Friedrich Gottlieb Welcker

Welcker, Friedrich Gottlieb

Philologe, Archäologe und Bibliothekar (1784–1868). Eigenh. Brief mit U. („FGWelcker“). Bonn. 1 S. Kl.-4to.
$ 970 / 800 € (25363)

Friedrich Gottlieb Welcker (1784–1868), Philologe, Archäologe und Bibliothekar. E. Brief mit U. („FGWelcker“). Bonn, 29. August 1828. 1 S. Kl.-4°. – Wohl an einen Buchhändler: „Ew. Wohlgeboren ersuche ich von der Liste der Bestellungen die ‚Reise’ von Bartholdy gefälligst auszustreichen indem dieß Buch durch Hn. Marcus auf frühere Bestellung [...] geliefert worden ist [...]“. – Bei der „Reise“ handelt es sich um Jakob Ludwig Salomon Bartholdys „Bruchstücke zur nähern Kenntniß des heutigen Griechenlands“ a.

d. J. 1805; Adolph Marcus war der Gründer der Bonner Buchhändler- und Verlegerdynastie Marcus. – F. G. Welcker war während seiner ersten Romreise (1806–08) Hauslehrer der Kinder Wilhelm von Humboldts gewesen, auf dessen Empfehlung hin er 1809 als o.Prof. der griechischen Literatur und Archäologie nach Gießen berufen wurde. „Da sein politisches Engagement ihn mehrmals in Schwierigkeiten brachte, verließ er 1816 Gießen und übernahm eine Professur in Göttingen. 1819 folgte er einem Ruf an die Universität Bonn, wo er neben seiner philologisch-archäologischen Lehrtätigkeit die Leitung der neu gegründeten Universitätsbibliothek und des Akademischen Kunstmuseums übernahm. 1854 trat er von seinen Ämtern zurück und legte auch die Direktion des Museums vaterländischer Altertümer nieder, die ihm 1845 nach dem Tod August Wilhelm von Schlegels übertragen worden war. Seine philologischen Vorlesungen setzte er bis 1861 fort. Unter dem Einfluß des Humboldtschen Humanitätsideals wurde Welcker zum führenden Vertreter einer universalen Altertumswissenschaft im Sinne Friedrich August Wolfs“ (DBE). – Kleine Quetschfalten, sonst tadellos erhalten..

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Welcker, Friedrich Gottlieb

Philologe, Archäologe und Bibliothekar (1784–1868). Eigenh. Mitteilung mit U. O. O. u. D. ¼ S. Qu.-8vo.
$ 182 / 150 € (44629)

„Um Amtsblatt 1825 bittet nur für heute | Prof. FGWelcker“. – F. G. Welcker war während seiner ersten Romreise (1806–08) Hauslehrer der Kinder Wilhelm von Humboldts gewesen, auf dessen Empfehlung hin er 1809 als o.Prof. der griechischen Literatur und Archäologie nach Gießen berufen wurde. „Da sein politisches Engagement ihn mehrmals in Schwierigkeiten brachte, verließ er 1816 Gießen und übernahm eine Professur in Göttingen. 1819 folgte er einem Ruf an die Universität Bonn, wo er neben seiner philologisch-archäologischen Lehrtätigkeit die Leitung der neu gegründeten Universitätsbibliothek und des Akademischen Kunstmuseums übernahm.

1854 trat er von seinen Ämtern zurück und legte auch die Direktion des Museums vaterländischer Altertümer nieder, die ihm 1845 nach dem Tod August Wilhelm von Schlegels übertragen worden war. Seine philologischen Vorlesungen setzte er bis 1861 fort. Unter dem Einfluß des Humboldtschen Humanitätsideals wurde Welcker zum führenden Vertreter einer universalen Altertumswissenschaft im Sinne Friedrich August Wolfs“ (DBE). – Mehrere Ein- und Ausrisse an den Rändern; auf der unteren Hälfte eine alt montierte zeitgen. Notiz zu F. G. Welcker..

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