Wolfgang Weyrauch

Weyrauch, Wolfgang

Schriftsteller (1904–1980). 2 Briefe mit eigenh. U. [Hamburg]. Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 8vo.
$ 183 / 180 € (10066)

Wolfgang Weyrauch (1904–1980), Schriftsteller. 2 ms. Briefe mit e. U. [Hamburg], 31. Oktober und 17. November 1951. Zusammen 2 Seiten auf 2 Bll. 8°. – An den Journalisten und Redakteur der Deutschen Presse Agentur Klaus Mahlo. I: „In dem Heft 5 der ‚Aussprache’, das ich Ihnen neulich schickte, war außer dem Manifest ein Artikel von mir über die Schuld der Literatur an der Restauration in Deutschland. Haben Sie ihn wohl gelesen? [...]“ (Br. v. 31. Oktober 1951). – II: „Hier ist es.

Bitte kürzen Sie darin, wie Sie wollen. Das ‚Manifest’ ist soeben im Oktoberheft der ‚Aussprache’, Frankfurt am Main, erschienen [...]“ (Br. v. 17. November 1951; ohne die erwähnte Beilage). – Weyrauch veröffentlichte 1934 sein erstes Buch und war als Lektor beim „Berliner Tageblatt“ und in der Romanabteilung des Deutschen Verlags tätig. Nach Kriegsdienst und -gefangenschaft war er Redakteur der satirischen Zeitschrift „Ulenspiegel“ und später Lektor im Rowohlt Verlag in Hamburg, wo er als einer der ersten auf Arno Schmidt aufmerksam machte. „Geschult an Vorbildern wie Franz Kafka, James Joyce, Walt Whitman und Wladimir W. Majakowski lieferte Weyrauch einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg. Er prägte den Begriff ‚Kahlschlag’ [...], mit dem er für die Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg eine radikale Erneuerung forderte. Er schuf Liebes- und Naturlyrik [...], aber auch politische Zeitdichtung“ (DBE), gehörte der „Gruppe 47“ an und erhielt u. a. 1962 den Hörspielpreis der Kriegsblinden und 1973 den Andreas-Gryphius-Preis. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Rowohlt-Verlags..

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Weyrauch, Wolfgang

Schriftsteller (1904–1980). „Mein Sohn Tobias“. Eigenh. Gedicht (16 Zeilen) mit U. („Weyrauch“). O. O. u. D. 1 S. Gr.-4to.
$ 81 / 80 € (20381)

Wolfgang Weyrauch (1904–1980), Schriftsteller. „Mein Sohn Tobias“. E. Gedicht (16 Zeilen) mit U. („Weyrauch“). O. O. u. D. 1 S. Gr.-4°. – „Ich hasse das Idyll, | jedoch, im Chlorophyll | des Anfangs in der Zeit | erscheint die Ewigkeit [...]“. – Wolfgang Weyrauch veröffentlichte 1934 sein erstes Buch und war als Lektor beim „Berliner Tageblatt“ und in der Romanabteilung des Deutschen Verlags tätig. Nach Kriegsdienst und -gefangenschaft war er Redakteur der satirischen Zeitschrift „Ulenspiegel“ und später Lektor im Rowohlt Verlag in Hamburg, wo er als einer der ersten auf Arno Schmidt aufmerksam machte.

„Geschult an Vorbildern wie Franz Kafka, James Joyce, Walt Whitman und Wladimir W. Majakowski lieferte Weyrauch einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg. Er prägte den Begriff ‚Kahlschlag’ [...], mit dem er für die Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg eine radikale Erneuerung forderte. Er schuf Liebes- und Naturlyrik [...], aber auch politische Zeitdichtung“ (DBE), gehörte der „Gruppe 47“ an und erhielt u. a. 1962 den Hörspielpreis der Kriegsblinden und 1973 den Andreas-Gryphius-Preis. – Alt in drei Teile (Titel, Text und Unterschrift) zerschnitten und auf Trägerpapier montiert..

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Weyrauch, Wolfgang

Schriftsteller (1904–1980). Ms. Brief mit eigenh. U. Darmstadt. ½ S. 4to.
$ 102 / 100 € (9376)

Wolfgang Weyrauch (1904–1980), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. Darmstadt, 3. VII. 1972. ½ S. 4°. – An [Heinz] Birker: „Der (mißglückte Roman) ‚Strudel und Quell’ ist seinerzeit bei Rowohlt erschienen, aber natürlich längst vergriffen. Übrigens kommt in der Sammlung Luchterhand als Nr. 100 ein Sammelband von mir mit Geschichten, Gedichten, Essays und einem Hörspiel heraus, ‚Mit dem Kopf durch die Wand’ [...]“. – Weyrauch war Redakteur der satirischen Zeitschrift „Ulenspiegel“ und von 1950 bis 58 Lektor im Rowohlt Verlag, wo er als einer der ersten auf Arno Schmidt aufmerksam machte.

Seit 1959 lebte er als freier Schriftsteller und Hörspieldramaturg in Gauting bei München. „Geschult an Vorbildern wie Franz Kafka, James Joyce, Walt Whitman und Wladimir W. Majakowski lieferte [er] einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg. Er prägte den Begriff ‚Kahlschlag’ (im Nachwort zu der von ihm herausgegebenen Anthologie ‚Tausend Gramm’, 1949), mit dem er für die Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg eine radikale Erneuerung forderte“ (DBE). Weyrauch war Mitglied der „Gruppe 47“ und erhielt u. a. 1962 den Hörspielpreis der Kriegsblinden und 1973 den Andreas-Gryphius-Preis. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; der Titel des Sammelbands von eigener Hand hinzugefügt..

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