Ludwig von Schorn

Schorn, Ludwig von

Kunsthistoriker (1793–1842). Briefausschnitt mit eigenh. Schlußzeile und U. O. O. u. D. 1 S. 40:90 mm.
$ 97 / 90 € (7319)

Ludwig von Schorn (1793–1842), Kunsthistoriker. Briefausschnitt mit e. Schlußzeile und Namenszug. O. O. u. D. 1 Seite 40:90 mm. – „Statt des General-Sekretärs“. Schorn redigierte von 1820 bis 42 das Cottasche „Kunstblatt“ in Stuttgart, unternahm Studienreisen nach Italien, Frankreich, England und in die Niederlande und lehrte seit 1826 als Professor in München; 1832 wurde er Hofrat und Direktor der Kunstanstalten in Weimar. – Auf Trägerpapier alt montiert.

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Schorn, Ludwig von

Kunsthistoriker (1793–1842). Eigenh. Brief mit U. Weimar. 2 SS. 4to. Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 539 / 500 € (7320)

Ludwig von Schorn (1793–1842), Kunsthistoriker. E. Brief m. U., Weimar, 12. Juli 1834, 2 Seiten 4°. Doppelblatt. Mit e. Adresse [Faltbrief]. – An den Philologen und Archäologen Joseph Anselm von Feuerbach (1798–1851): „Ihr lieber Brief liegt schon seit Monaten auf meinem Tisch und ich habe mich aufs neue der Säumigkeit gegen Sie anzuklagen [...] Ihr Werk [d. i. der 1833 erschienene „Vatikanische Apoll“] habe ich noch vor meiner Abreise von München angefangen und wollte Ihnen gern meinen Dank dafür zugleich mit einer kurzen Rechenschaft von dem Eindruck sagen, den es mir gemacht.

Durch den traurigen Verlust aber, der über mich ergangen, als ich eben hier in den Hafen der Ruhe eingelaufen zu seyn dachte, bin ich wie zu Allem, so auch dazu unfähig geworden und es käme jetzt viel zu spät wenn ich Ihnen meine Freude über die Vorzüge Ihres Buches noch zu erkennen geben wollte. Nehmen Sie also statt dessen nur meinen einfachen Dank. Das aber kann ich nicht verschweigen, wie sehr es mich betrübt, Sie nicht an meiner Stelle in München zu wissen. Ich hatte es gehofft, Thiers [?] hatte es gewünscht – wie ist es möglich, daß man an einem Kunstorte, wie München, nicht darauf sucht, einen Professor der Archäologie zu haben? [...] Wegen des Honorars für den Aufsatz im Kunstblatt habe ich gleich nach Empfang Ihres Berichts an Cotta geschrieben u. von ihm die Versicherung erhalten daß die Sache unverzügl. besorgt werden solle; ich hoffe daher es wird seitdem alles in Ordnung gekommen seyn [...]“. Schorn redigierte von 1820 bis 42 das Cottasche „Kunstblatt“ in Stuttgart, unternahm Studienreisen nach Italien, Frankreich, England und in die Niederlande und lehrte seit 1826 als Professor in München; 1832 wurde er Hofrat und Direktor der Kunstanstalten in Weimar. – Bl. 2 mit Siegelrest und kl. Einr. (keine Textberührung); beide Seiten von Bl. 1 mit altem Sammlervermerk zum Verfasser bzw. zum Verfasser und zur Provenienz („Don[atio] Fr. Prof. Feuerbach“)..

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