Georg Wobbermin

Wobbermin, Georg

Theologe (1869–1943). Eigenh. Vorlesungsankündigung mit U. („Lic. Dr. Wobbermin | Privatdozent“). Wohl Berlin. 1 S. Qu.-gr.-8vo.
$ 97 / 80 € (17425)

Georg Wobbermin (1869–1943), Theologe. E. Vorlesungsankündigung mit U. („Lic. Dr. Wobbermin | Privatdozent“). Wohl Berlin, [Herbst] 1899. 1 S. Qu.-gr.-8°. – Bekanntgabe von Ort und Zeit der Lehrveranstaltungen „Das christologische Problem in der Theologie der Neuzeit“, „Darstellung u. Beurtheilung der orthodoxen-protestantischen Dogmatik“ und „Repetitorium der Neutestamentlichen Theologie“. – Georg Wobbermin war Professor für systematische Theologie und Religionsphilosophie in Marburg, Breslau, Heidelberg, Göttingen und Berlin.

„Unter Wiederaufnahme des Ansatzes Schleiermachers suchte Wobbermin mit seiner ‚Systematischen Theologie nach religionspsychologischer Methode’ (3 Bde., 1913–25) Ergebnisse der zeitgenössischen Religionspsychologie mit Fragestellungen der Religionsgeschichtlichen Schule zu verbinden. Durch die Dialektische Theologie verdrängt, gewann Wobbermins Denken durch die spätere hermeneutische Diskussion wieder an Aktualität“ (DBE). „Am 11. November 1933 gehörte er zu den Unterzeichnern des ‚Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat’. Auch den nationalsozialistischen Antisemitismus teilte und propagierte er. Im Jahre 1939 erklärte er seine Bereitschaft zur Mitarbeit am Eisenacher Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“ (Wikipedia, Abfrage v. 12. VII. 2009). – Mit kleinen Stecknadeldurchstichen, die Verso-Seite mit alten Montagespuren. – Beiliegend ein Blatt mit zeitgen. Notizen zum Verfasser..

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