Wolf Vostell

Vostell, Wolf

Maler, Bildhauer und Happeningkünstler. Eigenh. Brief mit U. („Vostell“). Berlin. 1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert.
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Wolf Vostell (1932–1998), Maler, Bildhauer und Happeningkünstler. E. Brief mit U. („Vostell“). Berlin, 4. September 1977. 1 S. 4°. Mit e. adr. Kuvert. – An Heinz Birker: „Es gibt zwei Kunstbuchhandlungen in Köln, Fa. König [...] und Galerie 2000 [...] – bei beiden finden Sie im Prinzip alles, was von mir noch zu haben ist [...]“. – Wolf Vostell absolvierte eine Ausbildung als Photolithograph, studierte hernach an der Werkkunstschule in Wuppertal Malerei und experimentelle Typographie sowie an der École des Beaux-Arts in Paris und seit 1957 an der Düsseldorfer Kunstakademie.

„In der Tradition von Dada prägte Vostell für sein Werk, das Graphiken und Bildbearbeitungen, Montagen aus Texten, Zeichnungen und Objekten, Aktionen, Happenings (u. a. ‚In Ulm, um Ulm und um Ulm herum’, 1964) und Veranstaltungen im Rahmen von Fluxus sowie Installationen und Videoinstallationen (‚Mania’, 1973) umfaßt, den Begriff ‚Decollage’. Durch das beständige Überschreiten von künstlerischen Gattungsgrenzen bis zur Einbeziehung des Publikums in das Werk, das durch den offenen Ablauf seinen Charakter als autonomes Kunstwerk verliert, sollen Wahrnehmungs- und Wirklichkeitsgewohnheiten gebrochen werden“ (DBE). Vostell war der erste Künstler der Kunstgeschichte, der einen Fernseher in ein Kunstwerk integrierte („Deutscher Ausblick“, 1958, heute Teil der Sammlung der Berlinischen Galerie). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; beiliegend eine Bildpostkarte mit einer Abbildung seiner auf der documenta 6 ausgestellten Collage „das ei (das flugzeug ist das ei in der hand des himmels)“ mit wohl faks. Namenszug..

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