Alfred Wohl

Wohl, Alfred

Chemiker (1863–1939). 2 eigenh. Vorlesungsankündigungen mit U. („Dr. Alfred Wohl“ bzw. „A. Wohl“). Wohl Berlin. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-(kl.-)8vo.
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Alfred Wohl (1863–1939), Chemiker. 2 e. Vorlesungsankündigungen mit U. („Dr. Alfred Wohl“ bzw. „A. Wohl“). Wohl Berlin, [Herbst] 1891 bzw. o. D. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-(kl.-)8°. – Bekanntgabe von Ort und Zeit der Lehrveranstaltungen „Chemie der Zuckerarten der Stärke und Cellulose mit Rücksicht auf ihre technische Verwendung“, „Ausgewählte Capitel aus der technischen und Nahrungsmittelanalyse“ und „Chemie der Kohle[n]hydrate“. – Alfred Wohl war nach seiner Promotion Assistent im Rübenzucker-Laboratorium in Berlin, habilitierte sich 1891 für Chemie und folgte 1904 einem Ruf als Ordinarius und Direktor des Laboratoriums für Organische Chemie an die TH Danzig.

„Nach der Entlassung durch die Nationalsozialisten 1933 für verschiedene Forschungsprojekte tätig, emigrierte Wohl, seit 1932 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, 1938 nach Schweden“ (DBE), wo er bereits im darauffolgenden Jahr im Alter von 76 Jahren verstarb. Nach Wohl und dem späteren Nobelpreisträger Karl Ziegler (1898–1963) ist die Wohl-Ziegler-Reaktion benannt. – Ein Bl. mit kleinem e. Sichtvermerk des Germanisten und Dekans der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin Erich Schmidt (1853–1913), das andere mit e. Sichtvermerk des Mathematikers und Rektors der Universität Berlin Lazarus Fuchs (1833–1902). – Beide Bll. etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen, Spuren einer alt entfernten Büroklammer und kleinen Randläsuren; ein Bl. mit alten Montagespuren verso..

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