Richard Wagner

German composer, 1813-1883

"Initially establishing his reputation as a composer of works in the romantic vein of Weber and Meyerbeer, Wagner revolutionised opera through his concept of the Gesamtkunstwerk (""total work of art""), by which he sought to synthesise the poetic, visual, musical and dramatic arts, with music subsidiary to drama, and which was announced in a series of essays between 1849 and 1852. Wagner realised these ideas most fully in the first half of the four-opera cycle Der Ring des Nibelungen (The Ring of the Nibelung). His advances in musical language, such as extreme chromaticism and quickly shifting tonal centres, greatly influenced the development of classical music."

Source: Wikipedia

Wagner, Richard

Komponist (1813–1883). 4 Portraitpostkarten. München. um 1883. 4 Bll. 8vo.
$ 99 / 90 € (10607)

Richard Wagner (1813–1883), deutscher Tondichter. 4 Portraitpostkarten. Zusammen 4 Bll. 8°. – Aus F. A. Ackermann’s Kunstverlag in München, Serie 128. Portraits aus den Jahren von 1863 bis zur „letzten Aufnahme“ 1883.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Corrected galley proofs for his essay "Brief über das Schauspielerwesen an einen Schauspieler" („Letter on Dramatic Artists to an Actor“), with some autograph corrections. Together with an autograph notice to the editor, signed „RW“. Bayreuth. 9.11.1872. 3 1⁄4 Fahnenlängen, zu 32,5 x 15 cm bzw. 9,2 x 14,5 cm. Gebräunt, Kanten ganz gering bestoßen.
$ 9,397 / 8.500 € (47428)

Wagner’s letter was first published in a minor periodical, and afterwards in Sämtliche Schriften und Dichtungen (vol. IX, p. 258-263), containing some additional thoughts to his essay „Über Schauspieler und Sänger“ („On Actors and Singers“), which has been published before. In his essay, Wagner discusses the psychological conditions of the actor, who has to develop “fascination” within disillusioning circumstances through which the theater business is characterized quite often. - Extremely rare document, something similar was not offered within the last two decades.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Biebrich. 2.8.1862. 2 S. 8vo. Verfärbungen, Papier brüchig, alte Risse restauriert.
$ 5,306 / 4.800 € (47430)

To an unnamed addressee, apologizing for having missed him the day before, and asking to do him the favor of organizing accomodation in case that the one he usually visits is booked up. It would be fine if it would be „vis à vis du théatre“.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. [Paris] 3, rue d’Aumale. 20.10.1860. 8vo. 1 Seite auf gefalt. Bogen.
$ 8,844 / 8.000 € (48434)

To his publisher in Paris Gustave Alexandre Flaxland. Wagner sends his partitur for concert pieces to work on the Tannhäuser.

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Wagner, Richard

einer der grössten deutschen Opernkomponisten (1813-1883). Autograph letter signed („Rich. Wagner“). Bayreuth. 10.5.1873. 8vo. 1 Seite.
$ 8,291 / 7.500 € (48501)

Probably to a publisher or an editor concerning the shipment of a brochure relating to the building of the Bayreuth Festival Theatre, whose topping out ceremony was celebrated on August 2 that year. - Together with card signed by Siegfried Wagner and a portrait post card of him.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Bayreuth. 26.5.1876. Gr.-4to. 2 Seiten. Doppelblatt.
$ 10,502 / 9.500 € (54541)

Unpublished letter to the chairman of the Bayreuth Wagner Society concerning the allocation of patron's tickets and free tickets not by lottery, but according to aspects of artistic interest in the planned first production of the epic music drama "Der Ring der Nibelungen" on 13 August 1876. Richard Wagner had issued patron's tickets to finance his "Ring" project. Richard Wagner Societies acquired them so as to support the production and the building of the festival opera house in Bayreuth. The present letter gives evidence of Wagner's intense artistic interest even in the matter of ticketing, although by May he was already deeply involved in the "Ring" rehearsals.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). 10 eigenh. Briefe m. U. Luzern. 1870-1871. 8vo. 28 1/2 pp.
$ 93,968 / 85.000 € (59836)

Umfangreiche Brieffolge an den Schriftsteller Hans Herrig (1845-1892) aus Wagners Tribschener Zeit. Während Herrigs Berliner Jahre fand im April 1870 die Erstaufführung von Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ statt, die zu einem Theaterskandal gerieten. Herrig wohnte diesen Aufführungen bei und schriebe ein Gedicht an Wagner, worauf ein Briefwechsel zwischen den Beiden entstand. 1. 17.IV.1870: „Möge es Sie nicht in Verlegenheit gesetzt haben, dass ich Sie öffentlich citirte, um Ihnen den schönen Eindruck bezeugen zu können, den ich durch Ihre Verse erhielt! Mir kommt es eben nicht häufig vor, geistvolle Zusprüchen erwidern zu dürfen.

Wer heute durch solch ein Operntheater zum deutschen Herzen zuzurufen hat, der hat sich auf andere Echo’s gefasst zu machen, als es mir diesmal aus dem Ihrigen widerhallte. Mit den ,Meistersingern’ ist mir es nun wohl zum letzten Mal begegnet, dass ich so als applaussuchender, und demnach auch auszupfeifender Operncomponist behandelt werden konnte. Mit keiner meiner Arbeiten gedenke ich auf diesem Wege wieder die Oeffentlichkeit zu suchen. Somit haben Sie Dank dafür, dass ich diesmal noch etwas Schönes durch Sie antreffen konnte“. 2. 6. V. 1870: „[…] Ich möchte Sie gern recht nahe kennen lernen. Nun müssen Sie aber wissen: ich werde in diesem Monat 57 Jahre alt. Die Erfahrungen, welche ich an Ihnen machte, gehören der dritten Generation an, an welcher ich Erfahrungen mache. Die zweite Generation meiner Erfahrungen ist bereits ganz von mir aufgegeben […]“ 3. 3. VI. 1870: „[…] Da ,Sie namentlich zu meinem Geburtstag mich reich beschenkt haben, trage ich mich mit dem Gedanken, wie ich Ihre sinnige Begegnung überhaupt erspriesslich erwidern könnte. Ich komme darauf zurück, dass Sie mich besuchen sollten. Welche sind nun die Schwierigkeiten, die sich der Ausführung des - wie es scheint - beiderseitigen Wunsches entgegenstellen? Sind sie rein materieller Art, so dürften sie am besten zu besiegen sein, denn hier käme es auf ein unumwundenes, einfaches Wort an. Sie können sich von mir hierin leicht helfen lassen, wenn Sie sich für eine Expedition nach Luzern ,meiner als Intendanten bedienen wollen.’ […] P.S. Lassen Sie doch den ,ewigen Juden’ fahren! Der ist ein widerwärtiges Wesen, und führt gewiss unvermeidlich in das Allegorische. Die geschichtliche Gestalt darf uns nur dadurch reizen, dass sie fest und körnig plastische Individualität ist. Durch eine solche - wie durch ein Fernglas - auf die Welt blicken, statt durch den Sturm der Natur auf das menschliche Herz (wie beim Mythus), muss uns das geschichtliche Dichterwerk geben: aber das geht mit solch einem mythischen Juden nicht. Ausserdem - diese Juden haben uns das Christenthum von vorn herein ruinirt; sie ruiniren uns jetzt wieder unsre deutsche Litteratur, Musik u. sonstige Kunst. Geben wir diesem Unrath so wenig wie mögliche Bedeutung - Nein! Ich bitte Sie: nichts davon, weder von zeitlichen noch ewigen Juden. Es gibt anderes!“ 4. 21.VII. […] Ich bin jetzt auf dem Punkt vor der musikalischen Ausarbeitung des I Aktes meiner ,Götterdämmerung’ ein wenig auszuruhen. In dieser Mussezeit beabsichtige ich etwas Eingehenderes über ,Beethoven und die deutsche Nation’ auszuarbeiten. Die kriegerische Catastrophe schien mir zunächst die Ausführung dieser Absicht unmöglich zu machen: doch kehrt mir die Besinnung wieder, und ich glaube ein gutes Zeugnis für meinen Glauben an die Bestimmung der Deutschen abzulegen, wenn ich gerade jetzt meine Abhandlung ausarbeite. Wann die Zeit ihrem Erscheinen günstig sein wird, mag Gott wissen! Die Franzosen prahlen mit einem ,kurzen’ Krieg; Besonnenere meinen, ein längerer Krieg sei einfach durch den Finanzstand der Staaten unmöglich gemacht. Ich muss dagegen annehmen, dass wenn der Krieg kurz abgemacht wird, er nicht viel taugen kann. Wer hat es deutlicher im Gefühl als ich, dass nur eine furchtbare Anstrengung die Deutschen nicht nur aus dieser augenblicklichen Bedrohung, sondern überhaupt für ihre Bestimmung retten könnte? Auch meine Kunst wäre in den Sand geschrieben, wenn jene schrecklich-erquickliche Annahme nicht in Erfüllung ginge […]“ 5. 21.IX.1870: „[…] Ich habe eine Bitte an Sie. Möchten Sie wohl die Güte haben, den Buchhändler Herrn Stilke (Stilke & van Muyden) 96. Friedrichstrasse, aufzusuchen, um ihm in meinem Namen eine grössere Broschüre von mir ,Beethoven’ zum Verlag anzubieten. Bei meinem längeren Entfernthalten von allem Verkehr mit Deutschland bedaure ich besonders, keine Gelegenheit zu haben einmal mit einem ordentlichen Verleger in Verbindung zu treten. J. J. Weber ist mir schon der compromittirenden Gesellschaft wegen, in welcher ich bei ihm mich befinde, unerträglich geworden; dazu sind meine Schriften im Verlage von Leipziger Musikhändlern (welche mir sonst zu Gebote stehen,) auch stets falsch untergebracht, so dass ich mich nach einem wirklich tüchtigen Buchhändler sehne, von welchem ich andernseits voraussetzen dürfte, dass er die Bedeutung meiner Kunstschriften begreift und ihre Zukunft, für welche ich durch eine Gesammtausgabe sorgen möchte, erkennt. Im Gespräch mit meiner Frau wurde mir nun seit länger schon Herr Stilke […] genannt […] Die Arbeit wird im Druck mindestens den Umfang von ,Deutsche Kunst deutsche Politik’ einnehmen; in einem kleinen Vorwort bezeichne ich sie al eine ideale Festrede von einem idealen Auditorium, zugleich aber als einen Beitrag zur Philosophie der Musik. Mein Wunsch wäre dass mit dem Druck sogleich begonnen würde, damit die Schrift um die Zeit der zu erhoffenden Beruhigung der öffentlichen Verhältnisse, also am Vorabend der 100jährigen Geburtstagsfeier Beethovens zur Ausgabe fertig werde […]“ 6. 5.X.1870: […] Mein ,Beethoven’ wird Ihnen das deutlich machen, und Ihnen besonders als Dramatiker wird hier vermuthlich manches Stoff zum Nachdenken geben. Was sich nun aus dem Chaos unsrer ,öffentlichen’ Kunstmeinung für meinen höheren Lebenszweck Taugliches herauszustellen wird, hat nun bald Gelegenheit sich zu zeigen. Ich denke an die Aufführung meines Nibelungenwerkes, für welche ich nun nächstens Sorge zu tragen habe. Mein Plan steht fest: ich habe dazu mächtiger Mithülfe nöthig. Was nun aus der Neuerweckung des deutschen Wesens durch unsre Siege in Günstiges ergeben kann, das wollen wir sehen. Schlimm ist es, dass hier so Vieles auf eine gewisse Spanne von Zeit berechnet ist, nämlich, für die Dauer meines Lebens: ich muss glauben, dass Viel verloren gehen würde, wenn es damit über mein Leben hinausginge. Vermuthlich werde ich erst im neuen Jahre mich in Berlin einfinden: denn was ich etwa dort vorhaben könnte, würde erst nach einiger Beruhigung der politischen Aufregung verständig vernommen werden können. - Mit dem Theater werde ich dort allerdings nicht das mindeste zu thun haben, und es sehr gewiss mit keinem Fusse betreten. Ihre Leiden während meiner Meistersingeraufführungen sind mir eben so ehrwürdig als verständlich. Kennen Sie zufällig den Schreiber der hier beiliegenden Zeilen? […]“ 7. 31.X.1870: „[…] Schnell ein paar Zeilen auch an Sie! - Ihre letzte Bemerkung über die Musik als Gesetz der Schwere, und den dagegen ausserhalb desselben sich aufrechterhalten wollenden Dichter, war sehr tief. Sie werden in meinem ,Beethoven’ manches Weitere hiervon finden. […] Vielleicht tritt aber der ,Beethoven’ schon einiger Maassen für diese Berathungen ein. Sie werden da sehen, dass Shakespeare von mir durchaus nicht unter die Dichter gezählt wird: nach unsrem Schema von Poesie ist auch Aechylos u. Aristophanes nicht unter die Dichter zu rechnen; genau genommen tritt das, was wir jetzt Dichter nennen; erst mit Platon in die Erfahrung der Geschichte. Wer waren nun jene? Doch, nicht weiter auf diesem Wege der Mittheilung! […] Den Deutschen wünsche ich nun übrigens alles Gute, da sie so ziemlich alles Schlechte haben. Vorläufig freue ich mich nun erst noch an Bismarck, Moltke und die tüchtigen Soldaten […]“ 8. 9.XI.1870: „[…] Also, Zusammenfassung meiner Bitte: Empfehlung einer Wurstadresse, wo ich jene dicke, feste Cervelatwurst nebst Trüffel-Leberwurst nach Belieben erhalten kann. […] Alles Geringfügigere, wie Dichtereit u. Drammatik, Juden u. Deutsche u.s.w. wollen wir heute übergehen. Ich denke, Sie erhalten bald Gelegenheit, über Verschiedenes der Art sich mir wieder zu äussern. Im Hauptsächlichsten aber bleiben wir dabei: ,grau ist alle Theorie’ u.s.w. - Ich instrumentire am letzten Akt des Siegfried. Nächstes Jahre hoffe ich die Composition der Götterdämmerung, davon schon der erste Akt fertig ist, zu beendigen. Dann - dann - werde ich sehr wahrscheinlich meine letzten Lebensnöthen zu überstehen haben […]“ 9. 21.I.1871: „[…] Ich bin stark mit einer Partitur beschäftigt - einer Arbeit von welcher ein Dichter keinen Begriff hat! - dazu werde ich sehr häufig durch alberne Zuschriften geplagt. Eine Wiederanknüpfung mit der ,Welt’ behalte ich mir für nächstes Frühjahr vor, und wünsche nur, dass ich zu einem Besuche in Berlin auch durch eine Beendigung des Krieges veranlasst werden möchte, da ich sonst meine Zeit fr dort noch nicht gekommen achten dürfte. Hiermit will ich jedoch nicht sagen, dass ich den Frieden unbedingt herbeiwünsche. Es war schön dass wir nicht auf unsrem Boden uns der Frnazosen erst mit großen Anstrengungen zu erwehren hatten: dennoch darf uns damit nur ein schwieriger Anfang erspart sein; die Alles entscheidende Energie des Kampfes darf dadurch aber nicht vermindert werden. In diesem Sinne verehre ich das Schicksal, welches die Ereignisse so führte, dass wir jetzt mit den Franzosen auf Tod u. Leben zu kämpfen haben; eben so preise ich die [?] Energie Bismarck’s, und verachte nichts als unsre im Bierhause seufzenden Parlamentarischen Zeitungsschreiber […]“ 10. 4.XI.1871: „[…] Dass Sie über mich in Irrthum gerathen sind, wir Ihnen - wenn auch zunächst nur schwach - die Zusendung des 1. Bandes meiner gesamlt. Schriften an Sie dieser Tage gesagt haben. - Sehr gern nehme ich die Widmung Ihres Alexander an, und bin im voraus erfreut, Sie hier auf einem gesunden Wege zum Drama zu begrüssen […]“.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Eigenh. Brief mit U. Bayreuth. 19.04.1873. 8vo. 1 Seite.
$ 6,633 / 6.000 € (59927)

An einen „Freund und Genossen“ in Köln, der anläßlich seines Konzert-Gastspiels für Hotelzimmer sorgen soll. „[…] Montag Abend (ich glaube gegen 7 Uhr) sind wir in Köln. Haben Sie die grosse Güte, […] mir die beiden früher von mir inngehabten Zimmer bereit halten zu lassen; nur möge der Herr Wirth dafür sorgen, dass das zweite Bett in jedem der Alkoven entfernt und dafür eine schickliche Bequemlichkeit zum Ankleiden hergerichtet würde […]“ - Nach seinem Umzug nach Bayreuth und dem Baubeginn des dortigen Festspielhauses war Wagner in den jahren 1873/74 häufig auf Konzertreisen, um seine Festpiel-Idee, für die eigens eine Stiftung gegründet worden war, verwirklichen zu können.

Am 24. April gab er ein Konzert im Kölner Gürzenich..

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[Wagner Richard

Komponist (1813-1883)]. - Cosima Wagner (1837-1930). Diktatbrief mit eigenh. U. ("CWagner"). Bayreuth. 13.12.1919. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 442 / 400 € (32066/BN22576)

An einen namentlich nicht genannten Geheimrat mit Dank für einen von diesem in Schwerin gehaltenen Vortrag über "Siegfried Wagner und seine Kunst": "[...] ich möchte nicht säumen, Ihnen dafür als Mutter zu danken. Sie haben Wesen und Leistung meines Sohnes ebenso richtig erfaßt wie seine Eigenart gegenüber der jetzigen Strömung. Als er mir einst seinen Wunsch kundgab, Musiker zu werden, war ich überrascht, weil seine Begabung für die Baukunst so ausgeprägt mir schien, dass ich nicht anders annahm, als dass er Architekt würde; bald aber sagte ich mir, das muss Bestimmung sein, wenn neben einer Anlage eine zweite sich erhebt, welche die erste übertrifft [...] So hat sich Alles gut gefügt und dass er unter denen, welche ihn anerkennen und mit ihm sympathisieren, einen so gewiegten Vertreter unserer Bayreuther Sache zählt, das begrüsse ich mit Freuden [...]"..

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Venedig. 30.10.1858. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 26,532 / 24.000 € (45187/BN31400)

To an unnamed recipient about his relentless efforts in performing his "Tannhäuser". Since the court theaters at Stuttgart and Braunschweig were still unwilling to stage the opera, Wagner is very pleased that his addressee wants to enact it, and gives him some detailed information concerning his professional fee ("at least 50 Louisd'or"). - Somewhat soiled and spotty, and some small damages to edges.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Dresden. 19.05.1848. 2ı SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 30,954 / 28.000 € (45199/BN31423)

Important letter of political content, written to the German politician and stenographer Franz Jacob Wigard (1807-1885), at the time member of the Frankfurt Assembly, the first freely elected parliament for all of Germany. In his peremptory letter, Wagner laid down what in his opinion were the principles that ought to guide the Frankfort meeting. He looks to the meeting of the German National Assembly in Frankfurt to assume unified power from the old Bundestag, to introduce rearming the German people, to make a defensive treaty with France and, finally, to create a rational and coherent German nation out of the myriad of princely states, both large and small, overcoming the opposition of the Princes themselves, emphasizing that only then can the Assembly begin its work and without which all their good work so far will be undone.

"I am apprehensive of much harm", he wrote, "if the German Parliament does not in the first instance resolve on the following: (1) that Parliament at once vests the sole constitutive power in itself, as well as the authority to nominate a Provisional Executive from among its members; (2) immediate introduction of Folk-arming after the model known to us; (3) an offensive and defensive alliance with France [...] Let the fourth step be the Territorial question of the German States. If the Frankfort Assembly intends to create a constitution that will unite Germany, it must first address itself to the inequality of the individual States: it must appoint a commission to formulate proposals for a rational and natural construction on the basic principle that no single State shall have less than four or more than six million inhabitants. That is the definitely decisive point, without the establishment of which all our labours would be merely patchwork [...]". - A fine letter outlining Wagner's political views and his desire to see a unified German nation, in the wake of the 1848 Revolution in France and turmoil within Germany. Barricades were put up in Dresden and the king was presented with demands for constitutional reform. Wagner joined the revolutionaries, hoping that this would lead to the reform of a National Theatre. His letter was prompted by the convening of the National Assembly at Frankfurt on 18 May, and is addressed to the Saxon Delegate at the Assembly, Jacob Franz Wigand, who had earlier been dismissed from the University at Dresden for his radical political views. - Published in the "Sämtliche Briefe", II, no.256, after a press-cutting in the Wagner Archives and without reference to the original. - Torn margins repaired, dust-marked..

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Portrait with autograph dedication and signature. Tribschen. 24.09.1871. 637:440 mm.
$ 5,528 / 5.000 € (47239/BN32000)

Fine, large-format portrait of Wagner, after a steel engraving by Johann Lindner, printed by E. H. Schroeder, Berlin. Inscribed to Carl Bertileni.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Bayreuth. 05.03.1876. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 19,899 / 18.000 € (47623/BN32392)

To an unnamed member of the Wagner Society of Cologne, on a scheduled concert at the Gürzenich concert hall and his participation in it: "[...] I am quite satisfied with its program, but I prefer to do the prelude to Lohengrin instead of the Walkürenritt ["Ride of the Valkyries"] which I really dislike to play, not at least because of the enormously huge orchestra which is necessary [...]". Moreover, Wagner writes on some concerts at Leipzig, Dresden, Breslau, Prag, Graz, and Pest, he had refused to give, and a concert at London, which was organized by the British pianist and head of the Wagner Society of London, Edward Dannreuther (1844-1905). - WBV 6442.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). "An Weber's letzter Ruhestätte auf dem Friedhof zu Dresden am 15. Dec. 1844". Autograph manuscript. O. O. [Dezember 1844]. 2 SS. (90 Zeilen). 4to.
$ 93,968 / 85.000 € (47646/BN32528)

Original draft for Wagner's famous oration held on December 15, 1844, when Carl Maria von Weber's remains were laid to rest at the Catholic cemetery in Dresden. The mortal remains of Weber, who had died in London in 1826, were transferred back to Germany in 1844 on the initiative of Wagner, and were finally buried there. - With small departures printed in: Richard Wagner, Gesammelte Schriften und Dichtungen, II, 1871, 61 ff., also: Gesammelte Schriften und Dichtungen, 4th ed., vol. 2, 1907, 46 ff.

A facsimile of the fair copy of Wagner's speech, which has also survived, is published in Julius Kapp, Richard Wagner. Sein Leben, sein Werk, seine Welt in 260 Bildern, Berlin 1933, 40. - Provenance: Cäcile Geyer, Wagners half-sister (1815 - 1893), their son Ferdinand Avenarius (1856 - 1923), and his stepson Wolfgang Schumann (1887 - 1964), afterwards in private collection. - Mild toning and slightly spotty; small damage to edges..

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Starnberg bei München. 04.06.1864. 1½ SS. Gr.-8vo.
$ 13,266 / 12.000 € (48937/BN33089)

To an undisclosed recipient, i. e. court secretary Franz Seraph Pfistermeister (1820-1912), informing him about a hasty departure to Vienna and asking to meet Pfistermeister at his home this evening. - Small tears at lower margin

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Tribschen. 30.09.1871. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to.
$ 30,954 / 28.000 € (48939/BN33091)

To an undisclosed recipient, i. e. August Frhr. v. Loën, director of the Court Theatre at Weimar and the court orchestra, in the matter of the foundation of the Bayreuth Festival Theatre. - The laying of the foundation stone for the theatre took place on May 22, 1872, Wagner's 50th birthday. Marie ("Mimi") Baroness (from 1879: Countess) von Schleinitz (1842-1912) - whom Wagner is mentioning - was an influential salonnière of the early German Reich in Berlin and one of the most important supporters of Richard Wagner and one of the principal advocates of the Bayreuth Festival.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Dresden. 20.09.1842. 1 S. Gr.-4to.
$ 20,452 / 18.500 € (48940/BN33092)

To an undisclosed recipient, i. e. Karl Theodor von Küstner (1784-1864), director of the court theatre at Berlin, on the proposed world premiere of "Der Fliegende Holländer" ("The Flying Dutchman"), which was accepted for staging by Küstner's predecessor Count Redern by recommendation of Giacomo Meyerbeer. Since Redern and Küstner had both omitted to give a concrete date for staging, Wagner is now asking Küstner to tell him the current state of affairs. Moreover, he informs him that his "Rienzi" will be staged at Dresden within the next month, and invites him to visit the performance in case that he stays at Dresden at that time.

- One month after this letter, Wagner was celebrating the premiere of "Rienzi" at the Dresden Court Theatre (20 October), one of his first major successful premieres. The "Flying Dutchman" was also first staged in Dresden (January 2, 1843) under his direction. - Stromger damage to edges..

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph document signed. Zürich. 30.10.1852. 1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit Anmerkung von anderer Hand mit Rotstift am Kopf.
$ 8,291 / 7.500 € (49385/BN33763)

Advertisement for a music magazine in which Wagner requests conductors who desire to perform the ouverture of "Tannhäuser" to approach him for several remarks he wishes to make in this respect.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph musical quotation signed. Dresden. 12.09.1843. 1 S. Qu.-gr.-8vo.
$ 16,583 / 15.000 € (49386/BN33764)

Rare autograph quotation: four bars from Rienzi's prayer (Act 5). - Somewhat browned.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Starnberg. 25.06.1864. 5 SS. auf 3 Bll. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert mit gepr. Absenderemblem und Initialen verso.
$ 38,693 / 35.000 € (49391/BN33769)

Long, important letter to Josephine Maier, mother of Wagner's close friend Mathilde Maier. As a matter of form, Wagner's oft-quoted request that Mathilde move in with him as his companion is directed to her mother: "My dear and esteemed friend! Only to someone to whom I already owe so much love and true dedication as I do to you may I dare submit a question and indeed a request as I must today. I must now decide how to go about keeping my home tolerable in such a fashion that the fine external security now achieved also serves my inner prosperity.

As you know, I live in separation from my wife: my desire to transfer my household to a female being has recently become so strong in me once more that I seriously considered whether it might not be better to call back my wife rather than live alone. Only the conviction, gained from long experience and confirmed by the observations of all my friends and relations, that a reunion must needs bring about for the both of us a condition much less bearable than separation, has utterly disabused me of this plan [...]" (transl.). - While this remarkable letter is addressed to Josephine Maier, Wagner sent it directly to Mathilde Maier, who read it without passing it on to her mother. She rejected Wagner's offer, but remained his friend for the rest of his life..

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Printed invitation with autograph address signed. Bayreuth. 01.11.1875. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit einigen Beilagen (s. u.).
$ 7,186 / 6.500 € (49498/BN33901)

An invitation for the first Bayreuth Festival ever (held in 1876), mistakenly addressed "Herrn Carl Schlosser, in München. | Lieber Herr Schlosser!", but intended for the German tenor Max Schlosser who was to sing the part of Mime.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Bayreuth. 20.04.1877. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 10,502 / 9.500 € (49499/BN33902)

To the furniture maker Johann Adam Eysser, who produced the seating at the Bayreuth Festival Theatre, asking him to cancel an order for a study desk for his wife. - Slightly browned and spotty; traces of folding, some tears to edges are rebacked with Japanese paper.

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph letter signed. Bayreuth. 02.06.1875. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 20,452 / 18.500 € (49536/BN33968)

Important letter to the publisher Adolf Fuerstner in Berlin about the publication of the final edition of "Tannhäuser", recorded in Wagner's catalogue of works as "state 4", which since 1876 has remained to this day the most widely used and staged version. Save for a short quotation in a 1977 Stargardt catalogue, this letter is unpublished and therefore especially valuable. Fuerstner had taken over the rights from Meser at Dresden, who had published the first edition in 1845. Now, Wagner sends him the signed contract, announces the finally-revised full score, explains the main changes he has made, and remains in joyful anticipation of receiving the agreed sum of 3,000 Goldmarks.

Moreover, he reports that the Russian-born pianist and composer Josef Rubinstein, a friend and ardent admirer of Wagner's, will finish the arrangement of the Venusberg scene within the next few days and send it to Fuerstner. - Rubinstein was famous for excellent pianoforte transcriptions including the "Ring des Nibelungen"; in 1869 he was appointed "Kammerpianist" by Grand Duchess Helena..

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Autograph musical quotation signed. Wohl Wien. 20.05.1861. 1 S. Qu.-gr.-8vo.
$ 16,583 / 15.000 € (60776/BN44417)

Three bars from "Lohengrin", "in memory of Vienna / 20 May 1861 / Richard Wagner" (transl.). - With the great success of "Tannhäuser" at Vienna's Thalia Theatre in 1857, the great Viennese houses opened their doors to Wagner: in 1858 the Court Opera decided to stage "Lohengrin". Wagner himself had never witnessed a performance. His opportunity came when he visited Vienna for the third time in May 1861. He attended the rehearsals and was moved to tears: "This rehearsal surpassed all my expectations by far, and for the first time in my artistic life so full of suffering and strife did I experience complete, all-reconciling pleasure" (to Minna Wagner, Vienna, 13 May 1861).

At the première Wagner was cheered by the audience and had to take bows after every act. - A fine, decorative leaf, documenting an artistic climax during Wagner's often despondent years of wandering..

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Wagner, Richard

Komponist (1813-1883). Portrait photograph (albumen print) with autogr. dedication and signature on reverse. O. O. wohl 1876. 138:101 mm (Portrait) auf etwas größerem Untersatzkarton.
$ 9,397 / 8.500 € (60797/BN44548)

Dedicated to Carl Brandt, a close collaborator of Wagner at Bayreuth: "Lieber Brandt | wenn wir erst zum | letzten Brand | gekommen sein werden, | wollen wir Lachnerin | einen Hahn | schlachten | Dieses gelobend bin ich | Ihr | dankbarer Richard Wagner". - From the studio of Fritz Luckhardt. - Mentioned in Wagner, Letters (A 673) and in an auction catalogue of Leo Liepmannsohn (cat. 63, no. 193). - Somewhat spotty; script somewhat faded.

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Wagner, Richard

Eigenh. Musikmanuskript
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Richard Wagner (1813–1883), German composer. AMusMs. N. p. o. d. Folio. 1 p. Minor age toning. Backed onto paper. The manuscript entitled “Siegfried No. 2. Einlage B (Schluss) pg. 144 nach den 2 ersten Tacten”, comprising 6 bars in full score. – One of the series of adjustments made to the score of the Ring for a series of Vienna concerts in 1862/63 (some 13 years before the first performance of the full opera), when Wagner conducted extracts from the work. The purpose of the present passage is to provide a diversion and immediate conclusion for the “Hämmerlied”, in order to make it performable as an excerpt. The leaf replaces bar 3 of p. 150 of the full score published in 1876 so that there is no modulation from the key of F major, and adds an additional 5 new bars to bring the piece to a conclusion. – The Vienna concerts included two pieces from “Siegfried”, collectively entitled “Schmiedelieder”. The first was “Schmelzlied” and the second “Hämmerlied”. The Wagner Werkverzeichnis records that a note giving directions for adapting the score was sold at Stargardt in 1971 (Cat. 198, no. 732) referring to Einlage A and B, B providing the conclusion of the second excerpt, the “Hämmerlied”. It then notes that A and B are both lost but that a copy of B in another hand exists in the National Wagner Archive at Bayreuth (A III d 2) with the note “Abschrift eines seit 8ten September 1894 in Langenburg befindlichen Originales” but adds that it is no longer preserved there. There is a small error in the copyist’s transcription of the title.


Wagner, Richard

Visitenkarte mit einigen e. Zeilen und Initialen.
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Richard Wagner (1813–1883), Komponist. Visitenkarte mit einigen e. Zeilen und Initialen. O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ich bitte Sie, geehrtester Freund, den mit ihren wunderschönen Exemplaren von mir getriebenen Mißbrauch zu verzeihen. Machen Ihnen die Einlagen Spass, so können Sie zugleich daraus ersehen, wie man sich oft zu helfen gezwungen ist. Herzlichen Gruss! RW“. – Mit einem großen kreisrunden Feuchtigkeitsrand inmitten.


Wagner, Richard

Portraitphotographie mit 2 e. Zeilen und Namenszug verso.
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Richard Wagner (1813–1883), Komponist. Portraitphotographie mit 2 e. Zeilen und Namenszug verso. [London, 1877]. 95:61 mm auf etwas größerem Trägerkarton. – Bruststück im Profil, mit dem er wohl einer enervierenden Bitte nachkam: „Wenn man mich nur nicht so quälen wollte!!! | Richard Wagner“. – Die Aufnahme aus dem Atelier Elliott & Fry, London, entstand während Wagners Englandreise im Frühjahr 1877, auf der er (am 17. Mai) in Schloß Windsor von Königin Viktoria empfangen wurde. – In lila Tinte; der Trägerkarton mit dem gedr. Signet von Elliott & Fry etwas gebräunt.


Wagner, Richard

Schriftstück m. e. U.
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Richard Wagner (1813-1883), Komponist. Schriftstück m. e. U., Bayreuth, 30. August 1873, 3 ½ Seiten Folio. Wichtiges Dokument, in dem Wagner um finanzielle Unterstützung („An die Patrone der Bühnenfestspiele | zu | Bayreuth.“) für den Bau des Festspielhauses in Bayreuth nachsucht: „[…] Es dünkt mich unerlässlich, den Gönnern und Förderern meiner Unternehmung mit dem Folgenden diejenigen vertrauten Mittheilungen zu machen, welche sie über den Stand und den Fortgang derselben von mir selbst zu erwarten haben. Wie dies bereits in die öffentliche Besprechung gedrungen ist, habe ich zuvörderst zu bestätigen, dass die beabsichtigten Aufführungen vor dem Sommer des Jahres 1875 nicht statt finden können. Ich nehme es auf mich, die Nöthigung zu dieser Hinausschiebung lediglich aus den näher erkannten technischen Schwierigkeiten herzuleiten. Unter diese habe ich glücklicher Weise nicht Besorgnisse im Betreff des Gewinnes und der Vereinigung des mir nöthigen ausführenden musikalischen, wie dramatischen Künstlerpersonales zu rechnen, da ich in Folge meiner Bemühungen hierfür nicht bezweifeln darf, sowohl seiner Befähigung, als namentlich auch seiner vortrefflichen Willigkeit nach, jenes Personal mir gesichert zu wissen. Die vorzüglichsten Künstler stellen sich mir freudig zur Verfügung, und keinerlei Bedenken durften mir darüber aufstossen. dass die materielle Entschädigung für ihre Mitwirkung unerschwinglich sein werde. Anders steht es mit den technischen Vorarbeiten zur Herstellung einer ausgezeichneten Scenerie. Zwar ist mir in dem grossherzoglichen Hoftheater-Maschinenmeister Karl Brandt in Darmstadt nicht nur der erfahrenste, kenntnissvollste und begabteste Mitarbeiter, sondern auch der ergebenste und aufopferungsvollste Freund und Genosse hiefür gesichert; sowie nicht minder ich hoffen darf, in dein ernst künstlerisch gesinnten, vorzüglichen Maler Joseph Hoffmann in Wien den, sonst in Deutschland so schwierig anzutreffenden, Hersteller von Decorationen, wie wir sie bedürfen, zuversichtlich gefunden zu haben. Allein die Arbeiten dieser beiden Kunstgenossen sind an die Beschaffung technischer Materialien gebunden, über welche sich nur durch Zeit und Geld verfügen lässt: der spärliche Zufluss des letzteren hat uns eine energische Benutzung der ersteren unmöglich gemacht. Es war uns nicht verstattet, durch conzentrirte Anspannung der hiefür nöthigen Arbeitskräfte den Rollbau des Theaters im vergangenen Jahre 1872 so energisch zu fördern, dass namentlich die Arbeiten des Maschinisten in diesem Sommer 1873 rechtzeitig Mitten begonnen werden können, wie dies unerlässlich war, wenn im Frühjahr 1874 alle scenischen Arbeiten völlig beendigt und zur Benutzung für die dann nöthigen gemeinsamen Theater-Proben bereit sein sollten. Selbst der Ausführung des Rohbaues des Theaters im Laufe dieses Jahres 1873 konnten wir uns, vermöge der hierfür einzugehenden Bauaccorde, nur dadurch versichern, dass es meinen persönlichen Anstrengungen in Berlin, Hamburg und Köln gelang, unserem Fonds die hierzu noch nöthigen Kapitalien zuzuführen […]“ – Unter Wagners Unterschrift mit einer Echtheitserklärung von Oscar Berggruen, Mitglied des Ausschusses der Internationalen Stiftung ‚Mozarteum’: „Daß gegenwärtige Original-Exemplar des Aufrufes Richard Wagners an die Patrone der Bühnenfestspiele zu Bayreuth von dem Meister eigenhändig unterzeichnet worden ist, bestätige ich in meiner Eigenschaft als Mitglied des Vorstandes des bestandenen Wiener Wagner-Vereines […]“ – Gedruckt in Richard Wagner „Sämtliche Schriften“ (Volksausgabe Band 12 S. 317 ff.


Wagner, Richard

Originale Portrait-Photografie von Elliott & Fry, London 1877 mit dem seitlich angebrachten eigenh. Namenszug „Richard Wagner“, CdV-Format (10 x 6,2 cm) auf Goldbrokat-Hintergrund in einem verglasten, attraktiven Art-Nouveau-Rahmen (20,5 x 13,3 cm).
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Wagner, Richard

E. Brief mit U.
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Richard Wagner (1813-1883), Komponist. E. Brief m. U., Bayreuth, 1. August 1872, eine Seite gr.-4°. Kleine Faltenrisse ausgebessert. An den Buchhändler Franz Plötner von der Meserschen Hofmusikalienhandlung in Dresden: „[…] Hiermit bekenne ich, durch Ew. Wohlgeboren die verlagsmässige Anzeige betreffs des beabsichtigten oder auch effectuirten Verkaufes von fünf Exemplaren der Partitur meiner Oper Tannhäuser, davon 1 an Fräulein Hansemann in Berlin | 2 an Msc.händler Flaxland in Paris | u. 2 an Augener & Comp. in London | rechtzeitig erhalten, sowie keine Einwendung dagegen zu machen zu haben […]“ WBV Nr. A 378.


Wagner, Richard

A.L.S.
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Richard Wagner (1813-1883), dt. Komponist. E. Brief m. U., „Richard Wagner", o. O., 12. Januar [18]63, eine Seite 8° Doppelblatt. Minimal fleckig. An einen befreundeten Herrn, dem er Einlasskarten für sein drittes Wiener Konzert vom Vortag gesandt hatte: „Ganz gewiss, Liebster, waren die Worte so total improvisiert, dass ich gar nichts mehr davon weiss! – Waren Sie drin – (Ich hoffe meine Aufträge wurden noch vollzogen?) – So haben Sie vielleicht einen deutlicheren Eindruck als ich von meinem Ausdruck! – Herzlichsten, freundschaftlichen Dank für die unermüdliche Theilnahme für Ihren halbtodten Richard Wagner“. Das auch von Brahms besuchte Konzert war vom Publikum mit großem Beifall, von den Kritikern jedoch ablehnend aufgenommen worden.


Wagner, Richard

E. Briefumschlag
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Richard Wagner (1813-1883), Komponist. E. Briefumschlag, Luzern, 30. Juli 1870, 1 Seite quer-kl.-8°. Rückseitig mit Siegel; leicht sporfleckig. Leichter Papierausriss. An seinen Diener Franz Mrazeck in München gerichteter Umschlag: „Sr. Wohlgeboren | Franz Mrazeck | Wittelsbacher Platz No. 3 | München […]“ – Lt. Altmann Nr. 2216 teilte Wagner in diesem Brief mit, dass er in 4 Wochen mit Frau von Bülow getraut werde, da ihre Scheidung erfolgt sei. – vgl. Wagner WBV Nr. 5628.


Wagner, Richard

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
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16 bars from "Lohengrin", dedicated to "Herrn G. Stanton aus Boston | Zum Andenken an Deutschland | von Richard Wagner". - Somewhat browned due to paper; numbered "105" on head; small tear in one corner.


Wagner, Richard

Autograph Note Signed ("Richard Wagner").
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Wagner, Richard

E. Brief mit U.
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Richard Wagner (1813–1883), Komponist. E. Brief mit U. Dresden, 27. Oktober 1844. 1 Seite 4°. – An ein Fräulein: „Es betrübt mich sehr, zu spät erst erfahren zu haben, welche glückliche Gelegenheit mir jetzt geboten war, Ihnen persönlich für die mir so wohlthuende Theilnahme danken zu können, die Sie mir von Berlin aus in Bezug auf meine Oper der fliegende Holländer kundthaten. Ich glaubte damals, als ich Ihren mir so werthen Brief erhielt, in sehr Kurzem wieder Berlin besuchen zu können und hob mir daher auf Ihnen meinen Dank mündlich auszusprechen; allein ich kam nicht nach Berlin, und habe nun leider auch die schönste Gelegenheit, mich Ihnen nahen zu können, gänzlich ungeahnt vorübergehen lassen müssen. Herr Eduard Devrient sagte mir gestern Abend, Sie seien im Begriff heute Vormittag zeitig schon wieder abzureisen; ich sehe ein, daß ich stören würde, wollte ich Sie jetzt zu solcher Zeit belästigen. Statt meiner erlaube ich mir daher Ihnen ein Exemplar des so eben erschienenen Klavierauszuges meines ‚Fliegenden Holländers’ zuzustellen [...]“. – Auf Briefpapier mit gepr. Initialen; mit kl., geringfügigen Ein- bzw. Ausrissen an den Rändern sowie größerem, jedoch unbed. Durchriß zwischen Zeile zwei und drei.


Wagner, Richard

E. adr. Briefumschlag
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Richard Wagner (1813–1883), Komponist. E. adressierter Briefumschlag, o. O. u. D., 1 Seite quer-schmal-kl.-8°. Mit Papiersiegel. Leicht braunfleckig bzw. gebräunt. An Oberst Walter Am Rhyn (1832–1904), den Besitzer von Wagners Wohnhaus in Tribschen. „Herrn Obrist Amrhyn | Z. G. E. H. | Luzern“. Am 4. April 1866 hatte Wagner den Mietvertrag für das Haus in Tribschen unterzeichnet; am 15. April war er eingezogen. – Amrhyn diente von 1855 bis 1875 im schweizersichen Generalstab; 1869 war er zum Oberst befördert worden.