Christoph August Tiedge

Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752–1841). Eigenh. Gedicht mit U. („Tiedge“). O. O. u. D. ½ S. 4to.
$ 584 / 500 € (16164)

Christoph August Tiedge (1752–1841), Schriftsteller. E. Gedicht mit U. („Tiedge“). O. O. u. D. ½ S. 4°. – „Was auch immer gewinnt der Mensch im rüstigen Streben, | Nichts macht reicher ihn, als wenn er sich selber gewinnt: | Wahrlich groß ist das Heil, sich selber anzugehören! | Unterthan nimmer zu seyn eitleren Dingen“. – Christoph August Tiedge war mehrere Jahre als Erzieher und Gesellschafter an verschiedenen Orten tätig; hernach ermöglichte ihm seine Seelenfreundin und Mäzenatin Elisa Charlotte Konstantia von der Recke ein Leben als Schriftsteller. – Papierbedingt etwas gebräunt, sonst wohlerhalten; die Verso-Seite mit kleinen Montagespuren.


Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752–1841). „Romanze“ (56 Zeilen) und „Abendlied“ (30 Zeilen). 2 eigenh. Gedichte, davon 1 mit eh. U. („Tiedge“). O. O. u. D. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,400 / 1.200 € (22694)

Christoph August Tiedge (1752–1841), Schriftsteller. „Romanze“ (56 Zeilen) und „Abendlied“ (30 Zeilen). 2 e. Gedichte, davon 1 mit e. U. („Tiedge“). O. O. u. D. 4 SS. auf Doppelblatt. 8°. – Aus „Romanze“: „Mariechen flog heiter umblüht wie eine Alpenquelle, | Mit Liedern flog die junge Schäferin | Von Blumenstelle zu Blumenstelle | Durch himmelblaue Tage dahin. | In ihrer kleinen Welt braucht keine Sitte zu ändern | Es ist ja noch alles darin so frisch so jugendlich; | Sie spielte noch gerne mit schmückenden Bändern | Mit bunten Blumen und mit sich [...]“.

– Christoph August Tiedge war mehrere Jahre als Erzieher und Gesellschafter an verschiedenen Orten tätig; hernach ermöglichte ihm seine Seelenfreundin und Mäzenatin Elisa Charlotte Konstantia von der Recke ein Leben als Schriftsteller..


Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752–1841). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. ¾ S. Kl.-8vo. Alt einmontiert in: Ders.: Aennchen und Robert oder der singende Baum. Halle, Renger, 1815. Mit gest. Titel und Titelvignette. (2), 265, (IV), (2) SS. Marmorierter brauner Halbkalblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschildchen. Kl.-8vo.
$ 607 / 520 € (23043)

Christoph August Tiedge (1752–1841), Schriftsteller. E. Brief mit U. O. O. u. D. ¾ S. Kl.-8°. Alt einmontiert in: Ders.: Aennchen und Robert oder der singende Baum. Halle, Renger, 1815. Mit gest. Titel und Titelvignette. (2), 265, (IV), (2) SS. Marmorierter brauner Halbkalblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschildchen. Kl.-8°. – „Können Sie, mein geliebter Winkler, morgen Dienstag Mittag eine freundschaftliche Suppe bei mir gütigst annehmen, so würden Sie lichte Stunde in meine dunkeln Tage bringen | Tiedge“.

– Goedeke V 455, 8. Wilpert-G. 12. Nicht bei Brieger. Seltene erste Ausgabe auf grünlichem Bütten. Stellenweise gering (der gest. Titel stärker) stockfleckig. Mit von H. Lips gest. Exlibris „Musis et Amicis“ am vorderen Innendeckel; der Einband etwas berieben..


Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752–1841). Eigenh. Brief mit U. („Tiedge“). Dresden. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 934 / 800 € (23885)

Christoph August Tiedge (1752–1841), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Tiedge“). Dresden, 7. März 1834. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Aus voller Seele, mein hochgeliebter Freund[,] rufe ich Ihnen meinen herzlichsten Dank zu für die herrlichen Trostworte, die Ihr lieber Brief mir mitgebracht hat! Sie haben mich sehr beruhiget über jene hämische, wenigstens ekelhaft unanständige Lobposaunerei, womit ein Unberufener meine arglose Schrift begrüßt hat.

Ich bereute schon recht schmerzlich, daß ich mich hatte beraten lassen – und ehrlich gestanden selbst mit überredet hatte, ein so mißverstandenes Werk [...] vor das Publikum treten zu laßen [...]“. – Der an Gleim geschulte Schriftsteller „arbeitete nach 1777 als Übersetzer und Büroschreiber in Magdeburg und wurde 1781 Hauslehrer in Ellrich. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Erzieher und Gesellschafter an verschiedenen Orten ermöglichte ihm seine Seelenfreundin und Mäzenatin Elisa Charlotte Konstantia von der Recke ein Leben als Schriftsteller“ (DBE). – Gering fleckig; Bl. 2 mit einem kleinen Einriß..


Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752-1841). „Das Reich Gottes“. Eigenh. Gedichtmanuskript. O. O. u. D. 2 2/3 SS. 8vo.
$ 700 / 600 € (7432)

Christoph August Tiedge (1752-1841), Dichter, Pädagoge und Publizist, eng befreundet mit Elisa von der Recke. E. Gedichtmanuskript, o. O. u. D., 2 2/3 Seiten 8°. „Das Reich Gottes“. 8 Strophen zu je 6 Zeilen: „Christus, Licht von Gott erhelle / Jedes Leben jede Stelle, / Wo es dunkel ist und wüst, / Daß die Menschen ihn erkennen, / Dessen Jünger sie sich nennen: / Dann, Reich Gottes, sey gegrüßt! [...]“. Das moralische Gedicht enthält auch verkappte politische Botschaften: „[...] Wenn das heilge Recht regieret; / Wenn die Wahrheit triumphieret, / Wenn sie frei und offen spricht; / Wenn der Sklav der Sünde freier / Sich erhebt zur Siegesfeier: / Dann, Reich Gottes, strahlt Dein Licht.“ – Am Schluß von anderer Hand signiert: „Tiedge“.

– Beiliegend ein Stahlstich-Porträt des Dichters..

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Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752-1841). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Dresden. 8vo. 4 pp. 2 Faltenrisse.
$ 700 / 600 € (80558)

An Frau von Ende, eine Bekannte seiner langjährigen Freundin Elisa von der Recke, der er zur Vermählung gratuliert. „[…] Im Geiste blicke ich zu Ihnen und dem Kreise hinüber in dem sich die schönste Thätigkeit Ihres Herzens und Ihres Geistes bewegt; denn aus den Augen kann ich die holde Gestalt nicht mehr verlieren, welche die Tage meiner ältesten Freundin erheiterte. Gestern sah ich die Trefliche, an deren herzen, Sie, wie an einem Mütterlichen ruhten; sie fühlt es, was einst war, und - für sie - nicht mehr ist.

Von ihr haben Sie gelernt, das Leben dem Leben abzukaufen: möge von Ihnen, im Umgange mit Ihnen, und das Leben selbst lernen freundlich und sanft zu seyn, und reichlich Ihnen die Lehrstunden bezahlen. Wenn Ihnen, beim Anblick dieser Zeilen, erinnernd einfallen sollte, daß am dritten Oktober es Ihnen, wie ferne Harmonien in den Ohren klang: so denken Sie, daß es der Tag war, an dem ich von Ihnen mit der Herrlichen Tante sprach […]“ Beiliegend sein Portrait (Kupferstich)..

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Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752-1841). Eigenh. Mitteilung in der 3. Person. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 280 / 240 € (31409/BN16465)

"Herr Tiedge dankt bestens für die Sendung der Rosen, - doch von seiner Krankheit noch sehr engegriffen, ist er jetzt nur im Stande die nothwendigsten Briefe zu lesen und zu beantworten; Er bittet daher hl Magister Zeis sich nicht zu bemühen, bis er vielleicht später fähiger ist sich damit zu beschäftigen [...]". - Tiedge war mehrere Jahre als Erzieher und Gesellschafter an verschiedenen Orten tätig; hernach ermöglichte ihm ermöglichte ihm seine Seelenfreundin und Mäzenatin Elisa Charlotte Konstantia von der Recke ein Leben als Schriftsteller. - Mit eh. Vermerk von dem erwähnten Mag. Zeis am unteren Blattrand: "Dies Billet ist von Tiedge's eigener Hand geschrieben".

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Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752-1841). Eigenh. Brief mit U. Dresden. 2 SS. auf Doppelblatt.
$ 992 / 850 € (938315/BN938315)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sehr leid hat es uns gethan, daß wir Sie so bald aus unserer Nähe verlieren mußten; denn wir hätten gern noch Ihre interessante Lebensgeschichte durchgehört. Was nun aber die gute Patke [?] betrifft, so soll ich Ihnen im Namen der guten Mama sagen, daß sie von den Lebensumständen derselben nicht Vollständigeres weiß, als was sie Ihnen bei Ihrer hiesigen Anwesenheit bereits mitgeteilt. In Petersburg ist die Patke [?], wie - ich weiß nicht von wem - behauptet wird, nie gewesen; wohl aber hat sie mit der herzoglichen Familie eine [...] Reise gemacht [...]".

- Tiedge war mehrere Jahre als Erzieher und Gesellschafter an verschiedenen Orten tätig; hernach ermöglichte ihm seine Seelenfreundin und Mäzenatin Elisa Charlotte Konstantia von der Recke ein Leben als Schriftsteller..

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Tiedge, Christoph August

Schriftsteller (1752-1841). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
$ 280 / 240 € (79352/BN51411)

An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "In Ihre lieben Hände lege ich die wenigen Erläuterungen zu dem Gleimschen Hüttchen nieder, um solche Sr. königlichen Hoheit dem Großherzog zu überreichen. Für Sie noch so viel über jenes Gedicht: Gleims Poesien sind größten Theils Improm[p]tustücke. Das Hüttchen besteht eigentlich aus lauter solchen Einzelheiten und entstand aus einem einzigen kleinen Gedicht, welches das dritte in der Zusammenstellung ist. Bei dieser Manier zu arbeiten mußte ihm freilich oft der Rhytmus oder der Reim beschwerlich fallen: so erfand er kurz und gut Ortsnahmen, und die Nothtaufe des Reims schob erfundene oder abgeänderte Namen den wirklichen unter [...]".

- Der Gedichtband "Das Hüttchen" von Johann Wilhelm Ludwig Gleim erschien 1794 in Halberstadt. - Mit Einriss im Mittelfalz..

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