Joseph Rt. von Weilen Weil

Weil, Joseph Rt. von Weilen

Schriftsteller (1828-1889). Eigenh. Brief mit U. Znaim. 1 S. Gr.-4to. Blaues Papier.
$ 125 / 120 € (6090)

Josef von Weilen (1828-1889), Schriftsteller. E. Brief m. U., Znaim, 11. Dezember 1856, 1 Seite gr.-4°. Blaues Papier. An einen namentlich nicht genannten Herrn „Euer Hochwolgeboren“: „[…] Trotz des unrichtig geschriebenen Namens, ist mir Ihr […] Schreiben vom 9.d. zugekommen! Ich bedaure sehr Ihnen durch meine Miniatur Schrift, so viele Angelegenheit gemacht zu haben! Mein Name ist: Josef Weilen. Von meinen […] Productionen sind bis nun erschienen: Fantasien und Lieder […] Männer von Schwerter […]“ – Nach dem Ausscheiden aus dem Militärdienst erhielt er 1861 eine Anstellung als Skriptor an der Wiener Hofbibliothek, 1862 eine Professur für deutsche Literatur an der Kriegsschule.

Daneben war er Lehrer am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde und seit 1873 Direktor der von ihm mit Salomon Hermann von Mosenthal gegründeten Schauspielschule. 1883 übernahm er das Präsidium des Journalisten- und Schriftstellervereins „Concordia“, 1884 die Redaktionsleitung des Sammelwerks „Die Österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild“. Weilen schrieb Lyrik („Phantasien und Lieder“, 1853) und Dramen (u.a. „Tristan“)..

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Weil, Joseph Rt. von Weilen

Schriftsteller (1828-1889). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1 S. Gr.-4to. Doppelblatt.
$ 125 / 120 € (6107)

Joseph Ritter von Weilen Weil (1828-1889), Schriftsteller. E. Brief mit U., Wien, 4. März 1877. 1 Seite gr.-4°. Doppelblatt. An die Redaktion der Zeitschrift „Über Land und Meer“: „[...] Am 22. Febr. erlaubte ich mir an Eure Hochwohlgeboren eine Zuschrift zu richten, mit der Mittheilung, daß mich der verstorbene Dr. S[alomon] H[ermann] Mosenthal zum Ordner und Herausgeber seines literar. Nachlasses testamentarisch bestimmt. – Neben anderen Fragen, deren baldige Beantwortung ich mir zu erbitten erlaubte, war auch die Anzeige, daß sich auf dem Schreibtische des Verstorbenen ein Manuscript : Skizzen über Bauernfeld, Fr.

Ristori und Miss Bateman vorfand, die ich als für ‚Über Land und Meer’ bestimmt vermuthete [...]“ Bittet um Anweisung, ob er die Texte in Wien veröffentlichen dürfte. - Weil war Lehrer am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde und seit 1873 Direktor der von ihm gemeinsam mit Salomon Hermann von Mosenthal gegründeten Schauspielschule; 1883 übernahm er das Präsidium des Journalisten- und Schriftstellervereins „Concordia“ und 1884 die Redaktionsleitung des Sammelwerks „Die Österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild“. – Mit Bleistifteintragungen..

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