Emanuel von Seidl

Seidl, Emanuel von

Architekt (1856–1919). Eigenh. Briefkarte mit U. („E. Seidl“). München. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 128 / 120 € (14010)

Emanuel von Seidl (1856–1919), Architekt. E. Briefkarte mit U. („E. Seidl“). München, 21. Januar 1918. 2 SS. Qu.-8°. – An eine Frau Medizinalrat: „Wegen der Operette habe ich an Direktor Stolberg sofort geschrieben. Wegen des Bildes von Tizian möchte ich dem Besitzer nahelegen, daß er Herrn Kommerzienrat Rudolf Chillingworth, Nürnberg[,] schreibt, daß er das Bild vielleicht am besten zur Ansicht schicken würde, falls ihm dies angenehm ist [...]“. – Emanuel von Seidl war eine Zeit lang als Innenarchitekt im im Büro seines Bruders Gabriel von Seidel tätig und „zählte zu den führenden Villenarchitekten Süddeutschlands.

Zu seinen Bauten in München gehören die Fassade des Theresien-Gymnasiums, das Restaurant Augustinerbräu und der Tierpark Hellabrunn. Nach dem Tod seines Bruders vollendete er das Deutschen Museum in München. Seidls Stil verarbeitet im Sinn des Historismus Elemente der Renaissance und des Barock“ (DBE). – Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; die Schrift federbedingt verwaschen..

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