolg beschieden; die von ihm 1905 gegründete und geleitete erste Berliner Komische Oper ('Wolzogen-Oper') in der Dresdener Straße (später Thalia-Theater) endete gar mit einem künstlerischen und finanziellen Fiasko. Fortan als freier Schriftsteller lebend, hatte er 1920 noch die Leitung des von Max Reinhardt gegründeten Kabaretts 'Schall und Rauch' inne. Vgl. Kosch IV, 3458..

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Wolzogen, Ernst Frh. von

Schriftsteller (1855-1934). Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 71 / 60 € (938453/BN938453)

"Götter vergehen zu neuem Erstehen, Gleichnis sind sie des Ewigen nur - Ruhig ragt in der Welten Runde Einzig die Rita ewig zu Recht […]". - Mit Friedrich Schiller weitläufig verwandt, wuchs Ernst von Wolzogen in einem künstlerischen Elternhaus auf, studierte in Straßburg und Leipzig und war Vorleser des Großherzogs von Sachsen-Weimar. In München gründete Wolzogen die Freie literarische Gesellschaft, inszenierte Dramen von Gerhart Hauptmann und Henrik Ibsen und war Mitarbeiter mehrerer Wochen- und Zeitschriften.

In Berlin 1901 die erste deutsche und nach dem Pariser 'Chat Noir' (1881) weltweit zweite Kleinkunstbühne 'Das Überbrettl' gründend, war Wolzogen wie dem Unternehmen jedoch wegen der preußischen Zensur und mangelnden Profitinteresses der Mitträger kein Erfolg beschieden; die von ihm 1905 gegründete und geleitete erste Berliner Komische Oper ('Wolzogen-Oper') in der Dresdener Straße (später Thalia-Theater) endete gar mit einem künstlerischen und finanziellen Fiasko. Fortan als freier Schriftsteller lebend, hatte er 1920 noch die Leitung des von Max Reinhardt gegründeten Kabaretts 'Schall und Rauch' inne. Vgl. Kosch IV, 3458..

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