Ludwig Tieck

Tieck, Ludwig

Schriftsteller (1773–1853). Eigenh. Brief mit U. („Hofrath Dr. L. Tieck“). Dresden. ¾ S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Mit einer Beilage (s. u.).
$ 2,201 / 2.000 € (15692)

Ludwig Tieck (1773–1853), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Hofrath Dr. L. Tieck“). Dresden, 26. April 1839. ¾ S. auf Doppelblatt. 4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). Mit einer Beilage (s. u.). – An die Buchhandlung Kaulfahr Witwe und Kugler in Wien mit der Mitteilung, „daß ich die Sendung der Bücher erhalten, und die Zahlung von 7 Thalern 19 [Gulden] an die hiesige Hofbuchhandlung berichtiget habe [...]“, und der Bitte, ihm zwei weitere Bücher – „G. Signa Hist. de Principe d’Este“ und „Quevedo, Vida y obras, 6 T.

in 4. 1772“ – zusenden zu wollen. – Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Öffnen der Verschlußmarke (keine Textberührung). – Beiliegend ein Ersttagsbrief zu Tiecks 200. Geburtstag vom 25. Mai 1973. – Von Faltspuren abgesehen sehr wohlerhalten..

buy now

Tieck, Ludwig

Schriftsteller (1773–1853). Eigenh. Brief mit U. („L. Tieck“). [Berlin oder Potsdam]. 2/3 S. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 880 / 800 € (17350)

Ludwig Tieck (1773–1853), Schriftsteller. E. Brief mit U. („L. Tieck“). [Berlin oder Potsdam], 28. Januar 1845. 2/3 S. Kl.-4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An Johann Valentin Teichmann (1791–1860), Intendanzrat in der Generalintendantur der Kgl. Schauspiele in Berlin: „[...] Bleibt es noch beim Sonnabend mit dem Blaubart so ersuche ich Sie, uns 3 Parkettbillets zu verschaffen u. Eins für unsre Friederike. Ich hoffe Ihre Frau ist besser [...]“. – Tiecks Märchenstück „Ritter Blaubart“ erlebte seine späte Berliner Erstaufführung an besagtem Sonnabend, dem 1.

Februar 1845, und geriet zum veritablen Mißerfolg; eine einzige Wiederholung sollte im Jahr darauf stattfinden. – Johann Valentin Teichmann, der über Jahrzehnte hinweg den größten Teil der Intendanzgeschäfte besorgt hatte, stand bei den Autoren ebenso wie bei den Künstlern in hohem Ansehen; sein theaterhistorisch bedeutender Nachlaß wurde 1863 von Franz Dingelstedt herausgegeben. – Gebräuntes Papier mit erheblichen Randschäden, teilweise unterlegt; das Respektblatt alt abgetrennt..

buy now

Tieck, Ludwig

Schriftsteller (1773–1853). Eigenh. Brief mit U. („L. Tieck“). Dresden. 1 S. 4to.
$ 1,541 / 1.400 € (21713)

Ludwig Tieck (1773–1853), Schriftsteller. E. Brief mit U. („L. Tieck“). Dresden, 6. Juli 1837. 1 S. 4°. – An einen Herrn Gross. „Ich gebe mir die Ehre beiliegendes Blättchen für Ihren Herrn Nassler zu überreichen, indem ich nochmals wegen des kleinen Mißverständnisses und der langen Verzögerung um Verzeihung bitte u. gewissermassen kann ich meinen Fehler nicht bereuen, da er [mich] in die Ehre Ihrer Bekanntschaft versetzt hat [...]“. – Mit einigen kleinen, teils alt hinterlegten Fehlstellen und mit einem kleinen Ausriß im linken unteren Rand (keine Textberührung).

buy now

Tieck, Ludwig

Schriftsteller (1773-1853). Eigenh. Brief mit U. ("L. Tieck"). Dresden. 2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 2,751 / 2.500 € (33929/BN29599)

Inhaltsreicher Brief an den Hannoverschen Major a. d. C. Richard in Aachen, dem er für die Zusendung von Übersetzungen dankt: "Indem ich schon seit lange[m] darüber beschämt war, daß ich Ihnen immer noch nicht meinen Dank für Ihre treffliche Uebersetzung des Moreto abgestattet hatte, die Sie mir schon vor geraumer Zeit so freundlich zugesendet hatten, bin ich noch mehr durch Ihre Güte überrascht indem ich die übersetzten Romane und Novellen meines geliebten Lope von Ihnen erhalte. Die ersten Theile kannte ich schon und freute mich dieser Arbeit: ich muß zugleich bewundern mit welcher Geschicklichkeit und Sprachgelehrsamkeit, sowohl im Deutschen wie im Spanischen Sie alle Bedeutsamkeit und das Eigenthümliche des Dichters empfinden und mit so vielem Geschmack im Deutschen wieder gegeben haben.

Meine Freude war vorzüglich, daß durch Ihre Bemühung meine Landsleute jene trefflichen Produktionen kennen lernen, und es doch scheint, als fänden sie Geschmack an diesen Erzählungen, die so unendlich von dem entfernt sind, was jetzt auf diesem Felde gilt und beliebt ist [...]". - Mit kleinen Randläsuren; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch (keine Textberührung)..

buy now

Tieck, Ludwig

Dichter und Übersetzer (1773-1853). Eigenh. Albumblatt mit U. Dresden. 1 S. Qu.-8vo.
$ 1,321 / 1.200 € (938313/BN938313)

Hübsches Widmungsblatt, niedergeschrieben als 59-Jähriger, ein halbes Jahr nach dem Tode Goethes: "Dem Greise, der auf ein langes, Gott gefälliges Leben zurück blicken kann, ist der Tod nur wie ein Bruder, der ihn freundlich aus seiner gewohnten zu einer noch bessern Gesellschaft abruft. | Dies Blatt, verehrter Mann, erinnre Sie an | Ludwig Tieck". - Aus einem alten Album amicorum hervorgenommen; oben rechts zeitgenöss. Blattzählung "137". Verso alte Montagespuren.

buy now

sold

 
Tieck, Ludwig

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ludwig Tieck (1773–1853), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Ludw. Tieck“). Dresden, 17. August 1821. 2 SS. Gr.-8°. – Schöner Brief an Jean Paul in Bayreuth: „Durch einen jungen Reisenden, der Sie, verehrtester Freund, aus Enthusiasmus in Bayreuth aufsuchen wird, schicke ich Ihnen dieses Blättchen, um Ihnen meinen Nahmen wieder einmal ins Gedächtniß zu rufen. Seit lange[m] hört man schon viele Gerüchte, daß Sie einmal hieher kommen würden, aber es sind auch nur, wie so viele andre, leere Gerüchte geblieben [...] Ist denn gar keine Hofnung dazu? Keine daß Sie einst meiner liebsten Bücher eines, die Flegeljahre, fortsetzen und beschliessen würden? Vielen Dank für den Cometen. Ich gehöre, bilde ich mir ein, zu den Lesern, die Ihren Humor und Witz am meisten zu schätzen wissen. Wie Sie mit der Composition und mit den vielen Figuren ausreichen werden, darauf bin ich unendlich begierig. So vieles ist mir in diesem Buche eingefallen, worüber ich so gern mündlich mit Ihnen spräche; alles Schreiben ist gar lahm und weitläufig; über Ihre Aenderungen im Siebenkäs möchte ich gar zu gern einmal mit Ihnen streiten, und auch Raths bei Ihnen zu erholen. Sind Sie mit allen zufrieden? Es ist mir eine hohe Freude, wahrzunehmen, daß Sie nicht, wie die meisten Autoren, älter werden; es entsteht bei den meisten, wenn sie auch viel schreiben, ein Schreibeüberdruß, wie bei Abgelebten ein Lebensüberdruß, – und nichts Widerwärtigeres, als eine Jugendliebe im Sonnenaufgang u. dgl. bei einem solchen Schachmatten zu lesen [...] Wir denken oft an Sie, lesen mit Freude u. Genuß viel von Ihnen: sei es Ihnen nicht unangenehm, wenn mein Bild einmal wieder in Ihrer Phantasie aufsteigt [...]“. – Jean Pauls „Flegeljahre“ war bereits 1804f. erschienen; vom „Komet“ lag 1821 der erste Band vor; der 1796 erschienene „Siebenkäs“ war 1818, stark verändert und um einen vierten Band vermehrt, neu aufgelegt worden. – Der Dichter selbst konnte wegen privater Schicksalsschläge Tiecks Einladung nach Dresden fürs erste nicht folgen: sein schwer erkrankter Sohn Max starb im Monat darauf in Bayreuth; erst im Jahr darauf, von 2. Mai bis 15. Juni 1822, reiste Jean Paul nach Dresden, wo er nicht nur mit Tieck sondern auch mit u. a. Christian Hinrich Wolke und Carl Maria von Weber zusammentreffen sollte. – Die Verso-Seite mit Stempel der Sammlung Gottfried Doehler (1863–1943), des ersten Verwalters der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz – Stiftung der Älteren Linie des Hauses Reuß; mit einigen kleinen Randläsuren, sonst in sehr gutem Zustand.


Tieck, Ludwig

Eigenh. Brief mit U. („L. Tieck“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ludwig Tieck (1773–1853), Schriftsteller. E. Brief mit U. („L. Tieck“). Dr[esden], 2. Juni 1839. 1 S. 4°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl der Verleger Georg Andreas Reimer (1776–1842): „In der Verlegenheit, da Baudissin noch nicht zurück gekommen ist, sende ich Ihnen die beiden St[ücke?] des Shaksp. [I]n den Irrungen find ich gar nichts zu ändern; ich werde [...] Ihnen recht bald die andern zu schicken, u. da ich wieder viel Zeit auf dies Werk verwende, so hoffe ich auch, daß es ohne Druckfehler erscheint und daß alle Correkturen gehörig beachtet werden [...]“. – Ludwig Tieck war an der zweiten, 1839/40 erscheinenden Shakespeare-Ausgabe, später dann auch an der dritten von 1843/44 maßgeblich beteiligt gewesen. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren und Randeinrissen; im Mittelfalz durchrissen und alt hinterlegt.


Tieck, Ludwig

6 eigenh. Briefe mit U. ("L. Tieck").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Comprehensive correspondence with Pius Alexander Wolff (1782-1828), an actor at the court theatre at Berlin, who had previously resided a few weeks in Dresden, where he made the acquaintance of Tieck, Bottiger and Carl Maria von Weber, which inspired him to move to the court theatre at Dresden. Together with its director, Wolfgang Frh. von Lüttichau, Ludwig Tieck, who stood in the center of literary life in Dresden then, tried to convince Wolff to come to Dresden. - But although Wolff was finally willing to move to Dresden together with his wife, the actress Amalie Wolff-Malcomi, the Prussian king denied Wolff's dismissal. - The letters are dating in particular: I) 30. IX. - II) 6. X. - III) 8. XI. - IV) 15. XI. - V) 2. XII. - VI) 16. XII. - Numbered in coloured pencil; address panel mostly with small clipping section from removing seal, otherwise in fine condition.


Tieck, Ludwig

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ludwig Tieck (1773-1853), Dichter, Kritiker und Übersetzer, führender Vertreter der dt. Romantik. E. Brief m. U. „Ludwig Tieck“, München, 16. Dezember 1809, 2 Seiten 8°. An einen Verleger, dem er die Dichtung „Flore und Blanchefleur“ von seiner Schwester Sophie Bernhardi (seit 1805 verh. von Knorring) zum Verlag anbietet. „Ohne die Ehre zu haben, Sie persönlich zu kennen, wende ich mich mit einem Auftrag meiner Schwester an Ew. Wohlgebohren. Sie hat schon seit einigen Jahren ein Gedicht in Stanzen, Flore und Blanscheflor [sic], nach einem Alt-Deutschen Werke vollendet, das ihr nach meinem Urtheil, und nach dem Urtheil von Kennern, welche vielleicht mehr Stimme hierin haben als ich, vortreflich gelungen ist. Ihr Aufenthalt in Italien und ihre geringe Verbindung mit der gelehrten Welt ist die Veranlassung gewesen, das [sic] es nicht schon gedruckt ist, sie hat indessen diese Muße zum Ueberarbeiten benuzt, und da sie jezt eben mit der lezten Durchsicht fertig ist, da frage ich bei Ew. Wohlgebohren an, ob Sie vielleicht gesonnen sind, den Verlag davon zu übernehmen. Es wird gerade ein Alfabet stark im Druck, wenn man 3 Stanzen auf die Seite rechnet [...]“. Nennt ihren Wunsch, es „bald und schön gedruckt zu sehen“, und die Höhe des Honorars. – Sophie Bernhardis „romantisches Gedicht in zwölf Gesängen“ erschien erst 1822 in Berlin, mit einer Vorrede herausgegeben von August Wilhelm von Schlegel.