Franz Werfel

Austrian-Bohemian writer, 1890-1945

"Franz Viktor Werfel was an Austrian-Bohemian novelist, playwright, and poet whose career spanned World War I, the Interwar period, and World War II. In April 1924, ""Verdi – Roman der Oper"" (""Novel of the Opera"") was published by Zsolnay Verlag, establishing Werfel's reputation as a novelist. He is primarily known as the author of ""The Forty Days of Musa Dagh"" (1933, English tr. 1934, 2012), a novel based on events that took place during the Armenian Genocide of 1915, and ""The Song of Bernadette"" (1941), a novel about the life and visions of the French Catholic saint Bernadette Soubirous, which was made into a Hollywood film of the same name."

Source: Wikipedia

Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Autograph manuscript of four poems from the collection 'Ein Totenpsalter', diverging in places from the published text. ohne Ort und Jahr. 4to. (283 : 225 mm). 7 pp. auf 7 Blättern, jew. auf der Vorderseite beschrieben, verstärkte Lagen, auf Schutzblättern, moderne Halbpergament-Bindung, vergoldete Beschriftung auf dem oberen Deckel (’Franz Werfel / Vier Gedichte’), kleiner Riss auf dem vord.
$ 16,260 / 15.000 € (92941)

Rare autograph manuscript of four poems from the collection 'Ein Totenpsalter', diverging in places from the published text. The manuscript is comprising the poems 'Mann und Selbstmörderin', 'Litanei von den Zimmern der Verstorbenen', 'Kleines verlassenes Kurtheater im Herbst', and 'Elegie an einen Jugendgenossen', a fair-copy manuscript, written in black ink, with autograph titles provided with pink-crayon borders, with a few probably autograph corrections and alterations in ink, pink crayon and pencil.

...Ich öffne ein ältliches Buch, Da zerbrechen die Zeilen und knicken. Rot funkelt des Zierglases Fluch, Und die Uhr hetzt mit stichelndem Ticken... Franz Werfel (1890-1845) was one of the founders of the expressionist movement in German literature. His eventful life included marriage to Gustav Mahler's widow, Alma, in 1929, and a dramatic escape from the Nazis, to America, in 1940. He is perhaps best known for his novel The Forty Days of Musa Dagh (1933), whose subject was the Armenian Genocide of 1915. The four poems contained here come from the twenty-poem collection 'Ein Totenpsalter', published in the 1935 volume Schlafen und Erwachen. THE PRESENT AUTOGRAPH CONTAINS A NUMBER OF SIGNIFICANT TEXTUAL DIVERGENCES FROM THE PUBLISHED EDITION; one such divergence concerns, for example, the title of the last poem - 'Elegie an einen Jugendgefährten' in the 1935 print. A nearly complete manuscript of Schlafen und Erwachen from around the time of publication is held among the Mahler-Werfel Papers in the Kislak Center for Special Collections at the University of Pennsylvania. A typescript carbon of 'Ein Totenpsalter' is recorded among the collection of Werfel's papers in the Department of Special Collections, UCLA Library..

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). ALS. O. O. u. D. 1 S. 4to.
$ 813 / 750 € (31922/BN21454)

To Herbert Waniek (1897-1949), a Viennese actor and director, to whom he recommends a play by Walter Lieblein (b. 1890).

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). "Der Reim". Eigenhändiges Sonett ohne U. O. O. 1 S. Gr.-4to.
$ 1,626 / 1.500 € (33043/BN27789)

"Der Reim ist heilig. Denn durch ihn erfahren | Wir tiefe Zwieheit, die sich will entsprechen. | Sind wir nicht selbst mit Aug-Ohr-Lippenpaaren | Gepaarte Reime ohne Klang-Gebrechen? | Das Reimwort meinst du mühsam zu bestechen, | Doch wird es unversehens offenbaren, | Wie Liebeskräfte, die zerspalten waren, | Zum Kuss des Gleichklangs durch die Fernen brechen [...]". - Die Datierung gemäß einer zeitgenöss. Bleistiftnotiz.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Autograph manuscript. Wien. 3 SS. auf 3 Bll. Gr.-8vo.
$ 4,878 / 4.500 € (33045/BN27791)

Thee pages from his address, "Können wir ohne Gottesglauben leben" ("Can we live without belief in God?"), presented in Vienna on 5 March 1932. Werfel fervently defends belief, which he calls the prerequisite for any form of mental and spiritual life - Published by Zsolnay in 1932 as the title essay in a collection. Fol. 3 bears later note "(aus 'Gottesglauben')", signed "Franz Werfel" and dated "Wien 1933". Several ms. corrections (some in pencil) and deletions; leaves numbered in red crayon. Traces of staples; insignificant smudging.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). "Der göttliche Portier". Autograph poem signed. O. O. u. D. ¾ S. Kl.-4to.
$ 1,626 / 1.500 € (33467/BN28654)

"Als ich an Dir vorüberlief, als Knabe | Wuchst Du ins Tor unendlich aufgehoben. | Dein Dreispitz rührte Wappensterne oben, | Allmächtig sank dein Bart, Mann mit dem Stabe! [...]". - In pencil; somewhat dusty, edges slightly frayed; small paper defect.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Eigenh. Brief mit U. Breitenstein an der Südbahn. 25.07.1926. 1¾ SS. 4to.Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,626 / 1.500 € (45149/BN31233)

An den Schriftsteller und Lyriker Erich Sieburg (1878-1947), der ihm ein Werk - wohl die bei Baedeker im Vorjahr erschienenen Novellen "Das fremde Gesicht" - zugesandt hatte: "[...] Dieses Buch hat einen ganz starken Eindruck auf mich gemacht, in Gegenstand, in Sprache und Gestaltung. Es ist mir wirklich nahe gegangen. Beweis: Seit Monaten hat mich die Unruhe nicht verlassen, daß ich Ihnen nicht schreiben konnte. - Heute will und kann ich nicht auf Details Ihres Werkes eingehen, denn es liegt schon ziemlich weit zurück, daß ich es gelesen habe [...] und ich möchte nicht ungenau und beiläufig werden [...] Die kurze Begegnung mit Ihnen ist mir ebenso wie die mit Ihrem Buch Realität geblieben; es war nur ein Augenblick, aber wieviele Menschen, mit denen ich auf dieser Vortragsreise tagelang zusammen war, sind ganz und gar vergessen! Ihren Kopf sehe ich ganz deutlich vor mir.

Nehmen Sie bitte diese scharfe Erinnerung als ein Geständnis meiner Sympathie freundlich an! - Ihre Absicht, Gedichte von mir in Anthologie der 'Schulausgabe' aufzunehmen, erfüllt mich mit Freude und ich erteile Ihnen hiemit umgehend das Publikationsrecht. Darf ich Sie bitten, mir Ihre Wahl mitzuteilen!? [...] 'Paulus unter den Juden' ist nach vieler Arbeit und Umarbeit jetzt fertig. Ich korrigiere eben die Fahnen [...]"..

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Autograph letter signed ("Werfel"). Breitenstein. 16.06.1930. 2 SS. Gr.-4to.
$ 3,794 / 3.500 € (47602/BN32342)

An comprehensive letter to one Mr Wolf, explaining why he was unable to write the German libretto of Verdi's "I vespri Siciliani" for more than 15 years now, which, in his opinion, is the "weakest libretto that was ever written for him" (transl. from the German original). Although Verdi's publisher Ricordi had even urged him in the year before to write it, he declined to do so, and is now utterly satisfied that his correspondent wanted to write the German libretto: "[...] One obstacle, however, remains morally and legally [...]". - Somewhat browned and small damage to edges.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). "Die Wohlthat der Gifte". Eigenh. Gedichtabschrift mit U. O. O. u. D. 1 S. (12 Zeilen). Kl.-4to.
$ 1,951 / 1.800 € (59696/BN44179)

"Wenn Bauern Hopfe, Wein und Gerste fechsen, | So ernten sie nicht nur die Sonnenkraft, | Denn Nacht und Mond auch wirkt in den Gewächsen, | Und jeder Saft bedingt den Anti-Saft [...]". - Mit kleinen Ausrissen am rechten Rand.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).
$ 271 / 250 € (88227/BN58051)

Verso gering fleckig. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Eigenh. Brief mit U. ("Werfel"). O. O. 1 S. 8vo. Mit einer Beilage (s. u.).
$ 1,626 / 1.500 € (91680/BN61002)

An einen Freund über seine Dramatische Legende "Paulus unter den Juden": "Heute in aller Eile nur ein paar Worte, denn ich bin eben dabei den 'Paulus' zum 100ten Mal zu beenden. Ich werde selbstverständlich Dein Stück auf das Wärmste nach Zürich empfehlen, schriftlich und mündlich. Leider hast Du Dich zu spät angesagt, denn ich erwarte jeden Tag das Telegramm, das mich nach Wien abberuft. Erstens muß ich Alma die aus Karlsbad zurückkehrt erwarten und zweitens 'Paulus' (der ein Schlachtfeld u.

kein Manuskript ist) mit allen Vorsichtsmaßregeln in Druck geben [...]". - Das Datum des Briefes wohl aus der Hand des Adressaten. Beiliegend ein ms. Telegramm vom 13. II. 1945 an den Germanisten Harold von Hofe mit Dank "for your most excellent and beautifully written article and quarterly"..

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Eigenh. Widmung mit Unterschrift. Ohne Ort. Kl.-4to. 1 page.
$ 1,301 / 1.200 € (93288)

Zusammen mit Porträtdruck unter Passepartout und Glas gerahmt. „Für | Lili und Andor Foldes | mit innigem Dank | für die Schumann Phantasie | am 12 / 8 1942 | Franz Werfel.“ - Für den ungarischen Pianisten Andor Foldes (Földes; 1913-1992) und dessen Frau Lili.

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Werfel, Franz

„Straßenaugenblick“. Eigenh. Gedichtmanuskript (15 Zeilen) mit U. und eh. Begleitbrief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Werfel (1890–1945), Schriftsteller. „Straßenaugenblick“. E. Gedichtmanuskript (15 Zeilen) mit U. und e. Begleitbrief mit U. Breitenstein am Semmering, 21. April 1928. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4°. Mit e. adr. Kuvert. – An den Germanisten Carl Enders (1877–1963): „Auf Ihren Wunsch sende ich beifolgend eines meiner neusten Gedichte als Widmung für Frau Gerhards Ehrenbuch [...]“: „Es stockt ein Gaul dort vor seiner Last. | Er senkt das Haupt und will nicht mehr ziehn. | Der Kutscher schreit und reisst an dem Strang. | Der Gaul erbebt und kann nicht mehr ziehn. | Vielleicht ist’s der letzte Gaul dieser Welt [...]“. – Abgedruckt in dem von Carl Enders 1928 zu Ehren der Schriftstellerin Adele Gerhard herausgegebenen Band „Stimmen der Gegenwart. Adele Gerhard zum 60. Geburtstag am 8. Juni 1928“, S. 51.