Hugo Thimig

Thimig, Hugo

Schauspieler (1854–1944). 2 eigenh. Brief mit U. Wien. Zusammen 2 SS. auf 3 Bll. 4to und 8vo. Mit 1 eh. adr. Kuvert.
$ 163 / 150 € (10166)

Hugo Thimig (1854–1944), Schauspieler. 2 e. Briefe mit U. Wien, 1914 und 23. Zusammen 2 Seiten auf 3 Bll. 4° und 8°. Mit 1 e. adr. Kuvert. – An den Schriftsteller und Redakteur des „Neuen Wiener Journals“ Leopold Jacobson (1878–1942). I: „Es wäre mir sehr wichtig nun recht bald von Ihnen zu hören, ob der Plan, ‚Den Raub der Sabinerinnen’ für die Wohltätigkeitsveranstaltung zu bringen, von Ihnen und dem verehrlichen Comitée noch verfolgt wird und ob Seine Excellenz dafür schon Schritte bei der obersten Hoftheaterbehörde unternommen hat [...]“ (Br.

v. 9. November 1914; auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der k.k. Hofburgtheaterdirektion). – II: „Lediglich aus künstlerischem und völkischem Interesse für eine Prager Vereinigung von Männern, die in Tschechien deutsche Kulturarbeit verrichten, läßt mich bei Ihnen anfragen, ob Sie die beifolgenden Zeilen geeignet für eine Veröffentlichung im N. Wr. Journal halten und ob Sie die große Güte haben wollen, dies im Beja[h]ungsfalle zu veranlassen [...]“ (Br. v. 12. Juni 1923). – Der aus Dresden stammende „Charlie Chaplin der Bühne” (zit. n. Czeike V, 448) war von 1874 bis 1923 Mitglied und von 1912 bis 17 auch Direktor des Burgtheaters. Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen. Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene, Hans und Hermann Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete. – Leopold Jacobson war Journalist für die „Deutsche Zeitung“, wechselte dann zum „Neuen Wiener Journal“ und ging als dessen Korrespondent nach Berlin. Später als erster Redakteur der „Berliner Morgenpost“ tätig, kehrte er als Theaterkritiker des „Neuen Wiener Journals“ nach Wien zurück, wo er zum Chefredakteur des Blatts aufstieg. Sein Werk besteht aus Theaterstücken und Libretti wie etwa zu Oscar Straus’ „Nachtfalter“. – Ohne die erwähnten „beifolgenden Zeilen“..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854–1944). Albumblatt mit eigenh. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. 1 S. Qu.-8vo.
$ 43 / 40 € (16316)

Hugo Thimig (1854–1944), Schauspieler. Albumblatt mit e. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O., Dezember 1935. 1 S. Qu.-8°. – Der aus Dresden stammende „Charlie Chaplin der Bühne” (zit. n. Czeike V, 448) war von 1874 bis 1923 Mitglied und von 1912 bis 17 auch Direktor des Wiener Burgtheaters. Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen. Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene, Hans und Hermann Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854–1944). Eigenh. Brief mit U. („Thimig“). O. O. u. D. ½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 98 / 90 € (21052)

Hugo Thimig (1854–1944), Schauspieler. E. Brief mit U. („Thimig“). O. O. u. D. ½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen Herrn Pohl: „Das ist nun eine schöne Bescherung! Bitte, machen Sie Herrn Director und Herrn Krastel Mittheilung davon und senden Sie mir so schnell wie möglich den Herrn Theaterarzt. Vielleicht hält er es doch noch für möglich, daß ich heute Abend spiele [...]“. – Der aus Dresden stammende „Charlie Chaplin der Bühne” (zit. n. Czeike V, 448) war von 1874 bis 1923 Mitglied und von 1912 bis 17 auch Direktor des Burgtheaters.

Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen. Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene, Hans und Hermann Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete. –Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der „k. k. Hofburgtheater-Regie“..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien. 1 S. Qu.-folio.
$ 54 / 50 € (2202)

Hugo Thimig (1854-1944), Schauspieler u. Theaterdirektor. E. Albumblatt m. U., Wien, November 1896, eine Seite quer-Folio. 5-zeiliges Gedicht aus dem Album der Schriftstellerin Helene Bettelheim (1857-1946). – Thimig gehörte von 1874-1923 dem Wiener Burgtheater an. Er war von 1912-17 dessen Direktor und gastierte dort wieder seit 1936. Von 1924-36 spielte er am Theater in der Josefstadt. Er brillierte in zahlreichen komischen Rollen und im Charakterfach. Seine größten Erfolge hatte er u.a. als Narr in Shakespeares ‚Was ihr wollt’, als Dorfrichter Adam in Heinrich von Kleists ‚Der zerbrochene Krug’ und als Schmock in Gustav Freytags ‚Journalisten’.

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Thimig, Hugo

deutsch-österreichischer Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter (1854-1944). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift. Wien. 130 : 85 mm.
$ 109 / 100 € (62760)

Brustbild leicht zur Seite gewandt.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 2 pp. Doppelblatt gefaltet. Brief leicht gebräunt.
$ 196 / 180 € (86424)

Brief an Herrn Hiecke [d.i. Marie von Najmájer] in Wien. „Verehrter Herr Hiecke! Verzeihen Sie, dass ich erst jetzt den mir von Ihnen zur Begutachtung übergebenen „Kaiser Julian“ lesen konnte. Noch mehr verzeihen Sie, dass ich meinem Eindrucke ganz unumwunden Ausdruck gebe. Er ist [...] bei einer getuschten Beurtheilung einher zu beschönigen, [...] mein Urtheil maßgebend sein soll. Wir [...| nur sehr oft. Ich finde, das Stück ist eine Schülerarbeit, nicht ohne Schwung und voll schöner Begeisterung; [...] also ganz [...] und für eine Bühne nicht brauchbar.

Mit bestem Gruss Hochachtungsvoll Ihr ergebener Hugo Thimig“ Beilagen: verschiedene Zeitungsartikel über Hugo Thimig und Familie. Thimig begann als „schüchterner Liebhaber“, wechselte aber bald ins komische wie ernste Charakterfach. Er machte rasch Karriere. Schon 1881 wurde er zum Hofrat ernannt, 1897 bekam er seine erste Regie anvertraut, und von 1912 bis 1917 war er auch Direktor des Burgtheaters, an dem er schon längst einen lebenslangen Vertrag mit Pensionsberechtigung hatte. Nach seiner Pensionierung wechselte er 1924 siebzigjährig an das von seinem späteren Schwiegersohn Max Reinhardt geleitete Wiener Theater in der Josefstadt, wo er bis 1933 blieb, um sich dann, fast achtzigjährig, endgültig ins Privatleben zurückzuziehen. Das Theater in der Josefstadt hieß in den zwanziger Jahren bei den Wienern nur das „Thimig-Theater“, da neben dem Vater auch seine drei schauspielernden Kinder engagiert waren, zunächst Helene Thimig, die damalige Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Reinhardts und ihr ein Jahr jüngerer Bruder Hermann Thimig. Im Laufe dieses Jahres kam dann noch das jüngste der Geschwister, Hans Thimig, an die Josefstadt. Die gesamte Familie arbeitete von da an immer entweder im Burgtheater oder im Theater in der Josefstadt. Thimig war ein leidenschaftlicher Sammler – seine Sammlung von Dokumenten und Gegenständen rund um das Theater bildet den Grundstock der Sammlungen des Österreichischen Theatermuseums im Wiener Palais Lobkowitz. Er war verheiratet mit Franziska, genannt Fanny, geb. Hummel (1867–1944) und hatte mit ihr drei Söhne Hermann, Friedrich, Hans und eine Tochter, Helene, von denen bis auf Fritz, der Landwirt wurde, alle die Schauspiellaufbahn einschlugen..

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Thimig, Hugo

deutsch-österreichischer Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter (1854-1944). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. ohne Ort. Kl.-8vo (ca. 140 : 90 mm). 1 p.
$ 130 / 120 € (86565)

Brustbild nach halbrechts. Hugo Thimig gehörte zu den bedeutendsten Theaterschauspielern Österreichs Ende des 19. Jahrhunderts. Er war u. a. von 1874 bis 1923 am Burgtheater engagiert und war von 1912 bis 1917 dessen Direktor. 1872 begann er seine professionelle Theaterlaufbahn in Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" als Lanzelot Gobbo. Thimig wurde als Neuentdeckung gefeiert. Sein Filmdebüt gab er 1921 mit "Kleider machen Leute". 1942 erhielt Hugo Thimig die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft anlässlich seines 70jährigen Bühnenjubiläums.

Nach seiner Pensionierung wechselte Hugo Thiemig 1924 an das von seinem späteren Schwiegersohn Max Reinhardt geleitete Wiener Theater in der Josefstadt, wo er bis 1933 blieb. Das Theater in der Josefstadt hieß in den Zwanziger Jahren bei den Wienern nur das „Thimig-Theater“, da neben dem Vater auch seine drei schauspielernden Kinder engagiert waren, zunächst Helene Thimig, die spätere Ehefrau Reinhardts, und ihr Bruder Hermann Thimig. Im Laufe dieses Jahres kam dann noch das jüngste der Geschwister, Hans Thimig, an die Josefstadt. Thimig war ein leidenschaftlicher Sammler – seine Sammlung von Dokumenten und Gegenständen rund um das Theater bildet den Grundstock der Sammlungen des Österreichischen Theatermuseums im Wiener Palais Lobkowitz. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-1971). Von dessen Nachfahren übernommen. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-1971). Von dessen Nachfahren übernommen..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Rollenphotographie mit eigenh. Unterschrift und Zusatz verso. o. O. u. D. 162 mm : 117 mm. S/W-Photographie. Leicht gebräunt.
$ 109 / 100 € (87418)

Schöne S/W-Photographie mit Rückseitiger Unterschrift und Zusatz „Herrn C. G. Hiecke [d.i. Marie von Najmájer] mit herzlichem Gruß Hugo Thiemig.“ Thimig begann als „schüchterner Liebhaber“, wechselte aber bald ins komische wie ernste Charakterfach. Er machte rasch Karriere. Schon 1881 wurde er zum Hofrat ernannt, 1897 bekam er seine erste Regie anvertraut, und von 1912 bis 1917 war er auch Direktor des Burgtheaters, an dem er schon längst einen lebenslangen Vertrag mit Pensionsberechtigung hatte. Nach seiner Pensionierung wechselte er 1924 siebzigjährig an das von seinem späteren Schwiegersohn Max Reinhardt geleitete Wiener Theater in der Josefstadt, wo er bis 1933 blieb, um sich dann, fast achtzigjährig, endgültig ins Privatleben zurückzuziehen.

Das Theater in der Josefstadt hieß in den zwanziger Jahren bei den Wienern nur das „Thimig-Theater“, da neben dem Vater auch seine drei schauspielernden Kinder engagiert waren, zunächst Helene Thimig, die damalige Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Reinhardts und ihr ein Jahr jüngerer Bruder Hermann Thimig. Im Laufe dieses Jahres kam dann noch das jüngste der Geschwister, Hans Thimig, an die Josefstadt. Die gesamte Familie arbeitete von da an immer entweder im Burgtheater oder im Theater in der Josefstadt. Thimig war ein leidenschaftlicher Sammler – seine Sammlung von Dokumenten und Gegenständen rund um das Theater bildet den Grundstock der Sammlungen des Österreichischen Theatermuseums im Wiener Palais Lobkowitz. Er war verheiratet mit Franziska, genannt Fanny, geb. Hummel (1867–1944) und hatte mit ihr drei Söhne Hermann, Friedrich, Hans und eine Tochter, Helene, von denen bis auf Fritz, der Landwirt wurde, alle die Schauspiellaufbahn einschlugen..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 2 pp. Doppelblatt. Mit Kuvert.
$ 163 / 150 € (87419)

An Philippine Hiecke in Wien: „Sehr geehrter Fräulein Hiecke! Mit der so gütigen Zusendung des Planes der Rettich’schen Villa haben Sie mir eine große Freude gemacht. Nicht nur, weil meine theaterhistorischen Sammlungen damit eine Bereicherung durch ein interessantes Museum erfahren, sondern weil Sie mir damit euch ein liebes Andenken an Ihre treuen Natur stifteten, mit dem mich langjährige freundliche, gemütliche und lustige Beziehungen verbanden. [...]“ Thimig begann als „schüchterner Liebhaber“, wechselte aber bald ins komische wie ernste Charakterfach.

Er machte rasch Karriere. Schon 1881 wurde er zum Hofrat ernannt, 1897 bekam er seine erste Regie anvertraut, und von 1912 bis 1917 war er auch Direktor des Burgtheaters, an dem er schon längst einen lebenslangen Vertrag mit Pensionsberechtigung hatte. Nach seiner Pensionierung wechselte er 1924 siebzigjährig an das von seinem späteren Schwiegersohn Max Reinhardt geleitete Wiener Theater in der Josefstadt, wo er bis 1933 blieb, um sich dann, fast achtzigjährig, endgültig ins Privatleben zurückzuziehen. Das Theater in der Josefstadt hieß in den zwanziger Jahren bei den Wienern nur das „Thimig-Theater“, da neben dem Vater auch seine drei schauspielernden Kinder engagiert waren, zunächst Helene Thimig, die damalige Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Reinhardts und ihr ein Jahr jüngerer Bruder Hermann Thimig. Im Laufe dieses Jahres kam dann noch das jüngste der Geschwister, Hans Thimig, an die Josefstadt. Die gesamte Familie arbeitete von da an immer entweder im Burgtheater oder im Theater in der Josefstadt. Thimig war ein leidenschaftlicher Sammler – seine Sammlung von Dokumenten und Gegenständen rund um das Theater bildet den Grundstock der Sammlungen des Österreichischen Theatermuseums im Wiener Palais Lobkowitz. Er war verheiratet mit Franziska, genannt Fanny, geb. Hummel (1867–1944) und hatte mit ihr drei Söhne Hermann, Friedrich, Hans und eine Tochter, Helene, von denen bis auf Fritz, der Landwirt wurde, alle die Schauspiellaufbahn einschlugen..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Gedruckte Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. [Wien]. Quer- 32mo. 1 p.
$ 87 / 80 € (87420)

„HUGO THIEMIG | ersucht den geehrten Herrn Cassierer höflichst der Ueberbringerin nach Thunlichkeit zu den gewünschten Plätzen gütigst zu verhelfen und diese Karte ihr [...] zurückzustellen.“ Thimig begann als „schüchterner Liebhaber“, wechselte aber bald ins komische wie ernste Charakterfach. Er machte rasch Karriere. Schon 1881 wurde er zum Hofrat ernannt, 1897 bekam er seine erste Regie anvertraut, und von 1912 bis 1917 war er auch Direktor des Burgtheaters, an dem er schon längst einen lebenslangen Vertrag mit Pensionsberechtigung hatte. Nach seiner Pensionierung wechselte er 1924 siebzigjährig an das von seinem späteren Schwiegersohn Max Reinhardt geleitete Wiener Theater in der Josefstadt, wo er bis 1933 blieb, um sich dann, fast achtzigjährig, endgültig ins Privatleben zurückzuziehen.

Das Theater in der Josefstadt hieß in den zwanziger Jahren bei den Wienern nur das „Thimig-Theater“, da neben dem Vater auch seine drei schauspielernden Kinder engagiert waren, zunächst Helene Thimig, die damalige Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Reinhardts und ihr ein Jahr jüngerer Bruder Hermann Thimig. Im Laufe dieses Jahres kam dann noch das jüngste der Geschwister, Hans Thimig, an die Josefstadt. Die gesamte Familie arbeitete von da an immer entweder im Burgtheater oder im Theater in der Josefstadt. Thimig war ein leidenschaftlicher Sammler – seine Sammlung von Dokumenten und Gegenständen rund um das Theater bildet den Grundstock der Sammlungen des Österreichischen Theatermuseums im Wiener Palais Lobkowitz. Er war verheiratet mit Franziska, genannt Fanny, geb. Hummel (1867–1944) und hatte mit ihr drei Söhne Hermann, Friedrich, Hans und eine Tochter, Helene, von denen bis auf Fritz, der Landwirt wurde, alle die Schauspiellaufbahn einschlugen..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 1 p. Gefaltet. Gedruckter Briefkopf.
$ 109 / 100 € (87421)

Brief an Philippine Hiecke in Wien: „Liebe Frau Hiecke! Nochmals herzlichen Dank! Ich habe mich köstlich amüsiert. Aber besitzen möchte ich das Buch nicht, wegen Frau und Kindern, die doch zufällig einmal daran gelangen könnten. Mit bestem Gruß Ihr ergebenster Hugo Thimig.“ Thimig begann als „schüchterner Liebhaber“, wechselte aber bald ins komische wie ernste Charakterfach. Er machte rasch Karriere. Schon 1881 wurde er zum Hofrat ernannt, 1897 bekam er seine erste Regie anvertraut, und von 1912 bis 1917 war er auch Direktor des Burgtheaters, an dem er schon längst einen lebenslangen Vertrag mit Pensionsberechtigung hatte. Nach seiner Pensionierung wechselte er 1924 siebzigjährig an das von seinem späteren Schwiegersohn Max Reinhardt geleitete Wiener Theater in der Josefstadt, wo er bis 1933 blieb, um sich dann, fast achtzigjährig, endgültig ins Privatleben zurückzuziehen.

Das Theater in der Josefstadt hieß in den zwanziger Jahren bei den Wienern nur das „Thimig-Theater“, da neben dem Vater auch seine drei schauspielernden Kinder engagiert waren, zunächst Helene Thimig, die damalige Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Reinhardts und ihr ein Jahr jüngerer Bruder Hermann Thimig. Im Laufe dieses Jahres kam dann noch das jüngste der Geschwister, Hans Thimig, an die Josefstadt. Die gesamte Familie arbeitete von da an immer entweder im Burgtheater oder im Theater in der Josefstadt. Thimig war ein leidenschaftlicher Sammler – seine Sammlung von Dokumenten und Gegenständen rund um das Theater bildet den Grundstock der Sammlungen des Österreichischen Theatermuseums im Wiener Palais Lobkowitz. Er war verheiratet mit Franziska, genannt Fanny, geb. Hummel (1867–1944) und hatte mit ihr drei Söhne Hermann, Friedrich, Hans und eine Tochter, Helene, von denen bis auf Fritz, der Landwirt wurde, alle die Schauspiellaufbahn einschlugen..

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Thimig, Hugo

Schauspieler und Theaterdirektor (1854-1944). Eigenh. Postkarte mit U. Wien. 18.06.1935. ½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 33 / 30 € (31601/BN18743)

An Josef Wesely. - "Besten Dank für freundliche Wünsche! Hugo Thimig". - Der aus Dresden stammende "Charlie Chaplin der Bühne" (zit. n. Czeike V, 448) war 1874-1923 Mitglied und von 1912-17 auch Direktor des Burgtheaters. Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen. Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene (1889-1974), Hans (1900-1991) und Hermann (1890-1982) Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete. - Der obere Blattrand mit schwachen Knickspuren.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien. 15.12.1911. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 54 / 50 € (31840/BN21107)

An die Redaktion von "Oesterreichs Illustrierter Zeitung": "Ich habe mich bemüht, Ihrem freundlichen Wunsche zu entsprechen und Ihnen einen 'Selbsttoast' verfertigen wollen. In einer wahren Hochflut von Berufsgeschäften, die seit Anfang vorigen Monats mich treibt, habe ich beim besten Willen nichts zu Stande gebracht, das Ihren Anforderungen entsprechen könnte. Ich ersuche Sie also höflich mein Versagen gütig zu entschuldigen [...]". - Der aus Dresden stammende "Charlie Chaplin der Bühne" (zit.

n. Czeike V, 448) war 1874 bis 1923 Mitglied und 1912 bis 17 auch Direktor des Wiener Burgtheaters. Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen. Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene, Hans und Hermann Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf und Adreßstempel..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. 1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.
$ 54 / 50 € (32407/BN23693)

"Mit Dank für erwiesene freundliche Aufmerksamkeit". - Der aus Dresden stammende "Charlie Chaplin der Bühne" (zit. n. Czeike V, 448) war von 1874 bis 1923 Mitglied und von 1912 bis 1917 auch Direktor des Wiener Burgtheaters. Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen. Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene, Hans und Hermann Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen. Wien. 24.05.1900. 1 S. Visitkartenformat.
$ 65 / 60 € (32483/BN23828)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: Hugo Thimig (dies gedruckt) "gratuliert Ihnen herzlichst, verehrter College, zur bevorstehenden Vermählung Ihrer Tochter mit unserem ausgezeichneten Hesch!" - Der aus Dresden stammende "Charlie Chaplin der Bühne" (zit. n. Czeike V, 448) war von 1874 bis 1923 Mitglied und von 1912 bis 1917 auch Direktor des Wiener Burgtheaters. Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen. Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene, Hans und Hermann Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete.

- Der Bräutigam war Mitglied der Wiener Hofoper, "deren Ensemble er bis zu seinem Tod als führender Bassist angehörte" (DBE)..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 19.04.1913. ¾ S. Gr.-8vo.
$ 65 / 60 € (32840/BN27336)

An den Redakteur der "Berliner Morgenzeitung" Wilhelm Auspitzer (1867-1931): "Ihrem freundlichen, mich ehrendem Wunsche entsprechend sende ich im Beischlusse für die Festnummer der 'Breslauer Morgen-Zeitung' mein Sprüchlein, das ich aufzunehmen bitte, wenn es Ihnen convenabler erscheint [...]". - Der aus Dresden stammende "Charlie Chaplin der Bühne" (zit. n. Czeike V, 448) war 1874-1923 Mitglied und 1912-17 auch Direktor des Burgtheaters. Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen.

Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene (1889-1974), Hans (1900-1991) und Hermann (1890-1982) Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der k. k. Hofburgtheaterdirektion; mit kleinen Randläsuren; ohne die erwähnte Beilage..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief m. U. (Visitenkarte). O. O. 11.04.1891. 95 x 55 mm.
$ 43 / 40 € (939936/BN939936)

"Frau Dr. Singer zur freundlichen Erinnerung".

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief m. U. Beiliegend Umschlag. Wien. 25.12.1890. 1½ SS. 8vo. Mit eh. Kuvert.
$ 65 / 60 € (939937/BN939937)

An Oberlandesgerichtsrat Alfred Pick: "Immer bemüht Ihnen an Festtagen auch eine wirkliche Festfreude zu machen, theile ich Ihnen ganz im Geheimen mit, dass der Verein 'Schröder' am 28. Sonntag d. 28. Dzbr. auf allgemeines Verlangen den 'Beau' Mittags 1/2 2 Uhr im Burgtheater aufführen wird [...]".

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. O. O. 124 x 93 mm.
$ 87 / 80 € (939938/BN939938)

Bedankt sich bei dem Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961).

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 08.02.1925. ¾ S. 4to.
$ 98 / 90 € (942229/BN942229)

An einen Oberlandesgerichtsrat: "Vielleicht haben die kleinen Objekte, die ich dem gewünschten Hut beilege, einiges Interesse für Sie. Die Karikatur Schönes wurde vom bewährten Orientmaler Leopold Müller gezeichnet. Die Nebenfiguren auf der seltenen Photographie des Kronprinz-Rudolf-Paars werden Ihnen zumeist bekannt sein. Ganz rechts hockt der ehemal. Polizei-Präsident von Gorup. Richtig zustellen habe ich Folgendes: Auguste von La Roche (geb. Kladzig) war die Gattin von Carl von La Roche; sie starb am 13.

[recte: 14.] Mai 1875. Seine Tochter hieß Amalie (Mali genannt). Sie starb am 22. Oktober 1881. Sie stammte aus einer ersten Ehe La Roches [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Mit kleinen Randläsuren..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 04.02.1925. 1 S. 4to.
$ 98 / 90 € (942230/BN942230)

An einen Oberlandesgerichtsrat: "Seit Monaten habe ich Herrn Herrnkal [?] gesagt, als er mir Ihre freundliche Mitteilung brachte, daß Sie die Absicht haben, mich mit Ihrem lieben Besuche zu beehren, ich möchte Ihnen die Mühe ersparen und mir die Freiheit nehmen, Sie aufzusuchen. Seit Monaten nehme ich mir dies vor und komme nicht dazu, weil uns in der Josefstadt die verflixten Proben immer erst am Abend vorher angesagt werden, wir also schwer in die Lage kommen, über unsere Zeit disponieren zu können.

Was den ausgepumpten Hut anlangt, so bin ich natürlich unschuldig wie ein frisch gewaschener Waisenknabe daran, daß ihn Herr Herrnkal [?] noch nicht wieder zurückgestellt hat [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 08.10.1899. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 98 / 90 € (942231/BN942231)

An eine Gräfin, lt. einem kleinen Bleistiftvermerk am oberen Rand an die Schauspielerin Luise Reichsgfn. von Schönfeldt, geb. Neumann: "Freund Anton Bettelheim hat mir gestern am Gedenktage meiner fünfundzwanzig jährigen Thätigkeit am Burgtheater in Ihrem Auftrag ein wunderliebes Bild Ihrer Mutter [d. w. die Schauspielerin Amalie Haizinger] auf den Gabentisch gestellt, den mir Liebe und Freundschaft trotz meiner Abstinenz von Jubiläumsgeräuschen überreich belasteten. Wie innig danke ich Ihnen für diese mich beglückende und ehrende Aufmerksamkeit! Sie bedeutet mir einen Gruß aus goldener Burgtheaterzeit, ein Weihezeichen meiner ehrlichen Bestrebungen, denen nie die Liebe, immer nur die Kraft mangelte.

Ich habe Ihre Mutter mit dem ganzen Sonnenschein eines kunsterfüllten, altmodisch-pietätvollen Jünglingsherzens umschwärmt und diese Gefühle hege ich noch heute, als resignirter, an seinen Idealen wund- und lahmgestoßener Mann in der Erinnerung an diese herrliche Künstlerin und Frau [...]"..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien. 19.03.1892. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 98 / 90 € (942232/BN942232)

Einem kleinen Bleistiftvermerk am oberen Rand zufolge an die Schauspielerin Katharina Herzog (1821-1900): "Mit Entzücken und innigem Danke hat das Comité des 'Damen-Abend's [!]' die Mittheilung Ihrer gütigen Bereitwilligkeit zur Mitwirkung von Herrn v. Spiegl zu Kenntnis genommen. Unsere Dichter sind schon beauftragt Sie als 'Holzweib' - Ihre elastische Schöpfung - in's große Quodlibet aufzunehmen und ich hoffe, daß Ihnen dies recht ist [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Lokal-Ausschusses der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger. - Stellenweise leicht fleckig und mit kleinen Randläsuren.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 01.08.1895. 1½ SS. 8vo.
$ 98 / 90 € (942233/BN942233)

Ein Kondolenzschreiben an (Theodor?) Demuth: "Die traurige Kunde, daß das unabwendbare Schreckliche, dem Sie seit Langem zitternd entgegensehen, nun geschehen ist, hat mich mit schmerzlicher Wehmuth erfüllt und ich drücke Ihnen und Ihrer Tochter mit den Ausdrücken innigsten Mitgefühls die Hände. Ich habe in Ihrer theuren Verblichenen eine Säule der edelsten Burgtheater-Tradition verehrt, die vom großen Künstler auch schönes Menschenthum verlangte. Und je altmodischer diese Forderung wird, mit umso größerer Pietät werde ich das Andenken an Auguste Demuth-Koberwein-Anschütz hegen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 30.09.1884. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 109 / 100 € (942234/BN942234)

An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Eine große Bitte! [...] Der 'Schröder' giebt am 8. Okt. im Theater a. d. Wien 'Kean' mit Sonnenthal! Je älter nun dieser Schmöker ist (um Gottes Willen, ich meine natürlich 'Kean'!) desto dringender scheint uns ein gut frottirendes Reclamchen geboten. Und daß Sie uns dazu verhelfen, darum bitten wir Sie mit aufgehobenen Händen! 'Eine Rolle, mit der der Meister seinen unsterblichen Ruhm auf beiden Halbkugeln begründete['] - 'Dem lästigen Drängen des Publicums nachgebend, wird der 'Schröder' Kean, dieses reizende Salonstück, aufführen['] - 'Um sich die Hauptrolle seines überseeischen Repertoires gründlich auszufeilen, wird Sonnenthal noch einmal vor seiner Reise nach Amerika den 'Kean'['] - Doch Sie machen das ja noch hübscher, lieber Spiegl! [...]".

- Der "Verein Schröder" war 1870 von Adolf von Sonnenthal, Ludwig Gabillon und August Förster zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler gegründet worden..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 20.11.1915. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 103 / 95 € (942235/BN942235)

An einen Generaldirektor: "Der nicht in Ihre Hände gelangte Brief, von dem ich keine Copie besitze, enthält meine volle Zustimmung zu Ihrer Einrichtung des 'Faust', die von der Bühne herab auf mich wirken zu lassen mein lebhaftes Verlangen bleibt. Nur nach der technischen Seite habe ich das Bedenken, ob das Burgtheater für das Orchester genügend Raum bieten kann. Meine Versuche, diesen Raum zu erweitern, um 'Peer Gynt' mit der Grig'schen [!] Musik in entsprechend würdiger Weise zu bringen, sind bisher auf unüberwindliche feuerpolizeiliche Widerstände gestoßen [...]".

- Hugo Thimig leitete von 1912 bis 1917 das (Hof-)Burgtheater. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf von dessen Direktion; im linken Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung)..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien. 22.10.1913. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 98 / 90 € (942236/BN942236)

An einen Konsul: "Zwei Tage war ich bettlägerig [sic], sonst hätten Sie sofort erfahren, wie sehr Sie mich durch Ihr liebes Gedenken und durch die prächtige, meine Sammlung so interessant bereichernde Gabe erfreut haben. Die Handschriften, die eine so prägende Zeit und eine so wichtige Phase des Burgtheaters individuell beleuchten, sind mir sehr kostbar und ich danke Ihnen wärmstens für diese freundschaftliche Stiftung! [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien. 22.12.1937. 1 S. Qu.-8vo.
$ 87 / 80 € (942237/BN942237)

An einen Professor: "Wärmsten Dank für die liebenswürdigsten Ueberschw[ä]nglichkeiten Ihrer entzückenden Vorrede gestern Abend! Wieviel lieber ist sie mir, als die bösartigste Nachrede! Wie sagte einmal Dingelstedt zu Paul Lindau? 'Sie glauben nicht, wieviel Lob ich vertragen kann!' Na, und ich stamme ja noch aus den Urzeiten Dingelstedt's! [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf und mit kleinen zeitgenöss. Eingangsvermerken.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien. 16.11.1905. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 109 / 100 € (942238/BN942238)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wärmsten Dank für Ihre Burgtheater-Wärme, die Ihre l. Zeilen neuerlich bethätigten [!]. Den Schwank will ich sehr gerne lesen. Aber einen Termin dazu kann ich nicht versprechen. Ich habe, wie der Italiener sagt, damisch zu thun und habe in absehbarer Zeit keine Stunde frei [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien. 22.09.1937. 1 S. Qu.-8vo.
$ 87 / 80 € (942239/BN942239)

An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961): "Herzlichen Dank für die freundliche Einladung. Wie gerne käme ich, um unseren lieben Siebert im Kollegenkreise mit anzujubeln - aber, aber - das verflixte Alter! Das 'Drahen' geht nicht mehr! [...]". -

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Visitenkarte mit U. Wohl Wien. 1 S. Visitkartenformat.
$ 65 / 60 € (942241/BN942241)

An den Schauspieler Julius Strebinger: "Mit herzlichem Weihnachtsgruß bitte ich Sie beifolgende kleine Erinnerungsgabe anzunehmen, der Zeit gedenkend, in der Sie für mich Stab und Stütze waren [...]". - Ohne die erwähnte Beilage.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Wien. 92:59 mm.
$ 109 / 100 € (942242/BN942242)

"Kunst braucht Gunst!" - Aus dem Atelier Dr. Szekely, Wien, mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton. - Etwas angestaubt und fleckig.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 23.12.1907. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 130 / 120 € (942324/BN942324)

An Julius Stubinger, Oberregisseur am Stadttheater in Teplitz: "Anläßlich des trefflichen Gelingens der schwierigen Volksscenen in unserer gestrigen Reprise von Julius Cäsar habe ich das Bedürfnis in meiner Eigenschaft als Regisseur Ihnen meine volle Anerkennung für Ihre Hingabe, für Ihren unermüdlichen Eifer und Ihre ersprießliche Arbeit auszudrücken und Ihnen zugleich meinen herzlichen Dank für Ihre werthältige Unterstützung zu sagen. Ich bitte Sie auch den Herren der Comparserie zu sagen, daß sie sich in meinen Augen als wahre Elite-Truppe wieder bewährt haben, und daß ich ihnen herzlich dankbar bin für den künstlerischen Eifer und Elan, durch den sie wesentlich zum sieghaften Ueberwinden der schwierigen Aufgabe beigetragen und sich wieder als ächte Burgtheaterzugehörige bewiesen haben […]".

- In der Wiederaufnahme von Shakespeares "Julius Cäsar" (in Schlegels Übersetzung) am Burgtheater am 22. Dezember 1907 hatte Thimig nicht nur Regie geführt, sondern auch die kleine Rolle des unglücklichen Dichters Cinna verkörpert, der von der aufgebrachten Volksmenge erschlagen wird. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der k. k. Hofburgtheaterregie. Stärkere Faltspuren; das unbeschriebene Gegenblatt etwas eingerissen und verso angestaubt..

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 130 / 120 € (943764/BN943764)

An einen Kapellmeister zur Übersendung einer Partitur. - Der aus Dresden stammende "Charlie Chaplin der Bühne" (zit. n. Czeike V, 448) war von 1874 bis 1923 Mitglied und von 1912 bis 1917 auch Direktor des Burgtheaters. Später am Theater in der Josefstadt, brillierte Thimig im Charakterfach wie in zahlreichen komischen Rollen. Als Sammler von Theatralia trug der Vater von Helene, Hans und Hermann Thimig eine umfangreiche Sammlung zusammen, die den Grundstock der Theater-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, des heutigen Österreichischen Theatermuseums, bildete.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. 164:110 mm.
$ 163 / 150 € (943895/BN943895)

Ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers im Rollenkostüm aus dem Atelier Rudolf Krziwanek, Wien und Ischl, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons.

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Thimig, Hugo

Schauspieler (1854-1944). Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien. 165:110 mm.
$ 152 / 140 € (943896/BN943896)

Brustbild im Halbprofil aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Die Verso-Seite mit eh. Widmung.

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