Hermann Stehr

Stehr, Hermann

Schriftsteller (1864–1940). Eigenh. Brief mit U. Oberschreiberhau im Riesengebirge. ¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 132 / 120 € (16129)

Hermann Stehr (1864–1940), Schriftsteller. E. Brief mit U. Oberschreiberhau im Riesengebirge, 17. April 1934. ¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-4°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Hiermit erhalten Sie das gewünschte Lichtbild von mir [...]“. – Wegen erster Veröffentlichungen, in denen er u. a. Zweifel an den Glaubenssätzen der Kirche geäußert hatte, als Lehrer in entlegene Dörfer versetzt, wandte sich Stehr später dem freien Schriftstellertum zu, ließ sich als solcher in Bad Warmbrunn und seit 1926 in Schreiberhau nieder und schrieb, unter dem Einfluß des Naturalismus und der schlesischen Mystik Jacob Böhmes stehend, religiös-mystische Interpretation menschlicher Existenz.

Für sein im wesentlichen vor 1933 erschienenes Werk u. a. mit der Goethe-Medaille, dem Goethe-Preis und der Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau ebenso ausgezeichnet wie durch die Mitgliedschaft in der Preußischen Dichterakademie, sahen die Nationalsozialisten in Stehr einen „Künder deutscher Seele“ und einen Autor völkischer Erdverbundenheit. – Ohne die erwähnte Photographie..

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Stehr, Hermann

Schriftsteller (1864–1940). Eigenh. Postkarte mit U. Oberschreiberhau im Riesengebirge. 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse.
$ 132 / 120 € (24630)

Hermann Stehr (1864–1940), Schriftsteller. E. Postkarte mit U. Oberschreiberhau im Riesengebirge, 23. Juni 1937. 2 SS. (Qu.-)8°. Mit e. Adresse. – An den Kunsthistoriker Carl Georg Heise (1890–1979): „Ich bin gern bereit, Sie am Sonnabend, 26. 6., nach 8.30 abends in meiner Wohnung zu empfangen [...]“. – Wegen erster Veröffentlichungen, in denen er u. a. Zweifel an den Glaubenssätzen der Kirche geäußert hatte, als Lehrer in entlegene Dörfer versetzt, wandte sich Stehr später dem freien Schriftstellertum zu, ließ sich als solcher in Bad Warmbrunn und seit 1926 in Schreiberhau nieder und schrieb, unter dem Einfluß des Naturalismus und der schlesischen Mystik Jacob Böhmes stehend, religiös-mystische Romane.

Für sein im wesentlichen vor 1933 erschienenes Werk u. a. mit der Goethe-Medaille, dem Goethe-Preis und der Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau ebenso ausgezeichnet wie durch die Mitgliedschaft in der Preußischen Dichterakademie, sahen die Nationalsozialisten in Stehr einen „Künder deutscher Seele“ und einen Autor völkischer Erdverbundenheit. – Gering fleckig und mit kleinen Randläsuren..

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Stehr, Hermann

Schriftsteller (1864–1940). Albumblatt mit eigenh. U. Faherhaus [?]. 1 S. Qu.-8vo.
$ 88 / 80 € (25794)

Hermann Stehr (1864–1940), Schriftsteller. Albumblatt mit e. U. Faherhaus [?], 5. Oktober 1932. 1 S. Qu.-8vo. – Wegen erster Veröffentlichungen, in denen er u. a. Zweifel an den Glaubenssätzen der Kirche geäußert hatte, als Lehrer in entlegene Dörfer versetzt, wandte sich Stehr später dem freien Schriftstellertum zu, ließ sich als solcher in Bad Warmbrunn und seit 1926 in Schreiberhau nieder und schrieb, unter dem Einfluß des Naturalismus und der schlesischen Mystik Jacob Böhmes stehend, religiös-mystische Romane.

Für sein im wesentlichen vor 1933 erschienenes Werk u. a. mit der Goethe-Medaille, dem Goethe-Preis und der Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau ebenso ausgezeichnet wie durch die Mitgliedschaft in der Preußischen Dichterakademie, sahen die Nationalsozialisten in Stehr einen „Künder deutscher Seele“ und einen Autor völkischer Erdverbundenheit..

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Stehr, Hermann

deutscher Schriftsteller aus der Grafschaft Glatz (1864-1940). Albumblatt mit eigenh. Unterschrift. Schreiberhau. 16.2.1934. 8vo. 1 p. Mit Kuvert.
$ 99 / 90 € (76809)

Albumblatt mit Namenszug unterhalb seines Portraits. - Hermann Stehr wurde als Sohn eines armen Sattlers geboren und arbeitete ab 1887 als Volksschullehrer. Infolge kirchenkritischer Veröffentlichungen wurde er mehrfach in die entlegensten Dörfer der Grafschaft Glatz strafversetzt, zuletzt ins Waldenburger Bergland nach Dittersbach bei Waldenburg. Ab 1915 war er freier Schriftsteller mit Wohnsitz in Warmbrunn (Mandelhaus). Das Erscheinen seines Bestsellers „Der Heiligenhof“ 1918 befreite ihn aus seinen finanziellen Nöten, und er stieg zu einem gefeierten Dichter auf. In der Gründungsphase der Weimarer Republik trat Stehr als Wahlredner der Deutschen Demokratischen Partei für seinen Freund Walther Rathenau auf. Saniertes Grab Hermann Stehrs auf dem Floriansberg in Habelschwerdt (2010) Stehr siedelte sich 1926 mit finanzieller Unterstützung seines Mäzens, des Textilunternehmers Max Pinkus, in dem idyllischen Schreiberhau (Faberhaus) an.

Er war 1926 Gründungsmitglied der Preußischen Dichterakademie, einer Unterabteilung der Preußischen Akademie der Künste. Anschließend näherte er sich der Blut-und-Boden-Ideologie an. Er starb 1940 zurückgezogen in Schreiberhau im Alter von 76 Jahren und wurde auf dem Habelschwerdter Florianberg bestattet. Sein zwischenzeitlich nicht lokalisierbares Grab wurde 2007 auf dem Florianberg an der alten Stelle wiedergefunden. Es war unberührt, lediglich die Aufbauten waren abgetragen und verschwunden. In mühevoller, im Jahr 2009 abgeschlossener Arbeit stellten ehemalige und heutige Bewohner das Grab wieder her. In Wangen im Allgäu gab es ein Hermann-Stehr-Archiv, das mit über 1000 ungedruckten Gedichten sowie den Vorarbeiten zu 12 ungedruckten Romanen aufwarten konnte (heute Deutsches Literaturarchiv Marbach). Der Teilnachlass von Hermann Stehr befindet sich in der Handschriftenabteilung der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund..

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Stehr, Hermann

Schriftsteller (1864-1940). Ms. Brief mit eigenh. U. Oberschreiberhau im Riesengebirge. 10.04.1932. 1 S. Gr.-4to. Mit ms. adr. Kuvert.
$ 88 / 80 € (32348/BN23421)

An einen Gustav Georg Stelter in Berlin: "Mit großem Vergnügen habe ich Ihren Brief gelesen und beantworte Ihre Frage dahin, daß ein Buch mit dem Titel: 'Wie Menschen sterben' nicht erschienen ist. Das 'Lebensbuch' wird wohl innerhalb eines Jahres neu aufgelegt werden. Die 'Krähen' und 'Märchen' sind in einem Band meiner Gesamt-Ausgabe enthalten [...]". - Wegen erster Veröffentlichungen, in denen er u. a. Zweifel an den Glaubenssätzen der Kirche geäußert hatte, als Lehrer in entlegene Dörfer versetzt, wandte sich Stehr später dem freien Schriftstellertum zu, ließ sich als solcher in Bad Warmbrunn und seit 1926 in Schreiberhau nieder und schrieb, unter dem Einfluß des Naturalismus und der schlesischen Mystik Jacob Böhmes stehend, religiös-mystische Romane.

Für sein im wesentlichen vor 1933 erschienenes Werk u. a. mit der Goethe-Medaille, dem Goethe-Preis und der Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau ebenso ausgezeichnet wie durch die Mitgliedschaft in der Preußischen Dichterakademie, sahen die Nationalsozialisten in Stehr einen "Künder deutscher Seele" und einen Autor völkischer Erdverbundenheit. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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