Friedrich Schorr

Schorr, Friedrich

österreichisch-amerikanischer Opernsänger (1888-1953). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. Berlin. Kl.-8vo (ca. 140 : 90 mm). 1 p.
$ 298 / 280 € (86641)

Rollenportrait als Dr. Faust. Photographie: Elli Marcus. Friedrich Schorr war ein Sohn des Hauptkantors der Großen Wiener Synagoge, Mayer Schorr, der ebenfalls eine ausgezeichnete Baritonstimme besaß. Er studierte in Brünn und bei Adolf Robinson in Wien und debütierte 1912 in der Rolle des Wotan in Graz, wo er bis 1916 sang. 1916 bis 1918 sang er in Prag, 1918 bis 1923 in Köln, 1923–1931 an der Staatsoper Unter den Linden, daneben 1923 und 1929 bis 1936 an der Wiener Staatsoper. Von Januar bis April 1923 war Schorr Teil der aus 200 Personen bestehenden Wagner Opera Festival Company, die unter der Leitung von Leo Blech und Georg Hartmann an mehreren Spielorten in den USA Auftritte hatte. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-1971).

Von dessen Nachfahren übernommen..

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Schorr, Friedrich

österreichisch-amerikanischer Opernsänger (1888-1953). Eigenhändige Unterschrift auf Albumblatt. Wien. Kl.-8vo (ca. 140 : 90 mm). 1 p.
$ 107 / 100 € (86642)

Eigenhändige Unterschrift auf Albumblatt. Noch während seines Jurastudiums begann Friedrich Schorr bei Adolf Robinson mit der Gesangsausbildung. 1912 verpflichtete ihn das Opernhaus in Graz, wo er als Wotan in Wagners Walküre debütierte. Zwischen 1916 und 1918 war Schorr Mitglied des Deutschen Opernhauses in Prag, 1918 ging er für fünf Spielzeiten nach Köln zu Otto Klemperer, der ihn nicht nur im Wagner-Fach einsetzte, sondern ihm auch Partien wie Amonasro (Verdi, Aida), Pizarro (Beethoven, Fidelio) oder Tonio (Leoncavallo, Der Bajazzo) übertrug.

Mit der Berufung an die Berliner Staatsoper, wo er 1923 debütierte, und seiner Verpflichtung an die Metropolitan Opera in New York begann Schorrs internationaler Aufstieg. In New York sang er erstmals 1924 den Wolfram (Tannhäuser), und nach seiner triumphalen Verkörperung des Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg bot man ihm an der Metropolitan Opera einen festen Vertrag an, den der Sänger erst mit seiner Abschiedsvorstellung am 2. März 1943 (als Wanderer in Wagners Siegfried) löste. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-1971). Von dessen Nachfahren übernommen..

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