Josef Weinheber

Weinheber, Josef

Schriftsteller (1892-1945). Eigenh. Postkarte mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo. Beiliegend eine Visitenkarte.
$ 293 / 250 € (33581/BN28888)

An den Buchhändler Willi Henne: "Dank Dir schön für das Schwäbische Jahrbuch. Es ist ganz reizend gemacht. Mein Bein ist soweit wieder heil und wir sind seit 2 Wochen in Wien. Schick mir also die Kammermusiken nach Wien [...]". - Stark angestaubt und gebräunt und mit Randläsuren.

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Weinheber, Josef

Schriftsteller (1892-1945). 2 eigenh. Briefe mit U. Inzersdorf bei Wien und Kirchstetten. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 3 Bll. Gr.-8vo und gr.-4to.
$ 585 / 500 € (33582/BN28889)

An den Buchhändler Willi Henne: "[...] Ich bin hier seit einiger Zeit in dem hiesigen Sanatorium. Meine Nerven waren vollkommen kaputt, und ich war in Gefahr, mich zu versaufen. Nun mache ich hier eine Radikalkur, um den Körper vollkommen zu entgiften und wieder gesunde Nerven zu bekommen. Ich habe mich übernommen in jedem. Das läßt sich die Physis auf die Dauer nicht gefallen [...]" (23. II. 1940). - Der Brief v. 22. VII. mit Nachrichten von der Heirat Franz Nabls und einer Einladung der Stadt Salzburg, die 12 Dichter "als Gäste der Stadt" eingeladen hatte: "Nicht um dort vorzulesen oder sonst 'zu tagen', sondern [um] uns zu erholen und einander näher zu kommen".

- Jeweils im linken Rand gelocht (keine Textberührung)..

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. Saarbrücken. 1 S. Gr.-8vo.
$ 211 / 180 € (943310/BN943310)

An die Deutschösterreichische Schriftstellergenossenschaft: "Haben Sie herzlichen Dank für Ihre liebenswürdige Einladung, der ich nun leider nicht Folge leisten kann, weil ich zu dieser Zeit im Rheinisch-Westfälischen Vorlesungen zu halten habe [...]".

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). ALS. Kirchstetten. 2¾ SS. auf 3 Bll. 4to.
$ 1,405 / 1.200 € (31211/BN5472)

To Hans Rössner, about the Germans as barbarians. - Fol. 1 marked by recipient in red pencil, fols. 2 and 3 numbered by the author. Slight traces of age.

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. Kirchstetten. 1 S. 4to.
$ 211 / 180 € (31212/BN5473)

An den späteren Verlagslektor Hans Rössner: “Sei nicht ungehalten darüber, daß ich Deinen Brief vom 2. 8. erst heute beantworte. Ich bin noch immer sehr krank, eine Venen- oder Nervenentzündung an dem gebrochenen Bein macht mir das Leben nicht leicht. Ich leide große Schmerzen und bin nur sehr bedingt (an zwei Stöcken) mobil. Dessenungeachtet sollst Du mein neues Buch schon im Rohdruck wieder erhalten, damit Du den anderen um eine Nasenlänge voraus bist. Es freut mich, daß Pongs angenommen hat.

Er ist ein offener Kopf und Du kannst mit dieser Annahme durchaus zufrieden sein. ‘Inneres Reich’ hat etwas Provinzielles, sie nehmen dort nur Zeit-gemäßes. Aber Du kommst schon auch dorthinein, ich werde das schon machen [...]”. - Rechts oben mit Farbstift vom Adressaten markiert..

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. Kirchstetten. 1 S. 4to.
$ 234 / 200 € (31213/BN5474)

An den späteren Verlagslektor Hans Rössner: “Meine Frau und ich beglückwünschen Dich und Anne auf das herzlichste! Ihr seid beide tapfere junge Menschen, und ihr werdet die Bewährungsprobe bestehen, von der Du sprichst. Wir sind beide alt und stehen wohl schon ein wenig abseits, wir haben nicht mehr in allem die seelische Kraft. Wir fahren dieser Tage nach Wien zurück. Die Schwester meiner Frau ist gestern gestorben, sie hat jetzt niemand mehr außer mir. Wir müssen wohl fester zusammenstehen [...]”. - Geringfügige Randläsuren.

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. Kirchstetten. 1½ SS. 4to.
$ 293 / 250 € (31217/BN5655)

An den späteren Verlagslektor Hans Rössner: “Du beschämst mich, lieber Freund! Dein Brief vom 26. 11. 39 lag wie eine ständige Mahnung auf meinem Schreibtisch, jeden Tag sagt’ ich Dir in Gedanken ein gutes Wort, jeden Tag schob ich das Schreiben auf. Es ist so schwer, aus sichere[m] Rückhalt dem Gefährdeten einen Trost zu sagen, nackt, mit der Feder hingemalt. Jetzt kreisen um euch die großen Gebete, die nicht hingeschrieben, die gebetet wurden, täglich, stündlich. Ich habe so viele Freunde an der Front, viele liebe junge Menschen, die mich auch lieben.

Du glaubst nicht, was ich mitmache. Wir haben den Krieg ja anders als ihr. Ihr seid in der Mannszucht und Kameradschaft zusammengeschlossen. Wir stehen jeder irgendwo allein und denken, fürchten, hoffen. Was Du mir über Kammermusik schreibst, hat mich tief bewegt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du Dich in Deiner Lage so sehr in ein Werk hinein leben kannst, das doch ganz aus den Voraussetzungen eines friedlichen Lebens kommt. Oder ist es gerade dieses Ferne, im Augenblick Verlorengegangene, was Dich daran bindet? Dann wäre dieses Buch gerade zur rechten Zeit erschienen. Es wird ein gutes Buch sein, wenn es zu trösten vermag. Wir haben die Feiertage hier in Kirchstetten verbracht, es waren märchenhaft schöne Rauhreiftage. Ich habe dieser Tage meine sämtlichen Vorlesungen für dieses Jahr abgesagt. Ich hoffe, dadurch seelisch und physisch wieder ins Gleichgewicht zu kommen und etwas Ordentliches schaffen zu können [...]”. - Die Recto-Seite rechts oben mit Farbstift vom Adressaten markiert..

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. Kirchstetten. 1 S. 4to.
$ 211 / 180 € (31218/BN5656)

An den späteren Verlagslektor Hans Rössner: “Hab Dank für Deine und Annes Grüße zum neuen Jahr. Hedwig und ich erwidern sie auf das innigste! Möge es Euch, uns, möge es dem Deutschen Volk im Neuen Jahre wohlergehen! Wenn ich Deinen spontanen und so ernsthaft-herzlichen Brief vom Herbst noch nicht beantwortet habe, so glaube nicht daß Schreibfaulheit mich daran verhindert hat. Ich bin ja im übrigen mit meinem Herzen bei Dir, bei Euch. Ich bin nur leider ein allzu überlaufener Mensch, meine liebsten Freunde müssen am längsten warten! Denk an das Reich, denk an das Reich der Kunst , denk an das, was wir, bei festem Gewissen, über diese Dinge gesprochen haben.

Ich bemühe mich, den Schwierigkeiten standzuhalten. Daß Du es tust, weiß ich. Und so hoffe ich auf ein - wohl tatenschweres, aber - gutes deutsches Jahr 43 [...]”. - Rechts oben mit Farbstift vom Adressaten markiert..

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. Kirchstetten. 2 SS. 4to.
$ 1,054 / 900 € (31219/BN5657)

An den späteren Verlagslektor Hans Rössner: “Glaub nicht, ich sei nachlässig zu meinen Freunden. Aber denke, was alles ich zu tun habe. Wenn ich nun bloß Dichter wäre! Aber ich bin ja ein halber Bauer noch dazu! [...] Ich stecke mitten in Arbeit und Problemen. Das ist ein ungeheurer Segen. Mit meinem ‘Fragment’ hoffe ich, die deutsche Dichterehre vor der europäischen Welt - trotz dem Gestammel der Emigranten - zu halten und zu befestigen. Du, als liebender Freund, wirst verstehen, welche Verantwortung ich fühle [...] Ich muss nur zu Zeiten mich völlig einkapseln, um der Führungen von drüben völlig teilhaftig werden zu können.

Ich glaube ja längst nicht mehr, daß ich es bin, der es schafft [...] Ich lasse mich treiben, verstehst Du, ich gehorche dem Gesetz [...] Wie Du richtig schreibst, haben wir diese Tage von säkularer Bedeutung [d. i. der ‘Anschluß’ Österreichs an das Deutsche Reich] mit allen Fibern mitgemacht. Manches war für mich nicht leicht, nicht auf den ersten Anhieb zu nehmen. Viel hat mir meine leidenschaftliche Liebe zu allem, was groß ist, geholfen. Ach, wie kann denn dieses alles ausgesagt werden! Wenn wir ja gesagt haben, so war kein Hehl dabei. Und ich habe nichts zu tun als stellvertretend zu sprechen [...]”. - Weinhebers Gedichtzyklen ‘Fragment I-V’ erschienen zwischen August 1937 und August 1938 in der Zeitschrift ‘Das innere Reich’ (Westhoff 712, 806, 823, 946 und 995). - Die Recto-Seite rechts oben mit Farbstift vom Adressaten markiert; geringfügige Altersspuren..

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. Kirchstetten. 2 SS. 4to.
$ 937 / 800 € (31220/BN5658)

An den späteren Verlagslektor Hans Rössner: “[...] es geht mir seelisch gar nicht gut, ich habe eine solche Furcht, Grauen ist es, vor einer kommenden Katastrophe, ich weiß nicht welcher, und ob sie mich persönlich oder uns allgemein treffen wird. Der Führer hat herrlich gesprochen, schöner, maßvoller, klarer und edler als je. Hoffen wir das beste [...] Die Idee, das Gefühl vom Reich: Freilich, in die neue Tatsache müssen wir erst hineinwachsen. Es ist alles so schlagartig schnell gegangen.

Ich habe in den Reichsinsignien Einiges darüber sagen wollen. Aber in einer Arbeit, die für den Rundfunk bestimmt ist, geht das nicht. Ich werde das Ganze für den Druck erst reif machen [...] Wir haben hier sehr viel Arbeit, haben an die 100 Bäume neu gepflanzt, alles ist schön gekommen [...] Das Leben wäre so schön, wenn der Neid und die Dummheit nicht wären! [...]” - Weinhebers ‘Die Reichsinsignien. Aus dem Weihespiel >Die Hohen Zeichen.

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. “Nervenheilanstalt Inzersdorf”. 2 SS. auf 2 Bll. 4to.
$ 1,405 / 1.200 € (31221/BN5660)

An einen namentlich nicht genannten Freund (d. i. der spätere Verlagslektor Hans Rössner): “Ich bin aber nun seit Februar hier in der Anstalt um mich des Alkohols zu entwöhnen [...] Hier habe ich ein neues herrliches Buch begonnen, eine poetische Sprachlehre und Poetik, ‘Zur Sprache’. Die Ausführung nimmt mich ganz gefangen. Vielleicht kann mit diesem Buche ein wenig die Besin[n]ung dafür geweckt werden, wie viel wir schon verloren haben. Und: Der wird sich bitter betten, | der treu sich unterfing, | ein teures Gut zu retten, | das längst verloren ging ..[.] | Ich habe hier auch gemalt, was mich sehr beruhigt hat, und bin hier auch (für das Museum der Stadt Wien) gemalt worden.

Am Samstag gehe ich von hier, nicht geheilt, aber gebessert, und mit der kühnen Anlage eines neuen Buches von hier ab, bleibe eine Woche in Wien und gehe dann nach Kirchstetten [...] Es ist gut, sich in dem Gedenken echter Freunde zu wissen. Ich habe viele Feinde und Neider, die mir mit täglichen kleinen Nadelstichen das bi[ß]chen Leben vergällen möchten. Ihr Haß wird freilich an der - es sei gesagt! - Adeligkeit meines Werkes zunichte. Sie hassen ja auch eigentlich nicht mich, sondern das Adelige. Manchmal scheint mir ein Schicksal wie das Hölderlins besser zu sein als das meine. Man hat ihn nicht gedruckt, darum hat man ihn nicht gehaßt. Sei tapfer! Denke, daß Gott mit uns Deutschen etwas Besonderes vorhaben muß, da er uns so schwer belädt. Wir sind das Schicksal der Welt, der weißen Rasse. Das muss jeder Geistige sehen. Dann wird manches, was zu tragen ist, leichter, weil es dann gemäß erscheint, schicksalhaft. Tragisch im edelsten Sinne: Adel und Untergang [...]”. - Aus dem erwähnten Gedichtzyklus ‘Zur Sprache’ erschienen sieben Gedichte im Septemberheft der Zeitschrift ‘Das innere Reich’ 1940 (Westoff 1501); das erwähnte Portrait ist möglicherweise das von Rudolf Böttger; ‘Adel und Untergang’ ist zugleich der Titel eines 1934 von Weinheber erschienenen Gedichtbandes. - Bl. 1 rechts oben mit rotem Farbstift vom Adressaten markiert, Bl. 2 rechts oben korrekt vom Autor numeriert; geringfügige Altersspuren..

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Eigenh. Brief mit U. Kirchstetten. 3 SS. auf 3 Bll. 4to.
$ 1,639 / 1.400 € (31222/BN5662)

An einen namentlich nicht genannten Freund (d. i. der spätere Verlagslektor Hans Rössner): "Die beiden neuen Bücher ['Dokumente des Herzens' und 'Gedichte'] sind längst abgesetzt, ich konnte mit einiger Sicherheit auf ihr Erscheinen vor Weihnachten rechnen. Leider schweigt sich der Verlag [d. i. Langen-Müller] über das Schicksal der Bücher [...] aus. Man gibt mir [...] großmütig 200 RM im Monat, meine gewöhnliche Honorarrate. Wie stellen sich die Herren das vor? Du hast mein Haus gesehn.

Du kannst Dir denken, daß ein solcher Besitz mit einem Bettel von 200 RM nicht in Ordnung gehalten werden kann, abgesehen davon, daß wir ja auch zum Leben für uns und die Haustiere etwas brauchen. Der Verlag hat doch gewiß schön an mir verdient. Es wäre seine moralische Pflicht, mich in Zeiten der Not nicht im Stich zu lassen. Dementgegen stellt sich der Verlag auf einen stur merkantilen Standpunkt. Als ich von hier aus zum Schanzen bestimmt wurde (das ist mittlerweile durch die Einziehung in den Volkssturm illusorisch geworden) habe ich den Verlag um Geld gebeten [...] Darauf hat man mir großzügig - 500 RM, also das Monatssalär eines mittleren Beamten, geschickt. Da geh Du hin und wälze die Gedanken des Abendlandes! Im übrigen glaube ich fest an die echte Abendländische Mission Adolf Hitlers. Wenn jetzt amerikanische und russische Analphabeten vorgeben, das Abendland vor uns 'Barbaren' retten zu müssen, so ist das doch der blödeste propagandistische Schwindel, der je ausgeheckt wurde. Wo ist in der Gegenwart bei denen eine derart geschlossene geistige Gestalt wie die meine, die mit allem Mut zur Konsequenz (Adel und Untergang) das Abendländische zusammenfassend aufgezeigt und beschworen hat?! Ich spüre wie es bei mir wieder aufwärts geht. Nur jetzt nicht nachlassen! Die drüben haben sich die Kriegsweihnachten 44 jedenfalls anders vorgestellt! [...] Hier haben wir die Bestien jeden Tag. Erst vorgestern griffen sie ein Gut in unserer Nähe an, auch auf die Bahntrasse haben sie es jetzt sichtlich abgesehen [...] Heil Hitler [...]". - Bl. 1 rechts oben mit rotem Farbstift vom Adressaten ebenso markiert wie die Sätze "Im übrigen glaube ich fest an die echte Abendländische Mission Adolf Hitlers" (Bl. 2) und "Ich spüre wie es bei mir wieder aufwärts geht. Nur jetzt nicht nachlassen! Die drüben haben sich die Kriegsweihnachten 44 jedenfalls anders vorgestellt!" (Bl. 3) sowie die Grußzeile; Bll. 2 und 3 rechts oben korrekt vom Autor numeriert..

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[Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945)]. - Weinheber, Hedwig. 16 eigenh. Briefe und 2 eh. Postkarten mit U. Kirchstetten. Zusammen 27½ SS. Meist 4to.
$ 1,171 / 1.000 € (31223/BN5663)

Inhaltsreiche Korrespondenz mit dem Verlagslektor Hans Rössner über die Herausgabe der Gesamtausgabe der Werke ihres verstorbenen Gatten, über dessen Biographie von Josef Nadler u. a.: “Das Erinnerungsbuch von Zillich hat nicht restlose meinen Beifall gefunden. Einige Artikel lehne ich sogar ab, so den von Paul Alvaredes. Wilhelm Schäfer hat in seinem Beitrag auch eine ganz falsche Bemerkung gemacht. Es wird auch zuviel von Wein geschrieben und der Leser, der Weinhaber nicht kannte, bekommt ein falsches Bild.

Auch Schubert hat nicht immer getrunken und mußte für sein Werk, wie Weinheber, nüchtern sein, aber schon ganz und gar nüchtern [...]” (Br. v. 29. XII. 1950). - Einige Briefe mit Zensurstempel..

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Weinheber, Josef

Dichter (1892-1945). Collection of 10 autograph letters signed. Zumeist Kirchstetten und Wien. Zus. 16¼ SS. auf 14 Bll. Gr.-4to. Beiliegend: Weinheber, Hedwig. 16 eigenh. Briefe und 2 eh. Postkarten mit U. Kirchstetten, 2. IX. 1949-24. VIII. 1957. Zusammen 27½ SS. Meist Gr.-4to.
$ 9,952 / 8.500 € (31242/BN8577)

Personal letters to his friend Hans Roessner, later an editor with the Insel Verlag, about his work and "the fate of the world and the white race" (18 April 1940). - Detailed listing available upon request.

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Weinheber, Josef

Schriftsteller (1892-1945). 2 eigenh. Briefe mit U. sowie ein ms. Typoskript mit 7 eigenh. Zeilen und U. Wien. Zusammen 4½ SS. Verschiedene Formate. Beiliegend 54 Gedichttyposkripte auf 38 Bll. mit tls. kleinen eh. Korrekturen in Bleistift.
$ 1,171 / 1.000 € (31295/BN9406)

An Othmar Haeller: „Ich bin also wieder im alten Geleise. Und stürze mich sofort in die Arbeit. Heute früh hab ich bereits die durchkorrigierte Abschrift des beiliegenden 1. Drittels des 2. Teiles angefertigt. Ich schicke sie Ihnen prompt und erwarte Ihre sachlichen Einwände. Gemeint ist die Sache ungefähr folgendermaßen: Der ganze zweite Teil: Heimat. 1. Kindschaft [...] Großstadt [...] Ferne [...]“ (Br. v. 8. VII. 1930). - „Sie haben, soviel ich mich erinnern kann, eine Ausgabe der Michelangelogedichte Deutsch-Italienisch.

Ich suche nun schon seit Monaten den italienischen Originaltext zu dem 3. Sonett Michelangelos: An die Nacht. Es beginnt mit den Worten [...]“ (Br. v. 28. VIII. 1935; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.). - Die Beilagen enthalten u. a. das im Br. v. 8. VII. 1930 erwähnte Gedicht (i. e. der Zweite Teil von Weinhebers "Heroischer Trilogie"); weiters beiliegend die vollständige Ts.-Fassung der Heroischen Trilogie (o. O. u. D. 25 SS. auf 25 Bll. 4to), ein wohl vom Adressaten stammendes, doppelseitig in Bleistift beschriebenes Blatt mit Annotationen zu Weinhebers Gedichten, der elf Gedichte umfassende Zyklus "Gesang vom Weibe" (Ts., o. O. u. D. 13 SS. auf 13 Bll. 4to) sowie die gedr. Vermählungsanzeige von Josef und Hedwig Weinheber a. d. Jahr 1937..

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Weinheber, Josef

Aquarell. Signiert „J. Weinheber | 1930“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Josef Weinheber (1882–1945), Schriftsteller. Aquarell. Signiert „J. Weinheber | 1930“. Ca. 115:115 mm. Gerahmt hinter Glas. – Auf der Rückseite des Rahmens e. bezeichnet „Original Motiv | Wiesenbach NÖ | J. Weinheber, Juni 1930“. – Der Trägerkarton an den Ecken etwas bestoßen.