Jacques Thibaud

Thibaud, Jacques

französischer Violinvirtuose (1880-1953). Eigenh. Albumblatt mit Unterschrift. Wien. 5.3.1931. Quer-8vo. 1 p.
$ 194 / 180 € (86730)

Eigenh. Albumblatt mit Unterschrift. Jacques Thibaud gilt als einer der führenden Kammermusiker der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er studierte bei Martin Marsick und Eugène Ysaÿe. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, spielte er im Pariser Kaffeehaus Café Rouge im Quartier Latin Stehgeige. Entdeckt vom Dirigenten Édouard Colonne entdeckt, der ihn für sein Orchester als ersten Geiger engagierte. 1898 debütierte er mit Camille Saint-Saëns’ Le Déluge' op. 45 in Vertretung des erkrankten Konzertmeisters Guillaume Rémy.

In der Saison 1898/99 trat er dann 54-mal auf und erarbeitete sich so einen Grundstein für einen späteren Ruhm. 1899 debütierte er in London und 1901 in Berlin (unter Arthur Nikisch). 1903 führte ihn ein Konzert an die Carnegie Hall nach New York, woraufhin sich eine Tournee durch die USA anschloss. Thibaud auch solistische Erfolge sammeln konnte. Er galt als gefragter Mozart-Interpret. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-1971). Von dessen Nachfahren übernommen..

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