Agathe Schütte

Schütte, Agathe, geb. Siebold

Schriftstellerin (1835-1909). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Göttingen. 8vo. 2 1/2 pp. Doppelblatt.
$ 533 / 500 € (79903)

An Amalie Joachim (1839-19899), die Frau von Joseph Joachim: „Wenn ich nach so langer Zeit des Nichtsehens einen Versuch mache mich in Ihr Gedächtniß zurückzurufen und somit ihre kostbare Zeit in Anspruch nehme, so thue ich es mit Vertrauen auf die große Güte und Freundlichkeit, die Sie und Ihr Mann mir stets erwiesen […] Selbige ist nämlich eine Cousine von mir, Frl. Anna Schlegel, die den dringenden Wunsch hegt Ihre Bekanntschaft zu machen und mich daher gebeten, sie Ihnen durch ein paar Zeilen vorzustellen.

Sie ist Musiklehrerin in Berlin, eine Schülerin von herrn v. Bülow und Tausig und hat großes Interesse für Musik, und darum den begreiflichen Wunsch Sie und Ihren Mann persönlich kennen zu lernen. […]“ - Agathe von Siebold war 1958 kurz mit Johannes Brahms verlobt. Diese Verlobung dauerte aber nicht lange, sie wurde „jedoch bald wieder fluchtartig gelöst“. Brahms schreibt Agathe: „Fesseln tragen kann ich nicht“. 1930 erschien auch eine Biographie über Agathe von Siebold. Sie wurde von Emil Michelmann geschrieben und trägt den Titel „Agathe von Siebold – Johannes Brahms Jugendliebe“..

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