Anna Schramm

Schramm, Anna

Schauspielerin und Sängerin (1835–1916). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
$ 200 / 180 € (22574)

Anna Schramm (1835–1916), Schauspielerin und Sängerin. Portraitpostkarte mit e. U. O. O. u. D. 1 S. 8°. – Ganzfigürliches Portrait im ¾-Profil in S/W im Rollenkostüm der Hökerin Hanne in Karl Niemanns „Wie die Alten sungen“. – Anna Schramm entstammte einer Schauspielerfamilie und stand 1841 in Nürnberg erstmals auf der Bühne. „Nach einer Ausbildung bei Roderich Benedix in Köln und Franz Abt in Braunschweig und Engagements an verschiedenen Bühnen wurde sie 1858 an das Thalia-Theater in Hamburg verpflichtet, von wo sie Franz Wallner 1861 an sein Theater in Berlin holte.

1867 wechselte [sie] an das Friedrich-Wilhelmstädtische Theater und gastierte seit 1870 in zahlreichen Städten. Nach ihrer Heirat mit dem sächsischen Fabrikanten Ferdinand Conrad Bügler unterbrach sie ihre schauspielerische Laufbahn, kehrte jedoch nach der Scheidung (1882) auf die Bühne zurück. Seit 1888 war Schramm Ensemblemitglied des Wallner-Theaters; 1891–1914 gehörte sie dem Kgl. Schauspiel in Berlin an. Schramm war eine bedeutende Soubrette und feierte sowohl in Possen als auch in Operetten Jacques Offenbachs (u. a. als Pauline in ‚Pariser Leben’) Erfolge. In späteren Jahren wechselte sie in das Fach der komischen Alten, spielte aber auch klassische und Mütterrollen. Eine ihrer bekanntesten Partien war die Hökerin Hanne in Karl Niemanns ‚Wie die Alten sungen’“ (DBE)..

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Schramm, Anna

Schauspielerin (1835-1916). Eigenh. Brief mit U. O. O. 3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 133 / 120 € (939290/BN939290)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihre Frau Gemahlin war so liebenswürdig mich zu heute nach der Vorstellung einzuladen, aber ich wage, aufrichtig gesagt, nicht zu erscheinen, denn alle Anzeichen sprechen dafür, daß ich mir Ihre Unzufriedenheit zugezogen. Wodurch weiß ich zwar nicht. Mein erster Besuch galt Ihnen, die paar freie Augenblicke die ich mir bei täglichem Spiel, täglichen Proben bis 1 Uhr oder 1 ½ oft abstehlen konnte, benützte ich, um Sie od Ihre Frau Gemahlin zu besuchen, und herzlich freute ich mich darauf den ersten Abend, wo es eine Möglichkeit war nach dem Theater zu kommen in Ihrer Gesellschaft zubringen zu können.

Ich bedaure wirklich aufrichtig daß Sie mir zürnen, um so mehr, als Sie vor meiner Ankunft so unendlich freundlich über mich geurtheilt, wofür ich meinen innigsten Dank ausspreche […]". - Nach einer Ausbildung bei Roderich Benedix in Köln und Franz Abt in Braunschweig und Engagements an verschiedenen Bühnen wurde sie 1858 an das Thalia-Theater in Hamburg verpflichtet, von wo sie Franz Wallner 1861 an sein Theater in Berlin holte. 1867 wechselte Schramm an das Friedrich-Wilhelmstädtische Theater und gastierte seit 1870 in zahlreichen Städten. Nach ihrer Heirat mit dem sächsischen Fabrikanten Ferdinand Conrad Bügler unterbrach sie ihre schauspielerische Laufbahn, kehrte jedoch nach der Scheidung (1882) auf die Bühne zurück..

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