Friedrich Wilken

Wilken, Friedrich

Historiker und Bibliothekar (1777–1840). Zeugnis mit eigenh. U. („Wilken“). Berlin. 1 S. auf Doppelblatt.
$ 263 / 220 € (21811)

Friedrich Wilken (1777–1840), Historiker und Bibliothekar. Zeugnis mit e. U. („Wilken“). Berlin, 22. August 1822. 1 S. auf Doppelblatt. – „Zeugniß des Wohlverhaltens“ für den aus Berlin gebürtigen Theologiestudenten Johann Carl Raue. – Friedrich Wilken war Professor der Geschichte in Heidelberg und bemühte sich als Vorstand der Universitätsbibliothek (1806 bis 1816) erfolgreich um die teilweise Rückgabe der von Kurfürst Maximilian von Bayern 1623 dem Papst überlassenen Bücher der ‚Bibliotheca Palatina’.

„1817 wurde er Oberbibliothekar der Kgl. Bibliothek in Berlin, wo er gleichzeitig eine Professur für Geschichte und Orientalistik wahrnahm. Wilke schrieb eine ‚Geschichte der Kreuzzüge, nach morgen- und abendländischen Berichten’ (7 Bde., 1807–32), eine ‚Geschichte der Bildung, Beraubung und Vernichtung der alten Heidelberger Büchersammlungen’ (1817) und eine ‚Geschichte der Königlichen Bibliothek zu Berlin’ (1828)“ (DBE). – Auf Bl. 2 anhängend ein weiteres „Zeugniß des Fleißes“ für Raue mit e. U. des Theologen und Kirchenhistorikers August Neander (1789–1850); beide Bll. mit papiergedecktem Siegel und etwas angestaubt und gebräunt sowie mit kleinen Randläsuren und einem größeren Einriß am linken unteren Blattrand..

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Wilken, Friedrich

Historiker und Bibliothekar (1777–1840). Zeugnis mit eigenh. U. („Wilken“). Berlin. 1 S. Folio. Mit papiergedecktem Siegel.
$ 263 / 220 € (21812)

Friedrich Wilken (1777–1840), Historiker und Bibliothekar. Zeugnis mit e. U. („Wilken“). Berlin, 22. Januar 1822. 1 S. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. – „Sitten-Zeugniß“ für den aus Neumark gebürtigen Theologiestudenten Maximilian Kayser. – Friedrich Wilken war Professor der Geschichte in Heidelberg und bemühte sich als Vorstand der Universitätsbibliothek (1806 bis 1816) erfolgreich um die teilweise Rückgabe der von Kurfürst Maximilian von Bayern 1623 dem Papst überlassenen Bücher der ‚Bibliotheca Palatina’.

„1817 wurde er Oberbibliothekar der Kgl. Bibliothek in Berlin, wo er gleichzeitig eine Professur für Geschichte und Orientalistik wahrnahm. Wilke schrieb eine ‚Geschichte der Kreuzzüge, nach morgen- und abendländischen Berichten’ (7 Bde., 1807–32), eine ‚Geschichte der Bildung, Beraubung und Vernichtung der alten Heidelberger Büchersammlungen’ (1817) und eine ‚Geschichte der Königlichen Bibliothek zu Berlin’ (1828)“ (DBE). – Ein Rand mit stärkeren Läsuren und stärker angestaubt; etwas gebräunt und mit zeitgen. Bearbeitungsvermerk. – Beiliegend die hs. Mitteilung eines mit „Z“ unterzeichnenden Zeitgenossen..

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Wilken, Friedrich

Historiker und Bibliothekar (1777–1840). Eigenh. Notiz mit montiertem eh. Exlibris mit U. („Frieder. Wilken“). O. O. 1 S. Kl.-8vo.
$ 287 / 240 € (23895)

Friedrich Wilken (1777–1840), Historiker und Bibliothekar. E. Notiz mit montiertem e. Exlibris mit U. („Frieder. Wilken“). O. O., 1797. 1 S. Kl.-8°. – „Der Nahme [...], den die Araber an Syrischen [?!] führen, ist ursprünglich bloß der Nahme eines arabischen Stammes Tai. Vergl. Herbelot s. v. Thai, der folgende Nachricht davon mittheilt: ‚Nom d’une Tribe parmi le Arabes [...]“. – Friedrich Wilken war Professor der Geschichte in Heidelberg und bemühte sich als Vorstand der Universitätsbibliothek (1806 bis 1816) erfolgreich um die teilweise Rückgabe der von Kurfürst Maximilian von Bayern 1623 dem Papst überlassenen Bücher der ‚Bibliotheca Palatina’.

„1817 wurde er Oberbibliothekar der Kgl. Bibliothek in Berlin, wo er gleichzeitig eine Professur für Geschichte und Orientalistik wahrnahm. Wilke schrieb eine ‚Geschichte der Kreuzzüge, nach morgen- und abendländischen Berichten’ (7 Bde., 1807–32), eine ‚Geschichte der Bildung, Beraubung und Vernichtung der alten Heidelberger Büchersammlungen’ (1817) und eine ‚Geschichte der Königlichen Bibliothek zu Berlin’ (1828)“ (DBE). – Etwas fleckig und gebräunt..

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Wilken, Friedrich

Historiker und Bibliothekar (1777-1840). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse verso. 8vo.
$ 298 / 250 € (940412/BN940412)

An den Herrn "Gesandschaftsprediger Dr. Bellermann" in "Neapel" mit der Bitte um Beschaffung eines Kupferstiches zum Werk "Grande mosaique de Pompéi" von Bonucci: "Bereits am 29 Nov. vor. J., mein hochverehrter Freund, nahm ich mir die Freyheit, Sie in einem Briefe zu bitten, daß Sie die Güte haben möchten, der Königlichen Bibliothek die uns fehlenden Kupfer zu Bonucci grande Mosaique de Pompéi zu verschaffen. Dieser Brief ist aber unglücklicher Weise mit dem Dampfschiffe St. Wenefrede in Flammen aufgegangen; und ich bin daher so freij, diese Bitte aufs Neue an Sie zu richten, so [...] zugleich Sie um gefällige Zusendung an Barone Judica antichità di Acre ganz ergebenst zu bitten.

Im Vertrauen auf Ihre uns so oft bewiesene Güte erlaube ich mir Ihnen überhaupt unsere Königliche Bibliothek aufs Neue zu empfehlen, namentlich [...] Sicilianische Artikel, davon einige interessante kürzlich zu Palermo erschienen seyn sollen. Alle iene in Neapel und Sicilien [...] erschienen Bücher, welche auf Geschichte, Litteratur, Alterthums und Naturkunde sich beziehen, sind aus meiner sicht erwünscht, und Ihre Auskunft hat sich immer als trefflich beweiset. Herr Dr. Spiker bittet Sie mit freundschaftlichem Gruße, Herrn Jurio zu sagen, daß die Hälfte der Exemplare seines Werks bereits verkauft worden seij [...]". - Wilken lehrte ab 1807 als ordentlicher Professor für Geschichte in Heidelberg und war auch für die dortige Universitätsbibliothek tätig. Nachdem er im Jahr 1808 Bibliotheksdirektor geworden war, bemühte er sich um eine Restrukturierung der Bestände. Unter Wilkens Leitung übernahm die Bibliothek die zuvor ausgegliederten Bestände mehrerer deutscher Klöster. Darüber hinaus erreichte er die Rückgabe einiger Werke aus der im 17. Jahrhundert dem Papst überlassenen und im Zuge der Napoleonischen Kriege von Rom nach Paris verschleppten Bibliotheca Palatina. Nach zehnjähriger Tätigkeit in Heidelberg wurde Wilken 1817 Professor für Geschichte und Orientalistik an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin sowie Oberbibliothekar der Königlichen Bibliothek. Schwerpunkt von Wilkes Forschung war die arabische und persische Geschichte, aus der das umfangreiche Werk "Geschichte der Kreuzzüge nach morgen- und abendländischen Berichten" hervorgegangen ist. - Gefaltet. Etwas angestaubt und stärker fleckig; Tinte etwas durchschlagend. Auschnitt durch Brieföffnung..

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