Friedrich Wieck

Wieck, Friedrich

Musiker und Musikpädagoge (1785–1873). 2 eigenh. Ausschnitte mit U. O. O. u. D. 1 S. 44:132 bzw. 32:103 mm, alt auf Trägerkarton montiert (qu.-8vo). Die Verso-S. mit einem eh. musikalischen Albumblatt mit Widmung und U. seiner Tochter Marie (1832–1916). Dresden, 22. Dezember 1895. 1S. Qu.-kl.-8vo.
$ 501 / 450 € (15796)

Friedrich Wieck (1785–1873), Musiker und Musikpädagoge. 2 e. Ausschnitte mit U. O. O. u. D. 1 S. 44:132 bzw. 32:103 mm, alt auf Trägerkarton montiert (qu.-8°). Die Verso-Seite mit einem e. musikalischen Albumblatt mit Widmung und U. seiner Tochter Marie (1832–1916). Dresden, 22. Dezember 1895. 1S. Qu.-kl.8°. – „Spielend hast Du’s überwunden | Und so den Kern der Schönheit aufgefunden, | Im Können nur liegt das Ideal | Und nicht in mühevollem Ringen“. – Marie Wiecks Albumblatt mit acht Takten in zwei zweizeiligen, mit „Rebus“ überschriebenen Systemen, ist Frau Bertha Chalaupka v.

Sternwall gewidmet. – Friedrich Wiecks Ausschnitte an den Rändern unregelmäßig beschnitten und mit mehreren Montagespuren, Marie Wiecks Albumblatt etwas fleckig und eingerissen sowie gleichfalls mit kleineren Montagespuren..

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Wieck, Friedrich

Klavierpädagoge (1785-1875). Eigenh. Brief mit U. "H.". 1 S. 4to. Mit einer Beilage (s. u.).
$ 2,785 / 2.500 € (934508/BN934508)

An seine zukünftige zweite Gattin Clementine: "Du bist mit mir heute abend zu Weick gebeten und weil ich nun einmal der Herr im Hause bleiben soll so habe ich es in Deinem Namen gleich weg zugesagt. Du wirst mir doch keinen Streich spielen? - Ich will Dir im Vertrauen sagen, hätte W. Dich nicht mitgebeten, so hätte ich's übel genommen, denn ich will ja mein Schicksal mit Dir theilen; das kann sich mein Herr Bruder schon vorstellen [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Einrissen in den Faltungen sowie an den Rändern.

Beiliegend ein eh. Briefentwurf von Wieck an seinen Wiener Geschäftspartner Matthäus Andreas Stein (qu.-8vo). - Der früheste im Handel der letzten Jahrzehnte nachgewiesene Brief Wiecks..

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Wieck, Friedrich

Klavierpädagoge (1785-1875). Eigenh. Brief mit U. Stuttgart. 2¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 2,785 / 2.500 € (73144/BN47418)

Schöner Brief an einen "Musikdirector" über einen geplanten Auftritt seiner Tochter Marie (aus zweiter Ehe mit Clementine Fechner): "Ich beantworte Ihren lieben Brief vom 8t[en] mit der Meldung daß wir d. 12 in Carlsruhe eintreffen werden, um wahrscheinlich in den nächsten Tagen darauf an Ihrem kunstsinnigen Hof zu spielen. Ueber ein zu gebendes Concert citire ich das Kapitel über reisende Virtuosen in meinem Buch 'Clavier u Gesang'. Wenn Wunderkinder, festgefressene sogenannte Virtuosen, Armen- u Bettelconcerte Zeit, Geld u Publikum in den Saal hineinpressen, so muß der reisende Künstler bescheiden wieder abziehen.

Meine Marie hat hier mit sehr großem Beifall u unter der einstimmigen Anerkennung gespielt daß sie vollkommen ihrer Schwester ebenbürtig sei u sie in manchen Stücken noch übertreffe, einen Ruf, den sie schon von Dresden mitbrachte. Wenn dieß nicht wäre, so bin ich doch nun wohl alt genug, um da nicht hin zu reisen, wo Clara eben concertirt hat, da die Welt ja überall gleich mit dem häßlichen u unmotivirten Vergleichen bei der Hand ist [...]"..

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Wieck, Friedrich

Klavierpädagoge (1785-1875). Eigenh. Schriftstück. [Zingst bei Querfurth. 24 SS. auf 12 Bll. 4to.
$ 8,354 / 7.500 € (73282/BN47651)

Die wiederholt in der Literatur erwähnten Tagebuchaufzeichnungen, vornehmlich seine "wöchentlichen Bemerkungen über meinen Schüler Emil von Metzradt", zum größten Teil (mit Abweichungen) abgedruckt bei Joß S. 140 ff, wobei unser Text auf S. 141 beginnt ("oder wohl gar falsch seyn sollten") und die profunden Leitlinien bis zum Schluß (Joß S. 148) beinhaltet. Im Manuskript folgen dann noch 25 wöchentliche Aufzeichnungen, endend mit dem 21. Oktober. - Die insgesamt zwölf voll beschriebenen Blätter sind Teil des Tagebuches, das Wieck in den Jahren 1810-15 geführt hat.

Die vorliegenden Aufzeichnungen betreffen zwar primär den Unterricht eines einzelnen Schülers, doch sind dies hier mehr grundlegende Äußerungen zum Musikunterricht schlechthin, als Bekenntnis niedergeschrieben. "[...] dieser kleine Aufsatz, sage ich, mag zum Beweiß der Liebe für mein ehrenvolles Geschäft [...] und für die Wahrheit seÿn; der ich nie etwas, aufzuopfern gewohnt bin; - und so wünsche ich nur noch, daß dieß alles eben so unbefangen aufgenommen werden möge, als es Schmeichelei u. Heuchelei liebt und selbst andere verkennt; dieß wird mich hinlänglich belohnen. Ich schließe mit den Worten Pauli an alle diejenigen, welche in den jetzigen schwindeligen und überspannten Zeitalter den schönen u festen Vorsatz haben, ihre Kinder gut zu erziehen - mit den Worten schließe ich: 'prüfet und behaltet das Beste. - w.'". - Leicht angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren..

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Wieck, Friedrich

Eigenh. Visitenkarte ohne U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Friedrich Wieck (1785–1873), Musiker und Musikpädagoge. E. Visitenkarte ohne U. O. O. u. D. 1 S. Kleines Visitkartenformat. – An den Sänger und Gesangspädagogen Friedrich Sieber (1822–1895): „Herr Sieber wird freundlich gebeten, heute Nachmittag, um 3 Uhr, eine Tasse Kaffe[e] bey uns zu trinken. Es wird Musik gemacht“.