Josef Winckler

Winckler, Josef

Schriftsteller (1881–1966). Ms. Brief mit eigenh. U. Bensberg bei Köln. 1 S. 4to.
$ 140 / 120 € (10065)

Josef Winckler (1881–1966), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. Bensberg bei Köln, 28. Mai 1951. 1 Seite 4°. – An die Deutsche Presse Agentur: „Sie erinnern sich wohl unserer Korrespondenz vom 12 d. M. über das neue sensationelle Krebsmittel Krebiozen, das ich für die ‚Gattin eines sehr bekannten deutschen Dichters’ erbat – nun denn, es handelt sich um meine eigene Gattin! Auf Ihre schnelle Mitteilung hin sind per Flugpost und Depeschen in Amerika alle bekannten Stellen und Persönlichkeiten angefragt worden mit dem Ergebnis, dass die Krebiozen-Research-Foundation der Universität von Illinois über die letzten Versuche noch nicht hinausgelangt ist, so daß erst in späteren Monaten das Mittel freigegeben werden kann! Es gibt in der Tat in der ganzen Welt noch kein allgemein erprobtes Mittel gegen Karzinom [...]“.

– Winckler veröffentlichte seit 1904 erste Gedichte und gründete 1912 gemeinsam mit Wilhelm Vershofen und Jakob Kneip den „Bund Werkleute auf Haus Nyland“. „Er begann als Lyriker, zum Teil unter dem Einfluß von Walt Whitman, war jedoch vor allem Erzähler. 1914 erschienen seine ‚Eisernen Sonette’, denen u. a. 1922 der ‚Irrgarten Gottes’ und 1923 sein berühmtestes, mehrfach verfilmtes Buch ‚Der tolle Bomberg’ folgte“ (DBE). Während des „Dritten Reiches“ wurde Winckler wegen seiner jüdischen Frau unter Druck gesetzt und einige Male mit Publikationsverbot belegt. 1957 begründete er die Nyland-Stiftung zur Förderung rheinisch-westfälischer Dichter. – Mit Eingangsstempel der Zentralredaktion der Deutschen Presse Agentur..

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Winckler, Josef

Schriftsteller (1881-1966). 2 eigenh. Postkarten mit U. und 2 Postkarten mit eh. U. Köln, Rheinbreitbach, Honnef und Pfronten. 4 SS. 8vo.
$ 257 / 220 € (6932)

Josef Winckler (1881-1966), Schriftsteller. 2 e. Postkarte m. U. u. 2 Postkarten m. e. U., Köln, Rheinbreitbach, Honnef u. Pfronten, 4. November 1934 – 25. Januar 1941, 4 Seiten 8°. An den Schriftsteller u. Journalist Paul Wittko (1866-1958) in Hamburg mit Erwähnung seines Romans „Im Schoß der Welt“ u. Erwähnung von Baldus, Freiherr von Bernus und Sarnetzki: „[…] da hört ja nun alles auf – bei Ihnen versagte meine sonst ziemlich untrügliche Witterung, denn ich hielt Sie nach dem Temperament [...] für einen feurigen Jüngling, der Kraft braucht daher stürmt!! Und aus diesem Gefühl schrieb ich Ihnen meinen ‚väterlichen’ Krankenbrief – so eine Art von Mahnung, in Ihrer Jugendlichkeit mehr hauszuhalten mit Kehle, Zunge und Magen! Ich muß jetzt wahrhaft lachen! […]“ – Die anderen Karten wegen Übersendung seines Buches „Mythos vom Alten Fritz“, mit Dank für die Würdigung seines Werks „Adelaide“.

– Winckler veröffentlichte seit 1904 erste Gedichte und gründete 1912 gemeinsam mit Wilhelm Vershofen und Jakob Kneip den „Bund Werkleute auf Haus Nyland“. Er begann als Lyriker, zum Teil unter dem Einfluß von Walt Whitman, war jedoch vor allem Erzähler. 1914 erschienen seine „Eisernen Sonette“, denen u.a. 1922 „der Irrgarten Gottes“ und 1923 sein berühmtestes, mehrfach verfilmtes Buch „Der tolle Bomberg“ folgte. Während des „Dritten Reiches“ wurde er wegen seiner jüdischen Frau unter Druck gesetzt und einige Male mit Publikationsverbot belegt..

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