Franz Schwackhöfer

Schwackhöfer, Franz

Chemiker (1843-1903). Eigenh. Brief mit U. Wien. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 223 / 200 € (940406/BN940406)

Berichtet über die Bestimmung ihm zugesandter Larven und hofft auf den Beitritt des nicht namentlich genannten Adressaten auf Briefpapier mit lithograph. vorgedruckt. Briefkopf der "Österreichischen Versuchs-Station für Brauerei und Mälzerei", "K.K. Gewerbe-Museum IX, Währingerstrasse 59" : "[...] die eingesandten Larven waren mir nicht bekannt. Ich habe daher dieselben an Herrn Collegen Prf. Dr Brauer gesandt, welcher mit mittheilte, dass diese Larven von Syrphus seleniticus (Schwebfliege), einer nützlichen Fliege, welche Blattläuse frißt, abstammen.

Diese Fliegenmade hat sich offenbar in den Hopfendolden aufgehalten und ist von dort aus in die Würze gelangt. Eine Benachtheiligung des Bieres ist dadurch nicht zu befürchten [...]". - Schwackhöfer studierte Chemie und chemische Hilfswissenschaften am Polytechnischen Institut Wien und war ab 1872 Lehrbeauftragter für landwirtschaftlich-chemische Technologie an der Hochschule für Bodenkultur, wo er wenige Jahre später auch den forstlich-chemischen Technologiebereich übernahm und später Rektor der Hochschule wurde. Im Jahr 1895 wurde Schwackhöfer Direktor der Akademie für Brauereiindustrie. Der nach ihm benannte Franz-Schwackhöfer-Preis wird noch heute vom Verein Österreichischer Lebensmittel- und Biotechnologen vergeben. - Auf kariertem Papier. Unterschrift mit Stempel versehen: "Der Vorstand der Oesterr. Versuchs-Station für Brauerei und Mälerzerei in Wien k.k. o. ö. Professor". Spuren alter Faltung. Verso mit Sendungsvermerk..

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