August Silberstein

Silberstein, August

Lyriker, Erzähler und Feuilletonist (1827-1900). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien. ½ S. 4to.
$ 141 / 120 € (33472/BN28660)

"Was sich zum Honig süß verbindet, | Das muß die Biene auch aus Giften bringen - | Nichts Süß'res unser Herz empfindet, | Als was mit Bitternissen wir erringen!" - August Silberstein engagierte sich 1848 als Schriftführer im Ausschuß der akademischen Legion publizistisch für die Ziele der Revolution und mußte nach deren Niederschlagung Österreich verlassen. 1854 wegen unerlaubter Rückkehr zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, wurde er nach einem Jahr begnadigt. Hernach lebte er als freier Schriftsteller und Redakteur verschiedener Zeitungen in Wien, war Herausgeber des "Österreichischen Volkskalenders" und der Zeitschrift "Der Wanderer" und schrieb idealisierende Dorfgeschichten ("Dorfschwalben aus Österreich") und Romane (etwa "Die Alpenrose von Ischl")., 2 Bde., 1866)..

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Silberstein, August

Lyriker, Erzähler und Feuilletonist (1827-1900). Eigenh. Brief mit U. Salzburg. 3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 94 / 80 € (938231/BN938231)

Wohl an den namentlich nicht genannten Schriftsteller Konrad Beyer: "Das Fäßlein ist da. - Und so soll kein anderer bitterer Tropfen uns den Trank vollenden als der von Hopfen […]". - August Silberstein engagierte sich 1848 als Schriftführer im Ausschuss der akademischen Legion publizistisch für die Ziele der Revolution und musste nach deren Niederschlagung Österreich verlassen. 1854 wegen unerlaubter Rückkehr zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, wurde er nach einem Jahr begnadigt. Hernach lebte er als freier Schriftsteller und Redakteur verschiedener Zeitungen in Wien, war Herausgeber des "Österreichischen Volkskalenders" und der Zeitschrift "Der Wanderer" und schrieb idealisierende Dorfgeschichten ("Dorfschwalben aus Österreich") und Romane (etwa "Die Alpenrose von Ischl")., 2 Bde., 1866)..

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Silberstein, August

Lyriker, Erzähler und Feuilletonist (1827-1900). Eigenh. Visitenkarte. Mönchstein. ½ 102 x 63 mm.
$ 94 / 80 € (938232/BN938232)

"[Dr. August Silberstein] & Frau gratulieren herzlichst, allseits, hoffen, vielleicht das junge Paar auf einem Ausfluge zu sehen u. werden jedenfalls das Vergnügen bei der Rückkehr haben […]. - August Silberstein engagierte sich 1848 als Schriftführer im Ausschuß der akademischen Legion publizistisch für die Ziele der Revolution und mußte nach deren Niederschlagung Österreich verlassen. 1854 wegen unerlaubter Rückkehr zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, wurde er nach einem Jahr begnadigt.

Hernach lebte er als freier Schriftsteller und Redakteur verschiedener Zeitungen in Wien, war Herausgeber des "Österreichischen Volkskalenders" und der Zeitschrift "Der Wanderer" und schrieb idealisierende Dorfgeschichten ("Dorfschwalben aus Österreich") und Romane (etwa "Die Alpenrose von Ischl")., 2 Bde., 1866)..

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Silberstein, August

Schriftsteller und Revolutionär (1827-1900). Eigenh. Brief mit U. Wien. 3½ SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 211 / 180 € (79314/BN51373)

An einen schlesischen Schriftsteller: "Bei Ihrer freundlichen Theilnahme für die gesammte Literatur, darf ich auch hoffen, daß Sie der heimathlichen österreichischen einige Aufmerksamkeit zugewendet haben u. so der 'Österr. illustr. Volkskalender' (Wien, Sommer, 14. Jahrgang 1858) in Ihre Hände gekommen sein dürfte. Andererseits ist es leicht möglich, dass bei Ihrer vielseitigen Beschäftigung letzteres nicht der Fall gewesen, u. so erlaube ich mir blos Sie aufmerksam zu machen, daß in dem letzten Jahrgange, nebst meiner Wenigkeit, meine literar.

Freunde Alex. Baumann (+!), Mor. Bermann, Castelli, Dudumi, Kaltenbrunner, Fürst Schwarzenberg, Stamm, Constant-Wurzbach etc. vertreten sind. In diesen Kreis eintreten zu wollen, ergeht meine Bitte an Sie. [...] Sie sind der Einzige der nach beiden Seiten (In- u. Ausld.) Schlesien literarisch repräsentirt [...]". - Auf blauem Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Geprägt durch das ländliche Leben schrieb Silberstein Geschichten über das Dorfleben und veröffentlichte populäre Fabelsammlungen. Die Gedichte des "österreichischen Auerbach" beeinflussten Zeitgenossen wie Peter Rosegger. Mit seinem Satiremagazin "Leuchtkugeln" engagierte er sich für die Revolution von 1848; 1851 floh er nach Deutschland. Nach seiner Rückkehr wurde er 1854 vor ein Kriegsgericht gestellt und zu fünfjähriger Festungshaft auf dem Spielberg verurteilt, jedoch nach zwei Jahren amnestiert..

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