Henri Vieuxtemps

Vieuxtemps, Henri

Komponist und Violinist (1820–1881). Eigenh. Brief mit U. („HVieuxtemps“). Paris. 3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 443 / 400 € (23925)

Henri Vieuxtemps (1820–1881), Komponist und Violinist. E. Brief mit U. („HVieuxtemps“). Paris, 4. September 1866. 3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – In Französisch an einen Prosper, dem er davon berichtet, daß er seinem Vater in dessen letzten Tagen beigestanden habe: „[...] Seit langem erwartete ich das Unglück, aber ich kann versichern, mein lieber Prosper, daß die gesamte Philosophie, mit der man sich in ähnlichem wappnen kann, überflüssig ist. Der Schock ist schrecklich und der Schmerz drückend.

Ich bin indessen noch mehr getroffen worden, da ich damals selbst an einem brennenden Fieber litt, das mich daran gehindert hat, der Beerdigung meines armen alten Vaters beizuwohnen [...]“ (Übers.). – Der aus dem belgischen Verviers stammende Künstler gilt als einer der bedeutendsten Violinisten des 19. Jahrhunderts. „Vieuxtemps war hauptsächlich als Virtuose und Komponist tätig und hat auf beiden Gebieten die Entwicklung des Violin-Spiels nachhaltig beeinflußt. Er gehörte zu jener Geigergeneration, die Paganini unmittelbar nachfolgte und deren schwere Aufgabe es war, dessen technische Errungenschaften mit der jeweiligen nationalen Schule in Einklang zu bringen“ (MGG XIII, 1614). – Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand..

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Vieuxtemps, Henri

Komponist und Violinist (1820–1881). Eigenh. Brief mit U. („HVieuxtemps“). Wiesbaden. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 443 / 400 € (23927)

Henri Vieuxtemps (1820–1881), Komponist und Violinist. E. Brief mit U. („HVieuxtemps“). Wiesbaden, 4. September 1868. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An eine junge Künstlerin über den Tod seiner Frau und mit Empfehlungen für eine von der Adressatin ins Auge gefaßte Reise nach Paris: „[...] Es ist schwer für mich, Ihnen einen Rat zu geben [...] Natürlich, wenn Sie viele Empfehlungsbriefe mitbringen können, so haben Sie einigermaßen die Chance gute Geschäfte zu machen. Doch sind die Leute in Paris eben so egoistisch wie in Breslau.

Sie werden Sie einladen, spielen lassen, aber nicht oder wenig zahlen, und die Reise und Aufenthalt in Paris kostet Geld, und viel Geld [...]“(diplomatische Umschrift). – Der aus dem belgischen Verviers stammende Künstler gilt als einer der bedeutendsten Violinisten des 19. Jahrhunderts. „Vieuxtemps war hauptsächlich als Virtuose und Komponist tätig und hat auf beiden Gebieten die Entwicklung des Violin-Spiels nachhaltig beeinflußt. Er gehörte zu jener Geigergeneration, die Paganini unmittelbar nachfolgte und deren schwere Aufgabe es war, dessen technische Errungenschaften mit der jeweiligen nationalen Schule in Einklang zu bringen“ (MGG XIII, 1614). – Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand; stärker lädiert und mit einigen tls. alt hinterlegten Einrissen; mit der unbeschriebenen Verso-Seite von Bl. 2 auf Trägerpapier montiert..

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Vieuxtemps, Henri

Komponist und Violinist (1820–1881). Eigenh. Brief mit U. ("HVieuxtemps"). Brüssel. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 609 / 550 € (35044)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, daß er dessen Brief erst vor drei Tagen erhalten habe, da sie des Regens und der Kälte wegen früher von Spaa abgereist seien. Er bedaure, daß der Empfänger indisponiert sei – dies seien vielleicht noch die Ermüdungen „de la Grande Fête“ (= wohl das 32. Niederrheinische Musikfest in Aachen 1854, bei dem Vieuxtemps aufgetreten war) –, und hoffe auf dessen baldige Wiederherstellung; ein Wiedersehen mit ihm werde ihm ein großes Fest sein.

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Vieuxtemps, Henri

Komponist und Violinist (1820–1881). Eigenh. Brief mit U. ("HVieuxtemps"). London. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 941 / 850 € (35045)

„I wrote myself to Servais, if his intention was to pass the season here, to come over at Easter, which he did not. Now there is nothing more to be done in the business line for him; his object in coming could only be to make himself known favorably and to provoke arrangements for next year. This can be attained though the season be bad and Her Majesty’s meaning [?]; but the decision must rest with him because, as my wife said, it is all chance and it is impossible to prejudice any thing [...]“. – Mit einem kleinen Einriß im unteren Rand und einem kleinen hinterlegten Papierdurchbruch auf Bl. 2.

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Vieuxtemps, Henri

Komponist und Violinist (1820-1881). Letter signed. Triest. 1 S. Gr.-8vo.
$ 553 / 500 € (934955/BN934955)

From a concert tour, thanking for the unnamed recipient's hospitality. Also signed by six other musicians, including Carlotta Patti, John or Thomas Aptommas, and the young Mary Krebs-Brenning. - Somewhat dusty.

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Vieuxtemps, Henri

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Henri Vieuxtemps (1820–1881), Komponist und Violinist. E. Brief mit U. („HVieuxtemps“). Paris, 5. Januar 1877. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den Komponisten und Dirigenten Carl Reinecke (1824–1910) mit einer Empfehlung des Cellisten Joseph Servais (1850–1885), der gerne nach Leipzig kommen und mit dem Gewandhausorchester, dem Reinecke vorstand, musizieren wolle: „[...] Ich hoffe daß Sie seinen Wunsch en considération nehmen werden, und ich bin überzeugt, daß Sie dadurch ein großes künstlerisches Vergnügen dem Leipziger Publikum bereiten werden [...]“ (diplomatische Umschrift). – Der aus dem belgischen Verviers stammende Künstler gilt als einer der bedeutendsten Violinisten des 19. Jahrhunderts. „Vieuxtemps war hauptsächlich als Virtuose und Komponist tätig und hat auf beiden Gebieten die Entwicklung des Violin-Spiels nachhaltig beeinflußt. Er gehörte zu jener Geigergeneration, die Paganini unmittelbar nachfolgte und deren schwere Aufgabe es war, dessen technische Errungenschaften mit der jeweiligen nationalen Schule in Einklang zu bringen“ (MGG XIII, 1614).