Christian Ehrenfried von Weigel

Weigel, Christian Ehrenfried von

Mediziner (1776–1848). 8 eigenh. Briefe mit U. Stockholm und Friedland. Zusammen 20¾ SS. auf 16 Bll. Meist gr.-4to und mit eh. Adresse.
$ 1,455 / 1.200 € (20170)

Christian Ehrenfried von Weigel (1776–1848), Mediziner. 8 e. Briefe mit U. Stockholm und Friedland, 1828 bis 1846. Zusammen 20¾ SS. auf 16 Bll. Meist gr.-4° und mit e. Adresse. – Freundschaftliche Korrespondenz mit seinem Vetter, dem Breslauer Anatomen Adolph Wilhelm Otto (1786–1845), u. a. zur Übersendung von Carl von Linnés „Exercitatio botanico-physica de nuptiis et sexu plantarum“ (Br. v. 16. September 1828) und Ottos „Lehrbuch der pathologischen Anatomie“ (Br. v. 27. November 1932), über eine aus gesundheitlicher Rücksichtnahme nicht zustande gekommene Reise nach Karlsbad (Br.

v. 22. Juni 1835), eine Reichstagssitzung, in deren Gefolge „der Zufall alle Parteien“ so vereinigt hatte, „daß die Regierung dadurch allen Einfluß auf den Gang der Verhandlungen“ verloren hatte (Br. v. 14. April 1840), seine Reisepläne für den Sommer (22. Mai 1840) und zum Tod von Ottos Mutter (Br. v. 13. November 1844). Der Brief v. 17. Februar 1846 ist an Ottos Sohn gerichtet: „[...] Gewiß war ich schon längere Zeit darauf vorbereitet, daß wir Deinen lieben Vater nicht lange mehr behalten würden; – sein Gesundheitszustand, welchen ich bey unserm Zusammentreffen in den letzten Jahren in Carlsbad u. s. w. Gelegenheit gehabt genauer zu beobachten konnte mich dieses nur fürchten lassen; und leider hatte ich auch die letzte Hoffnung aufgeben müssen nach dem Empfange seines letzten Briefes [...]“. – Der Sohn des gleichnamigen Botanikers und Mediziners war nach seiner Promotion Assessor des Königlichen Gesundheits-Kollegs in Greifswald, ging 1807 nach London und wurde zwei Jahre darauf erster Leibmedikus und Vize-Präses am Kgl. Collegio Medico in Stockholm. – Tls. etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren sowie unbedeutenden Ausrissen durch Siegelbruch..

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