Johann Veit

Veit, Johann

Gynäkologe (1852–1917). Eigenh. Vorlesungsankündigung mit Namenszug in der Kopfzeile („Dr. J. Veit, Privatdocent“). Wohl Berlin. 1 S. Qu.-8vo.
$ 95 / 80 € (17409)

Johann Veit (1852–1917), Gynäkologe. E. Vorlesungsankündigung mit Namenszug in der Kopfzeile („Dr. J. Veit, Privatdocent“). Wohl Berlin, [Herbst] 1891. 1 S. Qu.-8°. – Bekanntgabe von Ort und Zeit der Lehrveranstaltungen „Geburtshülfe mit Uebungen am Phantom“, „Geschichte der Geburtshülfe“ und „Gynaekologische Diagnostik mit practischen Uebungen“. – Johann Veit war Assistent an der Berliner Universitäts-Frauenklinik, habilitierte sich dort 1879 für Geburtshilfe und Gynäkologie und wurde 1893 a.o.

Professor; 1896 folgte er einem Ruf als Ordinarius nach Leiden, 1903 nach Erlangen und lehrte seit 1906 in Halle. „Verdienste erwarb er sich durch die Einführung der serologisch-biologischen Arbeitsmethodik in die Geburtshilfe“ (DBE). „Veits besonderer Verdienst war die Verbindung der Immunologie mit der gynäkologischen Praxis und die Krebsbehandlung mit Radium. Er bildete für den Einsatz im Vorderen Orient auch Krankenschwestern und Hebammen aus. Veit publizierte vor allem zu den Themenfeldern Anatomie der Vagina und des weiblichen Beckens, sowie zum Gebärmutterkarzinom und zur Eileiterschwangerschaft. Neben seinem Mitwirken am ‚Handbuch der Gynäkologie’ von 1896 bis 1899 veröffentlichte er gemeinsam mit Robert Olshausen ein ‚Lehrbuch der Geburtshilfe’. Zusammen mit dem deutschen Pathologen Carl Ruge gilt er als Erstbeschreiber des Zervixkarzinoms“ (Wikipedia, Abfrage v. 1. VI. 2009). – Mit kleinem e. Sichtvermerk des Physiologen Emil Heinrich Du Bois-Reymond (1818–1896; „Vidi | EdBR“). – Etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen, Randläsuren und Spuren einer alt entfernten Büroklammer; die Verso-Seite mit alten Montagespuren. – Beiliegend ein Blatt mit zeitgen. Notizen zum Verfasser..

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Veit, Johann

Gynäkologe (1852-1917). Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin. 2 SS. Qu.-12mo.
$ 106 / 90 € (79628/BN51689)

An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Morgen, Freitag, und übermorgen, Sonnabend, stehe ich Ihnen mit Ihrer Patientin gern in der Lessingstr. 46 Sanatorium, um ½ 1 Uhr zur Verfügung, zu welcher Zeit ich doch meiner anderen Kranken halber da bin. Sollte Ihnen dies nicht passen, so schlage ich Ihnen vor, daß wir uns bei mir in der Sprechstunde zwischen ½ 3 und ½ 4 Uhr treffen, natürlich werde ich dafür sorgen[,] daß Sie nicht zu warten haben [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Mit biographischer Bleistiftnotiz von alter Sammlerhand. - Die zweite Seite leicht wasserfleckig und am rechten Rand mit Kartonstreifen verstärkt.

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