Hermann Weyland

Weyland, Hermann

Paläobotaniker (1888–1974). 2 ms. Briefe mit eigenh. U. („H. Weyland“). Wuppertal-Elbefeld. Zusammen (1½+1=) 2½ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to und qu.-gr.-8vo.
$ 218 / 180 € (17896)

Hermann Weyland (1888–1974), Paläobotaniker. 2 ms. Briefe mit e. U. („H. Weyland“). Wuppertal-Elbefeld, 1955 und 1957. Zusammen (1½+1=) 2½ SS. auf 2 Bll. Gr.-4° und qu.-gr.-8°. – An den Genetiker und Molekularbiologen Hans Ferdinand Linskens (1921–2007) mit Dank für die Zusendung von dessen „Papierchromatographie“: „[...] Es ist für mich natürlich eine besondere Freude, noch mitzuerleben, dass sich der eine oder andere frühere Schüler auch in der Wissenschaft einen Namen macht.

Ich empfinde das gewissermassen als Bestätigung, dass meine Arbeit in jenen turbulenten Jahren nicht vergeblich war. Die Papierchromatographie selbst ist eine Wissenschaft, die auch in meinem früheren Laboratorium eine grosse Rolle gespielt hat [...]“ (a. d. Br. v. 21. August 1955). – Der Br. v. 20. Juni 1957 mit Glückwünschen zu Linskens’ Berufung als Professor für Botanik an die Universität Nijmegen: „[...] Ich denke doch, dass wir uns vor Ihrem Weggang nach Holland noch einmal sehen werden. Ich war jetzt beinahe 5 Wochen in Griechenland zumeist und auch in Jugoslavien [!], um die dortigen Braunkohlen zu studieren, da ich dafür als Gutachter funktioniere [!]. Meine Frau war mit und wir haben auch abseits von der Geologie sehr viel Schönes gesehen, dank vor allem auch der grossen Gastlichkeit der Griechen, von denen wir auch noch manches lernen könnten. Ich habe auch eifrig botanisiert, auch in Kreta, und doch die Eigenart der Pflanzenwelt des westlichen mit der des östlichen Mediterrangebietes vergleichen zu können [...]“. – Hermann Weyland war Professor der Geologie und Paläontologie an der Universität Köln und leitender Mitarbeiter (Abteilungsvorstand) der Bayer AG. Weyland „wurde bekannt mit den Funden und wissenschaftlichen Ausarbeitungen zur Wuppertaler Devonflora. Einer der ältesten Farne Deutschlands trägt sogar den Namen Asteroxylon elberfeldense, nach dem Fundort in Wuppertal-Elberfeld [...] Zusammen mit dem Paläobotaniker und engen Freund Richard Kräusel hat er in den 1920er Jahren die Baupläne vieler Psilophyten (Urfarne) entziffert“ (Wikipedia, Abfrage v. 2. IX. 2009). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung in einem Brief.); ein Br. etwas lichtrandig..

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