Max Schottelius

Schottelius, Max

Mediziner (1849–1919). Eigenh. Brief mit U. („Dr. Schottelius“). Freiburg i. B. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 165 / 150 € (17274)

Max Schottelius (1849–1919), Mediziner. E. Brief mit U. („Dr. Schottelius“). Freiburg i. B., 1. Juni 1884. 4 SS. auf Doppelblatt. 8°. – An den Mediziner Friedrich Fehleisen (1854–1924) mit der Mitteilung, daß er in diesem Semester über Spaltpilze lese, „und da ich demnächst an Ihr Erysipel komme so möchte ich Sie (wenn auch nur leihweise) um freundliche Überlassung einiger Präparate bitten und zwar wenn möglich 1) natürliche Erysip. Bacillen 2) gezüchtete Bacillen 3) künstliche Erysip.

Bacillen [...] nun habe ich auch noch ein zweites Anliegen, nämlich die Frage ob es in Berlin eine Bezugsquelle für weiße Mäuse giebt und wie diese Adresse lautet. Ich suche nämlich schon geraume Zeit nach weißen und möglichst auch bunten Mäusen und kann absolut keine auftreiben [...]“. – Max Schottelius habilitierte sich 1879 für pathologische Anatomie in Marburg, erhielt 1885 die Venia legendi für Hygiene und lehrte von 1889 bis 1912 als Professor der Hygiene in Freiburg i. B. Er veröffentlichte u. a. „Bakterien, Infektionskrankheiten und deren Bekämpfung“ (1904). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. – Im linken Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung). – Beiliegend ein Blatt mit zeitgen. Notizen zum Verfasser..

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