Richard Strauss

German composer, 1864-1949

"Strauss was a leading German composer of the late Romantic and early modern eras. He is known for his operas, which include ""Der Rosenkavalier"", ""Elektra"", ""Die Frau ohne Schatten"" and ""Salome""; his Lieder, especially his Four Last Songs""; his tone poems, including ""Don Juan"", ""Death and Transfiguration"", ""Till Eulenspiegel’s Merry Pranks"", ""Also sprach Zarathustra"", ""Ein Heldenleben"", ""Symphonia Domestica"", and ""An Alpine Symphony""; and other instrumental works such as ""Metamorphosen"" and his Oboe Concerto. Along with Gustav Mahler, Strauss represents the late flowering of German Romanticism after Richard Wagner, in which pioneering subtleties of orchestration are combined with an advanced harmonic style."

Source: Wikipedia

Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph visiting card. Charlottenburg Knesebeckstr. 30) [um 1900?]. 2 SS. Visitformat.
$ 1,279 / 1.200 € (54363)

„... regrets, not being able to accept the invitation ...“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864–1949). Portraitphotographie mit eigenh. U. o. O. 120 : 85 mm.
$ 373 / 350 € (60423)

Brustbild von vorn. - Die Ränder beschnitten. - Schrift leicht verblaßt.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Document signed. München. 105:165 mm. Gut erhalten, mit vierseitigem Goldschnitt.
$ 426 / 400 € (80332)

“To the committee of the Konzerthaus Society for the attention of the chairman Theodor Hämmerle, Vienna | I hereby agree to join the committee for the promotion of the construction of the concert house [...]“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift. Berlin. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 639 / 600 € (87775)

An den Dichter Georg Hirschfeld (1873-1942) in Berlin: „Ich bitte um freundliche Zusendung des Billetes zu Ihrer Première, das ich mit Freuden benützen werde. […]“ - 1907 erschien Hirschfelds Schauspiel Mieze und Marie.

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). Eigenh. adressiertes Kuvert mit Absenderangabe „Abs. RichardStrauss.“. Bayreuth. Quer-8vo.
$ 373 / 350 € (90820)

An den österr. Dirigenten und Intendanten Bertil Wetzelsberger (1892-1967), sein ehemaliger Assistent an der Wiener Staatsoper adressiertes Kuvert „Herrn Kapellmeister | B. Wetzelsberger | Frankfurt a/M | Carlton Hotel | Bahnhofslatz 18“. - Auf der Rückseite der gestempelte Absender „Bayreuth in Bayern | Haus Wahnfried“ und die eigenh. Absenderangabe.

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). Autograph Postcard Signed. Charlottenburg, Knesebeckstrasse 30. Quer-8vo. 1 p. Gefaltet. Auf der Adressseite Montagereste.
$ 2,984 / 2.800 € (91800)

To Alfred Kalisch, in German, telling him that the [Berlin] premiere of Feuersnot will take place on Tuesday 28 October, hoping that he can come and saying that he will get him tickets if he knows in good time Together with a printed letterpress broadside for an early performance of Elektra at Fankfurter Openhaus, 6 February 1909, 49 x 25.5 cm. Alfred Kalisch (1863-1933), English music critic and librettist best remembered for his support of Strauss and for his translations of Strauss's operas. Feuersnot, Op.

50, is a one-act opera with a libretto by Ernst von Wolzogen. It was Strauss’s second opera and one which gained notoriety for its bawdiness and innuendo. After its highly successful premiere at the Königliches Opernhaus, Dresden, on 21 November 1901, at which Gustav and Alma Mahler attended, it was staged in many theatres across Germany (and unsuccessfully in Vienna). This postcard relates to the Berlin premiere where it was well received and went on to have seven performances. However, the Kaiserin saw it and took a dislike to the bawdiness so Kaiser Wilhelm had the opera banned. Strauss's one-act opera, Elektra, Op. 58, was first performed at the Königliches Opernhaus in Dresden on 25 January 1909..

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). „Offizieller Theaterzettel.“ zur ersten Aufführung von Strauss’ Eletkra in Frankfurt. Frankfurt. Folio. 1 p. Gebräunt; leichte Läsuren.
$ 1,598 / 1.500 € (91819)

Elektra (op. 58) ist eine Oper in einem Aufzug von Richard Strauss. Das Libretto schrieb Hugo von Hofmannsthal. Es ist eine nur leicht bearbeitete Fassung seines gleichnamigen Dramas von 1903, das wiederum auf der gleichnamigen Tragödie von Sophokles basiert. Die Uraufführung fand am 25. Januar 1909 im Königlichen Opernhaus Dresden statt. Elektra gehört heute zu den meistgespielten Strauss-Opern.

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Garmisch. 8vo. 1 p. Gedr. Briefkopf „Landhaus Richard Strauss“.
$ 2,664 / 2.500 € (92071)

An den Direktor der Pariser Oper: „Ich wünschte sehr, Salome und Garden zu hören; ist das nicht zu machen, daß [André] Messager sie für ein Paar Abenden Salome an die Opéra verpflichtet? Haben die Orchesterproben des Joseph mit dem Orchester der Opèra schon begonnen? […]“ - Die brit. Sopranistin Mary Garden (1874-1967) wurde die „Sarah Bernhardt der Oper“ genannt. 1907 gab sie ihr USA-Debüt als Thaïs – als deren bedeutendste Darstellerin sie bis heute gilt – an der Metropolitan Opera.

Von 1910 bis 1931 war sie Mitglied der Lyric Opera of Chicago – für kurze Zeit sogar deren Leiterin. Nach 1935 zog sie sich von der Bühne zurück, um sich auf den Konzertsaal und später auf das Unterrichten zu beschränken..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 1 p. Gedr. Adresse.
$ 1,598 / 1.500 € (92936)

An den Schriftsteller John Henry Mackay (1864-1933): „Schönsten Dank für die eindruckswürdige Übersendung Ihrer letzten Gedichtsammlung, die mir hochwillkommen ist u. mich erfreut hat. Ich sah, daß Sie wiederum in Berlin leben. Vielleicht hab ich doch wol wieder das Vergnügen, Ihnen zu begegnen. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Weimar. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Leicht gebräunt.
$ 2,664 / 2.500 € (92976)

An einen namentlich nicht genannten Empfänger: „Ihre freundliche Anfrage vom 5. d.M. erlaube ich mir, mit bestem Dank für Ihre Absicht, mein ,Italien’ aufführen zu wollen, dahin zu beantworten, daß das Aufführungsrecht meiner Sinfonie vom Ankauf der Partitur u. Stimmen abhängig u. von mir vollständig meinem Verleger, Jos. Aibl in München, übertragen worden ist. Ich bin daher leider nicht in der Lage, Ihrer Bitte willfahren zu können u. muß Sie bitten, sich darüber mit meinem Verleger auseinandersetzen zu wollen. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Charlottenburg. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Leicht gebräunt.
$ 2,664 / 2.500 € (92977)

An den Komponist und Musikkritiker Otto Leßmann (1844-1918): „Ich habe Ihnen bezüglich meines Ehrenvorsitzes im Verein zur Förderung der Kunst […] gesagt: Herr Wolfradt, den ich daraufhin zu mir gebeten hatte, belehrte mich durch Verweis des Protokolls, daß schon der bald 6 Tagen, als ich noch in München war, Musikdirektor Göttmann sich meine schriftliche Zusage zur Übernahme des Ehrenpräsidiums eingeholt hatte, eine Tatsache, ich ich inzwischen nie vergessen hatte, dies also zur faktischen Berichtigung. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Garmisch. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 852 / 800 € (92979)

An einen Redakteur einer Berliner Zeitung [Name getilgt]: „Kann vorläufig Ihren Wunsch nicht erfüllen, da ich erst am 1. Oktober wieder nach Berlin zurückkehre. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Berlin. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 1,279 / 1.200 € (92980)

An Norbert Salter in Strassburg: „Außer der Saxophone kann ich bei Domestica auf keine Instrumente verzichten. Bitte um kurze Mitteilung, wie nunmehr definitiv die Proben festgesetzt sind u. wann ich frühestens in Strassburg eintreffen muß. […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Garmisch. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 852 / 800 € (92981)

An Norbert Salter in Berlin mit Erwähnung von Blüthner (vermutlich die Musikalienhandlung) wegen einer Terminvereinbarung.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. [Berlin] Charlottenburg. Quer-kl.-8vo. 1 p. Gelocht. Mit Vermerk des Empfängers. Leicht unfrisch.
$ 852 / 800 € (92982)

An den Schriftsteller John Henry Mackay in Berlin: „Wollen Sie meiner [Fra]u u. mir das Vergnügen machen, mit [uns] Ritter zusammen Sonntag Mittag 2 Uhr gemütlich bei uns Mittag zu essen? Bitte um baldige Antwort! […]“

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Gedr. Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. München. Quer-schmal-32mo. 2 pp.
$ 1,012 / 950 € (92983)

RICHARD STRAUSS. München, 29. März 95 | Soeben finde ich, sehr verehrtes Fräulein, Ihre oft von mir vergeblich gesuchten Bilder u. beeile mich, sie Ihnen mit der Bitte um freundliche Entschuldigung zurückzusenden. Bestens grüßend“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Gedr. Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. Charlottenburg. Quer-schmal-32mo. 1 p. Gelocht. Mit Beschriftung auf der Textseite.
$ 373 / 350 € (92984)

RICHARD STRAUSS und F[rau] | KGL. KAPELLMEISTER | mit dem Ausdruck wärmsten Beileids | CHARLOTTENBURG KNESECKSTR. 30“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. adressiertes Kuvert. [Berlin]. Quer-schmal-8vo.
$ 170 / 160 € (92985)

Sauber beschriftetes Kuvert: „Verein ,Klause’ | Berlin Lankwitz | Waldmannstr. 7“.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Portrait postcard signed. [Wien. 1 S. 8vo. Mit vom Adressaten verfaßter Anschrift.
$ 1,012 / 950 € (33410/BN28516)

An appealing knee-length portrait en face, from the Vienna atelier Edith Barakovich. - Slightly spotty.

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Portrait photograph. O. O. u. D. 287:211 mm. In Passepartout hinter Glas.
$ 1,012 / 950 € (33499/BN28703)

A fine black-and-white portrait in his later years. - Signed by the photographer on the backing cardboard.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph quotation signed. Garmisch-Partenkirchen. 05.10.1939. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
$ 2,664 / 2.500 € (33574/BN28879)

"Cultivating precious chamber music, especially from our great classics, within the familiy is one of the most important methods to maintain and patronise our culture!" (transl. from the German original). - On stationery with printed letterhead.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autogr. note signed. O. O. 09.09.1942. 2 SS. (Qu.-)gr.-4to.
$ 2,664 / 2.500 € (48188/BN30567)

Notes referring to a card game played with his son "Bubi" and "Klarw.", the singer Franz Klarwein (1914-1991). The reverse contains a typed poem in ten verses "Der Schöpfung Sinn" (by Strauss?) and, in the margin, an autograph draft for a letter of condolence to an unidentified recipient: "[...] schmerzlich ergriffen erfahre ich das Hinscheiden Ihres verehrten Vaters, meines gütigen Freundes u. hochherzigen Förderers [...]". - One large tear reinformed professionally; several traces of folds.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph postcard signed. Garmisch. 19.05.1931. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,279 / 1.200 € (48360/BN30793)

To Edgar Luis's concert office in Innsbruck, requesting front-row tickets for two different concerts: "Besten Dank für das schöne Festprogramm! Bitte reservieren Sie mir für meine Familie zu beiden Konzerten je 3 Plätze in der ersten Reihe [...]". - Slight waterstaining.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph postcard signed. Garmisch. 09.03.1932. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,332 / 1.250 € (48361/BN30794)

To Edgar Luis's concert office in Innsbruck, discussing travel plans and how they are affected by the immense March snowfall: "Ich wollte Freitag spätestens Samstag früh mit Auto nach Turin fahren. Wir haben hier kolossalen Schneefall. Bitte schicken Sie mir auf meine Kosten morgen Donnerstag Nachmittag eine Depesche, ob der Brenner passierbar [...]". - Some waterstaining; the picture shows Strauss's country house in Garmisch.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph letter signed. Wohl Garmisch. 26.01.1935. ¾ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 2,131 / 2.000 € (48362/BN30795)

To Edgar Luis at Innsbruck, regarding the impossibility to come to Vienna in April, and with his best wishes for a concert. - On headed paper.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). 2 autograph letters signed. Garmisch. 25.10.1936. Zusammen (4+1 =) 5 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 9,058 / 8.500 € (47220/BN31971)

To the critic Alexander Berrsche. A long and comprehensive letter in which Strauss explains in detail what Berrsche had criticized in his review of an Academy Concert that Strauss had conducted: "You heard quite correctly that it was less 'vivacious', less 'dashing' than usual [...] the brass section remained 'unaffected' and 'subdued'. Beethoven's Scherzo was played (following Bulow's rule) in moderate tempo for the first time, and only the second repetition was played in full Vivace, the finale was played a third slower than is common among the world's most famous conductors and even Richard Wagner himself postulated (erroneously, in my opinion) [...]".

- Includes a typed letter to Berrsche by the publisher, and a letter from Strauss to a Munich publishing house..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Portraitpostkarte mit eigenh. U. [Sevilla. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,279 / 1.200 € (942070/BN942070)

An Dr. Hohenberg von der Konzertdirektion Egis. - Das Kuvert eh. Absender und mit ausgeschnittener Briefmarke.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph musical manuscript. O. O. u. D. 2 SS. Qu.-Folio. In Bleistift.
$ 26,640 / 25.000 € (77552/BN49997)

A draft for the opera "Die ägyptische Helena" (op. 75), which premiered in 1928 in Dresden, as confirmed by the Richard-Strauss-Institute in Garmisch-Partenkirchen. - Hardly visible centrefold, slightly creased, two small ink blots in the left margin. From the estate of Wolfgang Sawallisch.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Mitteilung. [Garmisch. 1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 2,664 / 2.500 € (82542/BN53713)

Möglicherweise fragmentarisch überlieferter Brief an den Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftler Fritz Volbach, damals Leutnant an der Kaiserlichen Kommandantur in Brüssel, dem er das Programm eines geplanten Konzerts auseinandersetzt: "Programm des I. Concerts muß in folgender Reihenfolge vor sich gehen: I. Béatitudes [von César Franck] II. Taillefer [Kantate von Richard Strauss nach einem Gedicht von Ludwig Uhland] - Pause III. Meistersinger | Das zweite Programm ist viel zu lang: Mahlers Sinfonie dauert 1¼ Stunden, domestica [sic; d.

i. Strauss' "Sinfonia domestica", op. 53)] ¾ Stunde; das ist an sich für einen Concertabend reichlich genug, ganz besonders für's Orchester. Geht denn Charpentier nicht in's erste oder dritte Concert zu spielen? Wie viel wird aus den Béatitudes gemacht? Taillefer dauert nur 20 Minuten". - Tadellos erhalten..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit U. Marquartstein. 07.08.1907. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,279 / 1.200 € (87128/BN57553)

An den befreundeten Kaufmann und Kunstmäzen Willy Levin: "Werden wir uns sicher in Ostende am 26. August treffen? Wollen wir dann nicht lieber in das freier und luftiger gelegene Palace Hotel gehen? In dem teuren Schwitzkasten vom vorigen Jahr hat es mir gar nicht gefallen [...]". - Levin, Mitinhaber eines gut gehenden Berliner Konfektionsgeschäfts, unterstützte als Mäzen zahlreiche bedeutende und auch weniger bekannte Künstler seiner Zeit. Sein Salon wurde zu einem Treffpunkt der Berliner Kulturszene, in dem unter anderem Hans Pfitzner, Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und Richard Strauss verkehrten.

Letzterer, mit dem er eng befreundet war, setzte ihm ein musikalisches Denkmal in der Figur des skatspielenden Kommerzienrats in seiner Oper "Intermezzo"..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). 2 autograph letters signed an one autogr. musical quotation signed. Garmisch. (½+1 =) 1½ SS. auf 2 Bll. 4to. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Das Albumblatt auf einem hektographierten Programmzettel (gefaltetes Doppelblatt, 8vo). Mit zwei Beilagen (s. u.).
$ 6,926 / 6.500 € (87362/BN57852)

Interesting set addressed to the American commander of Garmisch, after the defeat of Germany. Major Herbert L. Snapp (1901-91) was the officer of the American occupation troops, appointed "Stadtcommandant" of Garmisch, where Strauss resided. - 1) Garmisch, 8 May 1945. On the very day of the armistice and the end of the war, Strauss greets Commander Snapp as the representative of the great American people ("als hiesiger Repräsentantendes grossen amerikanischen Volkes") on this day of peace ("zu dem heutigen Friedenstage") and warmly expresses the wish that America, friend to the arts, as it has delivered Germany from an undignified slavery, will in a beautiful future extend its protection to the descendants of Goethe and Wagner for the reconstruction of the country and its culture.

- 2) Garmisch, 12 May 1945. Strauss asks for driving licenses and, for his son, daughter-in-law and grandson Richard, hunting licenses, so that his family can feed itself. - On a mimeographed concert programme, given by the students of the Music Department of St. Mary of the Springs on 12 April 1945, Richard Strauss inscribed a 3-bar quote from the beginning of the Rosenkavalier, with the inscription and signature. - Attached is an autograph letter from "Daddy" (i. e. Snapp) to his daughter Nancy, sending her, with comments, these documents, and a letter draft to Strauss in which the American military government makes three reassurances, "all of which will be in direct contrast to the period 1933-45" (written on the reverse of a stationery with printed letterhead of the Reichsministerium des Innern)..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph letter signed. Wohl Bad Wiessee am Tegernsee. 2 SS. 4to.
$ 6,926 / 6.500 € (88559/BN58450)

Curious letter about Strauss's attitude under Nazism. The letter shows Strauss's activity to create the STAGMA (Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte) to replace the GEMA (Genossenschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte), a governmental institution for the management of musicians' copyrights, and his attempt to compose the board of directors of the new society in such a way as to satisfy the Nazi leaders, who should not be part of it, while he himself wanted to be its president.

Dr. Schmidt-Leonhardt must prepare the minister for Strauss' position. The early foundation is a chance for them, and if Dr. Goebbels confirms to give Strauss full powers according to the "Führer principle", Strauss will immediately determine autocratically (after liquidation of the last GEMA General Assembly) the board and the statutes of the Stagma. - On headed paper ("Kurheim Rex"); left margin with punched holes (not touching text)..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). 8 eigenh. Briefe mit U. Garmisch, Dresden und Berlin. Zusammen 9¾ SS. auf 18 Bll. 8vo. Jeweils mit eh. adr. Kuvert.
$ 12,787 / 12.000 € (90103/BN59554)

An den Konzertagenten Arthur Bernstein in Hannover bezüglich Termin- und Programmgestaltung: "Unter 1500 M. kann ich nicht in Hannover dirigiren, in Kriegszeit, Nota bene! Wenn Sie dieses Honorar acceptiren u. Ihr, bitte umgehend zu bestimmendes Datum, eventuell 25. Oktober, 26. Oktober, 30., 31. Oktober, mir paßt, komme ich gerne, aber nur um diese Zeit. November u. Dezember unmöglich […] (4. VII. 1915). - "Bevor ich Ihnen Programmvorschläge mache, muß ich wissen, welche meiner Werke das Blüthner-Orchester in seiner jetzigen Verfassung leisten kann.

Bitte, fragen Sie daselbst an! Slezak könnte eventuell Friedenserzählung u. Schlußgesang aus Guntram, oder Gesänge mit Orchester u. Lieder mit Klavier singen […]" (13. VIII. 1915). - Das Blüthner-Orchester war ein 1907 in Berlin gegründetes Sinfonieorchester, das ab 1925 als Berliner Symphonie-Orchester weitergeführt wurde. Richard Strauss bevorzugte für sich und sein Spiel mit der Dresdner Hofkapelle in Berlin und Dresden die "Concertdirektion Artur Bernstein Hannover, Holzgrabenstr. 6". - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf bzw. Adresse (u. a. Landhaus Richard Strauss / Garmisch" und "Hotel Bellevue Dresden")..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Garmisch. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 3,730 / 3.500 € (90104/BN59555)

An die "hochverehrteste, geliebte Ariadne, Chrysothemis, Mariandl, Diemut u. was Sie wohl noch Alles von mir singen wollen u. werden", d. i. Maria Jeritza, Strauss' bevorzugte Sängerin, mit der Bitte um eine Benefizvorstellung: "Wollen Sie so grossartig sein u. einmal um Gottes Lohn für die armen Musikanten singen? Ich war lange Jahre Vorsitzender des Vereins, bin jetzt zum Ehrenpräsidenten 'arriviert' u. wäre Ihnen auch meinerseits von Herzen dankbar, wenn Sie den Wunsch der 'Lohnkünstler' [...] erfüllen würden [...]". - Richard Strauss war in den Jahren 1903 und 1904 Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Musikvereins gewesen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Wohl Garmisch. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 4,795 / 4.500 € (90105/BN59556)

An den namentlich nicht genannten Dirigenten und Komponisten Otto Lohse, damals Direktor der Oper Leipzig, der sich wegen "einer neuen Strausswoche" an ihn gewandt hatte: "Ihr lieber Brief war der erste Morgengruß an meinem 24. Hochzeitstage, der nicht schöner eingeleitet werden konnte. Herzlichen Dank, auch für die Absicht einer neuen Strausswoche, bei der ich natürlich mit vielem Vergnügen mitmache, in welcher Weise: bitte ich Sie selbst zu bestimmen. Als Zeit könnte für mich nur Mitte Dezember in Betracht kommen, die einzige Zeit über die ich noch frei verfüge […]".

Es folgt eine Aufzählung von anstehenden Verpflichtungen und ein Programmvorschlag: "Freitag den 13ten Feuersnot | Salome | Sonntag des 15ten Rosencavalier | Montag den 16ten Elektra | Dienstag den 17ten Ariadne | Donnerstag den 19ten eventuell Gewandhausconzert, wo Nikisch schon mir einmal ein paar meiner Werke vorspielen wollte, falls er Lust hat u. es Ihnen paßt […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Wohl Baden bei Zürich. 1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 1,918 / 1.800 € (90106/BN59557)

An einen "Herrn Doktor" über "Rechtsfragen", die wohl Strauss' Rechtsanwalt Karl Roesen werde beantworten können: "Dr. Roth [d. i. der Musikverleger Ernst Roth] fährt am 20. März nach Deutschland, spricht in Berlin Örtel u. in Garmisch meine Kinder u. meinen Rechtsanwalt Dr. Rösen. Wenn Sie von Letzterem genauere Auskünfte über Ihre Rechtsfragen der betr. deutschen Verleger wünschen, so geben Sie Dr. Roth einen ausführlichen Brief mit. Dr. Rösens Antwort bringt mir dann Dr. Roth Ende des Monats hieher mit, von da kommt Sie dann sicher in Ihre Hände [...]".

- Ernst Roth war nach der Arisierung der Universal Edition im Jahre 1938 nach London ins Exil gegangen, wo er noch im selben Jahr in den Musikverlag Boosey & Hawkes eintrat. "Hier übersetzte er zahlreiche Opern und Chorwerke, u. a. von Benjamin Britten und Igor Strawinsky, ins Deutsche und erstellte Klavierauszüge und Bearbeitungen von Werken berühmter Komponisten wie Bach, Beethoven und Mozart. Roth übernahm zeitweise die Verlagsleitung und diente bis zu seinem Tod im Jahre 1971 dem Verlag in Führungspositionen" (Wikipedia). - Johannes Oertel war Prokurist im Verlag Adolph Fürstner, Berlin, gewesen. "Als es dem Sohn des Verlagsgründers, Otto Fürstner (1886-1958), in den 30er Jahren unmöglich wurde, seinen Verlag in Deutschland weiterzuführen, und er 1935 nach London emigrierte, verkaufte und verpachtete er einen Teil der Verlagsrechte an Oertel Noch im selben Jahr gründete dieser in Berlin seinen eigenen Verlag" (Monika Reger, s. u.). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Hotels Verenahof - Ochsen" in Baden bei Zürich. Strauss weilte mehrmals zur Kur im Verenahof und arbeitet dort auch an seiner "Arabella"..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Autograph letter signed. Montreux. 2 SS. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,918 / 1.800 € (90107/BN59558)

To the opera director Bruno von Niessen, offering him a letter of recommendation for the Wiesbaden theatre: "The mayor of Wiesbaden has invited me to a Strauss week at the end of May, and I have agreed in principle, my health permitting. I have engagements in Paris from May 20th to 30th and could be in Wiesbaden on June 1st, where it would be my pleasure to see you as director of the theatre. I am happy to confirm to the gentlemen of the government and to the American High Command at any time that they could not choose a better man.

You have all the requirements necessary for a director of a house and stage of such quality [...]" (transl.). In spite of Strauss's efforts, Niessen would ulimately not become director at Wiesbaden. - On stationery with printed letterhead of the "Montreux Palace" hotel..

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Notenzeile mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-4to.
$ 2,664 / 2.500 € (90480/BN60228)

Drei Takte in einer Zeile. - Mit einem winzigen, unregelmäßig beschnittenen und stark oxidierten Portrait des Komponisten (ca. 27:18 mm, dort auch Klebespuren).

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Strauss, Richard

Komponist und Dirigent (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Paris. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 3,730 / 3.500 € (91322/BN60354)

An den Komponisten und Musikkritiker Alfred Bruneau über die wiederholt erfolgreichen Aufführungen der "Préludes" von dessen Oper "Messidor" nach einem Libretto von Émile Zola. Strauss sei mit einer Halsentzündung angekommen, fahre nur mehr mit dem Auto zur Probe und würde das Konzert gerne "sans danger" beenden. Besuchen könne er Bruneau seiner Entzündung wegen nicht, aber er hoffe, ihn bei der Generalprobe oder beim Konzert zu sehen, da er Paris nicht verlassen möchte, ohne ihn gesehen zu haben: "Arrivé malade; et une inflammation de la gorge est devenu aussi pis, que je ne puis plus sortir.

Je vais seulement en voiture à la répétition et serais heureux, de pouvoir finir le concert sans danger. Mais c'est impossible de vous visiter et de vous raconter de grandes suites de votre Prélude Messidor que j'ai joué dans une tournée par Autriche, Italie etc environ 25 fois et toujours avec grand succès. Est-ce que je vous verrai demain matin à la répétition générale ou au concert? Je ne voudrais pas quitter Paris Dimanche soir, sans vous avoir serré la main [...]". - Stärker lichtrandig, sonst tadellos erhalten..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Wohl Garmisch. ¾ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,918 / 1.800 € (91385/BN60440)

An den befreundeten Klavierbauer Rudolf Ibach: "Ich bin vom 1. März bis 1. Mai in Berlin (Hotel Adlon) u. möchte gern ein Klavier auf meine Hotelzimmer haben. Hätten Sie wohl die Güte, mir mein altes Pianino am 3. März ins Hotel zu schicken? [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Wohl Garmisch. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 2,664 / 2.500 € (91534/BN60847)

Empfehlungsschreiben für den Dirigenten und Komponisten Julius Kopsch: "Sehr geehrter Stadtrat! Herr Dr. Julius Kopsch bittet mich um einige empfehlende Worte zu seiner Bewerbung um die Stellung eines Generalmusikdirektors in Münster. Ich erfülle seinen Wunsch gerne, da Dr. Kopsch mir seit längerer Zeit als vortrefflicher Musiker, Dirigent von vielseitiger Erfahrung, begabter Componist und Pianist nicht nur, sondern auch als wissenschaftlich durchgebildeter Mann (besonders auf dem Gebiet des Urheberrechtes) bekannt ist, der in der Universitätsstadt Münster sicher ein geschätzter Leiter des dortigen Musiklebens sein dürfte".

- Richard Strauss und Julius Kopsch waren seit den 1920er Jahren und ihrem gemeinsamen Einsatz für Urheberrechte eng befreundet, Strauss war im Jahre 1903 an der Gründung der Genossenschaft Deutscher Tonsetzer maßgeblich beteiligt gewesen, und Kopsch war 1926 Vorsitzender der Genossenschaft Deutscher Tonsetzer gewesen, einer Vorläuferin der späteren GEMA. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Faltspuren und an einer Stelle gering berieben, sonst tadellos..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Wohl Baden bei Zürich. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,971 / 1.850 € (91536/BN60849)

Sehr schöner Brief an den Choristen Viktor Maiwald über eine bevorstehende Uraufführung, der er allerdings nicht beiwohnen könne: "Besten Dank für Ihre freundliche Einladung. Ich kann leider nicht kommen: Winter und die anstrengende Reise! Aber wenn Sie mir noch eine Freude machen wollen, schreiben Sie, ob Sie vom Epilog schon Proben hatten, wer dirigiert u. ob der Chor sehr schwer ist. Ein Züricher sehr guter a Capella hat ihn als für ihn zu schwer aufgegeben. Wie ist die Vokalisation bei den textlosen Phrasen gelöst? [...]".

- Strauss hatte für den Schluss seiner 1938 uraufgeführten Oper "Daphne" ursprünglich eine Kantate im Sinn gehabt, entschied sich dann aber für ein Solo von Daphne nach ihrer Verwandlung in einen Baum. 1943 war Maiwald, der 1927 die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor gegründet hatte, mit der Bitte an Strauss herangetreten, für diese ein Chorwerk ohne Instrumentalbegleitung zu schreiben. Strauss entsann sich der seinerzeit nicht umgesetzten Idee der Kantate und machte sich gemeinsam mit Joseph Gregor, dem Librettisten der "Daphne", daran, sie zu überarbeiten. Heraus kam "An den Baum Daphne" für neunstimmigen gemischten Chor a cappella (TrV 272a), den Strauss im November des Jahres fertigstellte, der kriegsbedingt aber nicht aufgeführt werden konnte. Seine Uraufführung erlebte das Chorwerk dann schließlich wenige Tage nach Strauss' Brief: Am 5. Jänner 1947 wurde es im Rahmen eines Festkonzerts zum 20jährigen Bestehens der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor uraufgeführt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotels Verenahof - Ochsen..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Portraitphotographie mit eigenh. Notenzitat, Widmung und U. B[uenos] Aires. 4to (Bildausschnitt 150:105 mm). In Passepartout hinter Glas. Gerahmt (458:400 mm).
$ 4,795 / 4.500 € (91542/BN60855)

Die Widmung in französischer Sprache an den argentinischen Komponisten und Musikpädagogen Julián Aguirre. - Strauss hatte am 26. Oktober am Teatro Colón gastiert. Am Programm standen Beethovens "Egmont"-Ouvertüre und die fünfte Sinfonie sowie Strauss' sinfonische Dichtung "Ein Heldenleben". - Etwas verblasst, gebräunt und fleckig, minimale Retuschen im Gesichtsbereich. Die Verglasung etwas gelockert, der Rahmen etwas lädiert.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Postkarte mit U. Garmisch. 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,918 / 1.800 € (91545/BN60858)

An Kammersänger Franz Steiner in Wien: "Lieber Herr Steiner! Wir waren 5 Tage per Auto fort u. haben den lieben Brief Ihrer Gattin in Folge dessen erst gestern Abend erhalten. Herzlichen Dank für die freundlichen Bemühungen. Wir freuen uns schon auf die famose Wiener Köchin. Dieselbe fährt wohl Montag Früh 7.30 in Wien ab, eintrifft 6 Uhr Abends in München u. fährt dann 7.28 vom Starnberger Bahnhof (gleich neben dem Hauptbahnhof) ab, um 10.07 in Garmisch einzutreffen. Dort steht ein Einspänner (Kutscher Gugger) bereit, mit dem sie zu uns in die Villa fahren soll [...]".

- Richard Strauss und Franz Steiner waren zu Beginn des Jahres zusammen auf Tournee gewesen, Stationen dieser Konzertreise waren Danzig, Königsberg, Prag, Brünn, Wien, Graz und Budapest. Die "famose Wiener Köchin" war Anna Glossner, die bis zu ihrem Tod 1944 im Hause Strauss bleiben sollte und der der Komponist in seiner Oper "Intermezzo" ein Denkmal setzte. - Mit gedr. Briefkopf der "Bayerischen Gewerbeschau 1912 in Muenchen"; leichte Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Marquartstein. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 3,730 / 3.500 € (91626/BN60947)

An den Opernsänger Raoul Walter: "Empfangen Sie meinen herzlichsten Dank für Ihre so freundliche Anerkennung meiner bescheidenen Leistung, der Sie durch die prächtige Lorbeerspende Ausdruck gegeben haben. Ich deute dieselbe als ein schönes Omen für ein recht gedeihliches künstlerisches Zusammenwirken u. recht freundschaftlich kollegiales Verhältniß mit den vortrefflichen Künstlern der Münchner Hofbühne; gegenseitige Sympatie ist die schönste Gewähr zur Erreichung der hohen Ziele, denen wir Künstler unser Leben geweiht haben.

Wollen Sie die Güte haben, auch Dr. Jessnitzer [!] (ich habe nur flüchtig Ihre beiden Karten zu Gesicht bekommen u. kenne seine Adresse nicht, Kranz. u. Karten lagen bei meiner Abreise noch im Theater) meinen herzlichsten Dank u. beste Grüße zu übermitteln. Auf Wiedersehen vor Beckmesser's Meistertafel!". - Raoul Walter war von 1891 bis 1917 erster lyrischer Tenor am Königlichen Hof- und Nationaltheater in München, wo er die Rolle des Mathias Freudhofer in Wilhelm Kienzls Oper "Der Evangelimann", die er bei der Münchner Erstaufführung 1896 kreiert hatte, zwanzig Jahre hindurch als einziger Sänger verkörperte "und von dessen Leistung der Komponist beeindruckt war" (Wikipedia). Seine ausgeprägte Gastspieltätigkeit führte ihn nebst Moskau, St. Petersburg, Wien, Frankfurt, Zürich, Karlsruhe und Riga auch wiederholt nach Bremen (1894-1901), dessen Stadttheater von dem erwähnten Friedrich Erdmann-Jesnitzer geleitet wurde. Walters Repertoire umfasste auch Rollen in den Opern von Richard Strauss, darunter "Der Rosenkavalier", "Elektra", "Ariadne auf Naxos", "Feuersnot"..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. Basel. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 2,664 / 2.500 € (91666/BN60987)

An die Sopranistin Lily Hafgren: "Ihr Brief wurde mir erst nach Holland nachgeschickt u. heute habe ich erst ein wenig Ruhe, ihn zu beantworten. Ich rate, nach den Wünschen der Generalintendanz vorerst Fidelio zu lernen, bin bereit, am 17. oder 18. Februar Ihnen Ihr erstes Auftreten zu dirigieren, wenn es sich bis dahin hinausschieben läßt. Ich bin am 14. Febr. Früh in Berlin (Hotel Adlon), habe am 16ten Conzert u. fahre am 19ten Früh nach Kopenhagen. Dazwischen zu Ihrer Verfügung. Isolde empfehle ich, auch baldigst in Angriff zu nehmen [...]".

- Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluss sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 1912 sang sie in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin; ihr umfangreiches Repertoire umfasste die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online). - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf des Hotel des Trois Rois..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. Brief mit U. [Berlin]. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 2,664 / 2.500 € (92190/BN61212)

An einen Geheimrat mit einer Empfehlung für den aus den USA zurückkehrenden (oder schon zurückgekehrten) Dirigenten Ernst Kunwald: "Dr. Kunwald bittet mich um ein empfehlendes Wort an Sie. Er hat es zwar nicht nötig: aber ich erfülle seinen Auftrag um so lieber, als ich K. seit langem als vorzüglichen Opern- u. Conzertdirigenten kenne u. die Überzeugung habe, daß er für Frankfurt der richtige Mann ist u. gerade neben Dr. Rottenberg, dem er ein loyaler u. angenehmer College sein wird. Ich würde mich herzlich freuen, wenn dem Armen, dem die Amerikaner so übel mitgespielt haben, in Frankfurt ein seinen Fähigkeiten würdiger Wirkungskreis eröffnet würde [...]".

- Ernst Kunwald hatte in den 1910er Jahren in der Nachfolge von Leopold Stokowski als Musikdirektor des Cincinnati Symphony Orchestra (CSO) in Ohio gewirkt, handelte sich aber nach dem Kriegseintritt der USA 1917 durch seine prodeutschen Sympathiebekundungen das Missfallen der Behörden ein und wurde mit Auftrittsverbot belegt, schließlich sogar für mehr als ein Jahr interniert. Ende Mai/Anfang Juni 1919 kehrte er nach Europa zurück. Strauss' Bemühungen dürften entweder nichts bewirkt haben oder Kunwald hatte sich anderweitig entschieden: Von 1920 bis 1927 leitete er die Symphoniekonzerte in Königsberg, von 1928 bis 1932 war er in der Nachfolge von Emil Bohnke Dirigent des Berliner Symphonie-Orchesters. - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse; die Datierung "Berlin 1918" von zeitgenöss. Hand in Bleistift; S. 1 recto eine Notiz in Kugelschreiber; eine Unterstreichung mit rotem Farbstift; im linken Rand gelocht (keine Textberührung), aber mit wieder hineinapplizierten Ausstanzungen..

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Leipzig. 1 S. 4to.
$ 4,795 / 4.500 € (92372/BN61638)

Drei Takte aus einem nicht bezeichneten Werk. - "En dessous et tout près de mon illustre ami que j’aime et que j’admire tant" findet sich der eh. Eintrag von Gustave Charpentier mit drei Takten aus dem ersten Akt seiner i. J. 1900 uraufgeführten Oper "Louise" (datiert Leipzig, 1902). - Aus einem Gästebuch; kleine Läsuren am linken Rand und an den Rändern etwas nachgedunkelt; links unten mit "16" numeriert.

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Strauss, Richard

Komponist (1864-1949). Eigenhändige Unterschrift und Datierung in: „Der Rosenkavalier“. 8vo. 150 pp. Tlw. gebräunt. Hbln.
$ 852 / 800 € (83621)

Eigenhändige Unterschrift auf dem Titelblatt zu Strauss’ Rosenkavalier. Mit eingeklebten Zeitungsausschnitten aus der Hannoverschen Allgemeinen vom 8. September 1949 und 13. September 1949 zum Tod des Komponisten.

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Strauss, Richard

dt. Komponist (1864-1949). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift auf dem Bilduntersatz. ohne Ort. Passepartou: 240 : 330 mm. Die Photographie: 165 : 225 mm.
$ 2,664 / 2.500 € (92005)

Hübscher Abzug des Photostudios Frh. v. Gudenberg, Berlin, das Strauss beim Dirigieren zeigt. Mehrere kleinere Knicken, ansonsten gut. Zusätzlich vom Photographen signiert.

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Strauss, Richard

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Richard Strauss (1864–1949), composer and conductor. AMQS. Cologne. 23. XI. 1904. 1 p. Oblong 4to. – Five bars of music from an unnamed work.


Strauss, Richard

Eigenh. Musikmanuskript mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

32 bars in two-line system: pen sketches for "Der Bürger als Edelmann" ("Le Bourgeois gentilhomme") and "Ariadne auf Naxos" ("Ariadne on Naxos").


Strauss, Richard

Portraitphotographie mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Richard Strauss (1864-1949), Komponist und Dirigent. Porträtfotografie mit e. Notenzitat u. U. auf der Bildseite, Berlin, 2. Mai 1902, 9 x 14 cm. Mit e. Adresse. Vier Takte, für eine Berliner Autographensammlerin geschrieben. Die Aufnahme des Berliner Ateliers Meyer (Orig.-Bromsilber-Abzug) zeigt den Berliner Hofkapellmeister in einem Lehnstuhl sitzend. – Stellenweise etwas silberig oxydiert, sonst gut erhalten und dekorativ.


Strauss, Richard

Portraitpostkarte mit eigenh. Notenzeile und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Strauss, Richard

Portraitpostkarte nach einer Zeichnung mit eigenh. Unterschrift bildseitig.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Strauss, Richard

Albumblatt mit eigenh. U. von R. Strauss und Maria Jeritza.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Strauss, Richard

Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Strauss, Richard

Eigenh. Musikzitat mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Four bars from his first Opera "Guntram" (1894).