Wilhelmine Schröder-Devrient

Schröder-Devrient, Wilhelmine

Sängerin (1804-1860). Eigenh. Brief mit U. Loschwitz. 3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 943 / 850 € (939282/BN939282)

An Margarethe Binder in Prag: "Was musst du von mir denken meine beste Freundin, dass dein letztes Schreiben so ganz ohne Antwort geblieben ist, und du überhaupt seit so langer Zeit keine Silbe von mir gehört hast […] Als Hauptentschuldigung, dass ich Deinen Auftrag in Betreff der Güte nicht besorgt habe, und auf Deinen lieben Brief nicht geantwortet wurde, diene Dir die Nachricht, dass ich Dein Schreiben mit vielen Anderen, erst bey meiner Zurückkunft von Hamburg und Bremen vorfand, es war versäumt worden mir sämtliche Briefe, welche in der Zeit meiner Abwesenheit an mich einliefen, nachzusenden […] Ich lebe jetzt wieder in einer Zeit der Unruhe, und der Sorgen, nicht nur macht mir mein Künstlerleben viel zu schaffen, da gibt es auch viele und schmerzliche Stöhrungen in meinen bürgerlichen Verhältnissen.

Den Grundzug meines Lebens macht jetzt das Entbehren des Liebsten auf der Welt aus […] ich bin in diesem Augenblick noch nicht entschieden ob ich in Dresden bleibe […]". - "Ihre brillante Darstellung (1822) der Leonore in Beethovens 'Fidelio' machte sie zu einer der berühmtesten Sängerinnen Europas [...] [Sie] gilt als die erste Darstellerin des deutschen hochdramatischen Soprans, die vorbildlich Gesangs- und Schauspielkunst verband. Sie sang bei den Uraufführungen (1842-45) die Rollen des Adriano in Wagners 'Rienzi', der Senta in 'Der Fliegende Holländer' und der Venus im 'Tannhäuser'" (DBE)..

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Schröder-Devrient, Wilhelmine

Sängerin (1804-1860). Eigenh. Widmung mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo.
$ 388 / 350 € (939283/BN939283)

"Dem großen Künstler, dem trefflichen Menschen, dem lieben Freunde zum Gedächtniß an seine ihn hochschätzende Freundin […]". - "Ihre brillante Darstellung (1822) der Leonore in Beethovens 'Fidelio' machte sie zu einer der berühmtesten Sängerinnen Europas [...] [Sie] gilt als die erste Darstellerin des deutschen hochdramatischen Soprans, die vorbildlich Gesangs- und Schauspielkunst verband. Sie sang bei den Uraufführungen (1842-45) die Rollen des Adriano in Wagners 'Rienzi', der Senta in 'Der Fliegende Holländer' und der Venus im 'Tannhäuser'" (DBE, Saur). - Gefaltet.

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Schröder-Devrient, Wilhelmine

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelmine Schröder-Devrient (1804–1860), Sängerin. E. Brief mit U. Dresden, 20. September 1842. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Schriftsteller und Direktor des Königsberger Stadttheaters Friedrich Tietz (1803–1879) mit der Anfrage, „ob Ihnen mein Gastspiel nicht auch im Herbst willkommen sein könnte? Ich gehe nächsten Winter bestimmt nach Rußland, und da paßten mir meine Gastspiele in Ihrer Gegend im Herbst besser als im May [...]“. – „Ihre brillante Darstellung (1822) der Leonore in Beethovens ‚Fidelio’ machte sie zu einer der berühmtesten Sängerinnen Europas [...] [Sie] gilt als die erste Darstellerin des deutschen hochdramatischen Soprans, die vorbildlich Gesangs- und Schauspielkunst verband. Sie sang bei den Uraufführungen (1842–45) die Rollen des Adriano in Wagners ‚Rienzi’, der Senta in ‚Der Fliegende Holländer’ und der Venus im ‚Tannhäuser’“ (DBE). – Schwach fleckig und mit kleinem Ausriß auf Bl. 2 durch Siegelbruch (keine Textberührung).


Schröder-Devrient, Wilhelmine

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelmine Schröder-Devrient (1804–1860), Sängerin. E. Brief mit U. Leipzig, 24. März 1834. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Sänger, Schauspieler und Direktor des Weimarer Hoftheaters Eduard Genast (1797–1866) wegen eines Gastspiels: „[...] Ihren mir gemachten mir sehr werthen Antrag: einige Vorstellungen in Weimar zu geben, muß ich leider für dießmal ablehnen, da ich die ganze Zeit meines Urlaubs in Berlin zubringen muß. Sollte es mir für eine andere Zeit gegönnt seyn in Weimar aufzutreten, so wissen Sie, daß ich wahrhaft darüber erfreut seyn werde, da in Weimar zu singen, stets zu meinen liebsten Wünschen gehört [...]“. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit stärkeren Randläsuren; beide Bll. im Mittelfalz halb durchrissen; Bl. 2 mit kleinen Ausrissen durch Siegelbruch (keine Textberührung).