Ludwig Uhland

Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Brief mit U. („Dr. L. Uhland“). Tübingen. 2½ SS. auf Doppelblatt. Folio.
$ 589 / 500 € (15780)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Dr. L. Uhland“). Tübingen, 11. Mai 1852. 2½ SS. auf Doppelblatt. Folio. – An das Amtsnotariat in Pfullingen: „Königl. Amtsnotariat Pfullingen habe ich die Ehre, als Pfleger des minderjährigen Ludwig Meyer, Justizreferendars von Pfullingen, hiebei die 3te Pflegrechnung vom 25. Jul. 1850 bis 1. Sept. 1851 zugleich mit der 1ten Pflegrechnung über das vom Bruder ererbte Vermögen vom 30. Jan. bis 1. Sept. 1851, je mit Beilagen, zur Revision zu übergeben [...]“.

– Jede der drei Seiten einspaltig von Uhland beschrieben, die andere Spalte jeweils mit behördlichem Aktenvermerk. – Etwas unfrisch; ohne die erwähnten Beilagen..

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Brief mit U. („Dr. L. Uhland“). Tübingen. 4 SS. auf Doppelblatt. Folio.
$ 530 / 450 € (15781)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Dr. L. Uhland“). Tübingen, 11. November 1852. 4 SS. auf Doppelblatt. Folio. – An das Stadtschultheißenamt Pfullingen: „Wegen nachstehender, schon längst eingeklagter Aktivposten meiner Ludw. Meyerschen Pflegschaft muß ich, da an solcher seither nichts abgezahlt worden ist, um weitere Verfügung einkommen [folgt eine detaillierte Liste von Schuldnern und offenen Rechnungen]“. – Jede Seite einspaltig (S. 4 zweispaltig) von Uhland beschrieben, die andere Spalte jeweils mit behördlichem Aktenvermerk. – Etwas unfrisch.

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Brief mit U. („Dr. L. Uhland | als Ludw[ig] Meyerscher Pfleger“). Tübingen. ½ S. Folio.
$ 412 / 350 € (15782)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Dr. L. Uhland | als Ludw[ig] Meyerscher Pfleger“). Tübingen, 8. Dezember 1852. ½ S. Folio. – An das Amtsnotariat in Pfullingen: „K. Amtsnotariat Pfullingen habe ich die Ehre hiebei die mitgetheilten Revisionsbemerkungen zur III. Pflegrechnung über das elterliche und über das dem Bruder ererbte Vermögen des minderjährigen Ludwig Meyer [...] wieder zugehen zu lassen [...]“. – Etwas unfrisch; ohne die erwähnten Beilagen.

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Brief mit U. („Dr. L. Uhland“). Tübingen. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 471 / 400 € (15783)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Dr. L. Uhland“). Tübingen, 12. Februar 1853. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An das Stadtschultheißenamt Pfullingen über den Zinsrückstand des Schreiners Jobst Schwarz, den nicht zustandegekommenen Verkauf von dessen Liegenschaft zur Tilgung der Schuld und über das weitere Vorgehen in dieser Angelegenheit. – Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt (keine Textberührung) und Resten einer Verschlußmarke. – Etwas angestaubt und stellenweise mit kleinen Läsuren.

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Quittung mit U. („Dr. L. U.“). Tübingen. 1 S. Qu.-8vo.
$ 353 / 300 € (16175)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Quittung mit U. („Dr. L. U.“). Tübingen, 2. Mai 1860. 1 S. Qu.-8°. – „Von der Gemeinde Wittlingen, O[ber]amts Urach, bescheine ich den bei derselben noch gestandenen Capitalrest mit 250 fl. [...] nebst dem am 18. Febr. d. J. anlaufenden Stückzins à 2 fl. 17 x 3 [...] am 29. v. M. empfangen zu haben, und schließe den anfänglich für ein Darlehen von 1.200 fl. ausgestellten Pfandschein vom 18. März 1852 zur Löschung quittiert hier an [...]“. – Etwas fleckig, angestaubt und gebräunt. – Beiliegend ein lithographiertes Portrait (189:113 mm) sowie eine Farbphotographie von Uhland Grabdenkmal; ohne den erwähnten Pfandschein.

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Bestellzettel mit U. („Uhland“). O. O. 1 S. Qu.-8vo.
$ 294 / 250 € (18557)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Bestellzettel mit U. („Uhland“). O. O., 19. Januar 1857. 1 S. Qu.-8°. – An die C. H. Beck’sche Buchhandlung in Nördlingen, aus deren Katalog 48 er drei Bücher bestellt, „pag. 64 Heldenbuch, Schweitzerisch. Basel 1624 [...] | pag. 160 Straparola, Mährchen; übers. von Schmidt. Berl. 1817 [...] | pag. 166. Volksbüchlein. Thl. 2. Münch. 1839 [...]“. – Am oberen Rand etwas knapp beschnitten; leicht fleckig.

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Brief mit U. („L. Uhland“). Tübingen. 1¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 4,711 / 4.000 € (22695)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Brief mit U. („L. Uhland“). Tübingen, 27. Februar 1839. 1¾ SS. auf Doppelblatt. 4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Buchhändler Anton Winter in Heidelberg: „Nehmen Sie für das schöne Geschenk, das Sie mir mit Donnes Sophokles gemacht, sowie für die schon früher zugeschickten Hefte von Braga, meinen besten Dank! Die Vorschläge Ihres Schreibens vom 6ten d., Namens der C. A. Winter[schen] Verlagshandlung, in betreff einer zweiten Auflage meines Herzog Ernst, nahm ich sogleich in Ueberlegung, allein ich fand, daß es mir noch in verschiedener Beziehung an der nöthigen Grundlage zu einem bestimmten Entschlusse fehle.

Einmal vermag ich das Sachverhältniß nicht genügend zu beurtheilen, da ich nicht unterrichtet bin, wie viele Ex. von der für die erste Auflage verabredeten Anzahl abgesetzt seyen. Sodann muß es auf einem Mißverständnis beruhen, wenn Sie anführen, daß mir für den Fall einer neuen Auflage 300 f. als Honorar zugesagt seyen, denn es sind mir nicht 300 f., sondern 220 f., diese aber nicht als Honorar einer zweiten Auflage, sondern als zweite Hälfte des Honorars der ersten, wenn diese in bestimmter Anzahl verschlossen wäre, zugesagt [...] Sie bemerken, daß ich vielleicht wünschen werde, meine sämtlichen dramatischen Dichtungen einmal vereinigt herauszubringen, nicht minder natürlich werden sie aber finden, daß es mir wünschenswerth seyn müsse, die dramatischen Dichtungen, deren nur jene zwei ausgeführt sind, einmal auch mit den lyrischen vereinigt zu sehen, hiezu würde mir aber, wenn auch noch der Absatz einer zweiten Auflage von beträchtlicher Stärke abgewartet werden sollte, nach der gemachten Erfahrung kaum noch eine Aussicht gelassen seyn und ich berge nicht, daß mir diese Rücksicht erheblicher ist, als eine etwa hinsichtlich des Honorars obwaltende Differenz [...]“. – Etwas gebräunt und knittrig sowie mit kleinen Randläsuren..

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Buchbestellung mit U. („Uhland“). O. O. 1 S. Qu.-8vo.
$ 1,767 / 1.500 € (23118)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Buchbestellung mit U. („Uhland“). O. O. u. D. [1832]. 1 S. Qu.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Buchhändler: „Folgende Schriften bitte ich mir gefl. zu verschreiben: Dahlmann, Quellenkunde der deutschen Geschichte, Göttingen, Dietrich 1830. Wackernagel, Das Wessobrunner Gebet, Berlin, 1827. Walker, Die Vervollkommnung der organ. Entwicklung des deutschen Bundes. Karlsruhe, Groos 1831. Harnack, Deutsche Volkslieder mit Volksweisen.

2 Thle. Berlin, Maurer, 1818–1820. Wenn mit Holland buchhändl. Verbindung statt findet, so wünschte ich Nachstehendes im Haag erschienenes Buch zu erhalten: Le Jeune, Letterkundig Overzigt en Proeven van de Nederlandsche Volkszangen [...]“. – Vom Adressaten annotiert und von diesem wohl auch datiert. – Alt auf Trägerpapier montiert..

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Brief mit U. Stuttgart. ½ S. Kl.-4to. Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 883 / 750 € (7341)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Brief m. U., Stuttgart, 13. Mai 1829, ½ Seite kl.-4°. Doppelblatt. Mit e. Adresse [Faltbrief]. – An die Cotta’sche Buchhandlung: „Da mir heute die 2 ersten Bogen der 4ten Auflage meiner Gedichte zur Revision zugekommen sind, so erlaube ich mir, in Erinnerung zu bringen, daß in Beziehung auf die von mir unter dem 12. Jan. vorgeschlagenen Bedingungen dieser neuen Auflage eine gefällige Erklärung noch ausstehe [...]“. – Die Recto-Seite von Bl. 1 mit hs. Bearbeitungsvermerk.

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787-1862). Eigenh. Brief mit U. ("L. Uhland"). [Tübingen]. ½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 942 / 800 € (32959/BN27681)

An einen Professor: "Von meinem Pflegsohn Dr. Steudel in Böblingen erhielt ich gestern spät noch Nachricht über das etwas bessere Befinden seines bedeutend erkrankten Kindes. Zugleich trug er, im Begriff auf das Land zu reisen, mir auf, Sie in Kenntniß zu setzen, daß Herr Oberamtsarzt Hartmann gestern frühe seinem Leiden erlegen sei und die Section Montag früh um 9 Uhr stattfinden werde [...]". - Stellenweise gering fleckig; am linken Rand von Bl. 2 zwei kleine Ausschnitte (keine Textberührung); die Verso-Seite von Bl. 2 mit Spuren alter Montage am oberen Rand.

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Uhland, Ludwig

Dichter (1787-1862) Eigenh. Brief mit U. ("L. Uhland"). Tübingen. 2½ SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 3,298 / 2.800 € (938288/BN938288)

An den namentlich nicht genannten Nürnberger Architekten und Künstler Carl Alexander Heideloff (1789-1865), der sich bereits Mitte vorigen Monats mit der Bitte um ein künstlerisches Urteil an Uhland gewandt hatte: Er solle Randzeichnungen zu einer Übersetzung des Dies irae und des Stabat mater liefern, die ein Freiburger Freund, Herr von Stöckern, angefertigt habe; Heideloff hatte sich von seinem Landsmann eine Äußerung zur Druckwürdigkeit der Texte gewünscht. Uhland erwidert: "Verehrtester Freund! Ihr werthes Schreiben kam bei mir an, als ich durch Angelegenheiten einer Vormundschaft auf längere Dauer in Anspruch genommen war.

Entschuldigen Sie damit meine verspätete Antwort. - Die mitgetheilten Uebersetzungen haben mir gleich beim ersten Lesen den Eindruck gemacht, daß hier der rechte Ton des alten kirchlichen Gesangs getroffen sei, und das ist zum Voraus eine Hauptsache. Aber auch im Einzelnen, bei der Vergleichung mit den Texten, ergibt sich sinnige Treue und Sorgfalt, ohne daß darunter die freie Bewegung gelitten hätte. Es ist gewiß richtig, gerade da am genauesten zu reimen, wo der Reim, wie in Dies irae, als ein mehrfacher schwierig ist, eben aber durch den wiederholten Anschlag, besonders im Deutschen, welches dessen weniger gewohnt ist, die Aufmerksamkeit des Ohres auf sich lenkt. - Einige Bemerkungen über Einzelstellen habe ich beigelegt. Die versuchten abändernden Fassungen sind nicht so gemeint, als ob damit nun das Rechte gefunden wäre, sie sollten nur meine Absicht positiv ausdrücken und, soweit diese gebilligt wird, das Anlegen der letzten Hand hervorrufen. - Erlauben Sie noch, daß ich Anlaß nehme, eine Sache, die nicht mich selbst betrifft, bei Ihnen in wohlwollende Erinnerung zu bringen. Sie übernahmen es vor mehreren Jahren gefälligst, für unsern Landsmann, Dr. Moriz Rapp, damals in Rotweil, sich zum Behuf des Verkaufs einer ihm zugehörigen Sammlung Riepenhausenscher Handzeichnungen im Kreis Ihrer ausgebreiteten Verbindungen umzusehen. Diese Sammlung, der Ihr kundiges Urtheil einen nicht unbedeutenden pekuniären Werth zuerkannte, wird nahezu das Einzige sein, was dem Eigenthümer, der auf Studien und Reisen Vieles verwendet hat, von der väterlichen Erbschaft übrig geblieben ist. Er lebt hier als Docent an der Universität, mit dem Titel eines Professors, aber ohne den festen Gehalt eines solchen, mit einem kleinen, widerruflichen Wortgeld. Seine ausgezeichnete sprachwissenschaftliche Kenntniß und Begabung, wovon ein Werk, das sich eben im Drucke befindet [d. i. "Vergleichende Grammatik", Bd. 1 (Cotta 1852)], neues Zeugniß ablegen wird, ist zwar wohl geeignet, ihm als Gelehrten Achtung zu verschaffen, nicht aber, da diese Fächer kein zahlreiches Publikum haben, ihm auch ergiebige schriftstellerische oder akademische Honorare abzuwerfen. Seine Gesundheit ist öfters leidend und all dieß zusammen macht es seinen Freunden höchst wünschenswerth, daß ihm für spätere Jahre das Mögliche gewahrt bleibe. Darum würden Sie einem wahren Anliegen derselben erfreulich entgegenkommen, wenn Sie wirklich für jenen ererbten Kunstschatz ein entsprechendes Angebot zu erlangen vermöchten, oder, sofern Sie hiezu keine Aussicht mehr haben, solchen jetzt an Rapp zurückgehen ließen, damit er selbst etwa sich ergebende Gelegenheit zum Verkaufe wahrnehmen könnte. Ich schreibe dieß, ohne dazu von Rapp, der seine eigenen Interessen nur zu wenig betreibt, irgend beauftragt oder veranlaßt zu sein, einzig weil mir sein Geschick am Herzen liegt und ich mich zugleich der freundlichsten Gesinnung von Ihrer Seite stets zu erfreuen hatte. - Indem ich das Manuscript der Lieder hiebei zurückgebe und dem geehrten Uebersetzer mich bestens zu empfehlen bitte, bin ich mit alter Freundschaft und Hochachtung der Ihrige [...]"..

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller (1787–1862). Eigenh. Brief mit U. („L. Uhland“). Tübingen. ½ S. 4to.
$ 1,060 / 900 € (13763)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller. E. Brief mit U. („L. Uhland“). Tübingen, 16. Januar 1858. ½ S. 4°. – An seinen Verleger Johann Georg Frh. Cotta von Cottendorf (1796–1863) mit seinem „lebhaftesten Dank für das überaus gütige, werthvolle Geschenk, das Sie mir mit der Prachtausgabe des Seibertzschen Faust gemacht haben. Indem ich die Vollendung dieses künstlerisch und typographisch reich ausgeführten Werkes beglückwünsche, bin ich mit vorzüglicher Hochschätzung [...]“.

– Alt montiert am Vorsatzblatt eben dieses Bandes, der Prachtausgabe von: J. W. von Goethe: Faust. Eine Tragödie. Erster und zweiter Teil in 1 Bd. Stuttgart und Tübingen, Cotta 1854–58. Mit 25 Stahlstich-Tafeln und zahlreichen Textholzschnitten von Engelbert Seibertz. (6), 165, (1); (4), 214, (2) SS. Brauner Maroquinband der Zeit mit üppiger Vergoldung und Blindprägung. – Goed. IV, 3, 616, 5 alpha. – Rümann 2398. – Thieme/Becker XXX, 454. – Rücken restauriert, Kanten und Ecken stellenweise leicht berieben; innen tlw. etwas stockfleckig und gegen Schluß hin stärker wasserrandig..

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Uhland, Ludwig

Schriftsteller und Germanist (1787–1862). E. Berechnung O. O. u. D. ½ Seite Qu.-8°.
$ 294 / 250 € (10027/BN10027)

Ludwig Uhland (1787–1862), Schriftsteller und Germanist. E. Berechnung. O. O. u. D. ½ Seite Qu.-8°. – „[...] Draufgeld à 12 [Kreuzer] p[ro] [...] – 37½ [Kreuzer] | Ladkosten à 16 [Kreuzer] – 50 [Kreuzer] [...]“. – Darunter von alter Hand notiert: „Handschrift von Ludwig Uhland“.

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