Johann Gottfried Seume

Seume, Johann Gottfried

Schriftsteller (1763–1810). Gretchens Geist. Eine Ballade, frey aus dem Englischen, im Versmaße des Originals“. Eigenhändiges Gedichtmanuskript (68 Zeilen) mit Unterschrift („Seume“). O. O. [um 1805]. 3¾ SS. auf Doppelblatt. 4to.
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Johann Gottfried Seume (1763–1810), Schriftsteller. „Gretchens Geist. Eine Ballade, frey aus dem Englischen, im Versmaße des Originals“. Eigenhändiges Gedichtmanuskript (68 Zeilen) mit Unterschrift („Seume“). O. O. u. D. [Um 1805]. 3¾ SS. auf Doppelblatt. 4°. – In der Gesamtausgabe nicht enthaltene Übersetzung der erstmals i. J. 1724 erschienenen Gespensterballade „William and Margaret“ des schottischen Dichters David Mallet (um 1705–1765). Seumes Übertragung beruht vermutlich auf deren Abdruck in Thomas Percys „Reliques of Ancient English Poetry“ (1765), wo sie den Titel „Margaret’s Ghost“ trägt: „In tiefer dunkler Mitternacht | Schlief rund umher das Land, | Als Gretchens schauerlicher Geist | Zu Wilhelms Füßen stand | Ihr Antlitz war wie im Aprill [!]| Des Morgens Winterduft; | Und eiskalt war die Lilienhand| Um das Gewand der Gruft [...]“.

– Papierbedingt leicht gebräunt und gering fleckig; zwei winzige Einrisse im Querfalz alt hinterlegt. – Unveröffentlichte und signierte Gedichte Seumes wie vorliegend sind von großer Seltenheit..

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