Franz Werfel

Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Autograph letter signed. O. O. u. D. 1¾ SS. 8vo.
$ 865 / 800 € (46986)

Asking one theater director that the Austrian art critic Ernst Pollak substitutes him during the rehearsal of his play „The Trojan Women“. - In pencil; slighty browned.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). ALS. O. O. u. D. 1 S. 4to.
$ 811 / 750 € (31922/BN21454)

To Herbert Waniek (1897-1949), a Viennese actor and director, to whom he recommends a play by Walter Lieblein (b. 1890).

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). "Der Reim". Eigenhändiges Sonett ohne U. O. O. 1 S. Gr.-4to.
$ 1,623 / 1.500 € (33043/BN27789)

"Der Reim ist heilig. Denn durch ihn erfahren | Wir tiefe Zwieheit, die sich will entsprechen. | Sind wir nicht selbst mit Aug-Ohr-Lippenpaaren | Gepaarte Reime ohne Klang-Gebrechen? | Das Reimwort meinst du mühsam zu bestechen, | Doch wird es unversehens offenbaren, | Wie Liebeskräfte, die zerspalten waren, | Zum Kuss des Gleichklangs durch die Fernen brechen [...]". - Die Datierung gemäß einer zeitgen. Bleistiftnotiz.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Eigenh. Brief mit U. St. Germain en Laye. 1 S. Gr.-4to. Mit eh. adr. und mit Namenszug versehenem Kuvert.
$ 1,028 / 950 € (33044/BN27790)

An den katholischen Priester und Schriftsteller Georg Moenius (1890-1953) in Paris, der ebenso wie Werfel emigriert war: "[...] Leider fehlten in dem Abdruck meiner Rede, der Sie solch unverdientes Lob spenden, die wichtigsten, auf den religiösen Sinn des heutigen Geschehns hindeutenden Stellen. - Ich würde mich vom ganzen Herzen freuen, Sie recht bald kennen lernen zu dürfen. Ich wohne gegenwärtig, einer neuen Arbeit wegen hier draußen in St. Germain, das vom Bahnhof St. Lazar in 15-20 Minuten (jede ¼ Stunde ungefähr ein elektr.

Zug) sehr leicht zu erreichen ist [...] Zum letzten Satz Ihres Briefes möchte ich noch bemerken, daß ich immer stolz war, mit einem wahren Diener Christi zu sprechen, in welchem Gewande er auch erschien [...]". - Bei der "neuen Arbeit", an der er gerade sitze, handelt es sich um den erst 1982 als Buch veröffentlichten, Fragment gebliebenen Roman über die halbjüdische Pianistin Cella Bodenheim, "Cella oder Die Überwinder", der ursprünglich als Trilogie geplant war (vgl. hierzu Hans Wagener: Spuren des Exils im Werk Franz Werfels. In: Neulektüren - New Readings. Festschrift für Gerd Labroisse zum 80. Geburtstag. Hrsg. v. Norbert Otto Eke und Gerhard P. Knapp. Amsterdam und New York, Rodopi, 2009 (= Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik, 67), SS. 179-194, S. 183ff.). - Die unbeschriebene Verso-Seite gering farbfleckig, sonst tadellos erhalten..

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Autograph manuscript. Wien. 3 SS. auf 3 Bll. Gr.-8vo.
$ 4,868 / 4.500 € (33045/BN27791)

Thee pages from his address, "Können wir ohne Gottesglauben leben" ("Can we live without belief in God?"), presented in Vienna on 5 March 1932. Werfel fervently defends belief, which he calls the prerequisite for any form of mental and spiritual life - Published by Zsolnay in 1932 as the title essay in a collection. Fol. 3 bears later note "(aus 'Gottesglauben')", signed "Franz Werfel" and dated "Wien 1933". Several ms. corrections (some in pencil) and deletions; leaves numbered in red crayon. Traces of staples; insignificant smudging.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). "Der göttliche Portier". Autograph poem signed. O. O. u. D. ¾ S. Kl.-4to.
$ 1,623 / 1.500 € (33467/BN28654)

"Als ich an Dir vorüberlief, als Knabe | Wuchst Du ins Tor unendlich aufgehoben. | Dein Dreispitz rührte Wappensterne oben, | Allmächtig sank dein Bart, Mann mit dem Stabe! [...]". - In pencil; somewhat dusty, edges slightly frayed; small paper defect.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Autograph letter signed ("Werfel"). Prag. 2 SS. Gr.-4to.
$ 1,623 / 1.500 € (33786/BN29328)

To Rudolf and Rose Hilferding: "O weh, oh weh! In aller Eile! [...]" - a high-spirited letter of some length, thanking the prominent socialist couple for a fine time in Leipzig, and including a measure of handwritten musical notation. - Folded for mailing, a bit of edge wear and some short tears. An excellent letter.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Eigenh. Brief mit U. Breitenstein an der Südbahn. 1¾ SS. 4to.Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,623 / 1.500 € (45149/BN31233)

An den Schriftsteller und Lyriker Erich Sieburg (1878-1947), der ihm ein Werk - wohl die bei Baedeker im Vorjahr erschienenen Novellen "Das fremde Gesicht" - zugesandt hatte: "[...] Dieses Buch hat einen ganz starken Eindruck auf mich gemacht, in Gegenstand, in Sprache und Gestaltung. Es ist mir wirklich nahe gegangen. Beweis: Seit Monaten hat mich die Unruhe nicht verlassen, daß ich Ihnen nicht schreiben konnte. - Heute will und kann ich nicht auf Details Ihres Werkes eingehen, denn es liegt schon ziemlich weit zurück, daß ich es gelesen habe [...] und ich möchte nicht ungenau und beiläufig werden [...] Die kurze Begegnung mit Ihnen ist mir ebenso wie die mit Ihrem Buch Realität geblieben; es war nur ein Augenblick, aber wieviele Menschen, mit denen ich auf dieser Vortragsreise tagelang zusammen war, sind ganz und gar vergessen! Ihren Kopf sehe ich ganz deutlich vor mir.

Nehmen Sie bitte diese scharfe Erinnerung als ein Geständnis meiner Sympathie freundlich an! - Ihre Absicht, Gedichte von mir in Anthologie der 'Schulausgabe' aufzunehmen, erfüllt mich mit Freude und ich erteile Ihnen hiemit umgehend das Publikationsrecht. Darf ich Sie bitten, mir Ihre Wahl mitzuteilen!? [...] 'Paulus unter den Juden' ist nach vieler Arbeit und Umarbeit jetzt fertig. Ich korrigiere eben die Fahnen [...]"..

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). Autograph letter signed ("Werfel"). Breitenstein. 2 SS. Gr.-4to.
$ 3,786 / 3.500 € (47602/BN32342)

An comprehensive letter to one Mr Wolf, explaining why he was unable to write the German libretto of Verdi's "I vespri Siciliani" for more than 15 years now, which, in his opinion, is the "weakest libretto that was ever written for him" (transl. from the German original). Although Verdi's publisher Ricordi had even urged him in the year before to write it, he declined to do so, and is now utterly satisfied that his correspondent wanted to write the German libretto: "[...] One obstacle, however, remains morally and legally [...]". - Somewhat browned and small damage to edges.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). "Die Wohlthat der Gifte". Eigenh. Gedichtabschrift mit U. O. O. u. D. 1 S. (12 Zeilen). Kl.-4to.
$ 1,947 / 1.800 € (59696/BN44179)

"Wenn Bauern Hopfe, Wein und Gerste fechsen, | So ernten sie nicht nur die Sonnenkraft, | Denn Nacht und Mond auch wirkt in den Gewächsen, | Und jeder Saft bedingt den Anti-Saft [...]". - Mit kleinen Ausrissen am rechten Rand.

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Werfel, Franz

Schriftsteller (1890-1945). "Blick der Kreatur". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D. 1 S. Zwei Strophen zu je vier Zeilen. Kl.-4to.
$ 1,623 / 1.500 € (76494/BN49306)

"Du streicheltest den großen braunen Hund | Durchdringe, sprachst du, seinen Augengrund | Und deute mir die ungeheure Trauer, | Die uns umfasst in leiderstarrter Dauer. | Wenn Engel tief in Menschenaugen schaun, | Gab ich zur Antwort, unter edlen Braun, | Dann werden sie bestürzt dasselbe fragen, | Und weg sich wenden, weil sie's nicht ertragen". - Leicht abgewandelt abgedruckt in "Schlaf und Erwachen", II. Unruhe, 1935.

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Werfel, Franz

„Straßenaugenblick“. Eigenh. Gedichtmanuskript (15 Zeilen) mit U. und eh. Begleitbrief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Werfel (1890–1945), Schriftsteller. „Straßenaugenblick“. E. Gedichtmanuskript (15 Zeilen) mit U. und e. Begleitbrief mit U. Breitenstein am Semmering, 21. April 1928. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4°. Mit e. adr. Kuvert. – An den Germanisten Carl Enders (1877–1963): „Auf Ihren Wunsch sende ich beifolgend eines meiner neusten Gedichte als Widmung für Frau Gerhards Ehrenbuch [...]“: „Es stockt ein Gaul dort vor seiner Last. | Er senkt das Haupt und will nicht mehr ziehn. | Der Kutscher schreit und reisst an dem Strang. | Der Gaul erbebt und kann nicht mehr ziehn. | Vielleicht ist’s der letzte Gaul dieser Welt [...]“. – Abgedruckt in dem von Carl Enders 1928 zu Ehren der Schriftstellerin Adele Gerhard herausgegebenen Band „Stimmen der Gegenwart. Adele Gerhard zum 60. Geburtstag am 8. Juni 1928“, S. 51.


Werfel, Franz

Portraitphotographie mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Portrait en face in black and white – With small spots of ink; at lower margin a printed press release: „Franz Werfel | His latest work is The Song of Bernadette, a major novel upon the famous miracles at Lourdes. | (Viking Press)“.


Werfel, Franz

E. Sonett mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Werfel (1890–1945), Schriftsteller. „Der Dirigent“. E. Sonett mit U. O. O., 1925. 1 S. Gr.-4°. – „Er reicht den Violinen eine Blume | Und ladet sie mit Schmeichelblick zum Tanz. | Verzweifelt bettelt er das Blech um Glanz | Und streut den Flöten kindhaft manche Krume [...]“. – Papierbedingt etwas gebräunt und stellenweise gering fleckig.


Werfel, Franz

"Lied von der Sucht". Eigenh. Gedicht (10 Zeilen) mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

A fine poem about "Mistress Addiction". - Slightly browned due to paper, upper right corner slightly creased.


Werfel, Franz

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Werfel (1890-1945), Schriftsteller. E. Brief mit U., Malcesine am Gardasee, 17. Mai 1913. 1 2/3 Seiten 8°. Hotelbriefbogen „Sperrle“. An eine ungenannte Gattin eines Schriftstellers. - Bedankt sich für den erhaltenen Brief. - „Ich liebe sein [des Gemahls] Werk, als die nächst Karl Kraus bedeutenste Satire dieser Zeit - „. - Genesungswünsche. – Teils mit kleinen Verwischungen.


Werfel, Franz

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz Werfel (1890-1945), Schriftsteller. E. Brief mit U., Wien, 10. Dezember 1937. 1 Seite. 4°. Mit Umschlag. Hotelbriefkopf. An seinen Freund Colombo bei Ricardi & Co. in Mailand. - „[…] Meine Frau und ich beabsichtigen wie voriges Jahr zu derselben Zeit, nach Italien zu kommen und einige Zeit zu bleiben. Ich frage nun bei Ihnen an, ob ich, wenn ich am 22ten Dezember in Milano mich im Hause Ricardi melde, dort mein Guthaben vom Sommer (37) und zugleich die für den Januar (38) fällige Abrechnung einkassieren kann. […]“