Karl August Rt. von Steinheil

Steinheil, Karl August Rt. von

Physiker, Mathematiker und Astronom (1801–1870). „Privatmittheilungen“. Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug im Titel („Dr. Steinheil“). [Wohl München. 3¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit eh. beschriebenem Umschlag.
$ 3,186 / 2.800 € (22503)

Karl August Rt. von Steinheil (1801–1870), Physiker, Mathematiker und Astronom. „Privatmittheilungen“. Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug im Titel („Dr. Steinheil“). O. O. u. D. [Wohl München, um 1834]. 3¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit e. beschriebenem Umschlag. – Adressiert an „Herrn Geheimrat & Ritter v. Schelling Generalconservator“ und „die Einrichtung der ersten Sternwarte Europas betreffend“; eine, wie auf der Verso-Seite von Bl. 2 vermerkt, „ausführliche Beantwortung der von Herrn Geheimrath und Generalconservator von Schelling dem Dr Steinheil mündlich vorgelegten beyden Fragen die Königl.

Sternwarte in Bogenhausen betreffend“. Steinheil legt seinem Gönner Schelling, der seit 1827 Generalkonservator der Bayerischen Sammlungen war, dar, wie die Sternwarte seiner Ansicht nach geführt und ausgestattet werden sollte, um in Europa eine führende Stelle einzunehmen. Er schließt mit den Worten: „Ich trage daher keine Bedenken meine Wünsche für die Königliche Sternwarte zu Bogenhausen, selbst abgesehen davon ob mir oder einem Andern das Glück ihrer Leitung werden wird, folgender Maßen auszusprechen [...]“. – Was die Datierung angeht, so dürfte Steinheils Manuskript nach dem Ableben Johann von Soldners (1833) entstanden sein, der die Sternwarte seit 1816 geleitet hatte; dessen Nachfolger wurde i. J. 1835 allerdings nicht Steinheil, sondern Johann Lamont. – Größtenteils in Tinte, ein Absatz in Bleistift; an den Rändern leicht gebräunt und angestaubt und mit je einem kleinen Einriß im oberen bzw. unteren Rand; Bl. 1 recto mit einem kleinen Tintenklecks, Bl. 2 mit einem kleinen Eckausriß im weißen Rand; der Umschlag stärker angestaubt und leicht fleckig sowie mit kleinen Randläsuren..

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Steinheil, Karl August Rt. von

Physiker, Mathematiker und Astronom (1801–1870). „Wissenschaftliche Untersuchungen für die nächste Zeit“. Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug („Steinheil“). Wohl München. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to.
$ 2,276 / 2.000 € (22504)

Karl August Rt. von Steinheil (1801–1870), Physiker, Mathematiker und Astronom. „Wissenschaftliche Untersuchungen für die nächste Zeit“. Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug („Steinheil“). Wohl München, 1. VII. 1853. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4°. – „1. Bilder des Sternhimmels des Mondes u. der Sonnenflecken auf photographisch präparirten Glasplatten [...] 2. Bestimmung der Detonationskräfte als Funktion der Dichtigkeit vor der Entzündung [...] 3. Triangulation ohne Basismessung [...] 4.

Berechnung eines Prismenobjectives – Ermittelung der Brechung u. Zerstreuung von Crown- und Flintglas. 5. Optische Gehaltsprobe in Form einer mit den zu untersuchenden Bieren anzufüllenden hohlen Glaslinse deren Brennweite mit der Brechungskraft des Bieres [sich] ändert [...] 6. Nachweis daß bei chemischen Verbindungen die sich vereinigenden kleinsten Theile eine Pression aufeinander üben welche latente Wärme frei macht [...] 7. Versuch ob sich Knallgas das auf galvanischem Wege erzeugt wird durch die Nachentwickelung bis zur Detonation comprimirt [...] 8. Untersuchung der fixen Linien im Spectrum eines galvanisch glühenden Platindrahtes [...] 9. Herstellung der bayrischen Maas- und Gewichts-Prototypen nach der Verordnung von 1811. 10. Entwickelung der Vorschriften für die Richtigstellung aller vorhandenen Weingeist Waagen (Aräometer nach Tralles) durch eine Aichungs Commission“. – Papierbedingt leicht gebräunt und mit kleinen Randläsuren..

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