Wolfgang Alexander Thomas

Thomas, Wolfgang Alexander

Musiker und Musikschriftsteller (1874–1918). Eigenh. Brief mit U. („WAThomas-San Galli“). Berlin. 4 SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 283 / 240 € (22081)

Wolfgang Alexander Thomas (1874–1918), Musiker und Musikschriftsteller. E. Brief mit U. („WAThomas-San Galli“). Berlin, 7. März 1914. 4 SS. auf Doppelblatt. 4°. – An eine Baronin: „Meinem Versprechen gemäß übermittle ich Ihnen mitfolgend die beiden Aufsätze von Leichtentritt aus der Tante Voß. Die Randglossen, die ich beifügen wollte, hätten keinen Platz, daher unterdrücke ich sie. Um aber nicht stumm zu bleiben über ein Thema, das so oft falsch verhandelt wird [...], lege ich einen bisher unveröffentlichten Aufsatz von mir [...] bei, aus dem meine Ansicht ziemlich klar hervorgeht: es sei löblich und nützlich Theorie in der Musik zu studieren, wenn man erkennen will, „wies gemacht wird“ – habe aber nicht als unumgängliche Bedingung für den echten Kunstgenuß zu gelten [...]“.

– W. A. Thomas, der Gatte der Pianistin Helene San Galli, war von 1899 bis 1908 Bratschist des „Süddeutschen Streichquartetts“ in Freiburg i. B., von 1908 bis 1911 Redakteur der „Rheinischen Musik- und Theaterzeitung“ in Köln „und lebte danach als Musikschriftsteller und Kritiker in Berlin. Er veröffentlichte u. a. ‚Johannes Brahms. Musikpsychologische Studie in fünf Variationen’ (1905) und ‚Musikalische Essays’ (1908)“ (DBE).

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