Robert Schumann

German composer, 1810-1856

"Schumann was a German composer and influential music critic. He is widely regarded as one of the greatest composers of the Romantic era. He suffered from a lifelong mental disorder, first manifesting itself in 1833 as a severe melancholic depressive episode, which recurred several times alternating with phases of ‘exaltation’ and increasingly also delusional ideas of being poisoned or threatened with metallic items. After a suicide attempt in 1854, Schumann was admitted to a mental asylum, at his own request, in Endenich near Bonn. Diagnosed with ""psychotic melancholia"", Schumann died two years later in 1856 without having recovered from his mental illness."

Source: Wikipedia

Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Autograph letter fragment signed. O. O. 19.3.1839. Ca. 55:210 mm.
$ 3,997 / 3.800 € (35038)

Concluding portion of a letter in which Schumann writes that he hopes to speak with his correspondent personally within a day or so. - In very good condition, with uniform toning, irregularly trimmed edges, and show-through from mounting remnants to reverse (affecting the last letter of the signature).

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Schumann, Robert

composer (1810-1856). Autograph musical quotation from the opening of the song "Die Nonne," op. 49 no. 3, signed and inscribed by the composer: "Zur Erinnerung an Robert Schumann mit Grussen seiner Frau, die ist im Augenblick unmoglich zu schreiben [In memory of Robert Schuman Leipzig.
$ 68,374 / 65.000 € (60449)

Fantastic autograph musical quotation from the opening of the song „Die Nonne“, op. 49 no. 3, signed and inscribed by the composer: "Zur Erinnerung an Robert Schumann mit Grüßen seiner Frau, der es im Augenblick unmöglich zu schreiben [In memory of Robert Schumann with greetings from his wife, who is at the moment unable to write] comprising the first sixteen bars, for voice and piano, notated in brown ink, on three systems of three staves each, with autograph heading, „Die Nonne von Frohlich.“ „Die Nonne“ was written by Schumann (1810-1856) in 1840, his Liederjahr or year of song, and was published in 1844 as the third of the second volume of the „Romanzen und Balladen,“ Op.

49. On verso is an autograph "Canone a Due," signed by Italian buffo opera singer Luigi Lablache, "Parigi 1. Aprile 1839. L. Lachache," beginning "Siamo in due che cosa far che cosa far...." Of interest is the fact that Lablache (1794-1858) sang in Mozart's "Requiem" at the funeral of Haydn (1809) and of Beethoven (1827), and that Schubert composed and dedicated three songs to him. Two pages, oblong folio, removed from an album..

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Schumann, Robert

composer (1810-1856). Autograph musical quotation signed from „Symphony No. 3“ [The ,Rhenish‘]. Oblong 8vo. 1 page. 6-stave paper, on a double-leaf from an album, integral leaf blank. .
$ 47,336 / 45.000 € (61550)

("Lebhaft...Zur Erinnerung an der Concert in Utrecht d. 26 Nov. 1853 von Robert Schumann"), comprising the opening five bars of the symphony notated in in short score in dark brown ink on two staves, on a leaf from an album. This is a fine quotation from one of Schumann's greatest works.  We have no record of any a quotation from a Schumann symphony being offered at auction for over twenty years. This is a record of an important concert by Robert and Clara Schumann, given during their very successful tour of Holland in November and December 1853, when Robert conducted the "Rhenish" Symphony.  The concert in Utrecht on 26 November also featured the premiere of the Introduction and Allegro for piano and orchestra op.134, played by Clara..

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Schumann, Robert

composer (1810-1856). Autograph letter signed. Düsseldorf. 18.3.1851. 8vo. 1 page.
$ 8,941 / 8.500 € (74454)

To music publisher Michael Schloß, in German, stating that he has responded to his sister, and asking what type of composition he prefers. „You will excuse me that my large work load has kept me from responding until today. I responded briefly to your sister. I prefer that you leave me out; I hope to speak with you further about this some time. I also owe you a reply to the publisher’s inquiry that you sent me earlier. I would like to know what genre of composition you prefer, and then I will provide you with more details.“ - With integral address leaf; faint scattered staining, remnants of prior mounting at cornres and sides verso, faint toning at edges, vertical fold touching signature, cancelled 1 Silbergroschen postage stamp on address leaf..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Dresden. 11.8.1850. 8vo. 2 pp. Doppelblatt.
$ 14,727 / 14.000 € (81637)

jAn den Komponist und Musikverleger Johann August André (1775-1842): „[…] Sie erhalten befolgend ein Heft von acht Liedern meistens heiteren Inhalts. Ich wünsche, daß sie Ihnen zusagen. Wo nicht, so senden Sie mir sie baldmöglichst zurück, und ich Ihnen dann das vorausbezahlen Honorar remittiren werde. Für eine gefällige äußere Austattung, tragen Sie wohl Sorge. Daß die Titel der einzelnen Lieder mit auf dem Titel genannt würden, finde ich zweckmäßig. Bei zweiseitigen Liedern wäre darauf zu achten, daß keine Umwendestellen darin wären.

Wenn der Stich bei S[eit] 4 angefangen und das 5te Lied auf 5 Seiten ausgedehnt wird, fügt es sich am besten. Für Revision der Lieder bitte ich Sie mir in jedem Fall zu senden. Bis zum 26ten bin ich noch hier ; später in Düßeldorf. Ob ich in Ihre Nähe jetzt komme, vermög’ ich im Augenblick noch nicht zu bestimmen. Sollte es sein, so werde ich es Ihnen von Frankfurt aus weißen lassen […]“.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Brief mit Unterschrift „R. Schumann“. Leipzig. 5.11.1843. 4to. 1 p. Mit Adresse. Faltspuren. Am unteren Ende Ausriss durch Öffnen des Briefes.
$ 10,414 / 9.900 € (81698)

Schönen Brief über Felix Mendelssohn Bartholdy an den Landrat Robert Körner in Schneeberg. „Wegen Ihrer Anfrage wollte ich mich erst bei der besten Quelle erkundigen, bei Mendelssohn selbst. Mir fiel jedoch eine Stelle aus dem Göthe-Zelter’schen Briefwechsel ein: ,Da wendet Ihr euch eben an den Unrechten, wenn ihr die Componisten oder gar die Dichter fragt. Wüßten diese Gesellen, was sie wollen und was sie müssen, so dürften sie weder Dichter noch Componisten sein”. Ich glaube eben, so weit ich Mendelssohn kenne, er würde mir wenig mehr antworten, als ,ich habe eine Musik zum Mährchen von der schönen Melusine gemacht, ohne mir selbst sonderlich viel dabei zu denken pp’.

- Was ich mir selbst dabei gedacht nach dem ersten Eindruck des Hörens, lege ich Ihnen bei; es ist aus einem frühen Jahrgang der n[euen] Zeitschrift für Musik. Empfehlen Sie mich Ihrem Hn. Vater in Erinnerung alter Tage […]“.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Brief mit Unterschrift „R. Schumann“. Bad Kreischa. 17.5.1849. 4to. 3 pp. Doppelblatt. Mit Adresse.
$ 15,779 / 15.000 € (81699)

Bedeutender Brief an Hermann Härtel vom Verlag Breitkopf & Härtel über sein Liederalbum für die Jugend. „[…] Es waren furchtbare Tage; nach vielem Hin- und Herwandern haben wir endlich hier ein friedliches Asyl gefunden, in das nur hin und wieder aus der aufgeregten Welt eine Welle herein schlägt - mir fast zu friedlich. Doch denken wir noch eine Weile lang hier zu bleiben. Auch die liebgewohnten Arbeiten sind wieder vorgenommen worden, und die ganze Umgebung paßt recht schön zu der Hauptarbeit, die ich in letzter Zeit vorgenommen und so ziemlich beendigt habe.

Es ist dies ein Liederalbum für die Jugend; den Inhalt ersehen Sie aus der Beilage. Mein Wunsch ist, daß es bis October dieses Jahres womöglich in Ihrem Verlag erschiene, und, wo nicht Alles dagegen spricht, mit Randzeichnungen. Ueber die letzteren, als eine der Hauptschwierigkeiten, vorläufig so viel: Das ganze Liederopus würde etwa 50 Platten geben, es wären also 25 Randzeichnungen nöthig. Von den Herren Bendemann, Rethel, Hübner, Rietschel, Erhardt glaub ich, von jedem eine unentgeltlich zu erhalten. Die anderen wären am besten L. Richter aufzutragen. Diese jedoch wären zu honoriren. Ich würde nun, wenn Sie es wünschen, vor allem mit Richter wegen des Honorars sprechen, und dann auch mit dem Lithographen. Sie würden sich dann Ihrer Berechnung der Kosten der Ausstattung machen, und mir dann ein Honorarangebot stellen, über das wir uns, hoffe ich einigen werden. Dies erlauben Sie mir noch zu sagen, daß ich mich über das Album für Pianoforte nicht getäuscht habe - ich hoffe nun auch dasselbe für das Gesang. Aus directen Briefen des herrn Schuberth ersehe ich seine große Zufriedenheit, […] Hrn. Schuberth nach u. nach 800 Abzüge geliefert habe. Dies ist gewiß für die kurze Zeit, seit es erschienen, so viel man sich wünschen kann - und die Nachricht hat mir auch viel Freude gemacht. Aber die Hauptsache: ich wünsche, wie der Inhalt des neuen Album ein anderer ist, auch die Ausstattung von jenem früheren so viel wie möglich verschieden - und vielleicht reichen Sie dazu gerne die Hand, was mich herzlich freuen sollte. Sonst befinden wir uns hier sehr wohl; die Frau kann sich einmal recht ausruhen, die Kinder sind glücklich. Meine älteste, Marie, fängt schon an Melodien zu Texten zu erfinden - so so musiciren wir auch ohne Instrument. […]“ Als es am 3. Mai 1849 zum Dresdner Aufstand kam, und Schumann am 5. Mai zu einer Sicherheitswache eingezogen werden sollte, floh er mit seiner Familie nach Maxen auf das Rittergut der befreundeten Familie Serre. Die Arroganz von auch nach Maxen geflüchteten Aristokraten trug dazu bei, dass die Schumanns nach wenigen Tagen nach Kreischa umzogen, wo Schumann Ruhe zum Komponieren fand..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 28.1.1837. 8vo. 1 p. Mit Adresse.
$ 9,993 / 9.500 € (81832)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. Schumann fragt zunächst in eigener Sache an, ob die Firma Brockhaus die Verlegung der „Neuen Zeitschrift für Musik“ übernehmen wolle. Als Herausgeber dieser 1834 von ihm gegründeten und 1837 bereits recht renommierten Zeitschrift hatte Schumann Schwierigkeiten mit seinem ersten Verleger Johann Ambrosius Barth bekommen.

Schumanns publizistisches Anliegen war nicht nur kulturpolitisch, sondern auch ideologisch geprägt; es ging ihm darum, „die alte Zeit und ihre Werke anzuerkennen, darauf aufmerksam zu machen, wie nur an so reinem Quelle neue Kunstschönheiten gekräftigt werden können – sodann, die letzte Vergangenheit als eine unkünstlerische zu bekämpfen, für die nur das Hochgesteigerte des Mechanischen einigen Ersatz gewährt habe – endlich eine junge, dichterische Zukunft vorzubereiten, beschleunigen zu helfen“. Das war damals recht exponiert und nicht jedermanns Sache. – Jedenfalls wollte Schumann seine Strategie beibehalten und lieber den Verlag wechseln und fragt Brockhaus, „ob Sie vielleicht den Verlag der Neuen Zeitschrift für Musik, die Hr. Barth bis jetzt in Commission gehabt, [...] übernehmen wollten. Ein Band der Zeitschrift liegt Ihnen zur Probe hier bei. Sie hat sich in ihrer Jugend, Freimüthigkeit und künstlerischen Tuns die Zuneigung Vieler erworben [...]“ Die Zeitschrift, eine der wichtigsten ihrer Art, existiert noch heute (Verlag seit 1967: Schott, Mainz); sie hat zahlreiche politische Untiefen überstanden – nicht erst im Dritten Reich, sondern bereits 1850, als Richard Wagner in jenem Blatt seine Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“ unter dem Pseudonym „K. Freigedank“ publizierte. Dieses richtete sich ja nicht nur, wie meist zu lesen, gegen Meyerbeer, sondern auch gegen Heinrich Heine, dem er außerordentlich viele Anregungen verdankte, dem er nun aber vorwarf, er habe sich lediglich durch „Selbstbelügung zum Dichter gelogen“..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 28.1.1840. 4to. 1/2 p. Mit Adresse.
$ 7,363 / 7.000 € (81834)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „Euer Wohlgeboren | würden mir durch Unterzeichnung der beifolgenden Zeilen, die mir in einem besonderen Fall von Nutzen wären, einen großen Gefallen erzeigen. Mit Vergnügen gebe ich Ihnen über den ,besonderen Fall’ nähere Aufschluß, wenn Sie es wünschen sollten […]“ Sehr attraktiv.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. L[ei]p[zi]g. 4.2.1840. 8vo. 1 p. Mit Adresse.
$ 7,889 / 7.500 € (81835)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „Euer Wohlgeboren | Gönnen vielleicht der einliegenden mir von Berlin zugeschickten Notiz einen Platz in der Allgemeinen Zeitung; es liegt mir viel daran. Eine Menge dringender Arbeit macht es mir unmöglich, den neulich besprochenen Artikel fertig zu bringen; er folgt aber sicher noch in dieser Woche […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 28.2.1840. 4to. 1 p. Am unteren Rand leichter Papierverlust.
$ 9,993 / 9.500 € (81836)

An Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „Eben als ich zum Einsiegeln meines Aufsatzes über die Quartette gehe, erhalte ich von Jena das Doktordiplom honoris causa, was mich viel erfreut. Sollten Sie dieses vielleicht meinem Aufsatz nachträglich bemerken, so geschähe mir dadurch eine große Freude. Den Aufsatz habe ich mit Lust und Liebe geschrieben und wünsche daß er Ihnen zusagt […]“ - Die Rezension über ein Leipziger Konzert erschien in der ,Leipziger Allgemeinen Zeitung’ vom 1.

März. Gedruckt bei W. Boetticher: Robert Schumann, Einführung in Persönlichkeit und Werk, Berlin 1941, S. 236 gedruckt..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 23.3.1840. 4to. 1/2 p.
$ 6,837 / 6.500 € (81837)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „[…] ersuche ich ergebenst den beifolgenden Artikel, ehe Sie ihn zum Druck geben, gefälligst durchlesen zu wollen. Mir scheint, er wird gut wirken. Finden Sie es auch, so mag er einen Platz noch im heutigen Blatt finden […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 24.4.1843. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
$ 6,837 / 6.500 € (81838)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus wegen eines Aufsatzes von Eduard Krüger. „[…] Hr. Dr. Krüger in Emden sendet mir die beifolgenden Aufsätze mit Bitte um Antwort, ob und unter welchen Bedingungen Sie ähnliche Beiträge in Ihren Blättern für literarische Unterhaltung zum Druck annehmen […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 16.5.1843. 8vo. 1/2 p. Mit Adresse und rotem Siegel. Doppelblatt.
$ 6,837 / 6.500 € (81839)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus. „[…] Hrn. Brockhaus | ersucht um gefällige Aufnahme des Beifolgenden unter die kunstwissenschaftlichen Notizen der Allg. Zeitung | hochachtungsvoll | R. Schumann. […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. o. O. u. J. [20. Januar 1844]. 8vo. 1/2 p. Mit Adresse. Doppelblatt.
$ 7,363 / 7.000 € (81840)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus. „[…] Könnte ich wohl durch Ihre Gefälligkeit die Nummern vom 15ten bis 22sten December der Kölnischen Zeitung auf ganz kurze Zeit erhalten? […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810–1856). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Düsseldorf. 8vo. 3 pp. Doppelblatt. Minimal fleckig.
$ 14,727 / 14.000 € (90909)

An seinen Verleger (Hermann oder Raymund Härtel in Leipzig) bei Übersendung der „Correctur der Mignon“. Zunächst über die auf einer Reise in die Schweiz gesammelten Eindrücke. „[…] Mit Bedauern haben wir von Ihrem Hiersein während unserer Abwesenheit gehört. Tags darauf, nachdem Sie in Düsseldorf waren, trafen wir selbst ein - von einer Reise, die unversehens eine größere wurde, als wir anfänglich bestimmt […] das schöne Wetter lockte uns […] bis nach Genf über Chamounix, wo uns zwei ganze Tage lang der Montblanc den Anblick seines ehrwürdigen Hauptes gönnte.

Viel Herrliches haben wir gesehen, auch Schreckliches, den Verlaufder ungeheuren Wasserfluth, die von Freiburg in der Schweiz an bis Bruchsal in Baden die größten Verheerungen angerichtet. Nun […] wieder in’s alte Gleis gekommen, habe ich mich gleich an die Correctur der Mignon gemacht […] Stich und Correctur sind ganz vortrefflich und ich wüßte nichts Besonderes dabei zu erwähnen. Hr. O. Dresel in Frankfurt sagte mir, daß Sie Willens wären, das von ihm geschriebene Arrangement meiner Quartette zu drucken, was mich zu hören freute. Da wollte ich nur noch den Wunsch aussprechen, daß Sie die Ausgabe im Hoch-Format einrichten laßen, mir auch eine Revision des Werkes schicken möchten […]“ Der mit Schumann seit Jahren in brieflichem Kontakt stehende Pianist und Komponist Otto Dresel (1826-1890) siedelte im nächsten Jahr nach Boston über..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Autograph calling card signed ("R. Schumann"). O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat.
$ 8,941 / 8.500 € (72748/BN46771)

To the musical writer and musician August Schmidt (1808-91), in German, on the verso of his printed visiting card, introducing a musician named Puyn visiting from Amsterdam. - "64" written in unknown hand at upper right of printed side.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Autograph musical quotation signed ("Robert Schumann") Dresden. Oblong 12mo (ca. 130 x 74 mm). 1 page. Matted, framed and glazed.
$ 26,298 / 25.000 € (82514/BN53639)

A fine autograph musical quotation from the song "Flügel! Flügel! Um zu fliegen" (Op. 37, no. 8), the eighth of "Zwölf Gedichte" (1841), which sets love poems from Friedrich Rückert's "Liebesfrühling". Signed in full and dated, comprising the first three and a half bars, written in sepia ink on three handwritten staves, with the words "Flügel! Flügel!". - Some light creasing. Provenance: Sold at Sotheby's sale of Music and Continental Books and Manuscripts on 30 Nov. 2011 (lot 169, £9,500). Later in the collections of the Musée des Lettres et Manuscrits, Paris; acquired from their sale.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Brief mit U. ("R. Schumann"). O. O. 25.01.1838. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Mit einer Beilage (s. u.).
$ 9,993 / 9.500 € (84272/BN54774)

An den Musikverleger Raimund Härtel über die bevorstehende Veröffentlichung seines neuen Klavierwerks: "Wenn die Phantasiestücke fertig sind, so bitte ich um einige Exemplare. Clara Wieck läßt mir sagen, daß sie einige davon in ihren Wiener Conzerten spielen will, was Ihnen und mir jedenfalls nur nützen kann - weshalb ich Sie auch so dränge, da Clara nur noch ein oder zwei Concerte geben will [...]". Als Nachschrift setzt Schumann hinzu: "Die beiliegende Anzeige bitte ich auf Hrn. Friesens Rechnung wenn möglich in das Hauptblatt Ihrer Zeitung einzurücken".

- Der Leipziger Verleger August Robert Friese hatte im Juli 1837 Robert Schumanns "Neue Zeitschrift für Musik" gekauft. Die Anzeige erschien am 2. März in der NZfM 8/18, S. 72. Die Phantasiestücke für Klavier op. 12, komponiert vor Ende Juli 1837, erschienen in zwei Bänden im Februar 1838 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig erstmals im Druck. Am 6. Februar schickte Breitkopf & Härtel die Freiexemplare an Schumann. Clara Schumann führte die Phantasiestücke am 4. März des Jahres in Wien auf. - Beiliegend eine zeitgenössische Abschrift des Aufsatzes "Musikalische Haus- u. Lebensregeln verfasst von Rob. Schumann" (17 SS. und Titel), der erstmals 1850 in der "Neuen Zeitschrift für Musik" veröffentlicht worden war: "Die Bildung des Gehörs ist das Wichtigste. Bemühe dich frühzeitig, Tonart u. Ton zu erkennen. Die Glocke, die Fensterscheibe, der Kukuk - forsche nach, welche Töne sie angeben [...]" (8vo, fadengeheftet in Papierschirting)..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Visitenkarte. "Hotel de Russie" (Weimar). 2 SS. Kleines Visitkartenformat.
$ 6,837 / 6.500 € (85895/BN56580)

Die wohl an den seit 1829 am Weimarer Hoftheater wirkenden Sänger, Regisseur und Theaterdirektor Eduard Genast gerichtete Karte dürfte von Ende November 1841 stammen, als die frischgebackenen Eltern Robert und Clara Schumann (ihre Tochter Marie war am 1. September geboren worden) die im Sommer nicht zustande gekommene "erste gemeinsame Künstlerfahrt" nachholten: "Wir wünschen", schreibt Robert verso, "Sie zu sehen und wiederzusehen - sind von 6-7 Uhr zu Hause im Gasthof". - Nach ihrer Ankunft in Weimar am 19.

November absolvierte Clara zwei Konzerte, "am 21. November 1841 ein öffentliches im Schauspielhaus und am 25. November 1841 ein Privatauftritt bei der Großherzogin in der Galerie im Schloss in der Stadt [...] Wichtiger aber als die Konzerte war in diesem Jahr das zufällige Zusammentreffen mit Franz Liszt, den Clara Wieck 1838 in Wien und Schumann im März 1840 in Leipzig persönlich kennengelernt hatten. Eigentlich waren die Schumanns schon auf dem Sprung nach Hause, als sich nach dem Konzert im Hotel 'Russischer Hof' folgende Szene ereignete" (Seibold, S. 14-16): "An einem dunklen Abende, während der Nordwind in den entlaubten Bäumen, die den Karlsplatz umgeben, unheimlich rauschte, saß ich mit dem Künstlerpaare Klara und Robert Schumann im Speisesaale des Russischen Hofs traulich zusammen, als ein Mann von hohem, schlankem Wuchse, mit einem ausdrucksvollen Gesichte und langen, zurückgestrichenen, hellbraunen Haaren hereintrat und sich mit dem Zurufe: 'Bon soir, Ihr Lieben!' meiner Gesellschaft näherte. 'Liszt!' rief diese wie aus einem Munde aus. Da war also der Mann leibhaftig vor mir, nach dessen Bekanntschaft ich mich so lange gesehnt hatte, über den die Fama das Außergewöhnlichste und Erstaunenswürdigste seit Jahren in die Welt hinausposaunt hatte, seine enorme Virtuosität, dabei seine Bescheidenheit und Liebenswürdigkeit, auch seine großartige Freigebigkeit preisend. Nachdem Frau Schumann mich ihm vorgestellt hatte, wobei er mich artig begrüßte, setzte er sich an ihre Seite und ließ sich, ohne besondere Notiz von meiner Gegenwart zu nehmen, in ein eifriges Gespräch mit ihr ein. Im Verlaufe der Unterhaltung fesselte die Genialität des Mannes immer mehr meine Aufmerksamkeit, so daß ich zuletzt nur noch für ihn Augen und Ohren hatte. Auch von seiner Freigebigkeit sollte ich schon an diesem Abend Zeuge sein. Frau Schumann bewunderte die geschmackvolle emaillierte Weltkugel mit Sternen besäet, die von einer goldenen Adlerklaue gehalten wurde. Sofort überreichte Liszt ihr dieselbe mit feiner Galanterie als Andenken. Anfangs weigerte sie sich, dieselbe anzunehmen, konnte aber schließlich der höchst liebenswürdigen Art und Weise, mit welcher Liszt zu spenden wußte, nicht widerstehen und nahm mit gleich feinem Takte das Kleinod an" (Genast, S. 308). - Die Handschrift stark verblasst und in der Transkription stillschweigend ergänzt; ein Drittel der Karte durch Feuchtigkeitseinwirkung stärker fleckig und angeschmutzt..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Autograph letter signed ("Robert"). Teplitz. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 9,993 / 9.500 € (88558/BN58449)

To his brother Carl in Schneeberg. Clara and he have been hiking; they are thinking of going as far as Carlsbad and then returning via Schneeberg, where they hope to see Carl and his family. They will be in Schneeberg on Thursday at the latest: "Wir haben einen Ausflug gemacht, denken heute von hier nach Carlsbad, und von da über Schneeberg zurückzureisen, wo wir dann Dich und die Deinigen zu sehen hoffen. Bis spätestens Donnerstag sind wir in Schneeberg. Wir werden uns freuen, Euch alle wohl und zu Hause zu treffen.

Es ist ein langer Wunsch von mir, Dich einmal aufzusuchen. Das schönste Wetter hat uns immer begleitet; hier dachte ich unserer lieben Eltern oft. Erinnerst Du Dich noch unsrer Fußreise durch die Böhmischen Berge [...]". - Slightly wrinkled and spotty; a small tear to fol. 2 due to breaking the seal..

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Schumann, Robert

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Schumann (1810–1856), composer. ALS. L[eipzig], 26 August 1834. ½ p. 4°. With autogr. address. – In German, to Mr. Schulz, “proprietor of Barth’s Bookstore here”: “Should my brothers enjoy any credit at Barth’s, then you would find me most grateful if you could kindly send me the stated sum against the enclosed receipt [...]”. – Johann Ambrosius Barth jr. published Schumann’s “Neue Zeitschrift für Musik” from 1835 to 1837. – Slight edge defects; mounted on backing paper. Without the mentioned receipt.


Schumann, Robert

E. Visitenkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Schumann (1810–1856), Komponist. E. Visitenkarte mit U. O. O. u. D. 1 S. Kleines Visitkartenformat. – An einen unleserlich geschriebenen Adressaten: „Hier Etwas für die Küche von mir und meiner Frau – lassen Sie sich es gut bekommen! Besuchen Sie mich bald! R. Sch.“.


Schumann, Robert

Eigenh. Brief mit U. ("R. Schumann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To the (unnamed) German composer Carl Ferdinand Becker: "Since you mention Sch[illing] in St[uttgart], it occurs to me that we really ought to mention his [Logiken] in the journal as, in effect, the most important recent literary undertaking (at least in quantity). Would you like to write such an article? There must be a superfluity of material for such remarks. Otherwise, as you say, Sch. is a most miserable man, to whom we should really pay no attention, but he knows how to look the public directly in the eye, and that really has to be said, briefly and clearly. Think about it. Another thing: I have asked some supporters of our journal to fetch Herr Erich for a weekly walk, on Sundays (at 11 a.m.), to have a mutual discussion about the journal, its weal and woe, to suggest and adopt alterations, where desirable, etc. etc. Would you like to take part in the walk? Please let me know soon. In a postscript, Schumann has added; I have already asked you for an essay on Marx's doctrine; do you remembering that? [Merz] wrote to me some time ago and asked for you" (transl.). - Published (in parts) in: Friedrich Gustav Jansen (ed.): Robert Schumann's Briefe. Neue Folge. Leipzig, Breitkopf und Härtel, 1904, p. 155, no. 157. Lower left corner loose, but enclosed.


Schumann, Robert

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „Robert Schumann“ und Notenzitat im Text.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Schumann, Robert

Eigenhändiger Brief mit U. und Notenzitat im Text.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

A very comprehensive letter to the German composer Carl Wettig, giving instructions concerning negotiations with the musical publisher Breitkopf & Härtel, and discussing Wettig's recent composition, of which Schumann cites a part from the scherzo (2 bars). - Slight damage to paper (restored).


Schumann, Robert

Friedrich Schauers Stahlstichportrait von Robert und Clara Schumann mit montiertem eigenh. Notenzitat mit Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

The well-known double portrait of Clara and Robert Schumann, dedicated by Robert to the Dutch soprano Sophia Huberta Offermans, née van Hove (1829-1906). - The quotation cites two bars from the prelude "Paradies und Peri", op. 50. - The married couple Clara and Robert Schumann got to know the soprana on a journey to the Netherlands, where Sophia Huberta Offermans delighted with her heartfelt singing. A detailed journey's report can be found at Litzmann (Litzmann II, p. 286 ff). - More information concerning the double portrait, originally created in plaster, at Burger ("Robert Schumann. Eine Lebenschronik in Bildern", p. 204f), who notes that the steel engravings were out for sale in spring 1850.


Schumann, Robert

Eigenh. Brief mit U. ("RSchumann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To the French composer and pianist Camille-Marie Stamaty, asking to send him his "Concerto", presumably Stamaty's Piano Concerto in A minor, op. 2, on which Schumann would publish an article the following year in "Neue Zeitschrift für Musik": "Ayez la bonté de m'envoyer par vôtre Mercure votre Concerto. Je le veux dévorer, m'affairer etc. Mad. Voigt vous attends aujourdhui: ditez à elle sur son jeu tout ce que vous voulez [...]". - Minor chipping due to breaking the seal.


Schumann, Robert

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Schumann, Robert

Eigenh. Brief mit U. ("R. Schumann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An unpublished letter to his future mother-in-law, Clementine Wieck, née Fechner, stepmother of his fiancée Clara: "Dearest Madame Wieck, you may not yet know the enclosed reports: they will give you pleasure. I still have one request. As I hear, the two music notebooks which I sent Clara shortly before the departure are still here. Lately, Gottfried Weber of Darmstadt asked me to send him my later compositions. As I am in possession of nearly nothing in this way and they are lying around, unused, at your place, it would be a great favour to me if you could let me for a while have the book, containing those most recent of my works (up to opus 14). With my kindest respects / R. Schumann [...]" (transl.).


Schumann, Robert

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Schumann (1810-1856), Komponist. E. Brief mit U. „R. Schumann“, Dresden, 30. September 1846, ½ Seite 4°. Mit Adresse. Leichter Papierverlust durch Öffnen des Siegels. An Bartolf Senff von der „Musikalienhandlung Kistner“ in Leipzig: „[…] Haben Sie die Gefälligkeit, mir sogleich zwei Buch Partiturnotenpapier […] zu schicken. Ich schrieb schon vor 8 Tagen darum – die Bestellung ist aber wohl nicht angekommen. Mit Empfehlungen an Herrn F. Kistner […]“ – Bartolf Senff (1815-1900) arbeitete bei Kistner bis 1847. Danach arbeitete er als unabhängiger Verleger, u.a. von Werken Schumann.