Richard Strauss

German composer, 1864-1949

"Strauss was a leading German composer of the late Romantic and early modern eras. He is known for his operas, which include ""Der Rosenkavalier"", ""Elektra"", ""Die Frau ohne Schatten"" and ""Salome""; his Lieder, especially his Four Last Songs""; his tone poems, including ""Don Juan"", ""Death and Transfiguration"", ""Till Eulenspiegel’s Merry Pranks"", ""Also sprach Zarathustra"", ""Ein Heldenleben"", ""Symphonia Domestica"", and ""An Alpine Symphony""; and other instrumental works such as ""Metamorphosen"" and his Oboe Concerto. Along with Gustav Mahler, Strauss represents the late flowering of German Romanticism after Richard Wagner, in which pioneering subtleties of orchestration are combined with an advanced harmonic style."

Source: Wikipedia

Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Weimar. 8vo. 2 pp. Minimaler Papierschaden.
$ 2,906 / 2.500 € (100428)

An den Musikschriftsteller und Komponisten Heinrich Reimann, dem er für einen geplanten „Macbeth“- Artikel dankt. „[…] meine aufrichtige Freude darüber, daß ich aus Ihrer geistvollen Feder nun wohl recht viel Interessantes über mein verschrobenes u. verrücktes Stück lesen werde. Erlauben sie mir in Eile ein Paar Andeutungen über mein Programm zu Macbeth? Die Partie am Buchstaben E Seite 19 bis Seite 38 soll den großen Dialog zwischen Lady Macbeth u. ihrem Manne darstellen, in dem sie durch die Gewalt ihrer Schönheit u.

dämonischen Überredungskunst Macbeth bis zur großen verbrecherischen Tat des Königsmordes treibt (was, nebenbei bemerkt, im Shakspeareschen Drama ziemlich kurz behandelt ist) […] Von Seite 47 an Verfall, Wahnsinn u. Tod; das Zugrundegehen ohne äußere Motive (der Siegesmarsch Macduffs ist Seite 81 ganz vorübergehend umgedeutet, nachdem sich der innere, moralische Verfall Macbeths längst vollzogen hat). Das Ganze soll nur der Empfindungsextract der Shakspeareschen ‘Handlung’ sein, ohne weitere Details als die eben erwähnten großen Hauptzüge! Verzeihen Sie die kleinen Bemerkungen, die wahrscheinlich überflüssig sind, da Sie das Richtige wohl allein gefunden haben […]“ - Die Tondichtung „Macbeth“ war 1886/87 entstanden und 1890 umgearbeitet worden..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. Gr.-8vo. 2 pp. Mit gedrucktem Briefkopf. Faltenrisse unterlegt.
$ 2,906 / 2.500 € (100429)

An Hugo von Kupffer, Chefredakteur der Tageszeitungen „Berliner Lokal-Anzeiger“ und „Der Tag“, bei dem er sich über „das niedrige Geistesniveau“ des „Tag“ beschwert. „... Ich bitte Sie ... um Entschuldigung, wenn ich mir die Anregung erlaube, ob künftighin alle die Berichte, die dem Gebiet des niedrigsten Klatsches angehören: so z.B. die Begegnung der Montignoso mit ihren Kindern, die Premièreglossen u. sonstige ‘Kunst’-Berichte des Herrn Holzbock, Stimmungsberichte aus Monte Carlo, unendliche Gerichtsverhandlungen über Verbrechen des niedrigsten Pöbels etc.

nicht ausschließlich dem Lokalanzeiger verbleiben könnten u. im Tag durch feinere Feuilletons künstlerischen, wissenschaftlichen u. belletristischen Inhalts, wie sie die politisch so wenig angenehme Frankfurter Zeitung ihren Lesern bietet, ersetzt werden könnten. Für einen Mann wie mich, der an Berliner Zeitungen nur den Tag liest, ist es wirklich fatal, unter den guten politischen Nachrichten des Tag immer wieder auf obige minderwertige Elaborate zu stoßen. Ich würde dann ja ganz gern für Küche u. Haus nebenbei den Lokalanzeiger abonnieren ...“ Kupffer fügt am Oberrand an: „Kurze Zeit darauf ließ ... der Herr Kgl. Kapellmeister sein Portrait in dem geistig niedrig stehenden ‘Lok. Anz.’ erscheinen ...“ Der für gutbürgerliche Kreise gedachte „Tag“ wurde wenig später eingestellt..

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Charlottenburg. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
$ 1,860 / 1.600 € (100630)

Antwortschreiben Richard Strauss' an einen „Concertmeister“ mit der Auskunft am 12. oder 14. März ein Klavierquartett und eine Violinsonate für ein Honorar von 300 Mark spielen zu können.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift. München. 8vo. 1/2 p.
$ 2,324 / 2.000 € (101501)

Zwei Takte aus seine Komposition Till Eulenspiegel (op. 28), die im November 1895 uraufgeführt wurde.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift. München. Quer-8vo. 1 p. Gebräunt.
$ 2,906 / 2.500 € (101509)

2 Takte aus seine Komposition „Eulenspiegel“. - Beiliegt: unsign. aber postgelaufenes Portrait.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Garmisch. 8vo. 2 pp. Doppelblatt. Gedr. Briefkopf „Landhaus Richard Strauss“.
$ 1,453 / 1.250 € (101510)

An eine namentlich nicht genannte Empfängerin in Grundstücksangelegenheiten: „Herr Wackerle, von dem ich heute das gesamte Grundstück 1282-1286 gegenüber meinem Anwesen käuflich erworben habe, teilt mir mit, daß er mit Ihnen in Unterhandlung gestanden habe bezgl. Abtretung des oberen Teiles zum Bau einer kleinen Villa. Als jetziger Eigentümer des Grundstückes beehre ich mich, Ihnen, geehrte Frau, mitzutheilen, daß ich nach wie vor bereit bin, dasselbe unter gewissen Bedingungen käuflich abzugeben.

Der Versuch mit der Wasserleitung, die Ihnen wie mir Herr Wackerle mitteilte, Bedenken gab, ist geglückt: die provisorische Wasserleitung, die noch aufliegt, hat den vollen Druck des Wassers bewiesen. An der einzelnen Fichte steigt das Wasser mit kräftigem Strahl in der Höhe nach 9 Meter hoch, wovon Sie sich persönlich überzeugen können. Ich fühlte mich verpflichtet, Ihnen dies mitzuteilen, daß bei Herrn Wäckerle etc. diese Mitteilung, die sie, wie ich höre, Ihnen versprochen hatte, verabsäumten hatten. […]“.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Posen. Gr.-8vo. 1 1/2 pp. Gedr. Briefkopf.
$ 1,743 / 1.500 € (103038)

An Hugo Jacobsohn in Breslau: „Wie Ihnen besagt, bin ich mit meiner Frau zu der Mitwirkung u einem Concert der Gesellschaft der Freunde gerne bereit u. beanspruche hierfür ein Honorar von 1000 Mark. Als Programm würde ich Ihnen vorschlagen: einen Violinsonate op. 18, 6 Lieder, Klavierquartett op. 13. Sollten Sie mir aus Berlin die nötige Violine, Bratsche u. Cello nicht zur Verfügung stellen können, so würde ich Ihnen vorschlagen, Professor Kalir u. 2 Herrn seines Quartetts in Berlin dazu engagieren zu wollen: das hätte für mich die Annehmlichkeit, daß ich in Berlin probiren könnte. […]“

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. adressierter Umschlag an den Musikverleger Henri Hinrichsen Garmisch. Quer-kl.-8vo.
$ 232 / 200 € (103508)

Eigenh. adressierter Umschlag an den Musikverleger Henri Hinrichsen in Leipzig mit verso Absender-Stempel „Richard Strauss / Garmisch“ (1935).

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. (Berlin 5.X.1901.). 1 1/2 S. 8vo. Leicht gebräunt.
$ 2,092 / 1.800 € (103510)

Wenige Monate nach Antritt seines Vorsitzes des Allgemeinen Deutschen Musikvereins an dessen Schatzmeister Gustav Rassow über die seit 1888 initiierte Gesamtausgabe der Werke von Franz Liszt. „… Anbei das gewünschte Schriftstück mit der Bitte, das was da fehlt: nämlich die Betonung der Unmöglichkeit einer Revision oder heimlichen Herstellung der Gesamtausgabe vor den Jahren 1816 mündlich aufs schärfste verfechten zu wollen … Hoffentlich höre ich von Ihnen nach Weimar: seien Sie dort bitte, recht fest.

Es sind dort verschiedene schwache Herren, die der Beredsamkeit des Herrn von Hase“ (Oskar von H., Verlagsleiter von Breitkopf & Härtel) „schwerlich gewachsen sein dürften. Lassen“ (der Komponist und Dirigent Eduard L., als Nachfolger von Liszt bis 1895 Hofkapellmeister in Weimar) „wird wohl meine Ansicht teilen! …“ Nach diversen rechtlichen Schwierigkeiten mit dem Verlag Breitkopf & Härtel konnte erst 1907 mit der Herausgabe der Großherzog Carl Alexander-Ausgabe der musikalischen Werke Liszts begonnen werden; 1937 wurde der Allgemeine Deutsche Musikverein zwangsaufgelöst und die Herausgabe eingestellt..

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Garmisch. 8vo. 1 p. Gedr. Adresse.
$ 4,068 / 3.500 € (103517)

An den Schriftsteller und Journalisten George-Sylvester Viereck. Der Komponist und Dirigent lehnt ein Treffen mit dem amerikanischen Schriftsteller George-Sylvester Viereck ab, da er am nächsten Tag in die Dolomiten aufbricht, und weist zugleich eine Bitte um Vertonung eines Opernlibrettos zurück, weil er mit seinem neuesten Werk nach Hugo von Hofmannsthal, Arabella, beschäftigt ist: „Bedauern, Ihre freundliche Aufforderung zu einem Rendez-vous nicht Folge geben zu können, da ich morgen auf 8 Tage in die Dolomiten fahre.

Außerdem könnte ich Ihnen keinerlei Aussicht auf Vertonung eines Operabuches eröffnen, da ich auf Tagen hinaus mit meinem letzten Hofmannsthal beschäftigt bin. Am 19ten August bin ich wieder zurück in München...“ - Ein klarer, sachlicher Brief, der die enge schöpferische Bindung zwischen Strauss und Hofmannsthal bezeugt und zugleich auf die Entstehungszeit seiner letzten gemeinsamen Oper Arabella verweist..

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 1 p. Gedr. Adresse mit Korrektur.
$ 2,906 / 2.500 € (103536)

Der Komponist und Dirigent nimmt eine Einladung an, in Innsbruck zwei Konzerte zu dirigieren, und teilt seine Bedingungen und Terminvorstellungen mit: „Besten Dank für Ihre freundliche Einladung! Ich bin sehr gerne bereit, im Laufe des Sommers oder Herbstes 2 Konzerte in Innsbruck zu dirigieren..., mit dem Wiener Tonkünstler-Orchester oder mit der Münchner Staatskapelle...“ - Ein prägnanter, höflicher Brief, der Strauss’ rege Konzerttätigkeit in den frühen 1930er Jahren dokumentiert, als er regelmäßig zwischen Wien, München und anderen europäischen Musikzentren pendelte.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph visiting card. Charlottenburg Knesebeckstr. 30) [um 1900?]. 2 SS. Visitformat.
$ 1,395 / 1.200 € (54363)

„... regrets, not being able to accept the invitation ...“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Document signed. München. 105:165 mm. Gut erhalten, mit vierseitigem Goldschnitt.
$ 465 / 400 € (80332)

“To the committee of the Konzerthaus Society for the attention of the chairman Theodor Hämmerle, Vienna | I hereby agree to join the committee for the promotion of the construction of the concert house [...]“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenhändige Unterschrift und Datierung in: „Der Rosenkavalier“. 8vo. 150 pp. Tlw. gebräunt. Hbln.
$ 930 / 800 € (83621)

Eigenhändige Unterschrift auf dem Titelblatt zu Strauss’ Rosenkavalier. Mit eingeklebten Zeitungsausschnitten aus der Hannoverschen Allgemeinen vom 8. September 1949 und 13. September 1949 zum Tod des Komponisten.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift. Berlin. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 697 / 600 € (87775)

An den Dichter Georg Hirschfeld (1873-1942) in Berlin: „Ich bitte um freundliche Zusendung des Billetes zu Ihrer Première, das ich mit Freuden benützen werde. […]“ - 1907 erschien Hirschfelds Schauspiel Mieze und Marie.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Signed portrait. ohne Ort. 180 : 130 mm.
$ 1,743 / 1.500 € (89786)

The photograph depicts Strauss together with Karl Schreinzer (1884-1969) during a rehearsal. It is signed in black ink on the lower white border.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Autograph musical quotation signed. ohne Ort und Datum. Quer-8vo. 1 p.
$ 4,068 / 3.500 € (89787)

Two bars of music from Strauss’ „Till Eulenspiegel’s Merry Pranks), Op. 28, his famous tone poem chronicling the misadventures and pranks of the German peasant folk hero, Till Eulenspiegel.

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). Eigenh. adressiertes Kuvert mit Absenderangabe „Abs. RichardStrauss.“. Bayreuth. Quer-8vo.
$ 407 / 350 € (90820)

An den österr. Dirigenten und Intendanten Bertil Wetzelsberger (1892-1967), sein ehemaliger Assistent an der Wiener Staatsoper adressiertes Kuvert „Herrn Kapellmeister | B. Wetzelsberger | Frankfurt a/M | Carlton Hotel | Bahnhofslatz 18“. - Auf der Rückseite der gestempelte Absender „Bayreuth in Bayern | Haus Wahnfried“ und die eigenh. Absenderangabe.

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). Autograph Postcard Signed. Charlottenburg, Knesebeckstrasse 30. Quer-8vo. 1 p. Gefaltet. Auf der Adressseite Montagereste.
$ 3,254 / 2.800 € (91800)

To Alfred Kalisch, in German, telling him that the [Berlin] premiere of Feuersnot will take place on Tuesday 28 October, hoping that he can come and saying that he will get him tickets if he knows in good time Together with a printed letterpress broadside for an early performance of Elektra at Fankfurter Openhaus, 6 February 1909, 49 x 25.5 cm. Alfred Kalisch (1863-1933), English music critic and librettist best remembered for his support of Strauss and for his translations of Strauss's operas. Feuersnot, Op.

50, is a one-act opera with a libretto by Ernst von Wolzogen. It was Strauss’s second opera and one which gained notoriety for its bawdiness and innuendo. After its highly successful premiere at the Königliches Opernhaus, Dresden, on 21 November 1901, at which Gustav and Alma Mahler attended, it was staged in many theatres across Germany (and unsuccessfully in Vienna). This postcard relates to the Berlin premiere where it was well received and went on to have seven performances. However, the Kaiserin saw it and took a dislike to the bawdiness so Kaiser Wilhelm had the opera banned. Strauss's one-act opera, Elektra, Op. 58, was first performed at the Königliches Opernhaus in Dresden on 25 January 1909..

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). „Offizieller Theaterzettel.“ zur ersten Aufführung von Strauss’ Eletkra in Frankfurt. Frankfurt. Folio. 1 p. Gebräunt; leichte Läsuren.
$ 1,743 / 1.500 € (91819)

Elektra (op. 58) ist eine Oper in einem Aufzug von Richard Strauss. Das Libretto schrieb Hugo von Hofmannsthal. Es ist eine nur leicht bearbeitete Fassung seines gleichnamigen Dramas von 1903, das wiederum auf der gleichnamigen Tragödie von Sophokles basiert. Die Uraufführung fand am 25. Januar 1909 im Königlichen Opernhaus Dresden statt. Elektra gehört heute zu den meistgespielten Strauss-Opern.

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Garmisch. 8vo. 1 p. Gedr. Briefkopf „Landhaus Richard Strauss“.
$ 2,906 / 2.500 € (92071)

An den Direktor der Pariser Oper: „Ich wünschte sehr, Salome und Garden zu hören; ist das nicht zu machen, daß [André] Messager sie für ein Paar Abenden Salome an die Opéra verpflichtet? Haben die Orchesterproben des Joseph mit dem Orchester der Opèra schon begonnen? […]“ - Die brit. Sopranistin Mary Garden (1874-1967) wurde die „Sarah Bernhardt der Oper“ genannt. 1907 gab sie ihr USA-Debüt als Thaïs – als deren bedeutendste Darstellerin sie bis heute gilt – an der Metropolitan Opera.

Von 1910 bis 1931 war sie Mitglied der Lyric Opera of Chicago – für kurze Zeit sogar deren Leiterin. Nach 1935 zog sie sich von der Bühne zurück, um sich auf den Konzertsaal und später auf das Unterrichten zu beschränken..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 1 p. Gedr. Adresse.
$ 1,743 / 1.500 € (92936)

An den Schriftsteller John Henry Mackay (1864-1933): „Schönsten Dank für die eindruckswürdige Übersendung Ihrer letzten Gedichtsammlung, die mir hochwillkommen ist u. mich erfreut hat. Ich sah, daß Sie wiederum in Berlin leben. Vielleicht hab ich doch wol wieder das Vergnügen, Ihnen zu begegnen. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Weimar. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Leicht gebräunt.
$ 2,906 / 2.500 € (92976)

An einen namentlich nicht genannten Empfänger: „Ihre freundliche Anfrage vom 5. d.M. erlaube ich mir, mit bestem Dank für Ihre Absicht, mein ,Italien’ aufführen zu wollen, dahin zu beantworten, daß das Aufführungsrecht meiner Sinfonie vom Ankauf der Partitur u. Stimmen abhängig u. von mir vollständig meinem Verleger, Jos. Aibl in München, übertragen worden ist. Ich bin daher leider nicht in der Lage, Ihrer Bitte willfahren zu können u. muß Sie bitten, sich darüber mit meinem Verleger auseinandersetzen zu wollen. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Charlottenburg. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Leicht gebräunt.
$ 2,906 / 2.500 € (92977)

An den Komponist und Musikkritiker Otto Leßmann (1844-1918): „Ich habe Ihnen bezüglich meines Ehrenvorsitzes im Verein zur Förderung der Kunst […] gesagt: Herr Wolfradt, den ich daraufhin zu mir gebeten hatte, belehrte mich durch Verweis des Protokolls, daß schon der bald 6 Tagen, als ich noch in München war, Musikdirektor Göttmann sich meine schriftliche Zusage zur Übernahme des Ehrenpräsidiums eingeholt hatte, eine Tatsache, ich ich inzwischen nie vergessen hatte, dies also zur faktischen Berichtigung. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Garmisch. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 930 / 800 € (92979)

An einen Redakteur einer Berliner Zeitung [Name getilgt]: „Kann vorläufig Ihren Wunsch nicht erfüllen, da ich erst am 1. Oktober wieder nach Berlin zurückkehre. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Berlin. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 1,395 / 1.200 € (92980)

An Norbert Salter in Strassburg: „Außer der Saxophone kann ich bei Domestica auf keine Instrumente verzichten. Bitte um kurze Mitteilung, wie nunmehr definitiv die Proben festgesetzt sind u. wann ich frühestens in Strassburg eintreffen muß. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Garmisch. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 930 / 800 € (92981)

An Norbert Salter in Berlin mit Erwähnung von Blüthner (vermutlich die Musikalienhandlung) wegen einer Terminvereinbarung.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. [Berlin] Charlottenburg. Quer-kl.-8vo. 1 p. Gelocht. Mit Vermerk des Empfängers. Leicht unfrisch.
$ 930 / 800 € (92982)

An den Schriftsteller John Henry Mackay in Berlin: „Wollen Sie meiner [Fra]u u. mir das Vergnügen machen, mit [uns] Ritter zusammen Sonntag Mittag 2 Uhr gemütlich bei uns Mittag zu essen? Bitte um baldige Antwort! […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Gedr. Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. München. Quer-schmal-32mo. 2 pp.
$ 1,104 / 950 € (92983)

RICHARD STRAUSS. München, 29. März 95 | Soeben finde ich, sehr verehrtes Fräulein, Ihre oft von mir vergeblich gesuchten Bilder u. beeile mich, sie Ihnen mit der Bitte um freundliche Entschuldigung zurückzusenden. Bestens grüßend“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Gedr. Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. Charlottenburg. Quer-schmal-32mo. 1 p. Gelocht. Mit Beschriftung auf der Textseite.
$ 407 / 350 € (92984)

RICHARD STRAUSS und F[rau] | KGL. KAPELLMEISTER | mit dem Ausdruck wärmsten Beileids | CHARLOTTENBURG KNESECKSTR. 30“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. adressiertes Kuvert. [Berlin]. Quer-schmal-8vo.
$ 186 / 160 € (92985)

Sauber beschriftetes Kuvert: „Verein ,Klause’ | Berlin Lankwitz | Waldmannstr. 7“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Graz. Quer-kl.-8vo. 1 p. Gelocht.
$ 1,743 / 1.500 € (94612)

An den Konzertveranstalter Norbert Salter in Strassburg. „[…] Frau Fleischer wollte die Schlußscene aus Salomé singen: ich teilte ihr soeben mit, daß dies unmöglich, da ich sie erst für’s Concert bearbeiten müßte, wozu es mir jetzt an freier Zeit gebricht […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Gedr. Postkarte mit eigenh. Zusatz und Unterschrift. Garmisch. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 930 / 800 € (94613)

„[…] Schönste Grüße u. die besten Wünsche für den 5. Juli […]“ - Geschrieben unter eine gedruckte Dankeskarte für Geburtstagswünsche.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Mitteilung mit Unterschrift. Boston. Quer-8vo. 1 p.
$ 1,743 / 1.500 € (96074)

Richard Strauss äußert sich zur Harfe: „Die Harfe ist ein wundervolles Instrument, aber leider in den meisten in zu wenig amerikanischen Exemplaren vertreten. Richard Strauss Boston, 13. Nov. 21“ - Aus der Autographensammlung des spanischen Pianisten Antonio Baciero (geb. 1936). Im Jahr 1921 besuchte Richard Strauss Boston, um seine Werke aufzuführen. Während seines Aufenthalts in Boston leitete er eine Reihe von Konzerten, in denen er einige seiner bekanntesten Kompositionen präsentierte. Diese Aufführungen trugen zur weiteren Verbreitung seiner Musik in den USA bei und festigten seinen Ruf als einer der führenden Komponisten seiner Zeit.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Portraitpostkarte ohne eigenh. Unterschrift. Dresden. 90 : 140 mm. 1 p. Die Ecken leicht bestoßen und mit Nadeleinstichen.
$ 116 / 100 € (96075)

Die Portraitpostkarte zeigt eine schwarz-weiß Aufnahme von Richard Strauss in der Frontalansicht. Er trägt einen Anzug mit gepunkteter Fliege und blick ernst direkt in die Kamera. Photo: Ursula Richter, Dresden. - Aus der Autographensammlung des spanischen Pianisten Antonio Baciero (geb. 1936).

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Gedr. Programm zu Parifal. Bayreuth. Folio. 1 p. Faltspuren. Leichte Randeinrisse.
$ 209 / 180 € (96404)

Am Samstag, den 19. August 1933 wurde bei den Bayreuther Bühnenfestspielen „Parsifal“ gegeben unter der Leitung von Richard Strauss. - Aus der Sammlung des spanischen Pianisten Antonio Baciero (geb. 1936).

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. ohne Ort und Jahr. 135 : 85 mm. Klammerspur am Oberrand.
$ 1,395 / 1.200 € (96459)

Brustbild im Profil nach rechts. Photographie: Müller-Hilsdorf, München.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift "Dr. Richard Strauss". Charlottenburg bei Berlin. 8vo. 2 pp.
$ 2,906 / 2.500 € (96835)

An einen Konzertsänger. "[…] ich freue mich sehr mit Ihnen in Amerika zu musiciren, ganz besonders auch die Friedenserzählung aus Guntram. Ihrer Bitte um Überlassung von Orchesterbegleitungen zu andren Liedern kann ich leider nicht willfahren: die Partituren sind Manuscript u. ausschließliches Reservatrecht meiner Frau, die, wie Sie ja wissen, mich als Sängerin begleiten wird. Zum Glücke finde ich in Ihrem Liederrepertoir eine Unmasse meiner Lieder, die meine Frau nicht singt u. würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unter den Liedern, die ich Ihnen beifolgend nenne, eine Auswahl treffen möchten, damit die beiden Programme, das Ihrige u.

das meine Frau keine Wiederholungen bringen […]". Folgt eine Aufzählung von 20 Nummern aus 9 Opus-Zahlen. - Etwas gebräunt..

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Ansichtskarte ohne Unterschrift (wohl im Umschlag verschickt). [Sizilien]. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 2,906 / 2.500 € (96836)

Ohne Anrede. "Bitte, schreiben Sie mir die griechischen Tonarten, besonders die lydische! Sie wissen, daß ich in Musikwissenschaft, Theorie, Harmonieleere ebenso ungebildet bin, wie umstehendes Grautier, nur nicht so hübsch. Wenn Sie Herrn Klaessmann sehn, sagen Sie ihm bitte, er möge mir unverzüglich auf meinen Brief antworten!" Folgen 4 Takte aus seiner Oper "Salome" ("Er ist schrecklich ..."). - Die farbige Bildseite der Karte zeigt das "umstehende Grautier", das Strauss für einen Esel hält. Es ist aber ein reich geschmücktes Pferd, vor einen ebenso reich geschmückten Karren gespannt, der mit 6 Personen besetzt ist.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Garmisch. 8vo. 2 pp. Doppeblatt. Mit eigenh. Kuvert.
$ 3,254 / 2.800 € (96838)

An die Klaviervirtuosin Eva Bernstein, Schwiegertochter Gerhart Hauptmanns, in München (nachgesandt nach Pöcking am Starnberger See). "[…] Nicht dem eignen Triebe gehorchend veranstalten [der Tenor Franz] Mikorey u. ich am 13. Juli im hiesigen Kurhaus ein Conzert für die Ludendorffspende". Er hoffe, Mitwirkende dafür zu gewinnen. "Ich […] wäre sehr dankbar, wenn auch Sie uns einiges Schöne beisteuern u. mit Mikorey, der ein famoser Pianist ist, zu Anfang entweder 2 Sätze einer Sonate, oder das Rondo von Schubert oder sonst was Kammermusikliches spielen würden u.

als zweite Nummer vielleicht einige Virtuosenstücke für die zu erwartenden u. zu schröpfenden Kriegsgewinnler […] Mikorey wohnt auch hier u. könnte hier mit Ihnen probieren. Im Voraus herzlichen Dank (schon im Namen des Bezirksamtmanns Baron Stengel, der mich dazu 'gebeten' hat) ... Sollten Sie einen guten Cellopartner haben, wäre auch ein Trio zu Anfang willkommen." - Bemerkenswert ist Straussens hier erkennbare Abneigung gegen Ludendorff, seine Spendenaktion für Schwer-Kriegsbeschädigte und die unfreiwillige Teilnahme an der Aktion..

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Portraitfotophotographie mit Unterschrift "Dr. Richard Strauss" auf der Bildseite. Meran. 140 : 90 mm.
$ 1,743 / 1.500 € (96839)

An den Fagottisten Hugo Burghauser (1896-1982), Mitglied der Wiener Philharmoniker und Professor an der Akademie. "Lieber Herr Burghauser! Besten Dank für Ihren freundlichen Brief u. die Übersendung der erbetenen Copien. Mein Sohn kommt Freitag nach Wien u. wird Ihnen die Unkosten vergüten! […]". - Die Münchener Aufnahme zeigt den Meister im Brustbild, vom Betrachter aus nach halb links gewendet. - Fünf Monate später, nach dem "Anschluss" Österreichs, floh Burghauser nach Kanada ins Exil.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite und hs. Brief auf der Rückseite der Photographie. Germisch. 90 : 140 mm. Gerahmt unter Glas.
$ 2,906 / 2.500 € (97158)

Hübsches Portrait en face des Komponisten. - Die Karte wurde an Herrn W. Müller Wischin [d.i. der Portraitmaler Anton Müller-Wischin, 1865-1949] in Marquartstein adressiert. „Lieber Herr Müller! Meine Freundin u. ich senden Ihnen zu Ihrem 60. Geburtstage unsere herzlichsten Glückwünsche. Einen Klavierauszug von Intermezzo, der vom Verleger an Sie abgeschickt wird, bitte ich als kleines Ehrgebiete freundlich zu […]“

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. ohne Ort und Jahr. 140 : 90 mm.
$ 930 / 800 € (97224)

Brustbild nach einer Zeichnung nach links. Mit 4 kleinen Nadeleinstichen. Rückseitig gestempelt: „J. K. Riess - Handschriftensammlung“.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Portraitdruck mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. ohne Ort und Datum. 150 : 210 mm.
$ 465 / 400 € (97710)

Portrait, das vermutlich einem Konzertprogramm entnommen wurde, das u.a. Strauss in Dirigierpose zeigt.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Portrait postcard signed. [Wien. 1 S. 8vo. Mit vom Adressaten verfaßter Anschrift.
$ 1,104 / 950 € (33410/BN28516)

An appealing knee-length portrait en face, from the Vienna atelier Edith Barakovich. - Slightly spotty.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Portrait photograph. O. O. u. D. 287:211 mm. In Passepartout hinter Glas.
$ 1,104 / 950 € (33499/BN28703)

A fine black-and-white portrait in his later years. - Signed by the photographer on the backing cardboard.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph quotation signed. Garmisch-Partenkirchen. 05.10.1939. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
$ 2,906 / 2.500 € (33574/BN28879)

"Cultivating precious chamber music, especially from our great classics, within the familiy is one of the most important methods to maintain and patronise our culture!" (transl. from the German original). - On stationery with printed letterhead.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autogr. note signed. O. O. 09.09.1942. 2 SS. (Qu.-)gr.-4to.
$ 2,906 / 2.500 € (48188/BN30567)

Notes referring to a card game played with his son "Bubi" and "Klarw.", the singer Franz Klarwein (1914-1991). The reverse contains a typed poem in ten verses "Der Schöpfung Sinn" (by Strauss?) and, in the margin, an autograph draft for a letter of condolence to an unidentified recipient: "[...] schmerzlich ergriffen erfahre ich das Hinscheiden Ihres verehrten Vaters, meines gütigen Freundes u. hochherzigen Förderers [...]". - One large tear reinformed professionally; several traces of folds.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph postcard signed. Garmisch. 19.05.1931. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,395 / 1.200 € (48360/BN30793)

To Edgar Luis's concert office in Innsbruck, requesting front-row tickets for two different concerts: "Besten Dank für das schöne Festprogramm! Bitte reservieren Sie mir für meine Familie zu beiden Konzerten je 3 Plätze in der ersten Reihe [...]". - Slight waterstaining.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph postcard signed. Garmisch. 09.03.1932. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,453 / 1.250 € (48361/BN30794)

To Edgar Luis's concert office in Innsbruck, discussing travel plans and how they are affected by the immense March snowfall: "Ich wollte Freitag spätestens Samstag früh mit Auto nach Turin fahren. Wir haben hier kolossalen Schneefall. Bitte schicken Sie mir auf meine Kosten morgen Donnerstag Nachmittag eine Depesche, ob der Brenner passierbar [...]". - Some waterstaining; the picture shows Strauss's country house in Garmisch.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph letter signed. Wohl Garmisch. 26.01.1935. ¾ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 2,324 / 2.000 € (48362/BN30795)

To Edgar Luis at Innsbruck, regarding the impossibility to come to Vienna in April, and with his best wishes for a concert. - On headed paper.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). 2 autograph letters signed. Garmisch. 25.10.1936. Zusammen (4+1 =) 5 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 9,879 / 8.500 € (47220/BN31971)

To the critic Alexander Berrsche. A long and comprehensive letter in which Strauss explains in detail what Berrsche had criticized in his review of an Academy Concert that Strauss had conducted: "You heard quite correctly that it was less 'vivacious', less 'dashing' than usual [...] the brass section remained 'unaffected' and 'subdued'. Beethoven's Scherzo was played (following Bulow's rule) in moderate tempo for the first time, and only the second repetition was played in full Vivace, the finale was played a third slower than is common among the world's most famous conductors and even Richard Wagner himself postulated (erroneously, in my opinion) [...]".

- Includes a typed letter to Berrsche by the publisher, and a letter from Strauss to a Munich publishing house..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Portraitpostkarte mit eigenh. U. [Sevilla. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,395 / 1.200 € (942070/BN942070)

An Dr. Hohenberg von der Konzertdirektion Egis. - Das Kuvert eh. Absender und mit ausgeschnittener Briefmarke.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph musical manuscript. O. O. u. D. 2 SS. Qu.-Folio. In Bleistift.
$ 29,055 / 25.000 € (77552/BN49997)

A draft for the opera "Die ägyptische Helena" (op. 75), which premiered in 1928 in Dresden, as confirmed by the Richard-Strauss-Institute in Garmisch-Partenkirchen. - Hardly visible centrefold, slightly creased, two small ink blots in the left margin. From the estate of Wolfgang Sawallisch.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Mitteilung. [Garmisch. 1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 2,906 / 2.500 € (82542/BN53713)

Möglicherweise fragmentarisch überlieferter Brief an den Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftler Fritz Volbach, damals Leutnant an der Kaiserlichen Kommandantur in Brüssel, dem er das Programm eines geplanten Konzerts auseinandersetzt: "Programm des I. Concerts muß in folgender Reihenfolge vor sich gehen: I. Béatitudes [von César Franck] II. Taillefer [Kantate von Richard Strauss nach einem Gedicht von Ludwig Uhland] - Pause III. Meistersinger | Das zweite Programm ist viel zu lang: Mahlers Sinfonie dauert 1¼ Stunden, domestica [sic; d.

i. Strauss' "Sinfonia domestica", op. 53)] ¾ Stunde; das ist an sich für einen Concertabend reichlich genug, ganz besonders für's Orchester. Geht denn Charpentier nicht in's erste oder dritte Concert zu spielen? Wie viel wird aus den Béatitudes gemacht? Taillefer dauert nur 20 Minuten". - Tadellos erhalten..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit U. Marquartstein. 07.08.1907. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,395 / 1.200 € (87128/BN57553)

An den befreundeten Kaufmann und Kunstmäzen Willy Levin: "Werden wir uns sicher in Ostende am 26. August treffen? Wollen wir dann nicht lieber in das freier und luftiger gelegene Palace Hotel gehen? In dem teuren Schwitzkasten vom vorigen Jahr hat es mir gar nicht gefallen [...]". - Levin, Mitinhaber eines gut gehenden Berliner Konfektionsgeschäfts, unterstützte als Mäzen zahlreiche bedeutende und auch weniger bekannte Künstler seiner Zeit. Sein Salon wurde zu einem Treffpunkt der Berliner Kulturszene, in dem unter anderem Hans Pfitzner, Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und Richard Strauss verkehrten.

Letzterer, mit dem er eng befreundet war, setzte ihm ein musikalisches Denkmal in der Figur des skatspielenden Kommerzienrats in seiner Oper "Intermezzo"..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). 2 autograph letters signed an one autogr. musical quotation signed. Garmisch. (½+1 =) 1½ SS. auf 2 Bll. 4to. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Das Albumblatt auf einem hektographierten Programmzettel (gefaltetes Doppelblatt, 8vo). Mit zwei Beilagen (s. u.).
$ 7,554 / 6.500 € (87362/BN57852)

Interesting set addressed to the American commander of Garmisch, after the defeat of Germany. Major Herbert L. Snapp (1901-91) was the officer of the American occupation troops, appointed "Stadtcommandant" of Garmisch, where Strauss resided. - 1) Garmisch, 8 May 1945. On the very day of the armistice and the end of the war, Strauss greets Commander Snapp as the representative of the great American people ("als hiesiger Repräsentantendes grossen amerikanischen Volkes") on this day of peace ("zu dem heutigen Friedenstage") and warmly expresses the wish that America, friend to the arts, as it has delivered Germany from an undignified slavery, will in a beautiful future extend its protection to the descendants of Goethe and Wagner for the reconstruction of the country and its culture.

- 2) Garmisch, 12 May 1945. Strauss asks for driving licenses and, for his son, daughter-in-law and grandson Richard, hunting licenses, so that his family can feed itself. - On a mimeographed concert programme, given by the students of the Music Department of St. Mary of the Springs on 12 April 1945, Richard Strauss inscribed a 3-bar quote from the beginning of the Rosenkavalier, with the inscription and signature. - Attached is an autograph letter from "Daddy" (i. e. Snapp) to his daughter Nancy, sending her, with comments, these documents, and a letter draft to Strauss in which the American military government makes three reassurances, "all of which will be in direct contrast to the period 1933-45" (written on the reverse of a stationery with printed letterhead of the Reichsministerium des Innern)..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph letter signed. Wohl Bad Wiessee am Tegernsee. 2 SS. 4to.
$ 7,554 / 6.500 € (88559/BN58450)

Curious letter about Strauss's attitude under Nazism. The letter shows Strauss's activity to create the STAGMA (Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte) to replace the GEMA (Genossenschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte), a governmental institution for the management of musicians' copyrights, and his attempt to compose the board of directors of the new society in such a way as to satisfy the Nazi leaders, who should not be part of it, while he himself wanted to be its president.

Dr. Schmidt-Leonhardt must prepare the minister for Strauss's position. The early foundation is a chance for them, and if Dr. Goebbels confirms to give Strauss full powers according to the "Führer principle", Strauss will immediately determine autocratically (after liquidation of the last GEMA General Assembly) the board and the statutes of the Stagma: "Inhalt beiliegenden nicht abgesandten Briefes können Sie vielleicht vertraulich für Herrn Dr. Schmidt[-]Leonhar[d]t benützen, damit er in meinem Sinne den Herrn Minister schon präparieren kann. Wenn ich recht überlege, ist die voreilige Gründung für uns ein Glück u. wenn Dr. Goebbels Stand hält u. mir alle Vollmachten 'laut Führerprinzip' bestätigt, bestimme ich (nachdem die letzte Gemageneralversammlung liquidiert hat) nun Vorstand u. Statuten der Stagma selbstherrlich. Ich habe Kopsch telegrafisch nach Berlin beordert u. mir seine neuen fertigen Statuten nach hieher erbeten, damit ich Samstag ganz im Bilde bin. Bitte versichern Sie sich noch des Herrn Havemann, damit uns nicht von der Partei (etwa Herr Hinkel oder sonst wer) in den Rücken fällt u. dann will ich versuchen, Herrn Keudell ganz auszuschalten, den Vorstand u. die Geschäftsführung der Stagma neu zu ernennen. Vorher waren es doch drei bei der Gema: Ritter, Schmeling, Lehar? Kann man in die Stagma nicht 2 coordinierte Geschäftsführer: Kopsch - Stagma / Ritter - Gema [...] hineinnehmen? u. den ganz unnötigen Präsidenten Gräner mit dem hohen Gehalt einfach ausschiffen? [...]". - On headed paper ("Kurheim Rex"); left margin with punched holes (not touching text)..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). 8 eigenh. Briefe mit U. Garmisch, Dresden und Berlin. Zusammen 9¾ SS. auf 18 Bll. 8vo. Jeweils mit eh. adr. Kuvert.
$ 13,946 / 12.000 € (90103/BN59554)

An den Konzertagenten Arthur Bernstein in Hannover bezüglich Termin- und Programmgestaltung: "Unter 1500 M. kann ich nicht in Hannover dirigiren, in Kriegszeit, Nota bene! Wenn Sie dieses Honorar acceptiren u. Ihr, bitte umgehend zu bestimmendes Datum, eventuell 25. Oktober, 26. Oktober, 30., 31. Oktober, mir paßt, komme ich gerne, aber nur um diese Zeit. November u. Dezember unmöglich […] (4. VII. 1915). - "Bevor ich Ihnen Programmvorschläge mache, muß ich wissen, welche meiner Werke das Blüthner-Orchester in seiner jetzigen Verfassung leisten kann.

Bitte, fragen Sie daselbst an! Slezak könnte eventuell Friedenserzählung u. Schlußgesang aus Guntram, oder Gesänge mit Orchester u. Lieder mit Klavier singen […]" (13. VIII. 1915). - Das Blüthner-Orchester war ein 1907 in Berlin gegründetes Sinfonieorchester, das ab 1925 als Berliner Symphonie-Orchester weitergeführt wurde. Richard Strauss bevorzugte für sich und sein Spiel mit der Dresdner Hofkapelle in Berlin und Dresden die "Concertdirektion Artur Bernstein Hannover, Holzgrabenstr. 6". - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf bzw. Adresse (u. a. Landhaus Richard Strauss / Garmisch" und "Hotel Bellevue Dresden")..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Garmisch. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 4,068 / 3.500 € (90104/BN59555)

An die "hochverehrteste, geliebte Ariadne, Chrysothemis, Mariandl, Diemut u. was Sie wohl noch Alles von mir singen wollen u. werden", d. i. Maria Jeritza, Strauss' bevorzugte Sängerin, mit der Bitte um eine Benefizvorstellung: "Wollen Sie so grossartig sein u. einmal um Gottes Lohn für die armen Musikanten singen? Ich war lange Jahre Vorsitzender des Vereins, bin jetzt zum Ehrenpräsidenten 'arriviert' u. wäre Ihnen auch meinerseits von Herzen dankbar, wenn Sie den Wunsch der 'Lohnkünstler' [...] erfüllen würden [...]". - Richard Strauss war in den Jahren 1903 und 1904 Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Musikvereins gewesen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Wohl Garmisch. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 5,230 / 4.500 € (90105/BN59556)

An den namentlich nicht genannten Dirigenten und Komponisten Otto Lohse, damals Direktor der Oper Leipzig, der sich wegen "einer neuen Strausswoche" an ihn gewandt hatte: "Ihr lieber Brief war der erste Morgengruß an meinem 24. Hochzeitstage, der nicht schöner eingeleitet werden konnte. Herzlichen Dank, auch für die Absicht einer neuen Strausswoche, bei der ich natürlich mit vielem Vergnügen mitmache, in welcher Weise: bitte ich Sie selbst zu bestimmen. Als Zeit könnte für mich nur Mitte Dezember in Betracht kommen, die einzige Zeit über die ich noch frei verfüge […]".

Es folgt eine Aufzählung von anstehenden Verpflichtungen und ein Programmvorschlag: "Freitag den 13ten Feuersnot | Salome | Sonntag des 15ten Rosencavalier | Montag den 16ten Elektra | Dienstag den 17ten Ariadne | Donnerstag den 19ten eventuell Gewandhausconzert, wo Nikisch schon mir einmal ein paar meiner Werke vorspielen wollte, falls er Lust hat u. es Ihnen paßt […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph letter signed. Montreux. 2 SS. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 2,092 / 1.800 € (90107/BN59558)

To the opera director Bruno von Niessen, offering him a letter of recommendation for the Wiesbaden theatre: "The mayor of Wiesbaden has invited me to a Strauss week at the end of May, and I have agreed in principle, my health permitting. I have engagements in Paris from May 20th to 30th and could be in Wiesbaden on June 1st, where it would be my pleasure to see you as director of the theatre. I am happy to confirm to the gentlemen of the government and to the American High Command at any time that they could not choose a better man.

You have all the requirements necessary for a director of a house and stage of such quality [...]" (transl.). In spite of Strauss's efforts, Niessen would ulimately not become director at Wiesbaden. - On stationery with printed letterhead of the "Montreux Palace" hotel..

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Notenzeile mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-4to.
$ 2,906 / 2.500 € (90480/BN60228)

Drei Takte in einer Zeile. - Mit einem winzigen, unregelmäßig beschnittenen und stark oxidierten Portrait des Komponisten (ca. 27:18 mm, dort auch Klebespuren).

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Paris. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 4,068 / 3.500 € (91322/BN60354)

An den Komponisten und Musikkritiker Alfred Bruneau über die wiederholt erfolgreichen Aufführungen der "Préludes" von dessen Oper "Messidor" nach einem Libretto von Émile Zola. Strauss sei mit einer Halsentzündung angekommen, fahre nur mehr mit dem Auto zur Probe und würde das Konzert gerne "sans danger" beenden. Besuchen könne er Bruneau seiner Entzündung wegen nicht, aber er hoffe, ihn bei der Generalprobe oder beim Konzert zu sehen, da er Paris nicht verlassen möchte, ohne ihn gesehen zu haben: "Arrivé malade; et une inflammation de la gorge est devenu aussi pis, que je ne puis plus sortir.

Je vais seulement en voiture à la répétition et serais heureux, de pouvoir finir le concert sans danger. Mais c'est impossible de vous visiter et de vous raconter de grandes suites de votre Prélude Messidor que j'ai joué dans une tournée par Autriche, Italie etc environ 25 fois et toujours avec grand succès. Est-ce que je vous verrai demain matin à la répétition générale ou au concert? Je ne voudrais pas quitter Paris Dimanche soir, sans vous avoir serré la main [...]". - Stärker lichtrandig, sonst tadellos erhalten..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Wohl Garmisch. ¾ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 2,092 / 1.800 € (91385/BN60440)

An den befreundeten Klavierbauer Rudolf Ibach: "Ich bin vom 1. März bis 1. Mai in Berlin (Hotel Adlon) u. möchte gern ein Klavier auf meine Hotelzimmer haben. Hätten Sie wohl die Güte, mir mein altes Pianino am 3. März ins Hotel zu schicken? [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Wohl Garmisch. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 2,906 / 2.500 € (91534/BN60847)

Empfehlungsschreiben für den Dirigenten und Komponisten Julius Kopsch: "Sehr geehrter Stadtrat! Herr Dr. Julius Kopsch bittet mich um einige empfehlende Worte zu seiner Bewerbung um die Stellung eines Generalmusikdirektors in Münster. Ich erfülle seinen Wunsch gerne, da Dr. Kopsch mir seit längerer Zeit als vortrefflicher Musiker, Dirigent von vielseitiger Erfahrung, begabter Componist und Pianist nicht nur, sondern auch als wissenschaftlich durchgebildeter Mann (besonders auf dem Gebiet des Urheberrechtes) bekannt ist, der in der Universitätsstadt Münster sicher ein geschätzter Leiter des dortigen Musiklebens sein dürfte".

- Richard Strauss und Julius Kopsch waren seit den 1920er Jahren und ihrem gemeinsamen Einsatz für Urheberrechte eng befreundet, Strauss war im Jahre 1903 an der Gründung der Genossenschaft Deutscher Tonsetzer maßgeblich beteiligt gewesen, und Kopsch war 1926 Vorsitzender der Genossenschaft Deutscher Tonsetzer gewesen, einer Vorläuferin der späteren GEMA. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Faltspuren und an einer Stelle gering berieben, sonst tadellos..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Portraitphotographie mit eigenh. Notenzitat, Widmung und U. B[uenos] Aires. 4to (Bildausschnitt 150:105 mm). In Passepartout hinter Glas. Gerahmt (458:400 mm).
$ 5,230 / 4.500 € (91542/BN60855)

Die Widmung in französischer Sprache an den argentinischen Komponisten und Musikpädagogen Julián Aguirre. - Strauss hatte am 26. Oktober am Teatro Colón gastiert. Am Programm standen Beethovens "Egmont"-Ouvertüre und die fünfte Sinfonie sowie Strauss' sinfonische Dichtung "Ein Heldenleben". - Etwas verblasst, gebräunt und fleckig, minimale Retuschen im Gesichtsbereich. Die Verglasung etwas gelockert, der Rahmen etwas lädiert.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit U. Garmisch. 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 2,092 / 1.800 € (91545/BN60858)

An Kammersänger Franz Steiner in Wien: "Lieber Herr Steiner! Wir waren 5 Tage per Auto fort u. haben den lieben Brief Ihrer Gattin in Folge dessen erst gestern Abend erhalten. Herzlichen Dank für die freundlichen Bemühungen. Wir freuen uns schon auf die famose Wiener Köchin. Dieselbe fährt wohl Montag Früh 7.30 in Wien ab, eintrifft 6 Uhr Abends in München u. fährt dann 7.28 vom Starnberger Bahnhof (gleich neben dem Hauptbahnhof) ab, um 10.07 in Garmisch einzutreffen. Dort steht ein Einspänner (Kutscher Gugger) bereit, mit dem sie zu uns in die Villa fahren soll [...]".

- Richard Strauss und Franz Steiner waren zu Beginn des Jahres zusammen auf Tournee gewesen, Stationen dieser Konzertreise waren Danzig, Königsberg, Prag, Brünn, Wien, Graz und Budapest. Die "famose Wiener Köchin" war Anna Glossner, die bis zu ihrem Tod 1944 im Hause Strauss bleiben sollte und der der Komponist in seiner Oper "Intermezzo" ein Denkmal setzte. - Mit gedr. Briefkopf der "Bayerischen Gewerbeschau 1912 in Muenchen"; leichte Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Marquartstein. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 4,068 / 3.500 € (91626/BN60947)

An den Opernsänger Raoul Walter: "Empfangen Sie meinen herzlichsten Dank für Ihre so freundliche Anerkennung meiner bescheidenen Leistung, der Sie durch die prächtige Lorbeerspende Ausdruck gegeben haben. Ich deute dieselbe als ein schönes Omen für ein recht gedeihliches künstlerisches Zusammenwirken u. recht freundschaftlich kollegiales Verhältniß mit den vortrefflichen Künstlern der Münchner Hofbühne; gegenseitige Sympatie ist die schönste Gewähr zur Erreichung der hohen Ziele, denen wir Künstler unser Leben geweiht haben.

Wollen Sie die Güte haben, auch Dr. Jessnitzer [!] (ich habe nur flüchtig Ihre beiden Karten zu Gesicht bekommen u. kenne seine Adresse nicht, Kranz. u. Karten lagen bei meiner Abreise noch im Theater) meinen herzlichsten Dank u. beste Grüße zu übermitteln. Auf Wiedersehen vor Beckmesser's Meistertafel!". - Raoul Walter war von 1891 bis 1917 erster lyrischer Tenor am Königlichen Hof- und Nationaltheater in München, wo er die Rolle des Mathias Freudhofer in Wilhelm Kienzls Oper "Der Evangelimann", die er bei der Münchner Erstaufführung 1896 kreiert hatte, zwanzig Jahre hindurch als einziger Sänger verkörperte "und von dessen Leistung der Komponist beeindruckt war" (Wikipedia). Seine ausgeprägte Gastspieltätigkeit führte ihn nebst Moskau, St. Petersburg, Wien, Frankfurt, Zürich, Karlsruhe und Riga auch wiederholt nach Bremen (1894-1901), dessen Stadttheater von dem erwähnten Friedrich Erdmann-Jesnitzer geleitet wurde. Walters Repertoire umfasste auch Rollen in den Opern von Richard Strauss, darunter "Der Rosenkavalier", "Elektra", "Ariadne auf Naxos", "Feuersnot"..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Basel. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 2,906 / 2.500 € (91666/BN60987)

An die Sopranistin Lily Hafgren: "Ihr Brief wurde mir erst nach Holland nachgeschickt u. heute habe ich erst ein wenig Ruhe, ihn zu beantworten. Ich rate, nach den Wünschen der Generalintendanz vorerst Fidelio zu lernen, bin bereit, am 17. oder 18. Februar Ihnen Ihr erstes Auftreten zu dirigieren, wenn es sich bis dahin hinausschieben läßt. Ich bin am 14. Febr. Früh in Berlin (Hotel Adlon), habe am 16ten Conzert u. fahre am 19ten Früh nach Kopenhagen. Dazwischen zu Ihrer Verfügung. Isolde empfehle ich, auch baldigst in Angriff zu nehmen [...]".

- Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluss sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 1912 sang sie in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin; ihr umfangreiches Repertoire umfasste die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online). - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf des Hotel des Trois Rois..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. [Berlin]. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 2,906 / 2.500 € (92190/BN61212)

An einen Geheimrat mit einer Empfehlung für den aus den USA zurückkehrenden (oder schon zurückgekehrten) Dirigenten Ernst Kunwald: "Dr. Kunwald bittet mich um ein empfehlendes Wort an Sie. Er hat es zwar nicht nötig: aber ich erfülle seinen Auftrag um so lieber, als ich K. seit langem als vorzüglichen Opern- u. Conzertdirigenten kenne u. die Überzeugung habe, daß er für Frankfurt der richtige Mann ist u. gerade neben Dr. Rottenberg, dem er ein loyaler u. angenehmer College sein wird. Ich würde mich herzlich freuen, wenn dem Armen, dem die Amerikaner so übel mitgespielt haben, in Frankfurt ein seinen Fähigkeiten würdiger Wirkungskreis eröffnet würde [...]".

- Ernst Kunwald hatte in den 1910er Jahren in der Nachfolge von Leopold Stokowski als Musikdirektor des Cincinnati Symphony Orchestra (CSO) in Ohio gewirkt, handelte sich aber nach dem Kriegseintritt der USA 1917 durch seine prodeutschen Sympathiebekundungen das Missfallen der Behörden ein und wurde mit Auftrittsverbot belegt, schließlich sogar für mehr als ein Jahr interniert. Ende Mai/Anfang Juni 1919 kehrte er nach Europa zurück. Strauss' Bemühungen dürften entweder nichts bewirkt haben oder Kunwald hatte sich anderweitig entschieden: Von 1920 bis 1927 leitete er die Symphoniekonzerte in Königsberg, von 1928 bis 1932 war er in der Nachfolge von Emil Bohnke Dirigent des Berliner Symphonie-Orchesters. - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse; die Datierung "Berlin 1918" von zeitgenöss. Hand in Bleistift; S. 1 recto eine Notiz in Kugelschreiber; eine Unterstreichung mit rotem Farbstift; im linken Rand gelocht (keine Textberührung), aber mit wieder hineinapplizierten Ausstanzungen..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Leipzig. 1 S. 4to.
$ 5,230 / 4.500 € (92372/BN61638)

Drei Takte aus einem nicht bezeichneten Werk. - "En dessous et tout près de mon illustre ami que j’aime et que j’admire tant" findet sich der eh. Eintrag von Gustave Charpentier mit drei Takten aus dem ersten Akt seiner im Jahre 1900 uraufgeführten Oper "Louise" (datiert Leipzig, 1902). - Aus einem Gästebuch; kleine Läsuren am linken Rand und an den Rändern etwas nachgedunkelt; links unten mit "16" numeriert.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Notenzitat mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 4,068 / 3.500 € (95581/BN63179)

Drei Takte aus einem nicht bezeichneten Werk.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 8vo.
$ 1,395 / 1.200 € (95582/BN63180)

Hüftstück aus dem Atelier Emil Bieber, Berlin und Hamburg.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Rom. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,395 / 1.200 € (95583/BN63181)

An den Direktionsrat der Wiener Oper Karl Lion: "Molinari war bei Ihnen: Hoffentlich läst sich außer Aida auch das Requiem ermöglichen. Sonst eine andere italienische Oper! Wie geht es in Wien? Schicken Sie mir bitte nach Palermo Hotel Igieia [recte: Igiea] Nachricht. Wir haben eine sehr schöne Reise und sind sehr vergnügt. Mit herzlichen Grüßen an Sie, Ihre liebe Frau und das ganze Bureau […]".

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Three autograph letters signed. [Garmisch]. Zusammen 9¾ SS. auf 6 Bll. 8vo.
$ 13,946 / 12.000 € (95661/BN63303)

To Lotte Lehmann, discussing" Intermezzo" and "Die ägyptische Helena" with one of his greatest interpreters. On Christmas Day 1924, Strauss congratulates Lehmann on her performance in "Intermezzo", in which she had sung the role of Christine at the premiere on 4 November, and asks when she will return to Dresden, hoping it will be to perform as "Ariadne, the Marschallin and - Salome!", although perhaps Franz Schalk (at the Vienna Staatsoper) has other plans for her, such as Mascagni's "Freund Fritz" or Weber's "Euryanthe"; the question of whether "Intermezzo" will have a production at the Staatsoper (where Strauss had been joint-principal conductor with Schalk until earlier that year) is undecided.

- On 13 September 1928 he tries to mollify Lehmann after the scandal over the "Die ägyptische Helena" (at the premiere on 6 June the Dresden Semperoper had refused to cast Maria Jeritza in the title role, even though Strauss had written it for her, casting Elisabeth Rethberg instead), insisting that "although I was very enthusiastic about Frau Jeritza's Helena, I still did not shed any tears over it" and apologising for not having fixed a date for Lehmann's own performance in the role. - Two days later, he writes again to say that Lehmann's performance as Helena has been put off from October, and that after two weeks' study of the role she will realise that "the the role is really not so hard, three times easier than Intermezzo, which you easily mastered in three weeks", and discussing when the Vienna premiere will take place (after Jeritza has left town), and asking in a postscript "So when will you be singing Ariadne, Marschallin, Christine again?". - The great soprano had a close association with Strauss's operas, and sang in the premieres of "Ariadne auf Naxos" (1916), "Die Frau ohne Schatten" (1919), and "Intermezzo" (1924). Her performance as the Marschallin in "Rosenkavalier" was particularly celebrated..