Karl Gustav Vollmöller

Vollmöller, Karl Gustav

Schriftsteller (1878-1948). Eigenh. Postkarte mit U. München. 1½ SS. 8vo.
$ 165 / 150 € (6930)

Karl Gustav Vollmöller (1878-1948), Schriftsteller. E. Postkarte m. U., München, 24. September 1910, 1 ½ Seiten 8°. An die Redaktion des Stuttgarter Neuen Tageblatts: „[…] Der Inselverlag übermittelt mir Ihr Schreiben […] bezügl. Nachdrucks des in der Frankf. Zeitg. erschienenen Romankapitel’s aus D’Annunzio. Ich teile Ihnen als Übersetzer und Bevollmächtigter D’Annunzios mit dass von unserer Seite, so wie von Seite des Verlags kein Einwand gegen einen honorarfreien Nachdruck des Kapitels besteht […]“ – Mitte der dreißiger Jahre übersiedelte Vollmöller in die USA.

Um die Jahrhundertwende verkehrte er in Berlin im Kreis um Stefan George, der 1897 erstmals Gedichte Vollmöller in seinen „Blättern für die Kunst“ publizierte, und verfaßte neuromantische Dramen, häufig mit historischen Themen. Bekannt wurde er durch die 1911 in London uraufgeführte, von Max Reinhardt 1914 im Berliner Zirkus Busch inszenierte und von Engelbert Humperdinck vertonte Pantomime „Das Mirakel“ (erschienen 1912). Für Reinhardt schrieb er 16 Bühnenstücke, u.a. „Wieland“ (1911). Er wandte sich früh dem Film zu und verfaßte u.a. gemeinsam mit Carl Zuckmayer das Drehbuch für Josef von Sternbergs Film „Der blaue Engel“. Er war auch Übersetzer Gabriele D’Annunzios..

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