Ernst Heinrich Weber

Weber, Ernst Heinrich

Anatom und Physiologe (1795–1878). Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. 1 S. Qu.-gr.-8vo.
$ 182 / 150 € (10313)

Ernst Heinrich Weber (1795–1878), Anatom und Physiologe. E. Schriftstücke mit U. O. O., 28. November 1856. 1 Seite Qu.-gr.8°. – Entschuldigungsschreiben für seinen Sohn Heinrich, der „auf Verordnung des Arztes wegen einer Fußwunde und zugleich stark geschwollenen Fußes genöthigt gewesen [war] Dienstags, Mittwochs und Donnerstags von 25–27 November zu Hause zu bleiben und die Schule zu versäumen“. – Weber war Professor für vergleichende Anatomie und Physiologie in Leipzig. Von seinen „bahnbrechenden Arbeiten im Grenzgebiet zwischen Sinnesphysiologie und -psychologie ging die entscheidende Anregung zur Begründung der Psychophysik aus.

Bedeutsam waren hierzu vor allem die seit 1834 unternommenen Versuche, die Stärke von Reizen mit der Stärke von Empfindungen in Beziehung zu setzen und Schwellenwerte zu ermitteln. Eine Erweiterung erfuhr das von Weber aufgestellte Gesetz 1880 durch Gustav Theodor Fechner (Weber-Fechnersches Gesetz)“ (DBE). Er forschte u. a. über die Lehre von der Resorption, der physiologischen Akustik sowie über Bau und Funktion der Leber; nach ihm benannt sind der sog. „Weber-Versuch“ (Feststellung einer Schalleitungsstörung durch Aufsetzen eines Stiels einer angeschlagenen Stimmgabel auf den Scheitel) und die „Weber-Knöchelchen“ (Gehörknöchelchen des Gehörorgans der Karpfenartigen und Welse). – Webers erkrankter Sohn Heinrich (1839–1928) war später Professor für Physik an der TH Braunschweig. – Mit kl. Randläsuren..

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Weber, Ernst Heinrich

Anatom und Physiologe (1795–1878). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. ½ S. Gr.-4to. Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 267 / 220 € (7359)

Ernst Heinrich Weber (1795–1878), Anatom und Physiologe. E. Brief m. U., Leipzig, 9. Oktober 1861, ½ Seite gr.-4°. Doppelblatt. Mit e. Adresse [Faltbrief]. – An Julius Scheunek in Leipzig: „Unterzeichneter sendet beiliegend fünf Thaler als Beitrag zur Deutschen Flotte“. Weber hatte mit bahnbrechenden Arbeiten im Grenzgebiet zwischen Sinnesphysiologie und -psychologie die entscheidende Anregung zur Begründung der Psychophysik gegeben. Bedeutsam waren hierzu vor allem seine seit 1834 unternommenen Versuche, die Stärke von Reizen mit der Stärke von Empfindungen in Beziehung zu setzen und so Schwellenwerte zu ermitteln.

Eine Erweiterung erfuhr das von Weber aufgestellte Gesetz 1880 durch Gustav Theodor Fechner (Weber-Fechnersches Gesetz). Zudem beschäftigte er sich auch mit der Pulslehre, der Lehre von der Resorption, der physiologischen Akustik sowie mit dem Bau und der Funktion der Leber. Weber war Namensgeber für den sog. Weber-Versuch (die Feststellung einer Schalleitungsstörung durch Aufsetzen eines Stiels einer angeschlagenen Stimmgabel auf den Scheitel) und die Weber-Knöchelchen (Gehörknöchelchen des Gehörorgans der Karpfenartigen und Welse). – Bl. 2 mit kl. Ausr. durch Öffnen der Verschlußmarke (keine Textberührung)..

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