Bernard Schultze

Schultze, Bernard

Maler (1915–2005). Eigenh. Briefkarte mit U. Köln. 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 88 / 80 € (12864)

Bernard Schultze (1915–2005), Maler. E. Briefkarte mit U. Köln, 15. Oktober 1975. 2 SS. Qu.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – An [Heinz] Birker mit der Mitteilung von einigen Publikationen, in denen Abbildungen seiner Arbeiten zu sehen bzw. Texte von ihm veröffentlicht worden sind. – Schultze studierte an der Hochschule für Kunsterziehung Berlin bei Willy Jäckel und an der Kunstakademie Düsseldorf und begann in den frühen 50er Jahren erste informelle Bilder zu malen. 1952 war er neben K. O.

Götz, Otto Greis und Heinz Kreutz Gründungsmitglied der Gruppe „Quadriga“, begann mit plastischen Einklebungen und Einschmelzungen in den Bildgrund, schuf erste Reliefbilder und stellte 1959 erstmals auf der documenta aus. 1957 kreierte er erste „tabuskris“ (tabulae scriptae), Werke, die malerische und graphische Elemente miteinander verbinden, und später sog. „Migofs“, Geschöpfe zwischen Tier, Pflanze und Mensch. Seit Mitte der 70er Jahre werden die Arbeiten immer großformatiger und erreichen schließlich im Jahrzehnt darauf die Ausmaße großer Gemälde. Seines umfangreichen Schaffens wurde mit einer Reihe großer Ausstellungen gewürdigt, er selbst „gehört zu den letzten großen Namen und Wegbereitern der deutschen Nachkriegs-Abstraktion“ (www.bernard-schultze.de). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Portrait zu Schultzes 80. Geburtstag..

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